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Hamburg

160 statt 80: Polizei zieht betrunkene Raserin (21) aus dem Verkehr

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Hamburg – Sie war mit über 160 Km/h in einem Bereich unterwegs, in dem höchstens 80 gestattet gewesen wäre. Außerdem war die 21-Jährige betrunken. Auf der Bergedorfer Straße hatte die sich selbst überschätzende Deutsche, ein illegales Kfz-Rennen geleistet und damit nicht nur gezeigt, dass sie sich selbst offenbar hoffnunglos überschätzt, sondern dass sie auch bereit ist Menschenleben zu gefährden.

“Die 21-jährige Deutsche befuhr zunächst mit ihrem Audi die Bergedorfer Straße stadteinwärts und überholte mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit neben mehreren anderen Pkw auch ein Provida-Fahrzeug der Kontrollgruppe Autoposer. Die eingesetzten Beamten führten daraufhin eine Geschwindigkeitsmessung durch und stellten fest, dass die 21-Jährige bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h mehr als doppelt so schnell fuhr”, so Ulf Wundrack von der Hamburger Polizei.

“In Höhe der Eiffestraße wendete sie und befuhr die Bergedorfer Straße unter Missachtung aller Anhaltesignale der eingesetzten Beamten wieder Richtung Bergedorf. Dabei beschleunigte sie das Fahrzeug wiederum maximal, um kurz vor der Anschlussstelle Mümmelmannsberg abrupt abzubremsen und nunmehr mit einer Geschwindigkeit von nur etwa 20 km/h weiter zu fahren. Das Fahrzeug wurde nun durch die eingesetzten Beamten aufgestoppt. Die Fahrerin versuchte daraufhin, sich ihres Fahrzeugschlüssels zu entledigen, den sie aus dem Wagen warf. Die Beamten nahmen sie vorläufig fest und stellten Alkoholgeruch in ihrer Atemluft fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,17 Promille, woraufhin eine Blutprobenentnahme angeordnet wurde”, so der Polizeisprecher weiter.

Der Audi der 21-Jährigen wurde sichergestellt, ihr Führerschein beschlagnahmt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde die 21-Jährige mangels Haftgründen wieder entlassen.

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Hamburg

Reinfeld: Aggressiver 18-Jähriger verliert im Regionalexpress die Nerven

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Symbolfoto: SL

Reinfeld – Am Freitagabend, 11.10., kurz nach 23.00 Uhr, beleidigte ein junger Mann, 18 Jahre alt, einen anderen Mann, 32, im Regionalexpress Lübeck – Hamburg verbal heftig.

Als dieser in einen anderen Zugbereich ging, wurde er von dem 18-jährigen verfolgt und weiter beschimpft. Der 32-jährige bat daraufhin zwei im Zug mitfahrende Sicherheitsmitarbeiter der DB AG um Hilfe.

Als diese Beiden auf den 18-jährigen beruhigend einwirken wollten, wurde einer vor die Brust gestoßen und nun wurden diese beiden verbal attackiert. Telefonisch wurde die Bundespolizei informiert und aufgrund der Nähe wurde auch die Landespolizei um Unterstützung gebeten.

Als der Zug in Reinfeld hielt, nahm eine Streife der Landespolizei die Personalien der beteiligten Personen auf. Kurze Zeit später traf auch eine Streife der Bundespolizei ein. Da der 18-jährige sich weiter sehr aggressiv und beleidigend verhielt, wollten die Bundespolizisten ihn zur Sachverhaltsklärung mit nach Lübeck nehmen.

“Aufgrund seines völlig uneinsichtigen und aggressiven Verhaltens musste der junge Mann während des Transportes gefesselt werden. In der Dienststelle in Lübeck kam der 18-jährige nicht zur Ruhe, beleidigte die anwesenden Beamten fortwährend, schlug mit den Händen gegen die Wände, spuckte in den Raum und verteilte angebotene Becher mit Wasser auf dem Boden”, so Polizeisprecher Gerhard Stelke .

