Folge uns!

Bad Oldesloe

10. Timo Heller Cup feiert den Mädchenfußball

Veröffentlicht

am

Princess-Cup-Siegerehrung beim Timo Heller Cup
Foto: von Hausen/hfr

Bad Oldesloe – Bereits zum 10. Mal wurde der Timo Heller Cup für Mädchen in der Bad Oldesloer Stormarnhalle ausgetragen. Der Gastgeber, die SG Oldesloe/Reinfeld, hatte viele Mädchenmannschaften zu Gast.

Begonnen hatte der Turnierreigen mit den Kleinsten. Die beiden Turniere der G- und F-Mädchen fanden parallel statt, die G-Mädchen spielen im 4:4 auf Minitore, die F-Mädchen im 4 plus Torhüterin. Bei diesen Turnieren gab es natürlich nur Gewinner – auf Ergebnisse und Platzierungen kam es nicht an. Die Stimmung zeigte jedoch, dass auch die Kleinsten ganz groß aufspielten.

Bei den C-Mädchen wurde im 4 plus 1 auf große 5-Meter-Tore mit Futsal-Regeln gespielt. Am Ende konnten die C-Juniorinnen vom Kieler MTV sich in diesem Turnier durchsetzen.

Zum Abschluss des ersten Turniertages zeigten die B-Juniorinnen ihr Können. In Gruppe A setzte sich der VfL Maschen und SG ONR A durch, während aus der Gruppe B sich SG ONR A und der Kieler MTV für das Semifinale qualifizierten.

Die Kielerinnen gewannen vorweg ein nötig gewordenes Entscheidungsschießen gegen den Gastgeber, da beide Teams punkt- und torgleich waren. Im ersten Halbfinale schlug der VfL Maschen die Kielerinnen mit 2:1, das interne Duelle zwischen beiden Teams von SG ONR gewann die A-Mannschaft mit 4:2.

Am Ende konnte der VfL Maschen das Turnier verdient für sich entscheiden und schlug in einem spannenden Finale die SG ONR A mit 2:1. Am Sonntag ging es mit den beiden Turnieren der E-Juniorinnen in der Stormarnhalle weiter.

Den Princess-Cup gewann die SG Oldesloe/Reinfeld, den Queens-Cup die U11-Auswahlmannschaft von Schleswig-Holstein.

Abschließend zeigten dann auch noch die D-Juniorinnen ihr Können, wobei auch bei dem letzten Turnier eine großartige Stimmung herrschte. Sponsor Timo Heller erlebte diese Stimmung hautnah mit, denn er ließ es sich nicht nehmen am Sonntag die Pokale selbst zu überreichen.

„Viele Mädchenmannschaften von nah und fern kamen in den Genuss dieses tollen Turniers. 10 Jahre sind eine richtig lange Zeit. Für diese Treue können wir uns bei Timo Heller nur bedanken „, so VfL-Pressewart Nico v. Hausen.

Das Wochenende war aus Sicht der Veranstalter erneut gute Werbung für den Mädchenfußball.

„Wer als Mädchen auch Lust hat, in einer tollen Gemeinschaft das Hobby Fußball unter Anleitung qualifizierter und erfahrener Trainer nachzukommen, kann sich im Internet unter  www.sg-oldesloe-reinfeld.de informieren“, so von Hausen.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Bad Oldesloe

500 Euro Belohnung für Täterhinweise: Vandalismus beim Oldesloer Autohaus Schröder

Veröffentlicht

am

Foto: Privat/hfr

Bad Oldesloe – Vandalismus beim Autohaus Schröder in der Hamburg Straße in Bad Oldesloe. Inhaber Tim Schröder ist fassungslos.

„In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde bei uns auf dem Hof ein Neuwagen durch Fusstritte beschädigt. Dieser stand direkt an der Straße. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ungefähr 2000,- Euro
Außerdem wurde unsere Mülltonne umgeworfen“, erklärt Schröder.

Er will die Tat nicht so hinnehmen. „Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen würde ich 500 Euro Belohnung zahlen, oder auch nach einem anonymen Hinweis spenden“

Homepage des Oldesloer Autohaus Schröder

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Oldesloer Heimatmuseum zeigt die vergessenen Urzeit-Schätze von Ahrensburg

Veröffentlicht

am

Andreas Ahne und Petra-Maria Schark vom Oldesloer Heimatmuseum mit Präparator Hans-Jürgen Lierl

Bad Oldesloe – In Fachkreisen ist die von Richard Wenck in Ahrensburg ausgegrabene und zusammengetragene Sammlung versteinerter Urzeitwesen lange bekannt und gefeiert.

Eine Sonderausstellung des Oldesloer Heimatmuseums befasst sich jetzt mit dem Lebenswerk des Unternehmers, der vor allem für sein Hobby lebte: Fossilien.

Während sich über den Ahrensburger Prähistoriker Alfred Rust einiges an Literatur finden lässt, ist der Name Richard Wenck nur wenigen ein Begriff.

