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Hamburg

Hamburg: Kriminelle fahren absichtlich Polizisten an

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Hamburg – In den späten Abendstunden des gestrigen Tages, 14. Februar, wurden zwei Deutsche (34, 43) wegen Verdacht des versuchten Mordes und weiterer Straftaten zum Nachteil eines 47-jährigen Polizeibeamten vorläufig festgenommen.

Die Mordkommission (LKA 41) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen wurden Zivilfahnder des Polizeikommissariats 21 im Rahmen eines Schwerpunkteinsates zur Bekämpfung von Kfz-Delikten auf einen verdächtigen VW Golf aufmerksam, welcher die Haubachstraße in Richtung Holstenstraße befuhr. Eine Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass das Fahrzeug als gestohlen gemeldet war. Im Kreuzungsbereich Haubachstraße/Holstenplatz musste der Fahrer bei Rotlicht neben einem Taxi halten.

Zwecks Überprüfung der Personen wurde der VW Golf von drei zivilen Funkstreifenwagen umstellt.

Als die Zivilfahnder nun ausstiegen und sich als Polizeibeamte zu erkennen gaben, legte der Fahrer den Rückwärtsgang ein und setzte kurz zurück. Mit aufheulendem Motor beschleunigte er sodann nach vorne, um zwischen dem Taxi und dem Streifenwagen hindurch zu flüchten.

Hierfür steuerte der Fahrer den VW auf einen 47-jährigen Polizeibeamten zu, welcher sich vor einem zivilen Streifenwagen befand.

“Der Polizeibeamte wurde zwischen dem VW und dem Streifenwagen eingeklemmt und dadurch schwer verletzt. Durch die Kollision ist zudem der Streifenwagen zur Seite geschoben worden, sodass der Fahrer des VWs nun in Richtung Holstenplatz flüchten konnte”, so Polizeisprecherin Evi Theodoridou.

Hierbei fuhr er über eine dortige Mittelinsel, wodurch das Fahrzeug derart beschädigt wurde, dass es nicht mehr weiterfahren konnte.

Die beiden Insassen flüchteten nun zu Fuß in unterschiedliche Richtungen. Der 34-jährige Beifahrer konnte nach kurzer Verfolgung in unmittelbarer Nähe gestellt und vorläufig festgenommen werden.

“Der 43-jährige Fahrer des VWs konnte ebenfalls nach kurzer Verfolgung mit Hilfe eines Zeugen gestellt und vorläufig festgenommen werden. Der Zeuge befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Taxi, welches ebenfalls an der Kreuzung stand”, so die Polizei.

Der 29-jährige Zeuge wurde bei der Festnahmesituation leicht verletzt.

Der 47-jährige Polizeibeamte wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und stationär aufgenommen. Er erlitt unter anderem eine Beinfraktur, welche operiert werden muss.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wird der 34-Jährige voraussichtlich wieder entlassen und der 43-Jährige im Laufe des heutigen Tages einem Haftrichter zugeführt. Die Ermittlungen des LKA 41 dauern an.

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Hamburg

Hamburg: Schlag gegen Drogendealer

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Schlag gegen den Kokainhandel in Hamburg. Beamte des Drogendezernats LKA 68 haben gestern, 19. März, zwei Albaner (56,62) vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, mit Kokain in nicht geringen Mengen gehandelt zu haben.

Die Ermittler des Landeskriminalamts 68 hatten  laut Polizeibericht bereits seit November 2018 Hinweise auf den bis dato unbekannten 56-Jährigen, der im Hamburger Stadtgebiet gewerbsmäßig mit nicht geringen Mengen Kokain gehandelt haben soll.

“Am gestrigen Tag konnten die Ermittler den mutmaßlichen Dealer dabei beobachten, als er im Harkortstieg zu einer Person in deren Pkw stieg und kurze Zeit später das Fahrzeug wieder verließ. Aufgrund des dabei gezeigten konspirativen Verhaltens wurden die beiden Männer angehalten, überprüft und im Anschluss vorläufig festgenommen”, so Polizeissprecher Rene Schönhardt.

