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Hamburg

“Fans” des Zweitligisten HSV verwüsten ICE

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Foto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg  –  Dass “ihr” HSV in Heidenheim erneut sportlich nicht überzeugen konnte und nur ein 2:2 mit zurück in die Hansestadt bringen konnte, brachte einige HSV Anhänger offenbar dazu, auf der Rückfahrt einen ICE erheblich zu beschädigen.

“Am 16. Februar gegen 22.30 Uhr informierte die Verkehrsleitung der DB AG in Hannover die Einsatzzentrale der Bundespolizeiinspektion Hamburg über HSV-Anhänger, die auf der Rückreise vom Fußballspiel gegen den 1. FC Heidenheim kurz vor Erreichen des Bahnhofs Harburg in einem Zug (ICE 582) randalierten. Dabei kam es nach ersten Angaben der DB zu erheblichen Sachbeschädigungen”, so Bundespolizeispreicher Rüdiger Carstens. 

Auch das Bistro zerlegten die “Fans”
Foto: Bundespolizei /Hfr

“Umgehend wurden rund 70 Kräfte der Bundespolizei und der Polizei Hamburg am Hamburger Hauptbahnhof zusammengezogen, um nach Einfahrt des ICE alle erforderlichen polizeilichen Maßnahmen koordiniert gegen die Fußballstörer durchführen zu können”, so der Polizeisprecher weiter. 

Zur Gewährleistung der geplanten Maßnahmen im Hauptbahnhof wurde eine bundespolizeiliche Anordnung erlassen, dass der ICE nicht im Bahnhof Harburg hält, sondern bis zum Hauptbahnhof durchfährt.

“Aus noch nicht geklärten Gründen hielt der ICE, trotz der polizeilichen Anordnung, dennoch im Bahnhof Harburg. In der Folge konnte ein großer Teil der Fußballfans, aber auch der Randalierer, bereits im Bahnhof Harburg den Zug verlassen”, so die Polizei. 

Nach entsprechender Kenntnis erreichten alle verfügbaren Einsatzkräfte unter der Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten den Bahnhof Harburg.

Foto: Bundespolizei/hfr

Gefahrenabwehrend wurden rund 60 Fußballanhänger des HSV unter polizeilicher Begleitung mit einer S-Bahn zum Hauptbahnhof verbracht.

“Kräfte der Bundespolizei haben im Nachgang eine Schadensaufnahme im ICE durchgeführt. Durch die bislang unbekannten Fußballstörer wurden in dem Zug u.a. Fenster- und Türscheiben zerstört, Lautsprecher aus einer Deckenverkleidung gerissen, Polsterungen an einem Sitz sowie teilweise ein WC-Raum beschädigt. Weiterhin wurden mehrere Nothämmer aus den Halterungen gerissen und entwendet, sowie mehre Reisezugwagen erheblich verunreinigt. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt”, so Carstens. 

Neben Kräften der Bundespolizei waren zwei Einsatzzüge der Polizei Hamburg an dem Einsatz beteiligt. Die weiteren Ermittlungen gegen die bislang unbekannten Täter werden von der Bundespolizei geführt. Dabei werden auch die Aufnahmen entsprechender Überwachungskameras intensiv ausgewertet. Zeugenhinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Hamburg (Einsatzzentrale) unter Tel.: 040-66 99 50 55 55 entgegen.

“Offensichtlich haben sich einige Fußballstörer des Hamburger SV auf die seit Jahren publizierte Aussage der Bundespolizei “Wer auf der Fahrt zum Fußballspiel randaliert, sieht das Spiel nicht” eingestellt und randalieren nunmehr auf der Rückfahrt kurz vor dem Erreichen des Zielbahnhofs in entsprechenden Zügen”, vermutet die Bundespolizei. 

Nicht nur im aktuellen Fall, sondern auch am 02.02.2019 randalierten HSV-Fußballstörer auf der Rückreise eines Auswärtsspiels gegen den DSC Arminia Bielefeld kurz vor Hamburg in einem Metronom-Zug. Dabei kam es zu erheblichen Sachbeschädigungen und Verunreinigungen im Zug.

“Die Bundespolizeiinspektion Hamburg hat und wird sich auch zukünftig personell auf diese “neue” Situation bei Fußballspielen einstellen und auch alle möglichen strafprozessualen Folgemaßnahmen gegen diese Fußballstörer ausschöpfen”, so der Polizeisprecher. 

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Hamburg

Im Regionalzug: Exhibitionst (19) zieht sich aus und wird festgenommen

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Bundespolizisen im Einsatz am Hamburger Hauptbahnhof. Symbolfoto: Bundespolizei/hfr

Hamburg – Nach derzeitigem Sachstand der Hamburger Bundespolizei, entblößte ein 19-jähriger Mann am 17. Mai 2019 gegen 05:30 Uhr in der Regionalbahn von Neumünster nach Hamburg sein Geschlechtsteil. “Anschließend manipulierte der aus Afghanistan stammende Mann an diesem herum”, so Bundespolizeisprecher Ronny von Bresinski. .

