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Fußball

Der HSV ist auf Aufstiegskurs

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Die erste und hoffentlich einzige Zweitligasaison verlief für den Hamburger Sportverein nicht immer ganz ohne Schwierigkeiten und doch scheinen die Verantwortlichen so langsam mit der ersten Liga rechnen zu können. Zwar führt der FC Köln derzeit die Tabelle an und es sind auch noch ein paar Spiele zu meistern, doch für die meisten Beobachter ist klar, dass die beiden Traditionsvereine ins Oberhaus zurückkehren. Doch bis dahin muss das Team noch einige Angriffe abwehren: Sowohl Union Berlin als auch der FC St. Pauli zeigen sich nämlich ebenfalls in starker Form. Wir schauen auf den aktuellen Zustand des HSV und werfen einen Blick zurück auf die Entscheidungen in dieser Saison.

Störfeuer und Trainerwechsel in der Hinrunde

Die erste Zweitligasaison der Vereinsgeschichte ging schon katastrophal los. Eine 0:3 Heimklatsche gegen Holstein Kiel sorgte direkt zum Saisonstart für Ernüchterung. Zwar konnte sich die Mannschaft in der Folge wieder etwas stabilisieren, doch auch gegen Jahn Regensburg gab das eine 0:5 Packung vor heimischem Publikum. Kein Wunder, dass Trainer Christian Titz ins Kreuzfeuer der Medien geriet. Nach zwei weiteren enttäuschenden Unentschieden und dem Absturz auf den fünften Tabellenplatz, musste der Trainer seine Koffer packen. Als Nachfolger an der Seitenlinie des HSV wurde Hannes Wolf vorgestellt. Mit dem Ex-Stuttgarter ging es wieder bergauf und schon in seinem zweiten Spiel als HSV-Trainer konnte er im Duell gegen den FC Köln mit einem knappen 1:0 die Tabellenführung übernehmen. Wolf schaffte es, die Defensive zu stabilisieren und auch Impulse im Spiel nach vorne zu setzen. Spieler wie van Drongelen, Douglas Santos oder Orel Mangala blühten unter ihm auf. Bis zum letzten Spiel vor Weihnachten blieb die Mannschaft unter Wolf ungeschlagen. Als Herbstmeister der zweiten Liga ging es dann in die wohlverdiente Winterpause.

Durchwachsene Rückrunde

Die Niederlage gegen den SV Darmstadt 98 am 26. Spieltag bedeutete bereits die dritte Niederlage in der Rückrunde, also so viele wie in der gesamten Hinrunde. Zuvor war der HSV gegen den SV Darmstadt bereits unter der Leitung von Jahn Regensburg gestolpert. Zwar kam man im Gegensatz zur Hinrunde nicht völlig unter die Räder, jedoch musste sich die Mannschaft nach früher Führung mit 2:1 geschlagen geben. Zu allem Überfluss holte sich Janicic in der Nachspielzeit noch die rote Karte ab. Nach der Niederlage zog der FC Köln wieder am HSV vorbei und sicherte sich vorerst die Tabellenspitze. Nach dem 1:0 Arbeitssieg gegen Greuther Fürth stand dann das Derby beim FC St. Pauli an. Die Fans sorgten für ordentlich Stimmung, sodass Medien wie die TAZ von einem „Derby unter Feuer“ sprachen. Im Millerntor-Stadion zeigte der HSV dann eine seiner besten Saisonleistungen und schoss den Erzrivalen mit 0:4 aus dem eigenen Stadion. Zum Glück kam es nach diesem Derby zu keinen besonderen Vorkommnissen wie noch nach dem Hinspiel, in welchem als gewalttätige HSV-Ultras einen St-Pauli-Fan angegriffen hatten.

Spannung im Saisonfinale

Die restlichen Spiele versprechen auf jeden Fall einiges an Spannung. Der Tabellenführer aus Köln konnte am 26. Spieltag nicht gegen den MSV Duisburg antreten, da der Platz nach anhaltenden Regefällen in Duisburg unbespielbar war. Mit einem Sieg im Nachholspiel könnte der FC seine Tabellenführung ausbauen, da sowohl der HSV als auch St. Pauli patzten.

