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Kultur

Ahrensburger Spieleabend mit “Deckscape”

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Foto: Patzner/stadtbücherei Ahrensburg/hfr

Ahrensburg – Die Ahrensburger Stadtbücherei und das Eric-Kandel-Gymnasium laden  am 8. März wieder zum gemeinsamen Spieleabend ins Eric-Kandel Gymnasium.

Gemeinsam Rätsel lösen, über die Vorgehensweise diskutieren und dann Erfolge oder Mißerfolge erleben, kann man bei den sogenannten „Escape Room“-Spielen. Die gibt es nicht nur als Erlebnis in realen Räumen, sondern auch als Kartenspiel. 

Das neueste Werk der beiden Autoren Silvano Sorrentino und Martino Chiacchiera lässt die Spieler in der Geschichte einen Flugzeugabsturz überleben. Neben dem Kartenstapel benötigt man nur Stift, Zettel und eine Uhr. Bis zu 6 Spieler können an dem Abenteuer teilnehmen, allerdings, wie bei Escape-Räumen so üblich nur einmal. Immerhin wird bei den bisher 5 Deckscape-Spielen aus dem Verlag Abacus-Spiele keine Karte zerstört.

Danach kann die nächste Gruppe versuchen die Rätsel zu knacken und auf der Suche nach Goldschätzen erfolgreich zu sein oder wenigstens den Dschungel heil zu überstehen. Wenn eine Lösung nicht gefunden wird, wird dies nur mit einer Zeitstrafe belegt, aber die Geschichte geht weiter. Verständlicherweise darf über diese Art Spiele nicht zuviel verraten werden, da sonst die Spannung und Überraschung weg ist.

Deckscape eignet sich am besten dafür zu zweit oder zu dritt sich daran zu wagen. Die einfach bis mittelschweren Knobelaufgaben lassen sich aber auch alleine lösen. Für Menschen ab 12 Jahren sicher empfehlenswert, erfahrene Kinder knacken die Rätsel auch früher.

Eine Testgruppe des Spielernetzwerks-On-Tour war gut 2 Stunden mit viel Freude damit beschäftigt und sprach danach eine Empfehlung aus.

Neben vielen anderen neuen und bewährten Brettpielen der Stadtbücherei kann auch Deckscape bei dem nächsten Spieleabend des Eric-Kandel-Gymnasiums (EKG) und der Stadtbücherei Ahrensburg am Freitag, 8. März 2019 ab 17 Uhr getestet werden.

Veranstaltungsort ist das EKG, Reesenbütteler Reeder 4-10 in Ahrensburg. Ein Beitrag zum Buffet ist erwünscht, der Eintritt ist frei.

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Kultur

Bargteheider Kino zerigt Berlinale-Film “Nackte Tiere”

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Bargteheide – Beim 1. Kurzfilmfestival 2020 im Kleinen Theater hat Melanie Waelde den Preis „Bestes Drehbuch“ gewonnen. Nun präsentiert das Kino im KTB am Sonnabend, 3. Oktober, um 19.30 Uhr ihren Kinofilm „Nackte Tiere“, der auf der Berlinale im Februar 2020 gezeigt wurde.

Und wieder wird dieser Kinoabend zu einem SPECIAL in Bargteheide, denn Melanie Waelde, die Autorin/Regisseurin ist zu Gast und wird zu den Hintergründen, insbesondere zum Anliegen ihres Langfilmdebüts erzählen.

In „Nackte Tiere“ bilden Katja, Sascha, Benni, Laila und Schöller eine Gruppe von jungen Menschen, die ratlos und rastlos durch die Welt stolpern. Dabei werden sie gezwungen, einen Schutzmechanismus zu installieren, um die Wechselwirkung zwischen „zusammen sein“ und „alleine sein“ steuern zu können.

Der Film spielt an einem Ort, wo Auto und Führerschein Freiheit bedeuten, wo der Schulabschluss bevorsteht und entschieden werden muss, ob man danach geht oder bleibt. Sie stehen an einer Schwelle. Sie leben in einer Phase wo sie anfällig sind, verloren zu gehen, wenn sie nicht wissen, was sie von der Welt wollen und was die Welt von ihnen will. Sie rennen ineinander hinein, voreinander weg. Sie küssen sich, sie schlagen sich. Sie lieben sich. Sie kreisen umeinander in einem Wechselspiel aus Abgrenzung, Gewalt, Liebe und Einsamkeit. Nähe und Schmerz sind eins.

