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Ahrensburg

Land geht beim S4 Ausbau noch stärker in Vorleistung

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Bahnhof Ahrensburg Archivfoto: SL

Ahrensburg – Zu dem Beschluss des Finanzausschusses des Landtages zur Finanzierung der ersten Realisierungsschritte der S-Bahn S4 Ost von Hamburg Hasselbrook nach Bad Oldesloe (Landtags-Umdruck 19/2117) erklärte der Ahrensburger CDU-Landtagsabgeordnete Tobias Koch:

„Schleswig-Holstein und Hamburg gehen für den Ausbau der S4 noch stärker in Vorleistung. Das einstimmige Votum des Finanzausschuss macht deutlich, dass der Ausbau der S4 in der geplanten Form fraktionsübergreifend als vordringlich und notwendig angesehen wird.“
Mit dem heutigen Beschluss stünden nun 42 Mio. Euro für bauvorbereitende Maßnahmen (Baufeldfreimachung, Kampfmittelräumung, Bauüberwachung, Leit- und Sicherungstechnik) zur Verfügung gestellt. Davon entfielen 14 Mio. auf Schleswig-Holstein.  
Nachdem die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein bereits für die Planungen mit rund 70 Mio. Euro in Vorleistungen gegangen sei, übersteige das Engagement der beiden Bundesländer nunmehr die Marke von 100 Mio. Euro deutlich.
„Im Hinblick auf die geplante Eröffnung des Fehmarn-Belt-Tunnels im Jahr 2028 muss es gelingen, den Bau weiterer Gleise zwischen Hamburg und Ahrensburg bis dahin abzuschließen. Der heutige Beschluss verhindert deshalb einen Fadenriss bei den Baumaßnahmen und soll sicherstellen, dass die S4 rechtzeitig im Jahr 2027 ihren Betrieb aufnimmt“, erläuterte Tobias Koch abschließend.

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Ahrensburg

Ahrensburgerin holt zweiten Platz beim Paderborner Osterlauf

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Der Paderborner Osterlauf. Foto: ATSV

Paderborn/Ahrensburg- Am Ostersamstag erreichte Alina Kalisch (17) vom Ahrensburger Turn- und Sportverein bei der Deutschen Meisterschaft im Halbmarathon-Speedskaten, die im Rahmen des 73. Paderborner Osterlaufs abgehalten wurde, den zweiten Platz in ihrer Altersklasse der Juniorinnen.

Vom Start weg konnte die Hamburgerin, die seit fast elf Jahren für den Ahrensburger TSV startet, bei der Spitzengruppe der Damen mitmischen. Zeitweise führte sie das Feld sogar an. „Erst kurz vor Schluss bei Kilometer 17 am letzten Anstieg konnte ich den Sprint dann nicht mehr mitfahren“, sagte Alina nach der Zieleinfahrt. Zu zweit mit Luisa Köpernick (Turbine Halle) fuhr sie die letzten vier Kilometer bis zum Ziel und konnte diese dort in einem Zielsprint noch ganz knapp um eine Rollenlänge schlagen.

In der Gesamtwertung fuhr Alina Kalisch in einer Zeit von 41 Minuten und fünf Sekunden auf den 10. Platz bei den Damen. Ihre Urkunde kann Alina mit Stolz zu Hause neben die der Deutschen Meisterschaft im Marathon hängen. Im September letzten Jahres hatte sie in Bielefeld gleich zwei Medaillen abgeräumt. Da sie die dritte Frau im Ziel war, konnte sie sich dort über eine bronzene Gesamtwertungs- und eine silberne Altersklassenmedaille freuen.

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Ahrensburg

Veruntreuungs-Prozess gegen Ammersbeker: Verfahren ausgesetzt

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Symbolbild: Shutterstock

Ahrensburg – Weil er knapp 700.000 Euro von dem Konto seiner dementen Großtante veruntreut haben soll, steht derzeit ein Ammersbeker (56) vor Gericht. Doch der Prozess muss neu aufgerollt werden.

Richter Ulf Thiele hatte angekündigt, nur noch bis Ende Mai das Verfahren führen zu können. Die Verteidigung kündigte daraufhin weitere Zeugen an. Thiele sah sich gezwungen, das Verfahren trotz Bedenken der Staatsanwaltschaft „wegen der absehbaren Verhinderung des Vorsitzenden“ auszusetzen.