Union Berlin nutze die Gunst der Stunde und eroberte Anfang März den dritten Platz. Die Fans dürfen sich auf einen spannenden Kampf um die Aufstiegsplätze freuen. Das Restprogramm hat für alle Aufstiegskandidaten noch einige schwierige Duelle vorgesehen. Am 14. April beispielsweise muss der HSV zum Kölner FC reisen. Das Spiel dürfte ein entscheidendes Duell um den Aufstieg werden. Zuvor muss der HSV aber noch gegen Magdeburg ran. Die Betway Fußballwetten zeigen die Hamburger mit einer Quote von 1,57 als Favorit des Abendspiels. Kurz nach dem Gipfeltreffen steht für den HSV ein weiteres Auswärtsspiel bei einem Aufstiegskandidaten an. In den Spielen gegen Köln und Union Berlin dürfte sich für den HSV entscheiden, in welche Richtung es nach der Saison gehen wird.

Lasogga als Lebensversicherung

Die Hamburger können sich bei Pierre-Michel Lasogga bedanken, dass sie trotz zeitweise durchwachsener Auftritte immer noch beste Chancen auf den Aufstieg haben. Der Torjäger spielt eine seiner stärksten Saisons für den HSV. Lange Zeit stand der Top-Verdiener in der Kritik, doch in dieser Spielzeit rechtfertig er sein hohes Gehalt. In 20 Zweitligaspielen konnte er bereits 13 Mal selbst treffen und zwei weitere Tore vorbereiten. Es kursieren gar schon Fake News über einen Wechsel nach Bremen. Auch Khaled Narey, der vor der Saison von Greuther Fürth verpflichtet wurde, kann als gelungener Transfer bezeichnet werden. Der Rechtsaußen fügte sich perfekt ein und bringt es auf sieben Tore und fünf Torvorlagen. Ebenfalls gut voran geht es mit Lewis Holtby. Der erfahrene Mittelfeld-Routinier ist auf und neben dem Platz eine Führungsfigur bei den Hanseaten. Als einer der Spieler, der den Abstieg miterlebt hat, gibt Holtby alles für den direkten Wiederaufstieg.

Auch die Fans des HSV sehnen sich natürlich wieder nach Erstligafußball. Wenn der FC St. Pauli gleichzeitig auch mit aufsteigen würde und das Kiezderby in der Bundesliga weitergeführt werden könnte, hätte sicher auch niemand etwas dagegen.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Exer- Kunstrasenplatz wird für Reinigungsarbeiten gesperrt

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Kunstrasenplatz am Exer wegen Reinigungsarbeiten gesperrt

Die Regeln sind eigentlich ziemlich klar. Foto: SL

Bad Oldesloe – Um die Spieleigenschaften des Kunstrasenplatz auf dem Oldesloer Exer zu erhalten, wird dieser jährlich gewartet und gereinigt.

Die diesjährige Grundreinigung ist für den 4. Juli geplant. Sie wurde bewusst wieder in den Zeitraum nach Vogelschieße gelegt, wie Bürgermeister Jörg Lembke schon vor einiger Zeit erklärte.

Während der Wartungsarbeiten wird der Kunstrasenplatz für die Dauer von 8 bis 17 Uhr gesperrt sein.

Es handelt sich hierbei um reguläre Wartungs- und Reinigungsarbeiten. Die vorhandene Sand-Granulat Mischung wird dabei aufgenommen gereinigt und wieder in den Rasen eingebracht. Bei Bedarf wird Quarzsand nachgefüllt.

Die Nutzer werden gebeten während der Wartungsarbeiten die Kunstrasenfläche nicht zu betreten. Am Freitag, den 5. Juli ist die Nutzung wieder uneingeschränkt möglich.

In der Vergangenheit hatte es immer wieder Beschwerden über Vandalismus, Müll und gefährliche Scherben auf dem Kunstrasenplatz gegeben. Regelmäßig kocht daher eine Diskussion über eine Einzäunung hoch.

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Bad Oldesloe

Turnier des VfL Oldesloe: Hier stand der BVB am Ende auf Platz eins

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Foto: SL

Bad Oldesloe – Vom feierlichen Einlaufen der Mannschaften bis zur Siegerehrung schien tagsüber nur die Sonne. Das Wetter spielte wieder so richtig mit im Oldesloer Travestadion und auf dem Kunstrasenplatz.

Daher waren Schattenplätze beim 7. Internationalen Sparkasse Holstein Cup des VfL Oldesloe sehr begehrt.

Neben lokalen und regionalen U11-Teams waren wieder Bundesligamannschaften und Vereine aus insgesamt sieben Nationen in der Stormarner Kreisstadt am Start.

Foto: VfL Oldesloe/hfr

“Für Borussia Dortmund ist die familiäre Atmosphäre ausschlagebend Jahr für Jahr zu uns zu kommen”, unterstreicht VfL-Pressewart Nico v. Hausen die Bedeutung des Turniers für namhafte Vereine.