Die fünf Jugendlichen im Film leben nach ihren eigenen Regeln, da sie sich in der deutschen Provinz auf der Suche nach Halt verloren fühlen. Aber nichts währt ewig.

Die ProtagonistInnen werden von DarstellerInnen gespielt, die trotz ihres jungen Alters bereits für diverse Kino- und Filmproduktionen vor der Kamera standen und für ihre Leistungen zahlreiche nationale und internationale Nachwuchs- und Förderpreise erhielten.

Unter anderem waren Sammy Scheuritzel (Sascha) in „Jeder stirbt für sich allein“, Paul Michael Stiehler (Schöller) im Tatort „Zeit der Frösche“ und Michelangeno Fortuzzi (Benni) in „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ in Hauptrollen zu sehen. Luna Schaller (Laila) gehört zum Hauptcast der Netflix-Serie „How to sell drugs online“ und Marie Tragousti (Katja) war die „Beste Hauptdarstellerin“ im pämierten Kurzfilm „Was wir wissen“. Alle fünf leben und studieren in Berlin.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Ferienleihfristen in der Stadtbibliothek

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Oldesloer Stadtbibliothek Foto: SL

Bad Oldesloe – Seit dem 24. September bis einschließlich 10. Oktober gelten für bestimmte Medien verlängerte Leihfristen:  CDs, DVDs, Konsolenspiele und Zeitschriften sind in diesem Zeitraum 21 Tage entleihbar.

Die Ferienleihfristen gelten auch für Verlängerungen, die in diesem Zeitraum vorgenommen werden. Vom 11. Oktober an gelten wieder die normalen Leihfristen. 

Die Stadtbibliothek ist während der Ferien wie folgt geöffnet: Montag und Dienstag von 10–13:30 und 15–18 Uhr, Donnerstag von 10–13:30 und 15-19 Uhr, Freitag von 10–16 Uhr und Samstag von 10–13 Uhr.

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Bad Oldesloe

Vortrag im KuB: Oldesloer Frauen im Nationalsozialismus

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Bad Oldesloe – Die Stadtarchivarin Dr. Sylvina Zander ging im April diesem Jahr nach 23 Jahren in den verdienten Ruhestand. Ihr letztes Buchprojekt befasst sich mit Bad Oldesloe in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus und wird erst im kommenden Jahr veröffentlicht.

Das KuB in Bad Oldesloe. Foto: Stormarnlive.de

Am Dienstag, 29. September, gibt sie um 19 Uhr einen Vorabeinblick in ihre Recherchen.

In dem Vortrag „Oldesloer Frauen im Nationalsozialismus“ wird der Anteil der Frauen an der Stabilisierung des NS-Regimes in den Blick genommen. Obwohl die NSDAP eine auch in ihrer Selbstdarstellung reine Männerpartei war, die Frauen vom aktiven Wahlrecht ausschloss, fand sie auch bei Frauen begeisterten Zuspruch. Frauen wurden auf das Leitbild Mutter, Hausfrau und Gefährtin des Mannes zurückgeworfen, nachdem sie in der Weimarer Republik entscheidende Rechte, wie z. B. das Wahlrecht errungen hatten.

Waren Frauen anfänglich aus dem Berufsleben herausgedrängt worden, wurden sie spätestens mit Kriegsbeginn als Arbeitskräfte unentbehrlich. Frauen wurden in der NS-Frauenschaft und im gleichgeschalteten Deutschen Frauenwerk organisiert und ihr traditionelles karitatives Wirken der NS-Volkswohlfahrt untergeordnet.

Im Nationalsozialismus waren Frauen Opfer und Täterinnen. Dies soll in diesem Vortrag beispielhaft gezeigt werden. Der Bogen reicht von der überzeugten Nationalsozialistin bis zur Ehefrau eines in Schutzhaft befindlichen Mannes, von den Erfahrungen einer verfolgten Jüdin bis zur Zwangsarbeiterin.

Vortrag „Oldesloer Frauen im Nationalsozialismus“, Dienstag, 29. September 2020, 19 Uhr, KuB – Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe, KuB-Saal, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe. Eintritt: 3,50 Euro.

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