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Bargteheide

Feinstaubreduzierung: Storjohann im Gespräch mit Ofen-Experten

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Lutz Sauerbier (Inhaber der Firma Bargteheider Ofenzentrum), der CDU-Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann, Björn Keller (Inhaber der Firma Keller’s Kaminhof, Havighorst und Landesfachgruppenleiter Ofen- und Luftheizungsbau Schleswig-Holstein) und Peter Lass (Mitarbeiter Vertrieb der Firma Spartherm Feuerungstechnik GmbH, Melle). Foto: hfr

Bargteheide – Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann (CDU) hat in einer Gesprächsrunde im Ofenzentrum Bargteheide über die Novellierung der Bundesimmissionsschutzverordnung diskutiert.

Beim Treffen zeigten die Fachleute großes Verständnis für die Diskussion in der Bundesregierung und dem Bundesrat zur Feinstaubreduzierung.

Diese sollte  im Zuge der Novellierung der Bundesimmissionsschutzverordnung praxistauglich unter fachlicher Einbindung der Ofen- und Luftheizungsbauer sowie dem Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks beraten werden. Darüber waren sich die Beteiligten  im Bargteheider Ofenzentrum schon zu Beginn der Gesprächsrunde einig.

Bestandsschutz nur für bestehende Feuerungsstätten

Bestandsschutz gilt nur für bereits bestehende Feuerungsstätten. Beim Austausch oder der Modernisierung alter Heiz- und Ofenanlagen muss z.B. in den meisten Fällen der Schornstein erneuert werden. Das hindert viele Eigenheimbesitzer daran, moderne, immissionsarme Heiz- und Ofenanlagen anzuschaffen. „Das ist politisch kontraproduktiv, denn mit neueren Feuerungsanlagen, die dem Stand der Technik entsprechen, lassen sich heute deutlich schärfere Grenzwerte einhalten“, sagt Gero Storjohann.

Technisch ist für Handwerksbetriebe bei der Berechnung der Schornsteinhöhe  die Bestimmung der Dachhöhen und Windströmungen der Nachbarschaft kaum umsetzbar. Wie sollen fiktive Dachhöhen von Nachbarhäusern, die noch gar nicht im Bau sind,  bei Neubausiedlungen bestimmt werden?

Öfen und Kamine werden heute zumeist nur zur Heizungsunterstützung eingebaut. Den Betrieben ist es wichtig, dass Häuslebauer, die durch einen Ofen oder Kamin mehr Wohnkultur und Lebensqualität in den eigenen vier Wänden gestalten wollen, Planungssicherheit für die nächsten Jahre erhalten.

Die Kunden werden darauf hingewiesen, in jedem Fall geeignete Brennstoffe zu verwenden und die Feuerungsstätten nicht zur Restmüllentsorgung zu nutzen.

Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann und die Fachleute für den Ofen- und Kaminbau werden im Sinne der Mitarbeiter, der Ausbildungsbetriebe, der Verbraucher und des Umweltschutzes weiter im Gespräch bleiben.

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Wirtschaft

RBK-Markenaktion: 170 Besucher bei der Hauptverlosung

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Wolfgang Sarau, 1. Vorsitzender, und Fred Burmester, 2. Vorsitzender, präsentieren die Hauptgewinner und den Gewinn. Foto: Michael Willrodt /hfr

Bargteheide – Den Abschluss der erfolgreichen RBK-Markenaktion machte auch dieses Mal wieder die Hauptverlosung am vergangenen Sonntag im Ganztagszentrum in Bargteheide.

“Rund 170 Besucher aus Bargteheide und den umliegenden Gemeinden machten sich am frühen Sonntagmorgen auf den Weg, um den begehrten Hauptpreis, Warengutscheine im Wert von 500 Euro, abzustauben”, berichtet RBK-Pressesprecher Michael Willrodt.

Den Auftakt der Veranstaltung machte der erste Vorsitzende, Wolfgang Sarau. Er begrüßte die Besucher, die sich bereits weit vor Beginn der Veranstaltung um 10 Uhr vor dem Ganztagszentrum sammelten.

Auch die Bürgervorsteherin der Stadt Bargteheide, Cornelia Harmuth, begrüßte die Anwesenden und dankte dem RBK für die gelungene Markenaktion sowie den Besuchern, die diese Aktion durch ihren Einkauf vor Ort ermöglichen.

Joachim Beckmann, Filialleiter der Sparkasse Holstein in Bargteheide und Hauptsponsor der Markenaktion, sprach ebenfalls kurz zu den Anwesenden.

Insgesamt wurden 50 Direktlose unter den Anwesenden gezogen, die einen Warengutschein im Wert von 25 Euro erhiehlten.

Weitere 70 Markensammler wurden gezogen, die einen Warengutschein im Wert von 25 Euro gewonnen hatte und 7 Gewinner, die mit einem Warengutschein im Wert von 50 Euro nach Hause gingen. Der 3. Preis, Warengutscheine im Wert von 50 Euro, ging an Gaby Timm aus Bargteheide.

Der zweite Preis, Warengutscheine im Wert von 250 Euro, ging an B. Baritsch aus Bargteheide.