Turnierorganisator Erik Balschun konnte wieder ein attraktives und renommiertes Teilnehmerfeld zusammenstellen und so konnten die Zuschauer das eine oder andere Talent in Augenschein nehmen.

Im Travestadion hielt Björn Kuhlenkamp gekonnt die Zuschauer und Mannschaften auf Deutsch und Englisch auf dem Laufendem. In der Vorrunde gab es wie jedes Jahr große Unterschiede, wobei es für Mannschaften wie VfL Oldesloe III oder dem Rümpeler SV vor allem um das „Dabei gewesen sein“ ging.

Foto: VfL Oldesloe / hfr

„Das war ein tolles Erlebnis gegen so außergewöhnliche Mannschaften zu spielen”, hörte man aus Kreisen der Rümpeler. Doch auch die internationalen Teams waren voll des Lobes für eines der größten Turniere in Norddeutschland. Von Seiten des FC Trelleborg hieß es: „Es hat großen Spaß gemacht, sich bei einem toll organisierten Turnier mit großen Mannschaften zu messen. Wir danken allen für die große Gastfreundschaft”

Für den VfL Oldesloe und seine vielen ehrenamtlichen Turnierhelfer eine große Anerkennung. “Zwar steht der Fußball im Vordergrund, doch die Begegnungen untereinander machen genauso viel aus. Fußball verbindet einfach. Egal, ob man bei einem Bundesligisten kickt oder bei einem lokalen Vertreter”, so Nico v. Hausen.

Foto: VfL Oldesloe/hfr

In den entscheidenden Spielen waren dann die üblichen Verdächtigen unter sich. Der FC Trelleborg wurde beste ausländische Mannschaften auf Rang 7. Der VfL Oldesloe I konnte sich auf Platz 22 den Titel der besten Stormarner Mannschaft sichern.

Im Halbfinale schlug RB Leipzig das Team von Hannover 96 mit 2:0, während sich Borussia Dortmund knapp mit 1:0 gegen Werder Bremen durchsetzte.

Foto: VfL Oldesloe/hfr

Das Spiel um Platz drei gewann dann Hannover 96 deutlich mit 3:0 gegen Werder Bremen. Die 96er konnten sich dann auch noch über den Ferrotec-Fair Play-Award freuen.

In der Vorrunde nahm der Trainer bei hohen Führungen Spieler vom Platz. „Das soziale, faire Verhalten nahm die Jury zum Anlass die Mannschaft auszuzeichnen”, erklärte Nico v. Hausen. Die Verantwortlichen des Bundesligisten freuten sich sehr über die Auszeichnung. Neben dem Pokal gab es großen Beifall.

Zum großen Finale füllte sich das Travestadion dann. Die Stimmung war sehr gut und die Teams gaben trotz der Hitze alles.

Borussia Dortmund konnte die ersten Akzente setzen, spielte sich große Möglichkeiten raus und ging in der 5. Minute auch in Führung. Den Leipzigern merkte man die vielen Spiele und die Temperaturen deutlicher an als den Nachwuchskickern des BVB. Dortmund war dominant und spätestens als beim Stand von 3:0 ein Leipziger mit Zweiminuten-Zeitstrafe vom Platz musste, war das Spiel entschieden.

VfL-Vorsitzende Gudrun Fandrey übergab mit Fußballabteilungsleiter Marco Möller und Mitgliedern des Orga-Teams die Medallien. Aus den Händen vom Vorsitzenden des Föderkreises der Fußballjugend des VfL Oldesloe, Horst Rohde, bekamen die Schwarz-Gelben dann den großen Siegerpokal überreicht.

„Zwei großartige, aber auch anstrengende Tage. Eine Mammut-Aufgabe für Orga-Team, Fußballabteilung und Vereinsheim. Hochklassiger Jugendfussball mit einem verdienten Sieger. Wir konnten uns in diesem Jahr über mehr Zuschauer als im vergangenen Jahr freuen. Das große Finale sahen über 500 Zuschauer. Das ist für uns, aber gerade auch für die Nachwuchskicker, ein super Rahmen und zeigt, dass wir nicht so viel falsch gemacht haben”, zog von Hausen am Ende Bilanz.

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Bad Oldesloe

Die Fußballstars von Morgen in Bad Oldesloe? 7. Internationaler E-Jugend Cup

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Foto: VfL Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Der VfL Oldesloe lädt am 1. und 2. Juni schon zum mittlerweile 7. Mal die E-Jugend regionaler, internationaler und zahlreicher Bundesliga-Clubs zum Sparkasse Holstein Cup nach Bad Oldesloe ein.

