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Kultur

Nachwuchsmusiker in der St. Johanneskirche

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Foto: privat/hfr

Ahrensburg – Am Sonntag, 24. Februar konzertieren wieder junge Musikpreisträger in der St. Johanneskirche. Die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend musiziert“ wollen ihre dafür eingeübten Stücke ab 17 Uhr zum Besten geben.

Darunter auch Ella Späth (11). Sie spielt Oboe und Klavier, seit kurzem musiziert sie auch mit ihrem Bruder Arvid, gemeinsam. Beim regionalen Wettbewerb in Lübeck spielten sie Klavier und Posaune im Duett und machten den 1. Platz.

„Wir haben viel zusammen gelacht beim Üben“ erzählt Ella. Täglich proben die Geschwister, um auch bei der zweiten Runde von „Jugend musiziert“ Anfang März in Husum musikalisch zu glänzen. Eins ihrer Stücke, die sie in der St. Johanneskirche spielen werden, ist sogar experimentell. „Mehrere Tischtennisbälle springen dabei auf den Saiten des Flügels, was besonders klingt“, sagt Ella.

Ihr Bruder Arvid ist begeistert von seinem Instrument: „Ich mag die Posaune vor allem, weil man im Orchester, aber auch in der Jazz-Band mitspielen kann“, sagt der 13-Jährige.

Der Förderverein St. Johannes Ahrensburg gibt jungen Musikern im Alter von 12 bis 18 Jahren bereits seit mehreren Jahren eine Bühne. Organisatorin ist Christiane Reiling, Musiklehrerin und Fördervereinsmitglied.

Zudem werden vier Geigerinnen und Geiger aus verschiedenen Altersgruppen ihre beim regionalen Wettbewerb gekrönte Stücke spielen, unter anderem von Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, Giuseppe Tartini, Dmitri Schostakowitsch und Camille Saint-Saens.

Marlon Kopp wird mit einer Percussion-Show begeistern. Unter anderem wird der Jugendliche auch ein Stück an einem selbstgebauten Schlagzeug aus Töpfen präsentieren.

Schon rund eine Millionen Kinder und Jugendliche haben bei „Jugend musiziert“ seit dem Start in 1964 mitgemacht. Damit zählt es zu den international größten und erfolgreichsten Wettbewerben. Zahlreiche heute international renommierte Musikerinnen und Musiker konnten so ihre ersten Bühnenerfahrungen sammeln und ihr Können vor einer renommierten Jury präsentieren.

Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Heimatmuseum zeigt die vergessenen Urzeit-Schätze von Ahrensburg

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Andreas Ahne und Petra-Maria Schark vom Oldesloer Heimatmuseum mit Präparator Hans-Jürgen Lierl

Bad Oldesloe – In Fachkreisen ist die von Richard Wenck in Ahrensburg ausgegrabene und zusammengetragene Sammlung versteinerter Urzeitwesen lange bekannt und gefeiert.

Eine Sonderausstellung des Oldesloer Heimatmuseums befasst sich jetzt mit dem Lebenswerk des Unternehmers, der vor allem für sein Hobby lebte: Fossilien.

Während sich über den Ahrensburger Prähistoriker Alfred Rust einiges an Literatur finden lässt, ist der Name Richard Wenck nur wenigen ein Begriff.

“Die Funde von Wenck sind spektakulär”

Zu unrecht, wie Hans-Jürgen Lierl findet. Als Geowissenschaftlicher Präparator und rechte Hand des Hamburger Paläontologen Prof. Dr. Urich Lehmann beschäftigte er sich auch mit Wencks Erbe. „In der Wissenschaft ist Ahrensburg ein Begriff und das nicht nur wegen Alfred Rust“, sagt Hans-Jürgen Lierl. Die Funde von Reinhard Wenck seien ähnlich spektakulär, wie die des Archäologen.

„Ich finde es sehr schade, dass Ahrensburg kein Museum hat, in dem die Sammlungen von Rust und Wenck gezeigt werden“, sagt der Wissenschaftler, der in dieser Woche die Ausstellung im Oldesloer Heimatmuseum vorbereitet hat. Jahrzehnte waren die aus Stormarn und Herzogtum-Lauenburg stammenden, versteinerten Tintenfischgehäuse („Ammoniten“) und Saurierknochen hier eingelagert.

