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Hamburg

Ein Toter: Hamburger Feuerwehr entdeckt Wohnungsbrand

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Am Donnerstagvormittag fuhr der Führungsdienst der Feuerwehr Hamburg zu einem dienstlichen Termin auf der Stresemannstraße in Richtung Osdorf.

“Auf Höhe der Sternbrücke bemerkte er eine Rauchentwicklung aus einem Fenster im Erdgeschoss eines mehrgeschossigen Wohngebäudes. Der Fahrer des Einsatzleitwagens stoppte sofort das Fahrzeug und der Führungsdienst und sein Führungsassistent erkundeten die Lage. Die Wohnungseingangstür zu der betroffenen Wohnung war heiß und bereits nach Außen gewölbt”, so Jan Ole Unger, Sprecher der Hamburger Feuerwehr.

Ein Zutritt zu der Wohnung war ohne Löschmittel daher laut Feuerwehr nicht mehr möglich. Sofort ließ der Führungsdienst die Alarmstufe “Feuer mit Menschenleben in Gefahr” auslösen. Die Rettungsleitstelle alarmierte daraufhin einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, sowie Rettungswagen und Notarzt in die Stresemannstraße.

Die nachgeforderten Kräfte öffneten die Wohnungstür und löschten die in Vollbrand stehende Ein-Zimmer-Wohnung mit insgesamt zwei C-Rohren im Innenangriff.

“Die Einsatzkräfte fanden, nachdem sie die Wohnung betreten konnten, einen Mann im Bett liegend vor, der bereits sichere Todeszeichen aufwies. Eine Wiederbelebung des 61-jährigen Mannes war nicht möglich. Durch die Feuerwehreinsatzkräfte konnten mehrere Personen aus dem Gebäude in Sicherheit gebracht werden”, so der Feuerwehrsprecher.

“Nur der Aufmerksamkeit des A-Dienstes ist es zu verdanken, dass der Brand überhaupt entdeckt wurde und so noch Schlimmeres verhindert werden konnte. In der Rettungsleitstelle ging nicht ein einziger Notruf zu dem Feuer ein”, berichtet Unger.

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte insgesamt 2 Stunden, die Brandursache wird jetzt von der Polizei ermittelt.

“Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an. Es ergaben sich bislang keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung durch Dritte. Derzeit wird geprüft, ob das Feuer durch Unachtsamkeit, möglicherweise durch unsachgemäßen Gebrauch von Raucherutensilien, selbst verursacht wurde”, so Polizeisprecher Ulf Wundrack.

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Hamburg

Hamburg-Landungsbrücken: Pfandsammler von S-Bahn erfasst

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Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Vergangene Nacht, 25. auf 26. Mai, rollte eine Pfandflasche im S-Bahnhof Landungsbrücken in den Gleisbereich, ein Mann sprang hinterher. Er konnte sich nicht mehr rechtzeitig zurück auf den Bahnsteig retten und wurde von einer einfahrenden S-Bahn zwischen Zug und Bahnsteigkante eingeklemmt.

Am 26. Mai gegen 00:30 Uhr befand sich ein 62-jähriger deutscher Staatsangehöriger auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Landungsbrücken.

Eine Pfandflasche rollte über den Bahnsteig und fiel ins Gleis 2. Der 62-Jährige sprang in den Gleisbereich, hob die Flasche auf, stellte sie auf den Bahnsteig und wollte nun ebenfalls zurück dorthin. Er versuchte mehrfach, die Bahnsteigkante zu überwinden, erfolglos.

Eine S1 in Fahrtrichtung Poppenbüttel näherte sich dem Bahnhof Landungsbrücken. Der Triebfahrzeugführer erkannte den Mann im Gleisbereich und leitete sofort eine Schnellbremsung ein, trotzdem wurde der Flaschensammler zwischen S-Bahn und Bahnsteigkante eingeklemmt. Bundespolizei, Landespolizei und Feuerwehr trafen ein.

Durch die Mitarbeiter der Feuerwehr wurde der Mann mittels Einsatz von technischem Gerät aus dem Gefahrenbereich gerettet und am Bahnsteig notfallmedizinisch versorgt. Er wurde anschließend mit einem RTW in ein Hamburger Krankenhaus transportiert.

Zum Vorfallszeitpunkt befanden sich laut Bundespolizei in der S-Bahn ca. 30 Reisende, auf dem Bahnsteig warteten ca. 10 Personen. Gegen 01:30 Uhr war die bundespolizeiliche Tatortarbeit soweit abgeschlossen, dass die Gleissperrung wieder aufgehoben werden konnte.