Der leitende Beamte vor Ort entschied laut Polizei schließlich, einen Amtsarzt hinzuzuziehen, um die Gewahrsamsfähigkeit des jungen Mannes überprüfen zu lassen. Der Amtsarzt entschied aufgrund des Verhaltens des 18-jährigen, keine Gewahrsamsfähigkeit zu bescheinigen. Nachfrage bei der Landespolizei ergab, dass der junge Mann bereits im Laufe des frühen Abends bei Streitigkeiten im LUV-Center aufgefallen war, dort hatte er eine Flasche Wodka bei sich. Ein freiwilig durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,66 Promille.

Anschließend wurde der 18-jährige mit einem RTW unter Begleitung der Bundespolizei in ein Krankenhaus gefahren.

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Hamburg

Hamburg: Mann sticht Ex-Lebensgefährtin und Nachbarn nieder

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Symbolfoto: Jaromir Chalabala/Shutterstock.com

Hamburg – Grausame Beziehungstat in Hamburg-Heimfeld. In der vergangenen Nacht auf den 13. Oktober drang laut Polizeibericht ein 43-jähriger in die Wohnung seiner ehemaligen Lebensgefährtin (32) ein und fügte ihr sowie einem in der Wohnung befindlichen Nachbarn (61) lebensgefährliche Messerstichverletzungen zu.

Die Mordkommission (LKA 41) übernahm die Ermittlungen.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen befand sich die 32-jährige Geschädigte im Beisein eines Nachbarn in ihrer Wohnung, als ihr ehemaliger Lebensgefährte durch die Terrassentür eindrang und unvermittelt ein Messer gegen sie und dann gegen den Nachbarn einsetzte, so Polizeisprecherin Evi Theodoridou .

Anschließend flüchtete der Tatverdächtige in unbekannte Richtung. Eine Personenfahndung mit mehreren Funkstreifenwagen führte bislang nicht zur Ergreifung des Täters.

Die Geschädigten wurden nach notärztlicher Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert und notoperiert.

Die 32-Jährige befindet sich inzwischen außer Lebensgefahr. Der 61-jährige Geschädigte wird derzeit noch operiert.

In der Wohnung schlief zum Tatzeitpunkt der gemeinsame dreijährige Sohn sowie ein Cousin des Kindes (8). Die Kinder blieben unverletzt und wurden in die Obhut von Familienangehörigen übergeben.

Bei den Hintergründen der Tat dürfte es sich nach den ersten Erkenntnissen um Beziehungsstreitigkeiten gehandelt haben.

Die Ermittlungen des LKA 41 dauern an.

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Hamburg

Hamburg: Täter nach bewaffnetem Banküberfall flüchtig

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Symbolfoto: Mr. Nikon / Shutterstock.com

Hamburg – Die Polizei Hamburg fahndet nach einem bisher unbekannten Mann, der gestern Vormittag (11. Oktober) unter Mitführung einer Schusswaffe eine Bank in Rahlstedt überfallen hat.

Nach bisherigem Ermittlungsstand betrat der mit einer Kapuze und einem ins Gesicht gezogenen Schal maskierte Mann die Bankfiliale und begab sich direkt zum Kassentresen.

Dort zeigte er einer Angestellten (24) kurz eine in einem Einkaufsbeutel mitgeführte kleine Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld. Im weiteren Verlauf erhielt der Täter einen mittleren dreistelligen Betrag, mit dem er die Filiale verließ und anschließend in unbekannte Richtung flüchtete.

Durch den Überfall wurde niemand verletzt.

Alarmierte Polizeikräfte leiteten umgehend Fahndungsmaßnahmen ein, an denen auch der Polizeihubschrauber “Libelle” und ein Personenspürhund beteiligt waren. Im Rahmen der Fahndung wurden durch die Polizei auch Busse und Bahnen angehalten und überprüft. Die Maßnahmen führten bislang nicht zur Festnahme des Täters.

Folgende Täterbeschreibung liegt derzeit vor:

– männlich – 40 – 50 Jahre alt – 180 – 185 cm groß – vermutlich Mittel- oder Osteuropäer – blaue Augen – auffällige Augenbrauen – schmales Gesicht – dunkelgrauer Kapuzenpullover – dunkle Sportschuhe mit hellem Sohlenbereich – führte eine kleine Pistole und einen Einkaufsbeutel der Firma “Aldi” mit sich

Das Landeskriminalamt für Kommissionsermittlungen (LKA 44) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die Hinweise zu dem Täter geben können oder im Zusammenhang mit der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

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