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Hamburg

Hamburg-Winterhude: 500-Pfund-Bombe erfolgreich entschärft

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Foto: Feuerwehr Hamburg/hfr

Hamburg – Am Donnerstagmorgen,28. Februar, wurde bei Sondierungsarbeiten im Garten eines Wohnhauses in Hamburg-Winterhude ein bombenähnlicher metallischer Gegenstand gefunden. Durch die Rettungsleiststelle wurde sofort der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg zu der angegeben Adresse alarmiert. Der Entschärfer stellte vor Ort fest, dass es sich um eine 500 Pfund schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelte.

“Die Bombe war mit einem Heckaufschlagzünder ausgestattet. Durch den Sprengmeister des Kampfmittelräumdienstes wurde ein Sperrradius von 150 Metern sowie ein Warnradius von 400 Metern um die Fundstelle festgelegt. Die Sperrzone musste komplett evakuiert werden, für die Warnzone wurde luftschutzmäßiges Verhalten angeordnet. Das bedeutet, dass sich niemand im Freien aufhalten darf. Innerhalb von Gebäuden muss man sich dabei auf der der Gefahrenstelle abgewandten Seite aufhalten. 1.000 Menschen sind in der Sperrzone, weitere 4.000 Menschen in der Warnzone gemeldet. Alle betroffenen Personen mussten die Anweisung der Polizei, die Gefahrenzone zu verlassen, befolgen”, so Feuerwehrsprecher Jan-Ole Unger.

Acht bettlägerige Personen wurden aus privaten Wohnungen durch Rettungswagenbesatzungen aus dem Gefahrenbereich gebracht. Für alle anderen betroffenen Personen wurde im Bezirksamt Nord eine Notunterkunft eingerichtet.

“Die Entschärfung der Fliegerbombe durch die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes begann um 12:37 Uhr, nachdem Sicherheit innerhalb der beiden Zonen und auch der Luftraum gesperrt worden war. Um 13:35 Uhr konnte Sprengmeister Burkhard Mantsch Entwarnung geben, die Weltkriegshinterlassenschaft war erfolgreich entschärft. Alle Sperrungen wurden anschließend nach und nach aufgehoben. Die Feuerwehr Hamburg war mit insgesamt 35 Kräften der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz”, so Unger weiter.

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Hamburg

Reinfeld: Aggressiver 18-Jähriger verliert im Regionalexpress die Nerven

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Symbolfoto: SL

Reinfeld – Am Freitagabend, 11.10., kurz nach 23.00 Uhr, beleidigte ein junger Mann, 18 Jahre alt, einen anderen Mann, 32, im Regionalexpress Lübeck – Hamburg verbal heftig.

Als dieser in einen anderen Zugbereich ging, wurde er von dem 18-jährigen verfolgt und weiter beschimpft. Der 32-jährige bat daraufhin zwei im Zug mitfahrende Sicherheitsmitarbeiter der DB AG um Hilfe.

Als diese Beiden auf den 18-jährigen beruhigend einwirken wollten, wurde einer vor die Brust gestoßen und nun wurden diese beiden verbal attackiert. Telefonisch wurde die Bundespolizei informiert und aufgrund der Nähe wurde auch die Landespolizei um Unterstützung gebeten.

Als der Zug in Reinfeld hielt, nahm eine Streife der Landespolizei die Personalien der beteiligten Personen auf. Kurze Zeit später traf auch eine Streife der Bundespolizei ein. Da der 18-jährige sich weiter sehr aggressiv und beleidigend verhielt, wollten die Bundespolizisten ihn zur Sachverhaltsklärung mit nach Lübeck nehmen.

“Aufgrund seines völlig uneinsichtigen und aggressiven Verhaltens musste der junge Mann während des Transportes gefesselt werden. In der Dienststelle in Lübeck kam der 18-jährige nicht zur Ruhe, beleidigte die anwesenden Beamten fortwährend, schlug mit den Händen gegen die Wände, spuckte in den Raum und verteilte angebotene Becher mit Wasser auf dem Boden”, so Polizeisprecher Gerhard Stelke .

