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Hamburg

Über 850 Kilo Kokain beschlagnahmt: Mutmaßlicher Schmuggler festgenommen

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Der Zoll beschlagnahmte in in Hamburg enorme Mengen an Kokain. Foto: Zoll

Hamburg – Nach umfangreichen Ermittlungen haben Zollfahnder im Hamburger Hafen insgesamt mehr als 850 Kilo Kokain sichergestellt. Das Rauschgift befand sich in einem Container, der in Südamerika aufgegeben wurde. Der mutmaßliche Schmuggler wurde festgenommen.

Mit 63 Kilogramm Kokain fing es bereits im Juni 2018 an. Im Juni 2018 wurden in einem Container mit Thunfischdosen aus Guayaquil/Ecuador von der „Cap San Sounio“ 63 Kilogramm Kokain sichergestellt. Das Kokain war lose in den typischen Paketen zwischen der Ladung versteckt. Zum Transport befanden sich fünf leere Rucksäcke bei den Paketen. Die folgenden Ermittlungen wurden durch die Staatsanwaltschaft Hamburg dem Zollfahndungsamt Hamburg übertragen.

Das Zollfahndungsamt Hamburg konnte durch kriminaltaktische Ermittlungen erste Hinweise auf einen vermutlichen Täter finden. Bereits eine Woche später konnte das Zollfandungsamt Hamburg einen weiteren Container mit Gelatine aus Santos/Brasilien – angekommen mit der „MSC Lilliy“ – ermitteln, welcher durch den bereits zuvor ermittelten Tatverdächtigen von einem Hamburger Containerterminal abgeholt und wieder zurück auf das Terminal gebracht worden war und an dem er zuvor ein gesteigertes Interesse hatte.

Bei der anschließenden Kontrolle durch Kräfte des Zollfahdungsamtes Hamburg war der Container allerdings ohne illegale Ladung, aber verdächtig gepackt und geladen. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen türkischen Staatsangehörigen im Alter von 43 Jahren, welcher als angestellter Lkw-Fahrer einer Hamburger Transportfirma mehrheitlich im Hafen von Hamburg arbeitete.

Trotz neuester moderner und verschlüsselter Kommunikation, neuer Fahrzeuge und gebuchter Flüge des Tatverdächtigen ins europäische Ausland zu Treffen mit ausländischen, teils südamerikanischen Mitgliedern der kriminellen Organisation, führten die umfangreichen Ermittlungen zu einem weiteren Container, welcher mit getrockneten Zitronenschalen aus Santos/Brasilien mit der „MSC Brunella“ im Hamburger Hafen ankam.

In diesem Container konnten dann 600 Kilogramm Kokain sichergestellt werden. Auch hier hatte der Tatverdächtige offensichtlich seine „Finger im Spiel“. Der nächste Container kam Anfang November beladen mit Kaffee aus Santos/Brasilien mit der „UASC Umm Qasr“. In ihm konnten insgesamt circa 210 Kilogramm Kokain aufgefunden und sichergestellt werden.

In Folge einer weiteren Sicherstellung von circa einer Tonne Kokain aus dem Hamburger Hafen in der darauf folgenden Woche durch die Polizei Hamburg hat sich der Tatverdächtige in die Türkei abgesetzt und konnte unmittelbar nach seiner Rückkehr Anfang Januar 2019 durch Spezialkräfte des Zolls aufgrund eines bestehenden Haftbefehls festgenommen werden. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Zollfahndungsamt Hamburg unter Leitung der Staatsanwaltschaft Hamburg weitergeführt.

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Hamburg

Europaweiter Rekord: Zoll stellt 16 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen sicher!

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Hamburg – Es ist der größte Einzelfund in der Geschichte Europas: Der Zoll hat in Hamburg 16 Tonnen Kokain sichergestellt.

Foto: Zoll

Bereits am 12. Februar kontrollierten ZollbeamtInnen im Hamburger Hafen fünf Container aus Paraguay. Diese waren aufgrund einer aufwändigen Risikoanalyse mehrerer europäischer Zollbehörden als verdächtig eingestuft worden.

In der Containerprüfanlage wurden in drei Containern, beladen mit Spachtelmasse in Blechdosen, deutliche Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Foto: Zoll

Scheinbar waren nach einer Lage echter Ware direkt hinter der Containertür zahlreiche Blechdosen auch mit anderen Waren gefüllt. Die Container wurden entladen und aus den 20 Kilo-Blechkanistern zogen die ZollfahnderInnen jeweils acht Kokainpakete mit mehr als neun Kilo Gewicht.

In über 1.700 Dosen konnten mehr als 16.000 Kilo Kokain festgestellt werden.

