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Bargteheide

Ahrensburg verurteilt rechtsextreme Schmierereien

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Das Ahrensburger Rathaus
Foto: SL

Ahrensburg – Mit Abscheu und Bestürzung, aber auch mit Scham reagiert die Stadt Ahrensburg auf die Schmierereien, die offenbar rechtsmotivierte Straftäter am vergangenen Wochenende an der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule, dem Schulzentrum Am Heimgarten, der Beruflichen Schule des Kreises Stormarn und der Flüchtlingsunterkunft Reeshoop angebracht haben.

„Ich muss wohl nicht betonen, dass so etwas bei uns für Entsetzen sorgt“, sagte Bürgermeister Michael Sarach am Montagabend in der Sitzung der Stadtvertretung.

Eine Strafanzeige bei der Polizei wurde bereits gestellt. Die Schmierereien werden schnellstmöglich entfernt.

Die Stadt Ahrensburg distanziert sich mit aller Deutlichkeit von diesen Taten und deren Inhalten und verurteilt die Handlungen aufs Schärfste.

Bereits im Dezember 2011 haben die Fraktionen der Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung folgende gemeinsame Resolution gegen jegliche Form von Extremismus und Gewalt beschlossen:

„Die Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung ist sich ihrer historischen Verantwortung für die Wahrung von Demokratie und Freiheit bewusst. Fremdenhass, Antisemitismus und die Verherrlichung des Krieges haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Die Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung bekennt sich zur historischen Verantwortung Deutschlands zum Eintreten für Freiheit und Toleranz im Sinne des Grundgesetzes, unterstützt das zivilgesellschaftliche Engagement und ruft dazu auf, sich friedlich öffentlich gegen Extremismus und Gewalt zu stellen. Die Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung spricht sich gegen jede Form des Extremismus aus, unabhängig von seiner politischen Richtung. Sie verurteilt jede Form von Totalitarismus. In einem demokratischen Rechtsstaat und Gemeinwesen, wie der Bundesrepublik Deutschland haben die Verherrlichung von Zielen und Ideologien von Gewaltherrschaften keinen Platz. Die Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung bekräftigt, dass es keinen Zweifel daran gibt, dass alle demokratischen Kräfte über alle Parteigrenzen hinweg jedwede Gewalt in der politischen Auseinandersetzung ächten.”

Unter der E-Mail-Adresse infoline@ahrensburg.de besteht die Möglichkeit, extremistische Aufkleber, Plakate oder ähnliches, die im Ahrensburger Stadtgebiet gesichtet werden, zu melden, damit diese dokumentiert und entfernt werden können.

Der Runde Tisch Ahrensburg hat außerdem eine Petition gestartet und hofft, dass sie von möglichst vielen Personen und Vereinen unterzeichnet wird.

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Polizei und Feuerwehr

81-Jähriger durch Sturz lebensgefährlich verletzt: Polizei sucht nach zwei Ersthelferinnen

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Bargteheide – Nachdem ein Mann (81) in Bargteheide gestürzt ist und dabei lebensgefährlich verletzt wurde, sucht die Polizei nach zwei Frauen, die denn Unfall beobachtet haben könnten.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Der Vorfall ereignete sich am 6. Juli gegen 11.45 Uhr in der Theodor-Storm-Straße. Der 81-Jährige, der ein Fahrrad bei sich hatte, stürzte und schlug mit dem Kopf auf den dortigen Kantstein.

Es ist nicht bekannt, ob er fuhr oder das Fahrrad geschoben hat. Hinweise auf weitere Beteiligte liegen nicht vor.

Unmittelbar nach dem Vorfall sollen sich zunächst zwei ältere Damen um den Verletzten gekümmert haben. Als die Einsatzkräfte eintrafen, waren sie nicht mehr vor Ort.

Jetzt sucht die Polizei nach den beiden Ersthelferinnen und weiteren Zeugen. Hinweise an die Polizeistation Bargteheide unter der Telefonnummer: 04532/7071-0.

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Bargteheide

Bargteheider Corona-Krisenstab zieht nach vier Monaten positive Bilanz

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Bargteheide – Seit fast vier Monaten koordiniert ein Krisenstab aus Mitarbeitenden der Verwaltung – insbesondere des Ordnungsamtes, der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Kirche und des Familienzentrums alle kommunalen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Der Corona-Krisenstab der Stadt Bargteheide. Foto: Stadt Bargteheide

Mehr als 120 Einzelmaßnahmen sind in diesem Zeitraum angefallen und bearbeitet worden.

„Die Anfragen und Aufgaben die an die Verwaltung gestellt wurden, waren vielfältig. Es wurde quasi das gesamt öffentliche Leben, bis hinein ins Private – wie Anfragen nach Geburtstagsfeiern – geregelt“, so Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass durch den frühzeitigen Austausch die Zusammenarbeit gut und effektiv koordiniert wurde und notwendige Maßnahmen flüssig ineinander griffen.

Bevölkerungsschutz war dabei ein wichtiges Thema. So erhielt beispielsweise die Polizei Unterstützung durch einen externen Sicherheitsdienst, der von der Verwaltung beauftragt wurde.

Dietmar Fleischmann, Leiter des städtischen Ordnungsamts und Frank Stephan Simon, Leiter der örtlichen Polizeiwache bestätigen, dass es für diese Präsenz viel positiven Zuspruch aus der Bevölkerung gegeben habe.

