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Bad Oldesloe

Bürgermeister: “Oldesloer Bühne muss unwahren Aussagen richtigstellen”

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Die KuB-Theaterwerkstatt
Foto: SL

Bad Oldesloe – Die Oldesloer Bühne sieht sich nach öffentlichen Aussagen über die Terminplanungen im KuB-Saal starker Kritik von vielen Seiten ausgesetzt. Das Verhältnis zu anderen Kulturschaffenden, der KuB-Leitung und der Stadtverwaltung scheint nach den vorgetragenen Unterstellungen nachhaltig beschädigt.

Der Hintergrund ist, dass die Bühne behauptet hatte, bei der Planung für den Saal im Winter 2019 nicht berücksichtigt worden zu sein und daher jetzt gezwungen sei, in die KuB-Theater-Werkstatt auszuweichen, in der sie bisher nur probte.

Aktuell wird die 2016 eröffnete KuB-Theaterwerkstatt exklusiv von der Oldesloer Bühne genutzt, die einer der Hauptnutzer des Kultur- und Bildungszentrums ist. Angeblich sei die Bühne für die Saal-Planungen im Dezember 2019 komplett übergangen worden.

Externe Veranstalter, die Musikschule und Klngstdt seien angeblich bevorzugt worden, war den Aussagen zu entnehmen.

Die KuB-Leiterin Inken Kautter reagierte überrascht und erschrocken. „Diese Vorwürfe kamen unerwartet, weil sie keine Grundlage haben. Daher hat der Bürgermeister das jetzt selbst in die Hand genommen“, sagte sie.

Bürgermeister Jörg Lembke selbst zeigte sich auf der Stadtverordnetenversammlung enorm angesäuert. „Die Aussagen der Oldesloer Bühne sind schlichtweg unwahr“, so der Verwaltungschef. Es sei genau genommen andersrum. „Wir sind immer wieder darum gebeten worden, dass die Werkstatt entsprechend hergerichtet wird, damit man dort auftreten kann. Das haben wir trotz zum Teil erheblicher Bedenken aus Politik und Verwaltung umgesetzt. Das gesamte Brandschutzkonzept für das KuB musste überarbeitet werden – auf Wunsch der Bühne. Mehrere Verwaltungsmitarbeiter waren damit beschäftigt. Da ist es schon sehr enttäuschend, wie die Bühne sich jetzt verhält“, führte Lembke weiter aus. Die KuB-Theaterwerkstatt war für mehrere Millionen auch auf die Bedürfnisse der Bühne hin gebaut worden. Bisher wird sie auch nur von der Oldesloer Bühne genutzt.

„Für uns ist das ebenfalls eine große Enttäuschung, wie das nun dargestellt wird. Wir müssen öffentlich unsinnige Anschuldigungen kommentieren. Die Musikschule, die KuB-Leitung und wir   – die gemeinsam immer versucht haben der Bühne im Saal den notwendigen Platz einzuräumen, Termine abgesagt und Konzerte verschoben haben – kurzum:  für uns ist das  unerklärlich, transparenter hätte das aus unserer Sicht nicht ablaufen können. Das Abgleichen von Terminen und Buchungen erfolgt immer gemeinsam mit KuB-Cheffein Kautter an einem Tisch, nachdem alle ihre Vorstellungen und Wünsche angemeldet haben.Wir haben immer Lösungen gefunden, das beinhaltete immer auch Verzicht und Kompromiss. Da war die Bühne jedes Mal natürlich mit von der Partie. Vielleicht handelt es sich bei der Bühne um interne Probleme, durch die das jetzt entsteht. Für uns ist das Verhalten gerade, ein Aufkündigen der kulturellen Kooperation gewesen. Auf niemanden wird im KuB bisher so viel Rücksicht genommen, wie auf die Wünsche der Bühne, was den Saal angeht. Wir haben nichts gegen die Bühne. Warum sollten wir auch?! Da sind eine Menge Menschen beteiligt, die einfach Theater spielen wollen und die sicherlich nicht da sind , um sich im Vorstand zu streiten. Das KuB ist doch auf Gemeinsamkeit ausgelegt. Mit allen anderen Nutzern haben wir auch schon gemeinsame Veranstaltungen absolvieren können. Das KuB lebt von Zusammehalt der Kultur und nicht von einem unnötigen Konflikt“, so Klngstdt-Vorsitzender Patrick Niemeier.