„Die Funde von Wenck sind spektakulär“

Zu unrecht, wie Hans-Jürgen Lierl findet. Als Geowissenschaftlicher Präparator und rechte Hand des Hamburger Paläontologen Prof. Dr. Urich Lehmann beschäftigte er sich auch mit Wencks Erbe. „In der Wissenschaft ist Ahrensburg ein Begriff und das nicht nur wegen Alfred Rust“, sagt Hans-Jürgen Lierl. Die Funde von Reinhard Wenck seien ähnlich spektakulär, wie die des Archäologen.

„Ich finde es sehr schade, dass Ahrensburg kein Museum hat, in dem die Sammlungen von Rust und Wenck gezeigt werden“, sagt der Wissenschaftler, der in dieser Woche die Ausstellung im Oldesloer Heimatmuseum vorbereitet hat. Jahrzehnte waren die aus Stormarn und Herzogtum-Lauenburg stammenden, versteinerten Tintenfischgehäuse („Ammoniten“) und Saurierknochen hier eingelagert.

Nur hin und wieder wurden kleine Teile der Sammlung öffentlich ausgestellt. Gesammelt hatte Richard Wenck die Fossilien in Kiesgruben, unter anderem im Forst Hagen.

Manchmal war der Speditionskaufmann sogar mit Alfred Rust (links auf dem Foto) selbst auf Grabungen, wie dieses Foto belegt.

Während der sein Augenmerk auf Pfeilspitzen und andere prähistorische Zeitzeugen legte, sammelte Wenck eine enorme Menge an versteinerten Urzeittieren an. Mehrere tausend Artefakte soll die Sammlung insgesamt umfassen. Zu viel, um alles auszustellen.

„Es ist ein Querschnitt, die spektakulärsten Funde, die wir hier zeigen wollen“, sagt Lierl, der Wenck in seiner Schulzeit kennenlernte und der ihm beibrachte, wie sich die Fossilien von eiszeitlichem Schutt unterscheiden lassen.

Museumsmitarbeiter Andreas Ahne bereitet die Ausstellung vor

200 Einzelstücke werden im Oldesloer Heimatmuseum ausgestellt sein. „Oben stehen noch 20 weitere Kisten“, sagt Museumsleiterin Petra-Maria Schark. Es sei ein glücklicher Umstand gewesen, dass das Heimatmuseum einen Teil der Geschiebesammlung im Jahr 1985 habe erwerben können. „Ein kleiner Teil davon wurde in den 80ern und später nochmal 2008 gezeigt“, sagt Schark. Doch mittlerweile sei die Sammlung dank Hans-Jürgen Lierl katalogisiert und Epochen zugeordnet.

Die Ausstellung „Lebensspuren im Stein – Urzeitschätze der Sammlung Wenck“ ist ab sofort bis zum 19. Oktober im Heimatmuseum zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

BiZ informiert über Teilzeitausbildung: Keine halbe Sache

Veröffentlicht

am

Foto: Agentur für Arbeit

Bad Oldesloe – Vom 27. bis zum 29. Mai bieten Sylvia Freund, Sonja Redmann und Irene Schumann, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und den Jobcentern Stormarn und Herzogtum Lauenburg, eine Hotline zum Thema „Ausbildung in Teilzeit“ an. Sie sind an den drei Tagen jeweils von 8 bis 13:00 Uhr unter den Telefon-Nummern 0 45 31 / 167 208 und 0 45 31 / 167 209 erreichbar und gehen auf alle Fragen ein.

Informieren können sich alle, die trotz Kindererziehung oder der Pflege Angehöriger gern eine Ausbildung beginnen würden, diese aber nicht in der üblichen Vollzeitausbildung absolvieren können. Genauso beraten die drei Fachfrauen auch Unternehmen, die ausbilden oder ausbilden möchten, aber noch keine Erfahrung mit einer Ausbildung in Teilzeit haben. Sie erklären, wie die Ausbildung abläuft, wie die wöchentliche Ausbildungszeit reduziert werden kann, ob sich die Ausbildungsdauer dadurch verlängert oder nicht und was sonst noch beachtet werden muss.

„Obwohl seit 14 Jahren die gesetzliche Möglichkeit einer Ausbildung in reduzierter wöchentlicher Ausbildungszeit besteht, wird dies nur in einem geringen Umfang genutzt“, erklären Freund, Redmann und Schumann. 2005 wurde die Ausbildung in Teilzeit im Berufsbildungsgesetz verankert. „In Schleswig-Holstein wurden im Jahr 2017 insgesamt 20.103 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, davon aber nur 144 für eine Teilzeitberufsausbildung. Das ist ein Anteil von 0,7 Prozent. Dabei können alle profitieren: denen, die Betreuungsaufgaben haben, bietet sich die Chance auf einen Berufsabschluss und Unternehmen sprechen vor dem Hintergrund rückläufiger Zahlen an Ausbildungsbewerbern neue Potentiale an, wenn sie sich auch für eine Ausbildung in Teilzeit öffnen. Und: es wird nur die wöchentliche Ausbildungszeit reduziert, fachlich und inhaltlich werden keine halben Sachen gemacht“, so die Fachfrauen. 

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung