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Der Kreis

Gelber Sack adé: Stormarn führt die Wertstofftonne ein

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AWSH-Chef Dennis Kissel. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Der gelbe Sack hat ausgedient und wird durch eine Wertstofftonne ersetzt. Nach entsprechenden Beschlüssen aus der Politik hat die Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH) eine zeitnahe Umsetzung angekündigt und erklärt, worauf sich die Verbraucher einstellen müssen.

In der Wertstofftonne dürfen Abfallprodukte als allen recyclebaren Materialien entsorgt werden, neben Verpackungen also auch andere Gegenstände aus Kunststoffen und Metallen. Nicht in den Wertstoffbehälter gehören selbstverständlich Pappe und Papier – dafür gibt es die blaue Tonne – und gefährliche Stoffe wie Batterien oder Energiesparlampen.

Einen exakten Termin hat die Abfallwirtschaft Südholstein für die Einführung der Wertstoffbehälter noch nicht genannt. „Wir werden die Tonne irgendwann im Frühjahr 2020 ausliefern können“, sagt AWSH-Chef Dennis Kissel. Dass die Behälter gleich zum Jahresbeginn kommen, sei unwahrscheinlich. Zum Jahresanfang würden viele Städte und Entsorgungsbetriebe neue Mülleimer ordern, wodurch es bei der Produktion zu Verzögerungen kommen könne. Die Wertstofftonnen werden eine einheitliche Größe von 240 Litern haben. Laut AWSH belaufen sich die Gebühren pro Jahr und Tonne auf acht Euro für einen Haushalt – also 67 Cent pro Monat.

Ab 2020 wird es also keine gelben Säcke mehr geben. Wer sich keine Wertstofftonne anschaffen möchte, kann wiederverwertbare Materialien zu Hause sammeln und eigenständig zu einem AWSH-Recyclinghof bringen. In dem Fall würden keine Kosten anfallen. Die Wertstoffe werden alle 14 Tage abgeholt.

Neue Abfuhrtermine für 2019

Zunächst gelten ab sofort gelten zunächst neue Abfuhrtermine. Für 75 Prozent der Kunden verändern sich die Termine für die Leerung der Rest- und Bioabfallbehälter. In einigen Fällen werden auch die Papiertonnen und gelben Säcke an andern Tagen geleert, beziehungsweise abgeholt. Die Abfallwirtschaft kommuniziert die Terminänderungen wie üblich auch über den Abfallratgeber, die AWSH-Smartphone-App und ihre Internetseite www.awsh.de

Neu: Seit kurzem ist der Abfallentsorger auch bei Facebook und Instagram. Auch über diese Kanäle sollen Neuigkeiten bekanntgegeben werden. Zum Start veranstaltet die AWSH ein Gewinnspiel und verlost ein iPhone X. Unternehmenssprecher Olaf Stötefalke: „Wir suchen das älteste Handy. Damit wollen wir darauf aufmerksam machen, dass rund 160 Millionen ungenutzte Mobiltelefone in deutschen Schubladen liegen und so nicht wiederverwertet werden können.“

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Polizei und Feuerwehr

Verfolgungsjagd: Betrunkener flieht in Glinde vor Autokontrolle

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Glinde – Gestern Morgen (21. Mai), gegen 00:35 Uhr wurden die Beamten der Polizeistation Glinde auf einen Audi Q7 im Stadtgebiet Glinde, Möllner Landstraße, aufmerksam und wollten diesen einer Kontrolle unterziehen.

Der Fahrzeugführer fuhr dann mit hohem Tempo in Richtung Oststeinbek davon. Die Polizisten nahmen daraufhin sofort die Verfolgung auf.

„Der Flüchtende fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Ortschaft Oststeinbek, wendete und fuhr zurück nach Glinde, um von dort erneut Richtung Oststeinbek, Hamburg-Jenfeld und weiter in Richtung Stadtmitte Hamburg zu fahren. Dabei wurde er selbst in Wohngebieten nicht langsamer“, so Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Während seiner Flucht missachtete er mehrfach die Vorfahrtsregelungen sowie rot zeigende Lichtzeichenanlagen.