Foto: Zoll

Es handelt sich hierbei um die größte jemals in Europa sichergestellte Kokainmenge, weltweit gehört diese Menge auch zu den größten Einzelsicherstellungen.

In den darauf folgenden Tagen wurden gemeinsam mit den niederländischen Ermittlungsbehörden zahlreiche operative Maßnahmen geplant und durchgeführt.

Die Ermittlungen führten am 21. Februar zu einer weiteren Sicherstellung von über 7.200 Kilo Kokain im Hafen von Antwerpen/Belgien. Heute Vormittag (24. Februar) wurde in den Niederlanden ein 28-Jähriger Mann aus Vlaardingen festgenommen, der verdächtig ist, für die Einfuhr der insgesamt über 23 Tonnen Kokain verantwortlich zu sein.

Die enorme Menge an Kokain hätte im späteren Straßenverkauf mehrere Milliarden Euro eingebracht.

Der für den Zoll zuständige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Dr. Rolf Bösinger würdigte den großen Erfolg der Zöllnerinnen und Zöllner:

“Mit hochprofessioneller Ermittlungsarbeit ist es gelungen, eine Rekordmenge Kokain sicherzustellen. Mit diesem Schlag gegen die Organisierte Rauschgiftkriminalität – auch Dank der vorbildlichen Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerbehörden – hat der deutsche Zoll seine Schlagkraft erneut eindrucksvoll bewiesen. Unsere Strategie, den Zoll weiterhin massiv zu stärken, wirkt.”

Die weiteren Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg und in enger Abstimmung mit den niederländischen Kollegen durch das Zollfahndungsamt Hamburg geführt.

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Hamburg

Illegales Autorennen in Hamburg: Polizei beschlagnahmt Fahrzeuge

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Hamburg – Polizeibeamte der Verkehrsdirektion (VD 2) haben in Hamburg ein illegales Autorrennen beendet und die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt. Gegen die zwei Fahrzeugführer leiteten sie Ermittlungsverfahren ein.

Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Die Beamten standen mit ihrem ProViDa-Fahrzeug in Hamburg-Heimfeld an einer Ampel an der Anschlussstelle zur Autobahn, als sie zwei Fahrzeuge zunächst hörten und dann anschließend im Rückspiegel auch mit erhöhter Geschwindigkeit heranfahren sahen.

Die beiden Autos, ein Opel Astra und ein BMW 330i, schlängelten sich durch den Fahrzeugverkehr der Stader Straße und überholten sich mehrfach gegenseitig.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und dokumentierten die Verkehrsverstöße. Dabei war der BMW mit bis zu 145 km/h bei erlaubten 50 km/h innerorts das schnellere der beiden Fahrzeuge. An einer Rotlicht zeigenden Ampel stoppten der BMW und der Opel und die Polizisten konnten die Weiterfahrt unterbinden.

Der BMW wurde von einer 21-jährigen Frau und der Opel von einem 18-jährigen Mann gesteuert.

Die Führerscheine der beiden Fahrer sowie beide Autos wurden wegen des Verdachts eines illegalen Straßenrennens gem. § 315 StGB sichergestellt.

Darüber hinaus erhalten die insgesamt vier Insassen des BMW und die fünf im Opel transportierten Personen noch Ordnungswidrigkeiten nach der Eindämmungsverordnung, da diese aus mehreren Haushalten stammten.

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Hamburg

Zoll: 3000 Paar gefälschte Markenschuhe vernichtet

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Symbolfoto: Zollfahndungsamt Hamburg/hfr

Hamburg – 3.000 Paar gefälschte Louis-Vuitton-Schuhe wurden am 29. September vom Zollamt Hamburg nach eigenen Angaben vernichtet.

Die schwarzen Stiefeletten mit dem markanten Logo wurden unter zollamtlicher Überwachung zu einem Entsorgungsunternehmen gebracht und sind dort fachgerecht zerstört und entsorgt worden.

Die Hamburger Zöllnerinnen und Zöllnern haben die Fälschungen in einer aus China kommenden Partie mit 1250 Kartons “No-Name”-Winterstiefeln und -schuhen entdeckt.

Um tatsächlich sicherzugehen, dass es sich um Fälschungen handelte, wurden Fotos der Artikel an den Rechteinhaber Louis Vuitton Malletier übersandt. Dieser hat die Waren als Falsifikate bewertet und in Absprache mit dem Zoll die Vernichtung beantragt.

Gefälschte Bekleidung wird übrigens in der Regel vernichtet und nicht zum Beispiel. an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet, da die Waren meist unter fragwürdigen Umständen billig produziert werden und deshalb eine Gesundheitsgefährdung beim Tragen nicht ausgeschlossen werden kann.

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