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Bad Oldesloe

Veranstaltungsreihe rund um “Flucht und Vertreibung”

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Kreispräsident des Kreises Stormarn Hans-Werner Harmuth, Künstlerin Janis Walzel, Vizepräsident der Stiftung Hzgt. Lauenburg Wolfgang Engelmann, Projektleiterin Marianne Lentz, Andreas Lentz, Kreispräsident des Kreises Herzogtum Lauenburg Meinhard Füllner stellten die Veranstaltungsreihe „Fliehen – einst geflohen“ vor .
Foto: Kreis Stormarn/Hfr

Stormarn –  Das Thema „Flucht und Vertreibung“ ist allgegenwärt – sei es auf der Straße, bei Nachbarn, in den Medien, in der Politik oder in der eigenen Familiengeschichte.

Um diese unterschiedlichen Facetten dieses Themas mit Bezug zu Schleswig-Holstein sichtbar und erlebbar zu machen, haben sich zahlreiche Kulturschaffende sowie Künstlerinnen und Künstler aus den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn unter der Projektleitung von Marianne Lentz (Museumsnetzwerk Kulturknotenpunkt Mölln/Stormarn) zusammengefunden.

Entstanden ist ein umfassendes kulturelles Programm. Die Veranstaltungsreihe bietet in der Zeit vom 3. März bis zum 30. September Gemeinschafts- und Einzelausstellungen, Ausstellungen in Museen, Vorträge, Schauspiel, Konzerte, Filme, Literatur sowie Schulprojekte, zahlreiche davon in Stormarn.

Den Auftakt bildet die Gemeinschaftsausstellung „Weg ins Ungewisse“ im Möllner Stadthauptmannshof (Hauptstr. 150). Die Vernissage am Sonntag, 03.03. um 11.30 Uhr ist zugleich die Eröffnung der gesamten Reihe.

In dieser vielfältigen Ausstellung – zusammengetragen von 19 sehr unterschiedlichen Künstlern aus Stormarn und dem Herzogtum Lauenburg – kommen verschiedene Facetten zum Ausdruck. Einerseits die Schicksale der Betroffenen, die Ursachen der Flucht wie Kriege, Hungersnöte, Unterdrückung, Not und vieles mehr. Andererseits geht es aber auch um das Überleben und um die fortwährende Entwicklung und Veränderung der Gesellschaft, die letztendlich durch das Integrieren anderer Menschen bereichert wird.

Die Ausstellung „Weg ins Ungewisse“ – initiiert von Marianne Lentz und kuratiert von Friderike Bielfeld – ist zu sehen

– vom 03. bis 24.03. im Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, Mölln
– und vom 05. bis 30.05. im Kulturzentrum Marstall, Lübecker Str. 8, Ahrensburg.

Während der Veranstaltungsreihe werden in unterschiedlichen Museen im Herzogtum Lauenburg und in Stormarn Sonderausstellungen zum Themenfeld „Flucht und Vertreibung“ gezeigt, so z.B. im Museum „Vergessene Arbeit“ in Steinhorst („Flucht nach 1945 – angekommen in Schleswig-Holstein“), im Zugpferdemuseum Lütau („Mit Pferden auf der Flucht – Die Geschichte der geretteten Trakehnerpferde“), im Heimatmuseum Reinfeld („Ostdeutsche Heimatstube“) oder im Stormarnschen Dorfmuseum Hoisdorf („Holländerei – Glaubensflüchtlinge aus den Niederlanden revolutionieren die bäuerliche Milchwirtschaft“).

Musikalisch wird es in der Wassermühle Trittau, wenn am 29.06. Martina Doehring (Sopran) und Aivars Kalejs (Klavier) einen Liederzyklus nach Texten aus dem Tagebuch der Anne Frank vortragen. Lieder und Texte zu Flucht und Vertreibung unter dem Titel „In die weiten Länder“ können Interessierte am 23.08. im Amtsrichterhaus Schwarzenbek hören. Meike Siebert (Gesang), Jutta Hardkop (Klavier) und Angela Bertram (Rezitation) gestalten den Abend.

