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Bad Oldesloe

Hagenstraße doch keine Fußgängerzone? Politiker treffen sich mit Gewerbetreibenden

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Busverkehr auf der Hagenstraße. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Wie geht es weiter mit der Oldesloer Hagenstraße ? Fest steht, dass sie komplett saniert werden muss. Ein Prozess – so die aktuelle Planung – der sich inklusive der Umgestaltung des ZoBs auf drei Jahre ausdehnen könnte und in verschiedenen Bauabschnitten geplant ist.

Für die größte  Aufregung hatte zuletzt aber gesorgt, dass Oldesloer Lokapolitiker sich mehrheitlich (abgesehen von der FBO) für die Einrichtung einer kleinen Fußgängerzone in der Oldesloer Hagenstraße ausgesprochen hatten. Allerdings war das nur passiert, weil ihnen zuvor von der Verwaltung signalisiert worden war, dass die Wiedereinrichtung einer Spielstraße nach einer anstehenden Sanierung nicht möglich sein werde.

Fest steht für fast alle Fraktionen, dass auch in Zukunft Fußgänger am wichtigen Übergang zwischen Exer, KuB und Marktplatz Vorrang haben sollen und müssen. Es soll keine “normale” Durchgangsstraße entstehen. Erstrecht keine, die quasi zum Rasen einlädt. Daher war entschieden worden, aus dem Bereich vor dem Rathaus in Zukunft den Durchgangsverkehr abgesehen von Taxen, Radfahrern und Bussen herauszunehmen. Händler reagierten auf diesen politischen Vorstoß entsetzt und sprachen davon, dass eine der Lebensadern der Stadt gekappt werde. Es war sogar die Rede davon, dass einige Geschäfte dann quasi schließen könnten.

Bürgermeister Jörg Lembke erklärte jetzt im Gespräch, dass die Verwaltung zunächst die Fußgängerzonenoption – trotz des politischen Auftrags – nicht weiterverfolgt habe. Das habe einfach ganz praktische Gründe. “Es würde zwei Wendemöglichkeiten bedeuten und im Zweifel Begegnungsverkehr. Wie soll das in der Straße technisch machbar sein?”, fragt der Bürgermeister. Er wolle der Politik nun Zebrastreifenlösungen plus eine 20 oder 30-Zone vorschlagen. An zwei bis drei Punkten seien Zebrastreifen denkbar. Nach der Sanierung werde es aber definitiv keine “Spielstraße” mehr geben. “Mit der Verkehrsfrequenz ist das nicht möglich und schon jetzt eigentlich quasi nicht mehr legal”, betonte Lembke.

Andere Gedankenspiele wie zum Beispiel die Verlegung des ZOBs in die Lübecker Straße oder auf den Exer seien auch logistisch nicht gut durchdacht. Es werde schwer genug in der Sanierungs- und Bauphase den kompletten Busverkehr umzuleiten.

Auch zum Thema Bauzeit konnte der Bürgermeister Aussagen tätigen: “Natürlich kann man das alles in einem Jahr schaffen. Dann ist die Hagenstraße aber ein Jahr lang komplett dicht. Wir wollen ja genau das nicht und lieber in Bauabschnitten arbeiten, so dass die Probleme für die Händler und die Innenstadtkunden so klein wie nur möglich sind”.

Am Freitag treffen sich jetzt Politiker aller Fraktionen  – abgesehen von der FBO – mit Gewerbetreibenden aus der Innenstadt, um über die Pläne und Probleme aufzuklären und im direkten Dialog zu sein.

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Bad Oldesloe

Radfahrer am Poggensee von Reh umgerannt und schwer verletzt

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Bad Oldesloe – Am 15. April 2021 kam es in den Abendstunden in der Nähe von Bad Oldesloe im Bereich des Poggensees zu einem Wildunfall.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Gegen 21:30 Uhr fuhr ein Radfahrer am Poggensee entlang in Richtung Neufresenburg, als ein Reh aus dem Schilf kam und in das Fahrrad lief.

Der Radfahrer stürzte und wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Am Fahrrad entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Das Reh entfernte sich unerkannt vom Unfallort.

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Bad Oldesloe

Tödlicher Verkehrsunfall bei Bad Oldesloe: Mercedes rutscht in geparkten Lkw

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Bad Oldesloe – Am 13. April kam es gegen 14:30 Uhr auf der BAB 1 zwischen den Anschlussstellen Reinfeld und Bad Oldesloe zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person tödlich verunglückte.

Feuerwehr im Einsatz. Archivfoto: Stormarnlive.de

Nach bisherigem Erkenntnisstand befuhr ein 52- Jähriger aus dem Landkreis Uelzen mit einem PKW Mercedes den mittleren Fahrstreifen der BAB 1 in Fahrtrichtung Hamburg. Kurz vor dem Rastplatz Trave kam er aus ungeklärter Ursache auf den linken Fahrstreifen und stieß mit einem dort fahrenden Jaguar zusammen.

Der Mercedesfahrer verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte gegen die rechte Schutzplanke im Einfahrtsbereich des Rastplatzes Trave. Das Fahrzeug überschlug sich und rutschte auf dem Dach liegend unter einen geparkten LKW.

Der 52- Jährige wurde bei dem Unfall eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle.

Der 40-jährige Jaguarfahrer aus Hamburg wurde leicht verletzt. Der 56-jährige polnische LKW- Fahrer blieb unverletzt. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen.

Die Autobahn musste für 1,5 Stunden voll gesperrt werden. Zur Schadenshöhe können zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden.

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Bad Oldesloe

SH Netz investiert rund 25 Millionen Euro in Strom- und Gasnetze im Kreis Stormarn im Jahr 2021

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Bad Oldesloe – Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) wird im laufenden Jahr trotz andauernder Corona-Krise rund 25 Millionen Euro in Strom- und Gasnetze im Kreis Stormarn investieren.

Stromleitung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

„Konkrete Projekte im Strombereich sind unter anderem Baumaßnahmen in den Umspannwerken Braak und Lübeck-Niendorf, das im Kreis Stormarn sowohl Kunden von SH Netz als auch von TraveNetz versorgt“, berichtet Carsten Hack, Leiter des zuständigen Netzcenters von SH Netz in Ahrensburg. „Beide Vorhaben dienen der Versorgungssicherheit der angeschlossenen Kunden.“

Neben umfangreichen Bauarbeiten in den Umspannwerken plant der Netzbetreiber unter anderem die Verkabelung von Freileitungen, den Austausch von Ortsnetzstationen sowie die Modernisierung und Wartung von Betriebsmitteln im Strom- und Gasnetz. So investiert SH Netz im Gasbereich in den Neubau einer Gasübernahmestation in der Gemeinde Hoisdorf. Die vorbereitenden Arbeiten für das insgesamt rund 2,5 Millionen Euro teure Projekt haben bereits im Sommer 2020 mit der Verlegung einer neuen Leitung begonnen. „Der eigentliche Bau der Gasübernahmestation läuft seit einigen Wochen“, so Carsten Hack.

Für die Instandhaltung der bestehenden Strom- und Gasnetze hat SH Netz in diesem Jahr rund 5,1 Millionen Euro eingeplant, für Investitionsmaßnahmen weitere rund 19,5 Millionen Euro. Der Netzbetreiber überprüft dazu regelmäßig, an welchen Stellen im Netz Sanierungsbedarfe bestehen. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt dann in enger Abstimmung mit den Kommunen vor Ort.

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