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Ammersbek

Nabu geht in Ammersbek auf Vogel-Spaziergang

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Rotdrossel. Foto: NABU Ammersbek

Ammersbek – Der kurze Winter geht zu Ende, die ersten Sänger sind aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt. Viele Vögel haben nun mit ihrem Brutgeschäft begonnen und balzen eifrig.

Die zertifizierte Naturführerin des NABU Ammersbek, Alexandra Pampel, bietet am 24. März eine ruhige Morgen-Exkursion durch das kleine Naturschutzgebiet Heidkoppelmoor im Ortsteil Lottbek an.

Der zweieinhalb stündige Spaziergang ist besonders für Einsteiger in die Vogelstimmenerkennung geeignet, da noch nicht alle Vögel zurück im Sommerquartier sind. Bei weniger Arten ist es etwas leichter, sie anhand ihrer Stimmen zu identifizieren.

Mit Glück gibt es gleich vier verschiedene heimische Drosseln zu hören: Amseln, Singdrosseln, Misteldrosseln und Rotdrosseln. Auch die Spechte trommeln schon eifrig, nicht um einen Käfer zu ergattern, sondern ein Weibchen.

Die Führung startet um 8:30 Uhr Ecke Wolkenbarg/Bullenredder. Sie ist kostenfrei, eine kleine Spende wird jedoch gerne genommen. Festes Schuhwerk und warme, regenfeste Kleidung sind vonnöten, ein Fernglas ist hilfreich.

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Wirtschaft

500 Euro Spende für neuen Ammersbeker Reha- und Gesundheitssportverein

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Foto: Sparkasse Holstein/hfr

Ammersbek – Erst seit April dieses Jahres gibt es in Ammersbek ein neues auf die Belange von Menschen mit einer Vorerkrankung ausgerichtetes Angebot: den Reha- und Gesundheitssportverein (RGSV).

Der Verein bietet seiner Zielgruppe fachkundige Anleitung für Übungen im Rehasport und hilft so dem Einzelnen, wieder möglichst fit und gesund zu werden oder zumindest gesundheitlich bedingte Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

Als „kleine Starthilfe“ hat nun kürzlich die Sparkasse Holstein dem Begründer des RGSV, Jan-Henrik Callsen, aus ihrem PS-Zweckertrag eine Zuwendung über 500 Euro für die Anschaffung von Sportmaterial überreicht.  

Zur symbolischen Übergabe hatte Callsen die Leiterin der Ammersbeker Filiale der Sparkasse Holstein, Beate Schreier, in das Vereinsdomizil in der Georg-Sasse-Straße 12 eingeladen.  

Über die Unterstützung durch die Sparkasse freut er sich sehr: „Wir helfen Menschen mit einer Vorerkrankung auf ihrem Weg zurück in eine gewisse Normalität. Damit wir individuelle Übungen und Maßnahmen umsetzen können, benötigen wir ein umfangreiches Equipment. Von der Starthilfe konnten wir Matten, Thera-Bänder, Balance-Pads, Gymnastikstäbe aus Holz und Softbälle anschaffen“.

Die Bedeutung von Rehasport-Maßnahmen unterstreicht Schreier aus eigener Erfahrung: „Aufgrund zweier Bandscheibenvorfälle weiß ich nur allzu gut, wie wichtig und vor allem auch effektiv Rehasport sein kann. Mir hat das sehr geholfen. Darum habe ich nicht nur als Vertreterin der Sparkasse Holstein sondern insbesondere auch als betroffene Privatperson ein großes Interesse daran, den RGSV zu unterstützen!“  

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Kita und Erziehung

DRK Ammersbek: Treffpunkt der Generationen

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Foto: Lewe/DRK/hfr

Ammersbek – “Durch die enge Zusammenarbeit des Ortsvereins Ammersbek und der Kita Fliegenpilz des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wird für beide Seiten viel Positives erreicht”, erklärt Iris Lewe vom DRK. Da sei es auch praktisch, dass der Ortsverein und die Kita räumlich direkt nebeneinander liegen.