Die Freiwillige Feuerwehr hat bei der Mittelbeschaffung – wie beispielsweise der Beschaffung von Schutzausrüstungen und Atemmasken unterstützt.

Familienzentrum und evangelische Kirchen haben sich gemeinsam um die soziale Unterstützung der Bevölkerung gekümmert, Infoplakate in der Stadt aufgestellt und eine Helfer-Hotline ins Leben gerufen.

„Innerhalb kurzer Zeit haben sich darüber 52 Freiwillige bei uns gemeldet und ihre Hilfe angeboten. 45 sind nach wie vor aktiv“, sagt Sabine Wiechern vom Familienzentrum. Aus der Bevölkerung habe man großes ehrenamtliches Engagement erfahren.

„Die gute Zusammenarbeit des Krisenstabs hat sich in vielen Projekten gezeigt“, so Pastor Jan Roßmanek. Ein Beispiel dafür sei die Verteilung der Lebensmittel durch die Ahrensburger Tafel auf der Kircheninsel. Mitarbeitende des Bauhofs haben die Beschilderung der Wegführung übernommen, Ehrenamtliche bei der Verteilung unterstützt.

„Wir sind hier in Bargteheide von Beginn an gut vernetzt und aufgestellt“, bestätigt auch Hinnerk Bielenberg, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Bargteheide. Nun gelte es die Entwicklung durch die weiteren Maßnahmenlockerungen sowie die begonnene Ferien- und Reisezeit abzuwarten. Der Krisenstab wird auch weiterhin in regelmäßigem Kontakt bleiben, um auf mögliche Veränderungen in der Corona-Pandemie schnell reagieren zu können.

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Bargteheide

Neuer Klimaschutz-Fonds fördert Umweltprojekte in Bargteheide

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Bargteheide – Der Ausschuss für Umwelt, Klima und Energie (UKE) macht den Weg frei für den „Klimaschutzfonds Bargteheide“.

Ruth Kastner (Fraktionsvorsitzende der Grünen), Mehmet Dalkilinc (Fraktionsvorsitzender der SPD), Gerrit Kronenberg (stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD), Ina Schäfer (Ausschussmitglied der Grünen im Ausschuss für Umwelt, Klima und Energie). Foto: Timon Kronenberg

Für den bereits 2019 auf Antrag der SPD und Bündnis 90/Die Grünen beschlossenen „Klimaschutzfonds Bargteheide“ wurde jetzt eine entsprechende Förderrichtlinie verabschiedet.

Der „Klimaschutzfonds Bargteheide“ gewährt als freiwillige Leistung Zuschüsse zu Maßnahmen eines aktiven gesellschaftlichen Engagements für eine nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz. Unterstützt werden Projekte im Bereich Klimaschutz, Klimaanpassung, Förderung klimafreundlichen und nachhaltigen Verhaltens sowie Projekte mit Bezug zu den globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.

Dafür stehen für das Jahr 2020 30.000 Euro im Haushalt bereit. Der „Klimaschutzfonds Bargteheide“ ist vorerst befristet auf zwei Jahre.

„Damit schaffen wir eine Möglichkeit, konkrete Maßnahmen und Projekte aus der breiten Zivilgesellschafft zu fördern, die sich vorrangig dem Klimaschutz, der Klimaanpassung, der Förderung klimafreundlichen Verhaltens sowie der Nachhaltigkeit widmen. Der „Klimaschutzfonds Bargteheide“ wird einen wichtigen Beitrag zur Förderung und Anerkennung lokaler Initiativen und innovativer Projekte zur Verbesserung des Klimaschutzes leisten. Wir halten damit auch die Debatte um das Thema lebendig“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Mehmet Dalkilinc.

Auch Gerrit Kronenberg, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender, freut sich, dass der „Klimaschutzfonds Bargteheide“ nun endlich starten kann. In den Verhandlungen haben SPD und Grüne dafür gesorgt, dass der städtische Zuschuss mit anderen Förderungen kombiniert werden kann. Auch steigt die Höhe des Zuschusses auf 60 Prozent der Gesamtprojektkosten.

„Jeder noch so kleine Beitrag jedes Einzelnen zum Klimaschutz und zum nachhaltigen Handeln zählt und hilft uns auf dem Weg zum beschlossenen Ziel, Bargteheide bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu machen“, sagt Ruth Kastner, Fraktionsvorsitzende der Grünen.

„Jetzt sind Ideen gefragt, ob in Sachen Mobilität, erneuerbare Energien, Stromsparen, Stromspeichern, pfiffige Infokampagnen oder was auch immer. Das Gute ist, dass auch Gelder aus anderen Fördertöpfen für ein Projekt dazu genommen werden dürfen.“

Das zu fördernde Projekt wird mit einer maximalen Förderung von 60 Prozent bezuschusst (mind. 500 Euro – max. 3.000 Euro). Dieser Zuschuss kann mit anderen Förderungen kombiniert werden, um ein größeres Projekt zu realisieren, sofern ein Eigenanteil von 20 Prozent gewährleistet ist.

Antragsberechtigt sind insbesondere gemeinwohlorientierte zivilgesellschaftliche Initiativen und Einrichtungen, Sport- und Schulvereine, Bildungs- Sozial- oder Jugendhilfeträger, konfessionelle Gemeinden, Stiftungen sowie Verbände oder Institutionen.

Anträge können in Kürze online unter www.klimaschutz.bargteheide.de eingereicht werden. Dort finden sich Antragsformular und die entsprechende Förderrichtlinie.

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