„Ich kann mir das wirklich alles gar nicht erklären. Natürlich wurde das absolut kollegial und freundschaftlich besprochen und dass in der Werkstatt gespielt wird, war der Wunsch der Bühne. Niemand ist übergangen worden und niemand wurde ausgeschlossen. Wir arbeiteten bis jetzt eigentlich alle gut zusammen. Ob nun Klngstdt, Oldesloer Bühne, VHS, Kulturbüro oder wir – alle waren im Dialog miteinander. So ist das KuB ja auch gedacht“, so Musikschulleiter Marian Henze.

„Ich erwarte jetzt eine öffentliche Richtigstellung der unwahren Aussagen“, so Bürgermeister Jörg Lembke.

Die Bühne erklärte derweil, dass sie die Werkstatt nur als Ausweichsraum gesehen habe und Saaltermine als Option halten haben wolle. Es gebe kein Verständnis dafür, dass nun angeblich Konkurrenzveranstaltungen im großen Saal angedacht seien.

 

 

 

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Bad Oldesloe

Aus nach wenigen Monaten: Oldesloer FWF-Fraktion löst sich auf

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Das Stadthaus in Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Nach nur ein paar Monaten Zusammenarbeit lösen Familien-Partei und Freie Wähler ihre Fraktion in der Oldesloer Stadtverordnetenversammlung wieder auf. Das hat auch Auswirkungen auf die Arbeit in den Ausschüssen.

Erst im Februar des Jahres hatten die beiden Parteien eine gemeinsame Fraktion gegründet, um künftig eine Stimme in den Ausschüssen zu bekommen. Zuvor konnten Vertreter der Parteien sich lediglich beratend beteiligen. Jetzt hat Wolfgang Schmidt, einziger Stadtverordneter der Freien Wähler in Bad Oldesloe, die Fraktion verlassen:

„Das war an einigen Stellen nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Und dann trennt man sich besser wieder. So habe ich mich entschieden“

Schmidt entschied sich am Wochenende für den Schritt und informierte darüber bereits Anfang der Woche Bürgerworthalterin Hildegard Pontow und die Stadtverwaltung.

Die Entscheidung hat Konsequenzen. Nicht nur für Wolfgang Schmidt, der künftig in Ausschüssen kein Stimmrecht mehr hat. Gleiches gilt für die Familien-Partei, die ebenfalls nur noch in einen einzigen Ausschuss ein beratendes Mitglied entsenden und nicht mehr über Anträge abstimmen darf.

Die Grünen dürften sich über diese Entwicklung freuen. Sie waren im Frühjahr die Leidtragenden der Entwicklung gewesen und mussten nach der Bildung der neuen Fraktion jeweils einen Ausschusssitz abgeben. Der wird jetzt zurückgefordert. Diese Entscheidung ist bereits gefallen und der Stadtverwaltung mitgeteilt worden. Der Grünen-Stadtverordneter Hartmut Jokisch dazu:

„Das ist doch eine Selbstverständlichkeit. Wir verzichten doch jetzt auf keinen Sitz, der uns demokratisch zusteht.“

Tom Winter, Familien-Partei, wurde von der Entwicklung überrascht. Schmidt habe die Gründe für sein Aufkündigen der Fraktion noch nicht erklärt. Es werde ein Gespräch geben. „Unserer Partei besteht ja nun nicht nur aus mir. Wir werden uns also natürlich erstmal intern besprechen und dann sehen, wie wir uns unter den alten neuen Verhältnissen organisieren und uns natürlich möglichst effektiv in die Stadtpolitik einbringen.“

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Bad Oldesloe

100 Oldesloer Ballettschülerinnen tanzen den geheimen Garten

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Bad Oldesloe – Mit „Der geheime Garten“ arbeitet die Oldesloer Schule für Ballett und Tanz an einer ihrer größten Aufführungen. 100 Kinder und Jugendliche werden auf der Bühne stehen und dabei musikalisch vom Kammerensemble der Musikschule begleitet.