Das Teilnehmerfeld ist wie gewohnt breit gefächert und bietet hochinteressante Namen aus der Fußballwelt. Turnierorganisator Erik Balschun konnte wieder ein illusteres Teilnehmerfeld zusammenstellen.

Das Turnier hat längst eine enorme Strahlkraft im In- und Ausland. “Zeitgleich findet in den Niederlanden ein großes Turnier statt, aber Borussia Dortmund hat den Sparkasse Holstein Cup vorgezogen”, führt VfL-Pressewart Nico v. Hausen als Beweis für den Stellenwert des Turnieres an.

“Vielleicht hängt das auch mit der gesunden Mischung aus familiärer Atmosphäre und starkem Teilnehmerfeld zusamme”,mutmaßt von Hausen.

Sage und schreibe 28 Clubs haben für 2019 zugesagt. Mannschaften aus 7 Nationen sind damit in der Kreisstadt zu Gast.

Für das internationale Flair sorgen Vereine aus Finnland/England, Bulgarien, Schweden, Polen und Tschechien.

Auch Oliver Ruddigkeit von der Sparkasse Holstein zeigt sich Jahr für Jahr begeistert. “Ein Turnier von dieser Größe und Qualität lebt aber nicht nur von den Teams. Es lebt vor allem von vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Wir von der Sparkasse Holstein unterstützen dieses Event sehr gerne.”

“Viele sehen nur die beiden Turniertage, jedoch ist im Vorlauf noch mehr zu tun. Wir können froh und stolz sein, solche Ehrenamtler in unseren Reihen zu haben”, so die VfL Vorsitzende Gudrun Fandrey, die Mathias Pitann und Ulrike Zoppke als Beispiel für das ehrenamtliche Engagement nennt.

Beide sind seit sechs Jahren im Turnier eingebunden. Auch in diesem Jahr übernachten die Bundesligisten wieder bei Gastfamilien. “Das ist bei vielen Bundesligisten sogar Bedingung. Damit sollen soziale Kontakte geknüpft werden”, weiß Nico v. Hausen zu berichten.

Ein Rahmenprogramm sorgt für Unterhaltung neben dem Spielfeldrand. So gibt es eine große Tombola. Die AOK Nordwest veranstaltet ein Schätzspiel mit tollen Gewinnen und die Firma IP Dynamics ist mit einem interessanten Infostand vor Ort.

Das Autohaus Senger bietet eine kleine Autoausstellung und die Firma Ferrotec organisiert ein lustiges Minifußballspiel.

Zum dritten Mal lobt Guido Jasmund von der Firma Ferrotec wieder den “Ferrotec Fair Play Award” aus. So soll beim Turnier das beste Sozialverhalten belohnt werden. “Auch das kommt bei den Teams super an”, so von Hausen.

Für die jungen kickenden Hauptdarsteller geht es am 1. Juni um 9:30 Uhr mit dem feierlichen Einzug der Mannschaften los.

Auch Jan-Niclas Hensel von der E III fiebert dem Event entgegen. “Ich habe letztes Jahr schon mitgespielt. Gegen Wolfburg haben wir hoch verloren. Im ganzen Turnier haben wir ein Tor erzielt. Dieses Jahr wollen wir uns steigern”, betont der junge VfL-Spieler.

Auch seine Trainer Sebastian Marx und Jan-Ole Zoppke freuen sich auf das Turnier. Neben dem Wunsch nach zwei fröhlichen Fußballtagen eint natürlich eines alle Teilnehmer ganz besonders: den begehrten Siegerpokal am Ende in den Händen halten zu können und Lyngby BK beerben.

Alle Pokale werden übrigens wieder vom Förderkreis der Fußballjugend des VfL Oldesloe, der in 2019 sein 35jähriges Jubiläum begeht, gestiftet.

Am Samstag 1. Juni beginnen die Spiele im Travestadion und auf dem Kunstrasen Exer um 10:00 Uhr, Sonntag bereits um 9:00 Uhr. Am Sonntag nach dem großen Finale, das gegen 14:45 Uhr stattfindet, weiß dann auch Jan-Niclas Hensel ob er und sein Team sich verbessern konnten. Gegner in der Gruppe der E III sind zum Beispiel Hertha BSC und FC Slovan Liberec.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.vfloldesloe-cup.de und unter gleichem Namen auf Facebook.

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