Reisende bemerkten dies und informierten den Zugbegleiter. Dieser wiederum alarmierte die Hamburger Bundespolizei. Nach Einfahrt des Zuges im Hamburger Hauptbahnhof, konnte der Mann gestellt werden. Anschließend wurde er dem Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof zugeführt.

Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Erste Ermittlungen ergaben, dass der Mann bereits auf der Fahrt von Kiel nach Neumünster exhibitionistische Handlungen vorgenommen hatte.

Zeugen der Vorfälle werden gebeten, sich bei der Hamburger Bundespolizei unter 040/6699505-0 zu melden.

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Hamburg

Hamburg: Polizei fahndet nach zwei Kriminellen

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Nach einem Raub in Hamburg-Eppendorf, der bereits am 6. März stattfand, fahndet die Polizei Hamburg mit Bildern und Videosequenzen öffentlich nach den bislang unbekannten Tätern.

Wie bereits damals berichtet, befand sich zunächst ein Mann (Täter 1) an der Kasse und händigte der Kassiererin einen Leergutbon aus. Als sie den Bon scannte und den Preis für einen zu erwerbenden Donut eingegeben hatte, öffnete sich automatisch die Kassenlade.

Foto: Polizei Hamburg/hfr

In diesem Moment trat ein zweiter Mann (Täter 2) an die Kassiererin heran, drückte sie zurück, griff in die Kasse und entnahm daraus Bargeld. Auch der Täter 1 drückte die Frau zurück und entnahm Bargeld aus der Kasse. Anschließend flüchteten beide Männer in Richtung Eppendorfer Baum.

Die bisherigen Ermittlungen des zuständigen Raubdezernats (LKA 134) führten nicht zur Identifizierung der Täter.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg hat der zuständige Ermittlungsrichter daher eine Öffentlichkeitsfahndung mit Bildern aus einer Überwachungskamera angeordnet.

Foto: Polizei Hamburg

Die Zeitangaben der Kamera sind übrigens nicht korrekt und somit irrelevant.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:

Täter 1:

– schwarzafrikanisch

– ca. 20 Jahre alt

– ca. 170 cm groß

– schlank

– dunkel gekleidet

– mit Kapuze

Täter 2:

– schwarzafrikanisch

– größer als Täter 1

– dunkel gekleidet

Hinweise zu den gezeigten Personen bitte unter der Rufnummer 040/4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an jede Polizeidienststelle.

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Hamburg

Herrenlose Gepäckstücke sorgen für Sperrungen auf Hamburger Hauptbahnhof

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Symbolfoto: Streife der Bundespolizei bei einem herrenlosen Gepäckstück im Hamburger Hauptbahnhof. Foto: Bundespolizei/hfr

Hamburg – Zwei Mal kam es in den letzten Tagen zu Sperrungen auf dem Hamburger Hauptbahnhof, weil herrenlose Gepäckstücke gefunden wurden.

Fall 1: Am 7 Mai um 12:42 Uhr entdeckte ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes in der Gourmetstation des Hamburger Hauptbahnhofes einen Koffer. Lautsprecherdurchsagen führten nicht zum Auffinden des Besitzers. Der Nahbereich wurde durch Bundespolizisten abgesperrt und eine Bäckerei musste geschlossen werden. Überdies wurden Spezialisten der Bundespolizei zum Einsatz gebracht. Der Entschärfungsdienst durchleuchtete den Koffer. Der Inhalt wurde als ungefährlich eingestuft und der Koffer in der Folge geöffnet. Im Koffer befanden sich persönliche Gegenstände.

Fall 2: Auch am Nordsteg des Hamburger Hauptbahnhofes wurde ein Koffertrolley durch Bundespolizisten festgestellt. Lautsprecherdurchsagen führten auch hier nicht zum Auffinden des Besitzers. Der Nahbereich wurde abgesperrt und ein Ladenlokal musste geschlossen werden. Durch die Bundespolizei wurde ein Sprengstoffsuchhund eingesetzt. Überdies wurde erneut der Entschärfungsdienst der Bundespolizei angefordert. Nach Einsatz des Sprengstoffsuchhundes wurde der Koffer geöffnet. Im Koffer befanden sich ebenfalls persönliche Gegenstände.

Herrenlose Gepäckstücke können umfangreiche Einsatzmaßnahmen der Bundespolizei verursachen und zu erheblichen Betriebsstörungen im Bahnverkehr führen.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei daraufhin, dass sich Personen, die absichtlich Gepäckstücke im Bahnbereich abstellen, um derartige Einsätze auszulösen, strafbar machen.

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