Den Verteidigern von René G. (Namen von der Redaktion geändert) kam das anstehende Sabbat-Jahr von Ulf Thiele sichtlich gelegen. Obwohl sich das Geld mittlerweile auf einem gesonderten Konto bei einer Rechtsanwältin der nicht mehr geschäftsfähigen Geschädigten Helga H. befindet und damit kein finanzieller Schaden entstanden ist, drohte G. eine Verurteilung. Eine Freiheitsstrafe zwischen sechs Monaten und zehn Jahren sieht das Gesetz in derartigen Fällen vor.

Ein Sachverständiger war vor und während des Prozesses zu der Einschätzung gekommen, dass die 88-jährige Frau seit spätestens 2015 durch ihre Demenzerkrankung nicht mehr geschäftsfähig war. Dadurch würde das danach erstellte Testament faktisch ungültig. Es wäre nämlich fraglich, ob sie sich zu dem Zeitpunkt, an dem das Dokument erstellt wurde, der Auswirkungen bewusst war. In dem Schriftstück vom 30. September 2016 verfügte die Seniorin, die mittlerweile auf eine Rundumbetreuung angewiesen ist, ihr Großneffe solle ihr Vermögen verwalten und die enorme Summe anschließend erben.

Bereits 2013 erteilte die Frau eine Generalvollmacht, weil sie – das sagten am jüngsten Verhandlungstag auch mehrere Zeugen aus – zunehmend „tüddeliger“ wurde. Auch damals – in einer ersten Version – war René G. im Testament der Frau berücksichtigt.

So oder so – er wird das Vermögen sehr wahrscheinlich erben. Allerdings – so brachte es Richter Thiele auf den Punkt – ist Helga H. noch lebendig: „Und wie würde die Frau an ihr Geld kommen, würde G. plötzlich versterben?“ Dass der theoretische Anspruch praktisch umzusetzen wäre, hielt der Vorsitzende für unwahrscheinlich.

Die Ermittlungen drehten sich also vor allem um die Frage, ob Helga H. zum Zeitpunkt des Aufsetzens ihres neuen Testaments noch zurechnungs- beziehungsweise geschäftsfähig war. Die Polizei fand darauf in ihren Ermittlungen keine Antwort. Nachdem René G. sich zwischen dem 4. Oktober und 2. November 2016 insgesamt knapp 700.000 Euro von dem Commerzbank-Konto überwiesen hatte, schöpfte das Geldinstitut Verdacht und schaltete das Landeskriminalamt wegen möglicher Geldwäsche ein. Seitdem ermittelten die Behörden gegen René G.

Zumindest für 18.000 Euro soll es eine Erklärung geben: Die Beerdigung. Wie das übrige Geld verwendet werden sollte, darüber schwieg der Angeklagte. Ob die Überweisungen rechtsgültig waren, wird jetzt in einem anderen Verfahren entschieden werden müssen. Wann das sein wird, ist noch unklar.

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Ahrensburg

Gottesdienst für Mensch und Tier in der Schloßkirche

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Hund Symbolfoto: Inbetweentheblinks/shutterstock

Ahrensburg – „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“ Dieses Wort von Albert Schweitzer ist das Motto des diesjährigen „Gottesdienstes für Mensch und Tier“ in der Schloßkirche Ahrensburg. 

Er findet statt am Sonntag, dem 28. April 2019, Beginn 11 Uhr. Gestaltet wird er von Pastor Oliver Okun zusammen mit dem Verein für Tierrechte e.V..

In diesem besonderen Gottesdienst stehen die Tiere im Mittelpunkt und darum sind sie auch besonders eingeladen, in die Kirche zu kommen. Aber auch Herrchen und Frauchen, sowie Menschen, für die Tiere wichtig sind, und natürlich auch solche, die erst einmal nur neugierig auf diesen Gottesdienst sind oder auch skeptisch, sie alle sind herzlich willkommen.

Es geht um das Leben der Tiere, die in der Obhut des Menschen sind, es geht um den Respekt vor dem Leben und dem Lebewesen, es geht um den Anspruch auf Leben, das leben will und es geht um die Liebe zu den Geschöpfen Gottes. Lassen Sie sich überraschen von einem ungewöhnlichen Gast, den Sie wahrscheinlich nicht in einer Kirche vermuten – lassen Sie sich ein auf den „Gottesdienst für Mensch und Tier“.

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