Nur hin und wieder wurden kleine Teile der Sammlung öffentlich ausgestellt. Gesammelt hatte Richard Wenck die Fossilien in Kiesgruben, unter anderem im Forst Hagen.

Manchmal war der Speditionskaufmann sogar mit Alfred Rust (links auf dem Foto) selbst auf Grabungen, wie dieses Foto belegt.

Während der sein Augenmerk auf Pfeilspitzen und andere prähistorische Zeitzeugen legte, sammelte Wenck eine enorme Menge an versteinerten Urzeittieren an. Mehrere tausend Artefakte soll die Sammlung insgesamt umfassen. Zu viel, um alles auszustellen.

„Es ist ein Querschnitt, die spektakulärsten Funde, die wir hier zeigen wollen“, sagt Lierl, der Wenck in seiner Schulzeit kennenlernte und der ihm beibrachte, wie sich die Fossilien von eiszeitlichem Schutt unterscheiden lassen.

Museumsmitarbeiter Andreas Ahne bereitet die Ausstellung vor

200 Einzelstücke werden im Oldesloer Heimatmuseum ausgestellt sein. „Oben stehen noch 20 weitere Kisten“, sagt Museumsleiterin Petra-Maria Schark. Es sei ein glücklicher Umstand gewesen, dass das Heimatmuseum einen Teil der Geschiebesammlung im Jahr 1985 habe erwerben können. „Ein kleiner Teil davon wurde in den 80ern und später nochmal 2008 gezeigt“, sagt Schark. Doch mittlerweile sei die Sammlung dank Hans-Jürgen Lierl katalogisiert und Epochen zugeordnet.

Die Ausstellung „Lebensspuren im Stein – Urzeitschätze der Sammlung Wenck“ ist ab sofort bis zum 19. Oktober im Heimatmuseum zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Photovortrag über die “Großstadt Wildnis” im KuB

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Bad Oldesloe – Auf Safari in urbaner Natur: Bildvortrag „Großstadt Wildnis“ im KuB

In unseren Städten ist es hell, laut und hektisch. Trotzdem werden sie immer mehr von Bibern, Füchsen, Eulen und Wildschweinen erobert. Aber was macht den Lebensraum Stadt für viele Arten so attraktiv?

Und woher kommen sie? Diesen und vielen weiteren Fragen stellt sich Naturfotograf Sven Meurs und liefert in seiner Live-Reportage am Freitag, den 24. Mai um 20 Uhr im KuB (Kultur- und Bildungszentrum) Bad Oldesloe Antworten darauf. 

Berlin ist die Hauptstadt der Wildschweine, Frankfurt die Stadt der Eulen. In Köln stehlen nachts die Füchse Obst aus den Vorgärten, in München baut der Biber Dämme in die Isar und in Düsseldorf fischt der Eisvogel mitten im Park Stichlinge und Rotaugen.

Kaum Regionen in Deutschland sind so artenreich wie unsere Großstädte. Unbemerkt von uns Menschen finden die Wildtiere Nischen, in denen sie sich ausbreiten und überleben können.

Foto: Meurs/hfr

Ursprünglich wollte Naturfotograf Sven Meurs Tiere in freier Wildbahn fotografieren, doch dann entdeckte er die Artenvielfalt in unseren Städten, war fasziniert von den Überlebensstrategien und stellte fest, dass man Wildtieren in urbaner Umgebung deutlich näher kommen kann als sonst. Er reiste quer durch Deutschland und tauchte in den wilden Großstadtdschungel ein.

Er entdeckte eine Blaumeise, die in einer Ampel 12 Junge aufzog und porträtierte unser größtes einheimisches Säugetier, den Rothirsch. Er beobachtete wie Meister Reineke, der Rotfuchs, vor dem Überqueren der Straße ganz genau auf den Verkehr achtete und fragte sich, woher die Halsbandsittiche kommen, die sich von Düsseldorf bis Speyer entlang des Rheins in unseren Städten ausgebreitet haben.

Die Live-Reportage „Großstadt Wildnis“ ist eine außergewöhnliche Safari zwischen Verkehr, Hektik und Hochhäusern, die unsere Großstädte aus einer neuen Perspektive zeigt.