Die Verfolgungsfahrt führte schließlich in die Sackgasse Coseler Twiete in Hamburg und endete dort.

Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 42-jährigen Mann aus Hamburg. Im Rahmen der Festnahme stellten die Beamten Atemalkoholgeruch fest. Eine freiwillig durchgeführte Atemalkoholüberprüfung ergab einen Wert von 0,86 Promille.

Auch die Einnahme von Betäubungsmittel konnte nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund ordneten die Beamten die Entnahme einer Blutprobe an, der Führerschein wurde sichergestellt.

Ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung wurde eingeleitet.

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Bad Oldesloe

500 Euro Belohnung für Täterhinweise: Vandalismus beim Oldesloer Autohaus Schröder

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Foto: Privat/hfr

Bad Oldesloe – Vandalismus beim Autohaus Schröder in der Hamburg Straße in Bad Oldesloe. Inhaber Tim Schröder ist fassungslos.

„In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde bei uns auf dem Hof ein Neuwagen durch Fusstritte beschädigt. Dieser stand direkt an der Straße. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ungefähr 2000,- Euro
Außerdem wurde unsere Mülltonne umgeworfen“, erklärt Schröder.

Er will die Tat nicht so hinnehmen. „Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen würde ich 500 Euro Belohnung zahlen, oder auch nach einem anonymen Hinweis spenden“

Homepage des Oldesloer Autohaus Schröder

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Politik und Gesellschaft

Parteien in Ammersbek entsetzt über Wahlplakatvandalismus

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Foto: privat/hfr

Ammersbek – Immer wieder werden ihre Plakate zerstört. Daher haben die demokratischen Parteien CDU, SPD, Grüne und FDP jetzt gemeinsam eine Erklärung gegen den Vandalismus an ihren Europawahlplakaten verfasst.

Dass am kommenden Sonntag, 26. Mai 2019, die Europawahl stattfindet, ist durch dieWahlplakate der einzelnen Parteien nicht zu übersehen. Auch in Ammersbek haben vier Parteien (CDU, SPD, Grüne, FDP) für diese Wahl plakatiert.

Foto: privat/hfr

Im Ortsteil Bünningstedt wurden am vergangenen Wochenende auf einer Strecke von ca. 400 m sämtliche Plakate aller Parteien heruntergerissen, beschädigt und in unterschiedlichen Gärten versteckt. Selbst ein Großflächenplakat wurde aus der Verankerung gezogen und umgelegt. Das fiel bei einer Sichtungsfahrt am vergangenen Sonntag auf.

Die vier Ortsverbandsvorsitzenden reagieren mit Befremdung und Empörung auf diese Agression gegen ihre legitime Wahlwerbung. Sämtliche Plakate hängen ordnungsgemäß mit Genehmigung durch die Gemeinde.

Jetzt stellt sich die Frage: Dürfen Wahlplakate z. B. bei Missfallen entfernt werden? Besser nicht, zumindest nicht dann, wenn die Plakate im vorgegebenen Zeitraum und an der richtigen Stelle hängen. Die Plakate sind Eigentum der jeweiligen Parteien.

„Die Beschädigung und Zerstörung der Plakate stellt den Straftatbestand der Sachbeschädigung dar, bedeutet gleichzeitig auch einen Angriff auf das Recht der demokratischen Parteien, für ihre Ziele zu werben“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung.

Der sogenannte „Wahlplakat-Vandalismus“ ist ein zunehmendes Phänomen in Wahlkämpfen. Aus diesem Grund werden die o. a. Ortsverbände diesen Angriff, der das Grundverständnis demokratischer politischer Auseinandersetzung verletzt, zur Anzeige bringen.

Maike Gerstengarbe (FDP): „Diese Aktion ist undemokratisch, primitiv und dumm. Wer etwas ändern will, sollte sich aktiv einbringen. Wir Ammersbeker Parteienvertreter laden jeden dazu ein.“

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