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Bad Oldesloe

Karriere in der IT-Branche: abi-Chat am 20. Februar

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Frau erklärt einem Kunden ein neues Projekt. Foto: arbeitsagentur.de

Bad Oldesloe – Mehr als Nullen und Einsen: Die IT-Branche bietet vielfältige Berufsmöglichkeiten – egal, ob mit Ausbildung oder Studium. Welche genau und wie der Einstieg in die Welt der Bits und Bytes gelingt, klärt der nächste abi>> Chat am 20. Februar. Von 16 bis 17.30 Uhr beantworten Experten alle Fragen zum Thema „Karriere in der IT-Branche“.

Informationstechnik begleitet uns auf Schritt und Tritt. Privat gibt´s die neuesten Nachrichten aufs Handy, in Schule und Arbeit helfen Laptop und Bürorechner. Genauso ist in der Industrie die Digitalisierung nicht mehr wegzudenken. Unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ vernetzen sich Mensch, Maschine und Prozesse.

Für all diese Technologien braucht die Wirtschaft gut ausgebildete Fachkräfte. Laut aktueller Prognose des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) sind in der Informations- und Telekommunikationsbranche (ITK) etwa 1,7 Millionen Menschen tätig (Stand Januar 2019).

Vielfältig ist die Auswahl an Berufen in der IT-Branche. So finden sich neben Fachinformatikern und Informatikkaufleuten auch IT-Projektmanager, Software-Entwickler, Systemelektroniker, Data Scientists, IT-Berater und Wirtschaftsinformatiker. Sie arbeiten nicht nur bei Softwareunternehmen und Hardware-Herstellern, sondern in beinahe allen Unternehmen der freien Wirtschaft sowie im öffentlichen Dienst.

Doch welche Ausbildungen und Studiengänge führen in die IT-Branche? Was muss man für eine erfolgreiche Karriere mitbringen? Und wie gelingt der Berufseinstieg? Antworten auf diese und andere Fragen geben Experten im nächsten abi>> Chat am 20. Februar. Mit dabei sind Claudia Schnell (Initiative „Komm, mach MINT“), Christian Bogner (TU Kaiserslautern), Bernd Wöllner und Stefan Mögel (Capgemini Deutschland) und Michael Wenzler (Agentur für Arbeit Esslingen).

Interessierte können sich ab 16 Uhr unter http://chat.abi.de einloggen und ihre Fragen direkt im Chatraum stellen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch gerne vorab an die abi>> Redaktion richten (abi-redaktion@meramo.de) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im abi>> Portal veröffentlicht wird.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Bäume werden nach Einspruch der Lokalpolitik doch nicht gefällt

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Foto: SL

Bad Oldesloe – Elf Bäume, die aus Sicherheitsgründen im Wolkenweher Weg gefällt werden sollten, dürfen nun doch vorerst bleiben.

Nachdem Bürgermeister Jörg Lembke verkündet hatte, dass noch bis Ende Februar elf bis zwölf Bäume gefällt werden sollen, weil diese zu gefährlichen Stolperfallen geworden seien und der Fußweg nicht breit genug, hat der Umwelt- Energie- und Verkehrsausschuss der Kreisstadt eine andere Meinung vertreten.

Die Lokalpolitiker fordern den Erhalt der Bäume. Das Fällen der Bäume sei übereilt. Die Situation sei seit Jahren gleich, warum also sollte man ausgerechnet jetzt fällen? Die Politiker waren auch der Auffassung, dass es nicht sein könne, dass gesunde Bäume, die noch mehrere Jahrzehnte stehen könnten, weichen müssen. Denn schließlich gebe es eine Baumschutzsatzung in der Stadt.

Es sei – so die Ausschussmitglieder – noch zu keinen ernsthaften Stolperunfällen gekommen, die ihnen bekannt seien. Sollte der Fußweg tatsächlich erweitert werden müssen, sei es auch eine Möglichkeit, Teile von Vorgärten von Anwohnern aufzukaufen oder diese im Notfall auch zu enteignen, um den Fußweg breiter zu machen.

Die Verwaltung stimmte zu, zunächst nach anderen Lösungen als Fällungen zu suchen. In absehbarer Zeit werden sowieso die Straße komplett saniert. Dann müsse erneut über die Gestaltung der Gehwege und die Zukunft der Bäume diskutiert werden.

Sollte sich bei einem Ortstermin nun doch herausstellen, dass die Verkehrssicherheit ohne Fällung nicht gegeben sei, ist es auch eine Möglichkeit, dass der Gehweg komplett gesperrt wird.

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Bad Oldesloe

Oper im KuB: So komisch ist „Die schöne Helena“

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Bad Oldesloe – Bei der Generalprobe müssen sich auch die Darsteller und Mitglieder des Musikensembles zusammenreißen, um nicht laut loszulachen: Mit der Oper „Die schöne Helena“ bringt die Musikhochschule Lübeck ein urkomisches Stück auf die Bühne ins Oldesloer KuB.