Das Solostück „Rose“ von Martin Sherman ist die Lebensgeschichte einer in der Ukraine geborenen Jüdin im ausgehenden 20. Jahrhundert, dargestellt von der Schauspielerin Angela W. Röders. Sie erzählt vom Untergang der jiddischen Kultur, von der Entfremdung zwischen Israelis und Juden aus der Diaspora, von der Sehnsucht nach Heimat. „Rose“ wird zweimal gezeigt: Am 05.05. im Kulturzentrum Marstall in Ahrensburg und am 17.05. im Stadthauptmannshof Mölln.

Es werden auch Abendvorträgen angeboten: Über Flüchtlinge und Vertriebene in Mölln am Ende des Zweiten Weltkriegs und danach spricht der Stadtarchivar Christian Lopau am 29.04. im Möllner Stadthauptmannshof. Ebenfalls dort informiert Uta Grohs (Pröpstin i.R.) über Erfahrungen von Flucht und Vertreibung im Licht biblischer Überlieferung am 21.08. Über eiszeitliche Migranten – Rentierjäger aus dem Tunneltal – spricht Wolfgang Knaack vom Dorfmuseum Hoisdorf am 26.09. in der Stadtbücherei Ahrensburg.

Auch an Schulen hat man sich mit dieser Thematik befasst. Der 12. Jahrgang der Hahnheideschule Trittau (Geschichts- und Kunstunterricht) zeigt im Dorfmuseum Hoisdorf eine Ausstellung mit dem Titel „Flucht und Vertreibung unter der Perspektive der Menschenrechte“. Man kann sie in der Zeit vom 09. bis 23.03. besichtigen. Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der Gemeinschaftsschule Mölln führen am 14.03. im Stadthauptmannshof Mölln das selbst erarbeitete Stück „1939: Damals war es die St. Louis“ auf. Dem titelgebenden Schiff mit über 900 deutschen Juden wurde 1939 sowohl in Kuba als auch in Amerika die Einreise verwehrt.

Für Filmfreunde bietet das Kulturzentrum Marstall in Ahrensburg vier thematisch passende Spielfilme an: „Lauf, Junge, lauf“ am 15.05., „Comedian Harmonists“ am 12.06., „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ am 21.08. sowie am 26.09. „Long walk home“. Den Dokumentarfilm „Eldorado“ von 2018 mit anschließender Diskussion zeigt der Filmclub Ratzeburg am 02.07. im Burgtheater Ratzeburg. 

Bücher zum Thema „Flucht“ werden am 25.05. in der Drahtmühle Grönwohld zum Stöbern bereitgehalten. Bei einer Tasse Kaffee kann man den Ausführungen eines Zeitzeugen aus Breslau zuhören und sich darüber austauschen.

Zwei Einzelausstellungen befinden sich ebenso im Angebot: Martina Doehring zeigt ein interkulturelles Fotoprojekt mit Musik in der Wassermühle Trittau vom 24. bis 27.06. (Vernissage am 22.06.), und in der Tymmo-Kirche in Lütjensee kann man Werke von Günter Pietsch in der Zeit vom 01. bis 22.09. betrachten.

Die Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie in dem entsprechenden Faltblatt, das an vielen öffentlichen Stellen ausliegt, sowie unter www.flieheneinstgeflohen.de

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Bad Oldesloe

Magisch: Marco Weissenberg verzaubert das KuB

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Bad Oldesloe – Der Deutsche Vizemeister der Zauberkunst Marco Weissenberg macht am Freitag, 30. August, mit seiner brandneuen Liveshow „Wunderkind“ Stopp im Oldesloer KuB. Start ist 20 Uhr.

Deutschlandweit verzaubert er seine Zuschauer mit einer einzigartigen Mischung aus Comedy, Storytelling und Magie. Marco Weissenberg findet verblüffende und kuriose Dinge, die er mit einem Augenzwinkern präsentiert.

Die Zuschauer erleben hautnah, wie sich Marco in einen Superhelden verwandelt, den gefährlichsten Kartentrick der Welt zeigt oder unzählige Glühwürmchen durch den Raum fliegen lässt. Spätestens wenn Marco ein Polaroidfoto in der Zukunft macht und die Tricks aus seinem ersten Zauberkasten neu entdeckt, dürfen er das Publikum verzaubert haben.