Der Hauptpreis, Warengutscheine im Wert von 500 Euro, ging dieses Mal an Ute Lätzel aus Bargteheide.

Alle Gewinnerinnen und Gewinner, die nicht an der Hauptverlosung teilgenommen haben, können sich auf der RBK-Homepage www.rbk-bargteheide.de informieren, ob ihr Los gezogen worden ist.

Die Glücksritter können ihre Gewinne bei Sammeln und Schenken in der Rathausstraße 25 Bargteheide abholen. Bitte den Ausweis nicht vergessen”, so Willrodt.

Der RBK-Vorstand bedankt sich bei seinen Kunden für das Vertrauen und für den Einkauf vor Ort.

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Bargteheide

Ein Dorf kämpft gegen die Umsiedlung: Bargteheider Kino zeigt Kohle-Doku

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Bargteheide – Im Kino des Kleinen Theater Bargteheide: Eine eindrucksvolle Doku über das Dorf Pödelwitz zwischen riesigen Kohlegruben. 27 Bewohner geben nicht auf und lassen sich nicht vertreiben. Der Film läuft nur einmal am Donnerstag, 25. Januar um 19:30 Uhr.

Foto: Die Macht der Kohle (Dokumentation)

Die drei Filmschaffenden sind anwesend und erzählen über den Film und sein Thema – über Heimatliebhaber und Widerstandskämpfer, von Vertreibung und Verlust, von Politik und Wirtschaft und auch von Neubeginn. Es ist ihr Abschlussfilm im Masterstudiengang „Fernsehjournalismus“ der Hochschule Hannover.

Wie eine Insel erhebt sich Pödelwitz zwischen riesigen Gruben. Nur noch 27 der ehemals 137 Einwohner des kleinen Dorfes in Sachsen harren in ihren Häusern aus und sagen dem Kohlekonzern MIBRAG den Kampf an.

Alle anderen haben das Umsiedlungsangebot angenommen. Die MIBRAG, die Mitteldeutsche Braunkohlegesellschaft, kam 2010 zum ersten Mal nach Pödelwitz und stellte den Dorfbewohnern ein Ultimatum: Ein Leben in unmittelbarer Nachbarschaft zum Tagebau mit Staub und Lärm oder eine Umsiedlung.

Bis heute entschieden sich rund 80 Prozent der damaligen Dorfbewohner fürs Gehen. Die MIBRAG übernahm das Dorf Haus für Haus – sozusagen auf Verdacht. Denn ob der Tagebau tatsächlich einmal so weit ausgeweitet wird, ist bis heute noch nicht klar.

Rechtlich ist Pödelwitz ein sogenanntes Vorbehaltsgebiet. Dies rechtfertigt eine Inanspruchnahme, sollte die Kohle für die Stromerzeugung dringend gebraucht werden. Für den Kohlekonzern ist der Abbau ökonomisch sinnvoll, die Bagger sollen anrücken, sobald auch die letzten 27 Bewohner ihre Heimat aufgegeben haben.

Spätestens 2020 soll es soweit sein. Es ist still geworden im Dorf. An den verkauften Häusern hängen Schilder mit der Aufschrift MIBRAG und Betreten verboten. Doch es gibt noch Dorfbewohner, die sich wehren, ihre Heimat aufzugeben. Sie stehen im Mittelpunkt der Geschichte.

Die Macht der Kohle (Dokumentation), Samstag, 25. Januar, 19:30 Uhr. Eintritt neun Euro, ermäßigt sieben Euro. www.bargteheide-kino.de.

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Bad Oldesloe

Schon wieder: Bauschutt und Asbest in der Natur entsorgt

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Bargteheide/Bad Oldesloe – Es ist einer der größten Fälle illegaler Müllentsorgung der vergangenen Jahre: Unbekannte haben in der vergangenen Woche an mehreren Orten große Mengen an Bauschutt und asbesthaltigen Materialien in der Natur entsorgt.

Foto: Polizei

Zunächst entdeckte die Polizei einen großen Schutthaufen auf einem Verbindungsweg bei Bad Oldesloe zwischen Blumendorf und der Landesstraße 226 und eine weitere Deponie beim Kreuz Bargteheide.

Nun wurden zwei weitere Ablageorte von Abfällen bekannt

Einer südlich von Lasbek-Dorf zwischen Landesstrasse und Autobahn, ein weiterer nahe des Autobahnanschlusses Tremsbüttel.

Hier wurden zwischen Montag und Donnerstag (6. bis 9. Januar) erneut Bauschutt und -holz sowie asbesthaltige Faserzementplatten und eine grüne Regentonne abgeladen. Teil der Ablagerungen ist unter anderem auch ein gelb gestrichenes Stück Sperrholz.

Der Abfall aller drei Ablagerungen scheint vom Abriss eines Holzgebäudes zu stammen. Die Menge beläuft sich auf ca. 10 Kubikmeter.

Es gibt bereits Hinweise auf einen grünen Transporter mit Pritsche und Anhänger mit Gitter-Bordwänden, der mit den Abfallablagerungen in Zusammenhang stehen könnte.

Die Ermittler für Umwelt-und Verbraucherschutz vom Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Bad Oldesloe haben die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise an 04531/501-542 oder 04531/501-543.

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