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Sport

Reinbeker Karateka sichern sich 17 Landesmeisterschafts-Medaillen

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Foto: TSV Reinbek/Hfr

Reinbek – Die Karateka des TSV Reinbek verteidigten ihren Platz als erfolgreichster Verein Schleswig-Holsteins beeindruckend bei der Landesmeisterschaft der Erwachsenen.

Die diesjährige Landesmeisterschaft fand, so wie im letzten Jahr,  in Holm statt. Die Reinbeker Karate-Asse hatten sich viel vorgenommen. Das Ziel war wieder, wie die Jahre zuvor, im Medaillenspiegel am Ende ganz oben zu stehen und möglichst viele Platzierungen einzufahren.

Am Ende konnten sich die Reinbeker über acht Goldmedaillen, vier Silbermedaillen und fünf Bronzemedaillen freuen. Damit waren sie mit Abstand erneut der erfolgreichste Verein des Landes.

Besonders hervorheben kann man Ramin Hafizi, der mit gerade einmal 17 Jahren bei der Leistungsklasse vier Landesmeistertitel gewinnen konnte und zusätzlich noch eine Bronzemedaille.

“Von all seinen Kämpfen hat er lediglich einen verloren und das gegen „gestandene“ Männer. Dies lässt hoffen auf die kommende Deutsche Meisterschaft”, heißt es aus dem Team des TSV Reinbek.

Auch der Sieg des Herren Teams war erfreulich für die Stormarner, da Teamwettbewerbe besondere Emotionen auslösen und die Stimmung immer noch ein Tick emotionaler ist. In knapp vier Wochen finden die Deutschen Meisterschaften in Chemnitz statt.

“Auch wenn das Abschneiden bei der Landesmeisterschaft ein gutes Ergebnis ist, so hat doch jeder Sportler noch die ein oder andere Baustelle an die gearbeitet werden muss, um beim Höhepunkt des Jahres auch gut abzuschneiden”, so die Verantwortlichen des TSV Reinbek, die ihren Schützlingen aber auch herzlich zu den Erfolgen gratulierten.

Eine der zahlreichen Siegerehrungen mit Reinbeker Beteiligung. In der Mitte Ramin Hafizi und mit der Silbermedaille links daneben Maximilian Spisla.
Foto: TSV Reinbek/hfr

Gold konnten folgend Sportler erreichen:
Kim Hellwig -60KG Leistungsklasse
Fabian Ziebinski -75KG Leistungsklasse
Vincent Koop -75KG in der U21
Ramin Hafizi +84KG Leistungsklasse und U21, sowie Allkategorie U21
Annika Schlüter +60KG Ü30 Masterklasse
Kumite-Team Herren (Fabian Ziebinski, Maximilian Spisla, Sascha Veldung, Ramin Hafizi, Vincent Koop, Kim Hellwig)

Die Silbermedaille sicherte sich:
Kim Hellwig -60 KG in der U21
Maximilian Spisla +84KG Leistungsklasse
Sascha Veldung Leistungsklasse Allkategorie
Vincent Koop U21 Allkategorie

Bronze holten sich:
Maximilian Spisla Leistungsklasse Allkategorie
Sascha Veldung -84KG Leistungsklasse
Victor Stolz Kata Leistungsklasse
Annika Schlüter -68KG Leistungsklasse
Ramin Hafizi Leistungsklasse Allkategorie

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Fußball

Timo Schwartz und Philipp Bosbach verlängern Vertrag beim SV Preußen Reinfeld

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Reinfeld – Die Liga-Spieler Timo Schwartz (links) und Philipp Bosbach verlängern beide ihre Vereinbarungen um eine weitere Saison beim SV Preußen Reinfeld.

Fotos: Freiluft Photography

Timo Schwartz ist aktuell noch im Aufbautraining nach einer langwierigen Verletzung. Er befindet sich mittlerweile im Aufbautraining und wird die Zeit bekommen die er brauch, um wieder „der alte“ zu werden.

Der Medizin-Student Philipp Bosbach geht nun in sein zweites Jahr bei beim SV Preußen Reinfeld. Jan-Henrik Schmidt vom Fußballvorstand: „Bereits in seiner ersten Spielzeit konnte er das Trainerteam voll überzeugen und wir sind froh, dass er auch in der kommenden Saison ein Preuße bleibt.“

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National

DFB: Amateurfußball wird “bis auf Weiteres” ausgesetzt

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Symbolfoto: SL

Stormarn – Kein Training und keine Spiele. Da sämtliche Sportanlagen im Amateurfußball von den Kreisklassen bis zur Regionalliga gesperrt sind und das Ende der Coronazeit noch nicht in Sicht, ist an einen Spielbetrieb noch lange nicht zu denken.