Direkt vor den Augen der Zuschauer beginnen Gegenstände zu schweben und Gedanken werden mit einem Dosentelefon quer durch den Raum geschickt. In dieser Zaubershow ist das Publikum unmittelbarer Teil der Show und erlebt durch eine ganz besondere Mitmach-Illusion ein verblüffendes Wunder in den eigenen Händen.

„Wunderkind“ mit Marco Weissenberg am Freitag, 30. August, um 19 Uhr im Kultur- und Bildungszentrum (KuB) in Bad Oldesloe (Beer-Yaacov-Weg 1). Tickets unter www.kub-badoldesloe.de.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Polizisten stoppen betrunkenen Fahrer auf der A1 nach Rowdie-Verhalten

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Reinfeld/Stapelfeld – Am 16.08. (gegen 07:25 Uhr) teilte eine Verkehrsteilnehmerin den Beamten des Polizei-Autobahnrevieres in Bad Oldesloe mit, der ihr auf der BAB 1 in Fahrtrichtung Hamburg ein VW Up durch besondere Rücksichtslosigkeit zwischen dem Autobahnkreuz Lübeck und der Anschlussstelle Reinfeld aufgefallen sei.

Der Fahrer hätte unter anderem unnötige und plötzliche unangekündigte Fahrstreifenwechsel durchgeführt, spontane Bremsungen vollzogen und andere Verkehrsteilnehmer wiederholt geschnitten. Auch Rechtsüberholen und das Überholen über den Seitenstreifen gehörten zum Repertoire.

“Das beschriebene Fahrzeug konnte durch eine Streifenwagenbesatzung schnell eingeholt werden. Doch bevor das Fahrzeug und dessen Fahrer an der Anschlussstelle Stapelfeld einer Kontrolle unterzogen werden konnten, entschlossen sich Fahrer und Beifahrer – wohl in der Annahme einen vermeintlich unbeobachteten Moment ausnutzen zu können – zu einem Seitenwechsel”, sagt Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Während der Fahrt überkletterten beide einander und der Beifahrer übernahm das Steuer. Um den Rollentausch perfekt zu machen, wurden auch noch einige Bekleidungsgegenstände getauscht.

Die Aktion war von den aufmerksamen Kollegen nicht unbemerkt geblieben. Am Kontrollort stellte sich dann heraus, dass der nun hinter dem Lenkrad sitzende 24-jährige Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Er “pustete” freiwillig 0,98 Promille. “, so Kilian.

Es stellte sich die Frage nach dem Grund für den Platztausch.

Der ursprüngliche Fahrer, ebenfalls 24 Jahre alt, ist nicht im Besitz eines Führerscheins und stand ebenfalls unter Alkoholeinfluss. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,27 Promille.

Für die beiden Hamburger endete der Einsatz mit der Entnahme von Blutproben und der Fertigung von Strafanzeigen bzgl. Fahrens ohne Fahrerlaubnis, zweier Trunkenheitsfahrten sowie einer Versuchten Strafvereitlung.

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Bad Oldesloe

Neues Angebot für Jugendliche: Offener Unterricht im Oldesloer Skateland

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Einweihung der Erweiterung des Skatelands Foto: SL

Bad Oldesloe – Im diesjährigen Sommerferienpass haben drei junge, erwachsene Skater mit großem Erfolg einen Skatekurs angeboten.

Die Jugendarbeit der Stadt Bad Oldesloe reagiert jetzt auf die offenbar bestehende Nachfrage nun mit einem regelmäßigen offenen Skateangebot für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren.

Wer Tricks und Kniffe von erfahrenen Skatern lernen möchte, ist ab dem  21. August immer mittwochs zwischen 16 und 17 Uhr auf der Skateanlage am Exer herzlich willkommen.

Wer hat, bringt bitte eigene Boards, Helm und Schützer mit, da Leihausrüstungen nur in geringer Zahl zur Verfügung stehen.

Für eventuelle Fragen steht Frau Stehr, Sachbereich Jugendarbeit, E-Mail: kathrin.stehr@badoldesloe.de, gern zur Verfügung.

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