Foto: Meurs/hfr

„Warten, warten, warten und jede Menge Geduld“, fasst Sven Meurs zusammen. „Um das Titelbild meines Vortrages zu machen habe ich in sechs Wochen etwa 240 Stunden an einem Fuchsbau verbracht. Immer so ab 18.00 Uhr. Oft bis spät in die Nacht. Über 11.000 Mal habe ich auf den Auslöser gedrückt. Habe ich schon erwähnt, dass man vor allem Geduld braucht?“

Tickets sind online, in der Stadtinfo in Bad Oldesloe und ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich.

Termin: Freitag, 24. Mai 2019, 20 Uhr

Ort: KuB – Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe, Saal, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe

Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de

Preise: VVK: 8,50 Euro / 6,50 Euro (erm.)

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Kultur

Bargteheider Stadtfest wird kompakter

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Regionale Künstler machen die Musik auf dem Bargteheider Stadtfest

Bargteheide – Nur noch eine Bühne, dafür mehr Platz zum gemütlichen Verweilen. Das Bargteheider Stadtfest wird kompakter.

Was bleibt, ist die Regionalität der auftretenden Gruppen. Mit kleinen Ausnahme. Es gibt auch ein paar internationale Gäste, nämlich aus den Partnerstädten Déville-les-Rouen (Frankreich) und Zmigród (Polen). „Neben dem Stadtfest feiern wir in diesem Jahr das 50-jährige Bestehen der Verschwisterung mit unserer französischen Partnerstadt und da freue ich mich sehr, dass es auch Besuch aus Frankreich und Polen geben wird“, sagt Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht.

Ansonsten setzt der Veranstalter Schächterle Events ausschließlich auf regionale Künstler, die vom 17. bis 19. Mai das Programm auf der Marktbühne gestalten werden. Darunter etwa Nico Rosseburg und Gast Jonah Wichmann, die bei der Casting-Show „The Voice Kids“ immer wieder die Jury überzeugen konnte. Beide treten am Freitag (17. Mai) gleich nach der offiziellen Eröffnung des Stadtfestes um 18 Uhr auf. Um 19.15 Uhr folgen „The TwoThirds“, eine Blues-Rock-Gruppe, die aus einer Schülerband des Kopernikus Gymnsiums hervorgegangen ist. Den Abschluss macht am Freitag die Partyband „Zack Zillis“ (20.30 Uhr). Bis zum Abend ist der Samstag den Vereinen vorenthalten, Um 17.15 Uhr spielt dann die City Band aus Zmigród, anschließend die Rockband „No Idea“ aus Déville-les-Rouen. Rock und Pop aus fünf Jahrzehnten kommen dann (19.30 Uhr) von „One Size Fit´s All“. Als Hauptakt haben die Veranstalter die Red Hot Chili Peppers-Coverband „Psycho Sexy“ engagiert. „Ich glaube das wir damit den breiten Geschmack der Masse treffen werden“, sagt Torben Henke von Schächterle Events. Generell habe das Lineup in diesem Jahr einen sehr regionalen Charakter. „Das hat sich bewährt“, sagt Henke. Organisatorisch gibt es allerdings ein paar Veränderungen.

Organisieren das Bargteheider Stadtfest: Janik Ahrens und Torben Henke von Schächterle Events

So wird das Stadtfest-Gelände in diesem Jahr schrumpfen. Auch die zweite Bühne am Teich neben der Sparkassen-Filiale wird es nicht mehr geben. „Wir wollen dort den Biergarten vergrößern und so noch mehr Platz zum verweilen bieten“, sagt Torben Henke. Das Stadtfest werde zwar kompakter, die Qualität solle darunter aber nicht leiden.

Der Sonntag beginnt um 11 Uhr wie übglich mit einem ökumenischen Gottesdienst, bevor dann um 12.30 Uhr der Spielmannszuf „Réveil Dévillois“ aus Déville-lès-Rouen auftreten wird. Dann folgen Auftritte von Bargteheider Vereinen und den Abschluss macht um 18 Uhr die Country-Rock-Coverband GreenLeaves. Auf dem Utspann-Parkplatz wird das Wochenende über der Jahrmarkt mit Kettenkarussell und Buden aufgebaut sein. Ausführliche Infos zum Programm unter www.stadtfest-bargteheide.de

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