So bereiten sich zweimal in der Woche die Vorschulkinder in den Räumen des Ortsvereins mit ihrer Erzieherin Stefanie Schmidt in aller Ruhe auf die Schule vor. Hier sind sie nicht abgelenkt und beschäftigen sich ganz ungestört mit Zahlen, Mengen, Größen und Formen.

Auf diese Weise üben die Kinder, dass sie sich in wenigen Wochen, wenn sie in die Schule wechseln, besonders konzentrieren müssen.

Kita-Leiterin Sabine Madaus hilft fünfmal im Jahr nach Feierabend beim Brote herrichten für die Blutspendetermine. Und auch sonst helfen sich Kita und Ortsverein immer gern. Wird ein Fahrdienst benötigt, ist der Ortsverein zur Stelle und fährt die Kinder mit dem DRK-eigenen Bus.

Die Räume des Ortsvereins werden außerdem jeden Mittwoch für den Deutschunterricht für geflüchtete Frauen genutzt. Ihre Kinder werden in dieser Zeit in der Kita betreut.

Jeden Montag werden im DRK-Ortsverein Ammersbek nachmittags Karten „gekloppt“. Circa zwölf Seniorinnen treffen sich regelmäßig und pünktlich zum Kaffeetrinken und Kartenspielen, meistens Rommé. Es kann aber auch mal Skat sein.

Foto: Lewe/hfr/DRK

Dass das den Geist fit hält, beweist die älteste Spielerin. Gertrud ist stolze 101 Jahre alt und schon seit Jahren dabei. Die rüstige Dame hat immer viel Freude am Kartenspielen und am Austausch mit den anderen.

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Ammersbek

NABU Ammersbek wirbt für Tag der Buchenwälder

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Ammersbek – Die BundesBürgerinitiative Waldschutz (BBIWS) hat, gemeinsam mit ihren Unterstützern Michael Succow Stiftung, Nationalpark Hainich, Naturwald Akademie, ROBIN WOOD und Wohllebens Waldakademie, den 25. Juni 2019  erstmals zum “Tag der Buchenwälder” ausgerufen.

Fotos: NABU Ammersbek, Robin Wood

Buchenwälder sind die natürliche Waldvegetation Deutschlands. Hätte der Mensch die Landschaft nicht durch Nutzung vollständig verändert, würden sie 70 Prozent unserer Landfläche bedecken, sie finden sich aber nur noch auf einem Bruchteil der Fläche, stattdessen dominieren Nadelhölzer. Die BBIWS fordert deshalb einen sofortigen Einschlagstopp in über 120jährigen staatlichen Buchenwäldern.

In Ammersbek würde auf 75 Prozent der Fläche von Natur aus Waldgesellschaften mit Rotbuche als vorherrschende Baumart wachsen. Nur in staufeuchten Bereichen wäre der Anteil an Stieleichen und Hainbuchen sehr hoch, an Bachrändern der von Erlen. Aber heutzutage nimmt die Rotbuche nur sieben Prozent der Ammersbeker Waldflächen ein.

Die NABU-Gruppe Ammersbek setzt sich schon lange für den Schutz der wenigen Buchen der Gemeinde ein, die über 100 Jahre alt sind. Sie stehen auf dem Schüberg und in einem kleinen Waldzipfel, der das Ende des buchenreichen Wohldorfer Waldes im Naturschutzgebiet Ammersbek-Niederung bildet.

Das Anliegen des NABU zum Schutz der Altbuchen wurde durch das jüngste Forstbetriebsgutachen, das von einem unabhängigen Fachdienstleister erstellt wurde, im vergangenen Jahr bestätigt. Dort heißt es: Außerhalb der Naturschutzgebiete sollte am Schüberg nach Entfernen der Nadelbäume die reguläre Holznutzung der alten Buchenbestände eingestellt werden”

Der Tag der Buchenwälder, sagt Petra Ludwig-Sidow, Mitglied der BBIWS und Vorsitzende des NABU Ammersbek, hat für uns hier im Norden durchaus eine Bedeutung, und wir freuen uns über die letzten 120jährigen Buchen auf dem Schüberg, die nicht für Regale oder Brennholz geerntet werden, sondern in Würde alt werden dürfen.

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