Schüler der Musikhochschule Lübeck zeigen im KuB “Die schöne Helena”

Im alten Griechenland geht es drunter und drüber. Der Prinz von Troja will Helena, die schönste Frau der Welt, zur Frau nehmen. Die Liebes-Göttin Venus hat sie ihm als Belohnung für eine Gefälligkeit versprochen – freilich ohne das vorher mit der verheirateten Helena abzusprechen. So beschwert sie sich bei Kalchas, dem trojanischen Seher und Überbringer der zunächst betrüblichen Nachricht, bei einer Flasche Uzo. Schließlich ergibt sich Helena ihrem Schicksal – denn so schlecht sieht Prinz Paris, der zunächst in Hirtenkostüm und in Begleitung seiner buckelnden Mutter in Erscheinung tritt, dann auch nicht aus.

Regisseur Dominik Wilgenbus, der das Stück nach dem französischen Original von Jacques Offenbach geschrieben hat, ist eine kurzweilige Umsetzung der Parodie auf die griechischen Mythen gelungen. Lachen ist hier ausdrücklich erlaubt und erwünscht. Schon im Offenbach’schen Original sind die sonst so heroischen Vorbilder der großen Oper brillant überzeichnet. Die großen Helden der Mythologie werden fast ausschließlich als dümmliche Idioten dargestellt. Eine Oper wie ein Monty Python-Film.

„Unterhaltung wird allzu oft mit Anspruchslosigkeit in Verbindung gebracht aber das, was wir hier machen, ist keineswegs leicht und seicht“, sagt der freischaffende Musiktheater- und Schauspielregisseur. Das ist eine der ersten Lektionen, die er seinen Schülern beibringt.

Seine Schüler, das sind 14 Gesangssolistinnen und -solisten der Musikhochschule Lübeck. Alle werden bei den drei Aufführungen in Bad Oldesloe zu sehen sein.

„Das Stück beinhaltet für das gesamte Ensemble Gesang, Dialog und Choreographie in enger Abfolge“, sagt Wilgenbus. Daran lasse sich das darstellerische Handwerk vielfältig trainieren.

Denn Komik lässt sich lernen, wie der Regisseur sagt – und das Spiel im KuB belegt: „Rhythmus, Tempo und das Setzen der richtigen Pausen ist für glaubhafte Komik sehr wichtig. Das müssen meine Schüler lernen.“

Dominik Wilgenbus arbeitet daher mit möglichst wenig Ablenkung und verzichtet auf ein opulentes Bühnenbild, die Kostüme wirken improvisiert, der Parodie aber durchaus angemessen. Auf nahezu leerer Bühne lässt der Regisseur die Studierenden durch ihr vokales und körperliches Spiel alle für die Handlung erforderlichen Räume und Stimmungen gemeinsam erschaffen. Wie das bei Satire so ist, geht es dabei nicht nur um den kurzen Lacher. Mit scharfem Witz entlarvt Wilgenbus und seine Opern-Truppe die Doppelbödigkeit sexueller und politischer Macht in einer Welt der Schieflage. Eine Kritik, die wohl auch 3000 Jahre nach Troja nichts von ihrer Relevanz verloren hat.

„Sonst steht die griechische Mythologie eher auf einem hohen Podest, die schöne Helena entzaubert das alles. Es ist eine Hallodri-Geschichte“, sagt KuB-Managerin Inken Kautter. Sie freue sich sehr darüber, dass die Musikhochschule diese Oper gewählt habe: „Es ist ein populäres Stück, kurzweilig und eingängig für das Publikum.“

Das Stück dauert zweieinhalb Stunden, die Aufführung ist Teil der Kooperation zwischen Kultur- und Bildungszentrum und der Musikhochschule. In der Reihe „Junges Musiktheater“ stellen Studierende aus Lübeck regelmäßig Opern-Produktionen und Musiktheater in unterschiedlichen Besetzungen vor.

Die Schöne Helena, Premiere am Freitag, 21. Februar, 20 Uhr im KuB (Beer-Yaacov-Weg 1). Weitere Aufführungen: Sonnabend, 22.2., 20 Uhr, und Sonntag, 23.2., 17 Uhr. Eintritt: 20,50 Euro (Abendkasse) und 18,50 Euro im Vorverkauf. Tickets unter www.kub-badoldesloe.de und in der KuB-Stadtinfo.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Küche in Wohnung eines Mehrfamilienhauses ausgebrannt

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Bad Oldelsoe – Eine Küche in einem Mehrfamilienhaus in Bad Oldesloe ist am Dienstag in Brand geraten. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr der Kreisstadt waren Flammen und Rauch schon von Außen deutlich zu sehen.

15 Personen wurden aus dem Haus in der Robert Koch Straße in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr konnte das Feuer schließlich löschen, aber nicht mehr verhindern, dass die Küche komplett ausbrannte. Eine weitere Ausbreitung des Brandes konnte allerdings durch den schnellen Einsatz unter Atemschutz erfolgreich aufgehalten werden.

Die Brandursache ist unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Bei einer Person bestand der Verdacht einer Rauchvergiftung. Sie kam zur Sicherheit ins Krankenhaus. Die übrigen Personen konnten nach dem Ende der Löscharbeiten und einer Belüftung zurück in ihre Wohnungen.

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