“Die Präsidenten der Regional- und Landesverbände haben im Rahmen ihrer jüngsten Sitzung deutschlandweit für den Amateurfußball beschlossen, den Spielbetrieb aufgrund der jeweiligen staatlichen Verfügungslagen bis auf Weiteres auszusetzen. Hier gilt ebenfalls, dass eine Fortsetzung des Spielbetriebs mindestens 14 Tage vorher angekündigt werden soll”, teilt der Deutsche Fußballbund das geplante Vorgehen an.

Die Regional- und Landesverbände seien bestrebt, möglichst einheitliche Lösungen für das weitere Vorgehen zu finden.

“Mit Blick auf die unterschiedlichen regionalen Gegebenheiten und Voraussetzungen sind individuelle Entscheidungen und Maßnahmen der Landesverbände für ihre Wettbewerbe gleichwohl nicht ausgeschlossen. Aufgrund der föderalen Struktur des DFB ist jeder Verband in seinem Verbandsgebiet für den Amateurfußball statuarisch zuständig”, so der DFB.

Die Aussetzung betrifft aufgrund des derzeitigen Kontaktverbots alle offiziellen Liga- und Pokalspiele sowie auch alle privat organisierten Freundschafts- und Testspiele in allen Altersklassen bei Frauen, Männern, Juniorinnen und Junioren. Das gilt auch für die Halle.

Grundsätzlich liege es im Interesse aller Vereine und Verbände, wenn Nachholtermine gefunden, alle Spiele der Saison 2019/20 ausgetragen und die Spielzeit regulär beendet werden könnte.

„Nach wie vor können wir nicht seriös sagen, wann wieder gespielt werden kann. Aber sicher ist, dass wir allen Vereinen eine mindestens zweiwöchige Vorlaufzeit gewähren werden, um die Spielerinnen und Spieler bei entsprechender Lockerung der Maßnahmen gegen die schnelle Ausbreitung des Coronavirus nicht abrupt wieder ins Spielgeschehen zu schicken. Somit muss sich keine Mannschaft gezwungen sehen, sich möglicherweise gar unter Missachtung behördlicher Vorgaben auf einen ‚Tag X‘ vorzubereiten“, erklärt SHFV-Präsident Uwe Döring.

“Wenn es nötig ist, wird die Aussetzung erneut verlängert oder möglicherweise auch der Spielbetrieb der aktuellen Saison komplett eingestellt – immer abhängig und in Einklang mit der behördlichen Verfügungslage”, so der DFB.

Der DFB setze sich gemeinsam mit seinen fünf Regional- und 21 Landesverbänden intensiv mit allen Szenarien auseinander.

Dazu gehören auch die denkbaren Varianten, wie in Bezug auf die nächste Saison verfahren wird, wenn ein Abbruch der laufenden Spielzeit nötig werden sollte.

“Es wird versucht, im Sinne der Vereine die bestmöglichen Lösungen zu entwickeln und in Abstimmung mit den Klubs das sinnvollste Vorgehen umzusetzen”, so der DFB.

Neben den sportlichen Szenarien werden aktuell zahlreiche weitere Aspekte und Maßnahmen geprüft, beispielsweise die Anpassung der Wartefristen und Wechselperioden sowie die Regelung für Vertragsspieler’*innen.

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Gesundheit

Olympischen Spiele 2020 werden verschoben

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Symbolfoto: Jacob Lund/Shutterstock

Tokio – Wegen der weltweiten Corona-Pandemie werden auch die Olympischen Sommerspiele 2020 verschoben.

Das gab der japanische Ministerpräsident am Dienstag bekannt. Die Spiele sollten eigentlich vom 24. Juli bis 9. August in Tokio stattfinden. In den letzten Tagen mehrten sich die Stimmen von Athleten, Verbänden und Sportfans, die die Verschiebung forderten.

Laut dem japanischen Regierungschef habe das IOC dem Wunsch zu 100 Prozent folgen können.

Die Spiele sollen vermutlich nun im Sommer 2021 stattfinden. Einen neuen festen Termin gibt es aber noch nicht.

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