Der leitende Beamte vor Ort entschied laut Polizei schließlich, einen Amtsarzt hinzuzuziehen, um die Gewahrsamsfähigkeit des jungen Mannes überprüfen zu lassen. Der Amtsarzt entschied aufgrund des Verhaltens des 18-jährigen, keine Gewahrsamsfähigkeit zu bescheinigen. Nachfrage bei der Landespolizei ergab, dass der junge Mann bereits im Laufe des frühen Abends bei Streitigkeiten im LUV-Center aufgefallen war, dort hatte er eine Flasche Wodka bei sich. Ein freiwilig durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,66 Promille.

Anschließend wurde der 18-jährige mit einem RTW unter Begleitung der Bundespolizei in ein Krankenhaus gefahren.

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Hamburg

Hamburg: Mann sticht Ex-Lebensgefährtin und Nachbarn nieder

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Symbolfoto: Jaromir Chalabala/Shutterstock.com

Hamburg – Grausame Beziehungstat in Hamburg-Heimfeld. In der vergangenen Nacht auf den 13. Oktober drang laut Polizeibericht ein 43-jähriger in die Wohnung seiner ehemaligen Lebensgefährtin (32) ein und fügte ihr sowie einem in der Wohnung befindlichen Nachbarn (61) lebensgefährliche Messerstichverletzungen zu.

Die Mordkommission (LKA 41) übernahm die Ermittlungen.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen befand sich die 32-jährige Geschädigte im Beisein eines Nachbarn in ihrer Wohnung, als ihr ehemaliger Lebensgefährte durch die Terrassentür eindrang und unvermittelt ein Messer gegen sie und dann gegen den Nachbarn einsetzte, so Polizeisprecherin Evi Theodoridou .

Anschließend flüchtete der Tatverdächtige in unbekannte Richtung. Eine Personenfahndung mit mehreren Funkstreifenwagen führte bislang nicht zur Ergreifung des Täters.

Die Geschädigten wurden nach notärztlicher Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert und notoperiert.

Die 32-Jährige befindet sich inzwischen außer Lebensgefahr. Der 61-jährige Geschädigte wird derzeit noch operiert.

In der Wohnung schlief zum Tatzeitpunkt der gemeinsame dreijährige Sohn sowie ein Cousin des Kindes (8). Die Kinder blieben unverletzt und wurden in die Obhut von Familienangehörigen übergeben.

Bei den Hintergründen der Tat dürfte es sich nach den ersten Erkenntnissen um Beziehungsstreitigkeiten gehandelt haben.

Die Ermittlungen des LKA 41 dauern an.

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Hamburg

Hamburg: Täter nach bewaffnetem Banküberfall flüchtig

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Symbolfoto: Mr. Nikon / Shutterstock.com

Hamburg – Die Polizei Hamburg fahndet nach einem bisher unbekannten Mann, der gestern Vormittag (11. Oktober) unter Mitführung einer Schusswaffe eine Bank in Rahlstedt überfallen hat.

Nach bisherigem Ermittlungsstand betrat der mit einer Kapuze und einem ins Gesicht gezogenen Schal maskierte Mann die Bankfiliale und begab sich direkt zum Kassentresen.

Dort zeigte er einer Angestellten (24) kurz eine in einem Einkaufsbeutel mitgeführte kleine Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld. Im weiteren Verlauf erhielt der Täter einen mittleren dreistelligen Betrag, mit dem er die Filiale verließ und anschließend in unbekannte Richtung flüchtete.

Durch den Überfall wurde niemand verletzt.

Alarmierte Polizeikräfte leiteten umgehend Fahndungsmaßnahmen ein, an denen auch der Polizeihubschrauber “Libelle” und ein Personenspürhund beteiligt waren. Im Rahmen der Fahndung wurden durch die Polizei auch Busse und Bahnen angehalten und überprüft. Die Maßnahmen führten bislang nicht zur Festnahme des Täters.

Folgende Täterbeschreibung liegt derzeit vor:

– männlich – 40 – 50 Jahre alt – 180 – 185 cm groß – vermutlich Mittel- oder Osteuropäer – blaue Augen – auffällige Augenbrauen – schmales Gesicht – dunkelgrauer Kapuzenpullover – dunkle Sportschuhe mit hellem Sohlenbereich – führte eine kleine Pistole und einen Einkaufsbeutel der Firma “Aldi” mit sich

Das Landeskriminalamt für Kommissionsermittlungen (LKA 44) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die Hinweise zu dem Täter geben können oder im Zusammenhang mit der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

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