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Bad Oldesloe

Oldesloer Fotomarathon: Wir-Verein stellt die Jury vor

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shutterstock.com (Symbolbild)

Bad Oldesloe – Der WIR-Verein stellt die Akteure im Hintergrund des zweiten Fotomarathons Bad Oldesloe vor. Drei erfahrene Fotografierende werden im Anschluss an den Marathon die eingereichten Bilder bewerten.

Wie bereits berichtet findet am Sonnabend, 23. März, ab 10 Uhr der zweite Fotomarathon in der Stormarner Kreisstadt statt.

„Ohne die vielen Sponsoren und eine fachkundige Jury wäre mir die Durchführung des Fotomarathons nicht möglich“, sagt Günter Knubbe. „Wir lassen die Teilnehmer ohne Startgebühr antreten und schaffen es trotzdem, Sach- und Geldpreise im Wert von ca. 1000 Euro auszugeben.“

Dieses Jahr sorgen als wieder die Vereinigten Stadtwerke und neu die Sparkasse Holstein für den Großteil der nötigen Finanzierung. Es sind aber auch viele andere Betriebe mit Geld- und Sachpreisen dabei.

„Es ist großartig, dass es immer wieder Unterstützer gibt, die uns solch attraktive Veranstaltungen ermöglichen“, freut sich Knubbe. Dieses Jahr wird es sogar eine Vernissage mit Ausstellung der besten Bilderserien geben.

Am 3. Mai ab 14 öffnet dafür die Kreissparkasse in der Hagenstraße die Kassenhalle.

Bei dieser öffentlichen Vernissage vergibt dann die Fachjury die Preise an die Gewinnerinnen und Gewinner. „Ist das Kunst oder kann das weg“ ist das Thema des 2FM19. Damit unterschiedlichste Herangehensweisen und Umsetzungsideen auf eine möglichst aufgeschlossene Jury treffen, wurde auf eine gemischte Jury Wert gelegt.

„2FM19: Die Jury freut sich auf viele interessante Bilder. C.P. Schlichte (von links), Gitta
Schwitzke und Olaf Malzahn“

Gitta Schwitzke ist gelernte Fotografin. Nachdem sie 12 Jahre lang den Oldesloer Fotoclub geleitet hatte, organisiert sie nun seit fünf Jahren das „Frauen-Foto-Forum-Oldesloe“. Sie veranstaltet gemeinsame thematische Fotoausstellungen, die mehrmals jährlich an unterschiedlichen Orten stattfinden. Selbst empfindet sie sich als “Oldesloe – Fotografin”, ist in ihrer Freizeit gern mit dem Rad und der Kamera in der Stadt sowie in ihrer schönen Umgebung unterwegs.

Christian P. Schlichte hat Erfahrung im Organisieren von Kulturveranstaltungen. Als „Bad Oldesloer Kulturforum“ veranstaltete er 2008 in Kooperation mit den Oldesloer Fotofachgeschäften den Fotowettbewerb „Mein schönstes Bild von Oldesloe“. 2012 initiierte er in Lübeck den Fotowettbewerb „Was in Lübeck Wissenschaf(f)t“, der anschließend von ihm zusammen mit dem Online Kultur Magazin „Unser-Lübeck“ realisiert wurde.

Olaf Malzahn ist Foto-Journalist. Bereits mit sechs Jahren hatte Malzahn seine erste Kamera in der Hand. Die Leidenschaft zur Fotografie ließ ihn nie wieder los. Mit seiner Kamera bereiste er diverse Länder auf allen Kontinenten. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fotojournalist bundesweit für Magazine und Zeitungen. Er ist unter anderem in den Bereichen Kultur, Politik und Werbung tätig.

Anmeldungen bis zum 21. März mit Namen, Adresse, Alter und Art der Kamera (Smartphone / Kamera) verbindlich an info@stadtmarketing-badoldesloe.de

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Bad Oldesloe

Kindertheater: “Mapili Theater” gastiert in Bad Oldesloe

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Foto: Mapili Theater/hfr

Bad Oldesloe – Die Geschichte der ungewöhnlichen Freundschaft von Simon und Nuna wird am 21. März von  Manuel Virnich mit dem Mapili Theater und 10 und 16 Uhr im KuB (Kultur- und Bildungszentrum) Bad Oldesloe präsentiert.   