Foto: Finn Fischer

„Ich mache schon Ballett seit ich vier Jahre alt bin“, sagt Maylin Teichmann. Die 17-Jährige gehört zu den älteren Schülerinnen und übernimmt in der Aufführung eine der anspruchsvolleren Rollen: „Das erste Mal tanze ich auch allein ohne eine größere Gruppe.“

Bisher übten die Mädchen die Schritte und Pirouetten für das neue Stück in den Ballettstunden. Jetzt geht es um das große Ganze.

Tanzlehrerin Nana Leveke Klamp steht vor der großen Bühne, gibt Anweisungen, macht die nächsten Drehungen vor. Damit alles glatt läuft, wird es noch ein paar Proben brauchen. Auch, weil die Musik diesmal nicht „aus der Konserve“ kommt, wie die Ballett-Dozentin sagt:

„Wenn wir vom Band spielen, gibt es eine Konstante, mit einem Kammerorchester kann die Geschwindigkeit variieren und das ist ein bisschen schwieriger für die Tänzerinnen.“

Doch allein schon die Größe des Ensembles ist eine Herausforderung. Der komplette Fachbereich mit allen Ballettschülerinnen und der musikalischen Früherziehung beteiligt sich an der Umsetzung. Die jüngsten sind sieben Jahre alt.

Das Stück selbst ist vage an den Kinder- und Jugendroman „Der geheime Garten“ von Frances Hodgsen Burnett angelehnt.

Die Geschichte handelt von einem Mädchen, dass auf dem Anwesen ihres Onkels ein zugewuchertes Tor zu einem geheimen Garten findet, in dem sie sich eine eigene Welt aufbaut. „Ich habe das Buch sehr gern gelesen“, sagt Nana Leveke Klamp. Um daraus ein Ballettstück zu machen beteiligte sie auch die Kinder. „In dem Buch gibt es keine fantastischen Wesen wie Feen, das haben wir ein bisschen geändert und es kindgerechter gestaltet“, sagt sie. Kostüme, von Tutus einmal abgesehen, wird es nicht geben. „Wir wollen alles möglichst schlicht halten, damit der Fokus auf dem Spiel liegt“, erklärt die Tanzlehrerin.

Die Musik kommt vom Kammerensemble der Oldesloer Musikschule. Leiterin Susanna Pocs freut sich über die Kooperation. Für ihr Orchester sei das eine besondere Erfahrung: „Nur die Noten spielen reicht nicht. Alle müssen darauf achten, was auf der Bühne passiert.“

„Der geheime Garten“, Sonnabend, 2. November, um 16 Uhr (Einlass 15.30 Uhr), Festhalle (Olivet-Allee 2) in Bad Oldesloe. Tickets gibt es im Vorverkauf für 12,50 Euro (erm. 7,50 Euro) bei shop.luebeck-ticket.de.

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Bad Oldesloe

Workshop für Berufsanfänger in Bad Oldesloe: Dein starker Auftritt

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Bad Oldesloe – Am 15. Oktober bietet die Agentur für Arbeit Bad OIdesloe in der Zeit von 10 bis 13 Uhr im Berufsinformationszentrum (Berliner Ring 8 – 10 in Bad Oldesloe) einen Workshop speziell für Berufsanfänger an. Das Thema: „Dein starker Auftritt“.

Dieser Workshop richtet sich an junge Leute, die die ersten Schritte ins oder im Berufsleben machen.

Unter der Leitung von Kommunikationstrainerin Anke Patzak stehen folgende Themen im Mittelpunkt des Workshops und werden in kleinen Übungen praktiziert: Tipps für mehr Wirkung und einen sicheren Auftritt, mit authentischer Rhetorik sein Gegenüber für sich gewinnen, Umgang mit Lampenfieber und Stresssituationen sowie eigene Stärken und Schwächen gut darstellen. 

„Es ist für junge Menschen als Berufsanfänger schwierig, sich im Berufsleben zu bewegen. Der berufliche Alltag stellt hier andere Herausforderungen als sie aus der Schule kennen. Sie bekommen in dem Workshop Tipps und Techniken von mir mit, damit sie sicher und möglichst souverän auf berufliche Situationen reagieren können. Mein Ziel ist ihr starker Auftritt“, sagt Trainerin Patzak. „Persönlichkeit und gute Kommunikation fördern die eigene Entwicklung und stärken das Selbstvertrauen.“

Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Interessenten können sich im BiZ anmelden: telefonisch unter 04531 – 167 214 oder per Mail an badoldesloe.biz@arbeitsagentur.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

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