Aus aktuellem Anlass warnt die Bundespolizeiinspektion Hamburg erneut vor den Gefahren an Bahnanlagen. Der Aufenthalt in den Gleisen ist verboten. Leichtsinniges Verhalten an Bahnanlagen kann wie in diesem Fall zu schweren Unfällen führen.

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Hamburg

Tragischer Unfall in Hamburg: Monteur von Ladeplattform tödlich verletzt

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Notarzt im Einsatz Symbolfoto: Linerpics/shutterstock

Hamburg – Am späten Vormittag des 25. Mai erhielt die Rettungsleistelle der Feuerwehr Hamburg einen Notruf dass ein Monteur bei Wartungsarbeiten an einer stationären hydraulischen Scherenhubbühne eingeklemmt und schwer verletzt worden sei.

“Vor Ort stellten die alarmierten Einsatzkräfte fest, dass der Mitarbeiter einer Wartungsfirma für Hubbühnen vor der Laderampe eines Betriebes für Veranstaltungstechnik, aus bisher ungeklärter Ursache, unterhalb einer circa fünf Quadratmeter messenden Ladeplattform eingeklemmt und nicht ansprechbar war”, so Feuerwehrsprecher Torsten Wesselly .

Zunächst sicherten Feuerwehrleute die etwa eine Tonne schwere Plattform mit Pallhölzern und Keilen. Ein Notarzt und Notfallsanitäter versorgten den lebensbedrohlich Verletzten und seinen unverletzten jedoch deutlich schockierten Kollegen.

Dieser wurde im weiteren Verlauf mit einem Rettungswagen in eine nahegelegene Klink befördert. Durch den Einsatz der Kraneinrichtung einer Drehleiter gelang es wenig später die Hubbühne anzuheben und den schwerstverletzen Patient zu befreien.

Er erlag jedoch kurz darauf, trotz maximaler notfallmedizinischer Versorgung, noch an der Einsatzstelle seinen tödlichen Verletzungen.

Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei Hamburg wurde der Leichnam für weitere Untersuchungen mit einem Rettungswagen ins Institut für Rechtsmedizin transportiert.

Die Polizei und das Amt für Arbeitsschutz übernahmen die Einsatzstelle für weitere Ermittlungen zur Ursache. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg vor Ort im Einsatz.

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Hamburg

Hamburg: “Autoposer” will Audi R8 nicht abgeben – Festnahme

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Audi R8 Foto: Drivar/Pixabay

Hamburg – Beamte der Dienstgruppe “Autoposer” nahmen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag den 21-jährigen Fahrer eines hochmotorisierten Audis sowie seinen 22-jährigen Beifahrer vorläufig fest, die nach auffälligem “Lärm-Posing” Widerstand während der polizeilichen Maßnahmen leisteten.

Die Beamten beobachteten, wie der Fahrer eines Audi R8 Coupe (540 PS) im Bereich des gut besuchten Jungfernstiegs diesen mit durchdrehenden Reifen und aufheulendem Motor stark beschleunigte.

Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellten die Beamten fest, dass es sich bei dem Fahrer um einen 21-jährigen Deutschen handelt, der in der Vergangenheit bereits mit derartigen gefährlichen Fahrverhalten polizeilich in Erscheinung getreten war”, so Polizeisprecherin Evi Theodoridou .

Zur Gefahrenabwehr wurde eine Fahrzeugsicherstellung angeordnet und der Fahrer zur Aushändigung des Schlüssels aufgefordert. Dieser Aufforderung kam der 21-Jährige nicht nach und leistete im weiteren Verlauf Widerstand gegen die Durchsuchungsmaßnahme nach dem Fahrzeugschlüssel.

Als der 22-jährige Beifahrer überprüft werden sollte, der während der zuvor beobachteten Fahrt nicht angeschnallt war, verweigerte er die Herausgabe seiner Ausweispapiere und versuchte, seinem Freund zur Hilfe zu eilen.

Im weiteren Verlauf trat er nach einem Beamten und wurde ebenso wie sein Begleiter vorläufig festgenommen.

Gegen beide Männer wurden Strafanzeigen wegen Widerstands gefertigt, gegen den 21-Jährigen zudem eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen “Lärm-Posings”.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Männer wieder entlassen und mussten ihren Weg zu Fuß fortsetzen, da der Audi sichergestellt wurde”,so Evi Theodoridou .

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