Zur Handlung des Stücks für Kinder ab 4 Jahre:

Nanu wer ist denn das? So ein seltsames Tier, wie da vor ihm im Sand, hat Simon noch nie gesehen. Doch das kleine Wesen braucht Hilfe. Simon und sein Papa nehmen es mit nach Hause und aus Nanu wird Nuna!

Nuna ist ganz anders als Simon. Simon hat zwei und Nuna vier Beine, Nuna spricht eine andere Sprache als Simon. Simon spielt Fußball, Nuna schläft lieber, beide lieben Spaghetti. Ob das gut geht? Und warum braucht Nuna Simons Fahrradhelm?”

Das Stück wird in der Reihe „Kindertheater des Monats“ gezeigt, die von der Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein gefördert wird.

Manuel Virnich, Puppenspieler und Schauspieler, gründete 2002 das Mapili Theater. Er ergänzt das Puppenspiel durch Schauspiel und Schattentheater. Zu jedem neuen Stück wird eigene Musik komponiert. Das Mapili Theater wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem als „bestes Figurentheater“ beim „1. Hamburger Kindertheaterwettbewerb der Hamburgischen Kulturstiftung“ und es gewann zweimal den Kulturpreis der Stadt Melle (NRW).

Tickets sind online und in der Bad Oldesloer Stadtinfo erhältlich.

Donnerstag, 21. März 2019, 10 und 16 Uhr

Ort: KuB – Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe, Saal, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe

Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de

Preise: Kinder 5,50 Euro / Erwachsene 7,50 Euro, ab 5 Personen: 5,50 Euro pro Karte

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Bad Oldesloe

„Buena Vista Kammerpop“: Spanisches Feuer auf der KuB-Bühne

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Das Lübecker Ensemble Kammerpop. Foto: Stephan Joachim

Bad Oldesloe – Barockgeiger trifft auf Metal-Gitarristen, Akkordeon auf Fagott, Rockröhre auf Opernsängerin. Das Lübecker Ensemble Kammerpop um den Jazzpianisten Sven Rieper ist am Sonntag, 31. März, um 17 Uhr zu Gast im KuB (Kultur- und Bildungszentrum) Bad Oldesloe.

Lateinamerikanische Rhythmen und spanisches Feuer – so lässt sich das aktuelle Programm „Buena Vista Kammerpop“ des Lübecker Ensembles Kammerpop beschreiben.

Die Musik Santanas und der kubanischen Gruppe Buena Vista Social Club trifft auf spanische Klänge aus der Oper Carmen. Das verspricht ein spannungsvolles Programm.

Die Fäden zieht Jazzpianist und Notenschreiber Sven Rieper, der auch schon mal Helene Fischers atemlosen Superhit als barocke Arie samt Rezitativ auf Italienisch singen lässt. Die Musiker des Ensembles spielen regelmäßig mit bekannten Orchestern und Solisten oder treten auf den Festivalbühnen Deutschlands und darüber hinaus auf.

Tickets sind online (www.kub-badoldesloe.de), in der Stadtinfo (04531/504-199) und – sofern noch verfügbar – auch an der Abendkasse erhältlich. Preise: VVK: 23,50 € / 17,50 € (erm.), AK: 25,50 € / 19,50 € (erm.)

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Bad Oldesloe

Armutsatlas: Bad Oldesloe ist die Hauptstadt der armen Kinder

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Ingo Loeding, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes, hat den Armutsatlas vorgestellt

Bad Oldesloe – In keiner anderen Stadt in Stormarn sind die Kinder so arm, wie in Bad Oldesloe. Das zeigt der jetzt vom Deutschen Kinderschutzbund vorgestellte Armutsatlas.

Jedes dritte Kind lebt in der Kreisstadt in einer Familie, die staatliche Leistungen bezieht. In Zahlen sind das 1453 von 4392 Kinder, also 33 Prozent im Jahr 2018.

Kreisweit sind es 20 Prozent. Und dabei ist Stormarn eines der reichsten Landkreise der Bundesrepublik!

7200 Kinder waren im vergangenen Jahr auf staatliche Leistungen angewiesen. Vor fünf Jahren waren es weniger als 6000 Kinder.

Ingo Loeding, Geschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes Stormarn: „Die Situation verschärft sich immer weiter. Jedes fünfte Kind arm und das in einem der reichsten Landkreise in Schleswig-Holstein.” Er sieht in dieser Entwicklung eine zunehmende Gefahr für die Gesellschaft. Denn ohne Hilfe werden diese Kinder ausgeschlossen.

„Nach wie vor scheint kein ernsthafter politischer Wille vorhanden zu sein, Kinder aus Hartz IV zu holen“, sagt Ingo Loeding. Ihn ärgert besonders, dass sich das Vorurteil vom arbeitsscheuen und faulen Hartz IV-Empfänger weiterhin hält. Doch so einfach ist es nicht. 

Ganz offensichtlich können Menschen von ihrem Gehalt immer seltener sich und ihre Familien versorgen und müssen aufstocken.

Die meisten arbeiten, haben aber trotzdem nicht genug, um ihre Familien zu versorgen: „Sie kämpfen Monat für Monat.“

Starke-Familien-Gesetz reicht nicht aus

Auf Bundesebene müsse mehr getan werden. Zwar gehe das Starke-Familien-Gesetz, das faire Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe für Kinder schaffen soll, in die richtige Richtung – aber nicht weit genug. “Wir brauchen eine Kindergrundsicherung”, so Loeding. Kinder müssten aus Hartz IV ausgenommen werden. Denn derzeit haben Eltern, die in Hartz IV leben, nichts von der angekündigten Kindergelderhöhung: Die zehn Euro werden direkt wieder abgezogen. 

Loeding zur Bildungskarte: Oldesloe sollte Projektstadt werden

Bis dahin könnte die derzeit diskutierte Einführung einer Bildungskarte helfen. Laut Kinderschutzbund würde das dazu beitragen, dass die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket auch abgerufen werden. Leider übernimmt der Kreis diese Aufgabe nicht und wälzt sie stattdessen auf die Städte und Gemeinden ab.

Ingo Loeding: „Jede Kommune muss sich selbst um die Einführung einer Bildungskarte bemühen.“ Er hofft, dass Bad Oldesloe eine Vorbildfunktion übernimmt und „Projektstadt“ wird. Oldesloe hatte den Kreis mehrfach aufgefordert, die Bildungskarte endlich einzuführen und die Einführung zuletzt auch in den eigenen Ausschüssen diskutiert.

Weil der Staat es nicht macht: DKSB unterstützte arme Familien mit 56.000 Euro

Dass Hartz IV nicht ausreicht, belegt auch die Nachfrage beim DKSB-Familienhilfe-Notfonds. Bedürftige Familien können Geld aus dem Fonds für alltägliche Dinge wie Essen, Kleidung oder Klassenfahrten beantragen.

Mirko Zywietz (v.l.), Präsident Lions Club Ahrensburg, mit der Vorsitzenden des Kinderschutzbund Stormarn Birgitt Zabel und Sönke Grohmann, Musikalische Leitung beim Benefiz Konzert

Das seien grundlegende Bedürfnisse, die in einer wohlhabenden Gesellschaft abgesichert sein müssten. Weil sie das nicht sind, ist der DKSB auf Spenden angewiesen. Wie auf die vom Lions Club Ahrensburg, der über sein zwölftes Benefizkonzert in der Auferstehungskirche in Großhansdorf Ende vergangenen Jahres 6000 Euro eingenommen hatte. 

Die Summe fließt jetzt in den Fonds, aus dem 2018 rund 56000 Euro an Familien in Not überwiesen wurden. Lions-Präsident Mirko Zywietz: “Jedes Jahr erinnert der Verband mit über 7000 Fähnchen vor dem Ahrensburger Schloss uns alle daran, dass wir Kindern bessere Zukunftschancen ermöglichen müssen.”

Spenden mit dem Stichwort „Familienhilfe-Notfonds“ können auf das Konto des DKSB bei der Sparkasse Holstein unter der IBAN DE50 2135 2240 0130 0083 54, BIC NOLADE21HOL eingezahlt werden.

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