Der 62-jährige Fahrer räumte laut Polizei den Beamten gegenüber den Erwerb von ca. 50 Gramm Kokain ein, welches ebenso sichergestellt wurde wie ein Mobiltelefon, zwei Tütchen Kokain (ca. 1,6 Gramm) und 50 Euro mutmaßliches Dealgeld.

“Bei dem 56-Jährigen wurden neben einem mitgeführten Klappmesser und zwei deliktisch genutzten Mobiltelefonen 1510 Euro mutmaßliches Dealgeld sichergestellt”, so Schönhardt.

Der 62-Jährige willigte im Anschluss einer Durchsuchung seiner Wohnung in Wedel/ Schleswig-Holstein ein.

Bei der Durchsuchung stellten die Ermittler weitere sieben Kokainbriefchen (ca. 6 Gramm) und eine Feinwaage sicher. Der 62-Jährige wurde nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung mangels Haftgründen wieder entlassen.

Über die Staatsanwaltschaft Hamburg wurde auf dem Eilwege ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 55-Jährigen beim Amtsgericht erwirkt.

In der Wohnung, welche sich in der Sophienallee befindet, wurden weitere Beweismittel sichergestellt. Insgesamt konnten laut Polizei

– ca. 1360 Gramm Kokain – 18.850 Euro mutmaßliches Dealgeld – eine scharfe Schusswaffe mit Munition – drei Feinwaagen sowie Verpackungsmaterial

beschlagnahmt werden. Der 56-jährige Albaner wurde einem Haftrichter zugeführt.  Die Ermittlungen des LKA 68 dauern an.

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Hamburg

Mann bei brutaler, fremdenfeindlicher Attacke schwer verletzt

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Hamburger Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Am frühen Sonntagmorgen, 17. März, sollen laut Polizei Hamburg drei bislang unbekannte Männer einen 31-Jährigen in Hamburg Eidelstedt offenbar aus fremdenfeindlichen Motiven beleidigt und schwer verletzt haben. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

“Nach den bisherigen Erkenntnissen befand sich der Geschädigte in Höhe einer Bushaltestelle, als zwei Männer ihn zunächst wegen seiner Herkunft beleidigt haben sollen. Im weiteren Verlauf soll es erst zu einer verbalen, dann zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein”, so Polizei sprecher Florian Abbenseth.

“Hierbei soll ein dritter Mann ihn mit einem Tritt in den Rücken zu Fall gebracht haben. Die anderen beiden Männer sollen den am Boden liegenden Geschädigten mit Schlägen und Tritten attackiert haben. Auch ein Teleskopschlagstock soll dabei verwendet worden sein. Nachdem die Männer letztlich von ihm abgelassen hatten, sollen sie in Richtung des S-Bahnhofs Elbgaustraße geflüchtet sein”, so der Polizeisprecher.

Nach der Tat ließ sich der Geschädigte von einem benachrichtigten Bekannten abholen. Aufgrund anhaltender Schmerzen begab er sich gestern in ein Krankenhaus.

Dort wurden schwere Verletzungen an der Wirbelsäule festgestellt, die operativ behandelt werden müssen. Im Krankenhaus erfolgte gestern Abend schließlich die Anzeigenaufnahme.

Die Täter können wie folgt beschrieben werden:

Täter 1:

– männlich

– etwa 1,80 m bis 1,85 m groß

– etwa 25 bis 30 Jahre alt

– “mitteleuropäisches” Erscheinungsbild, vermutlich Deutscher

– sehr muskulöse Figur

– trug eine Brille

– hellblonde, kinnlange, an den Seiten kurz rasierte Haare

– trug eine schwarze Jacke und eine dunkelblaue Jeanshose

Täter 2:

– männlich

– etwa 1,70 m groß

– etwa 25 bis 30 Jahre alt

– “mitteleuropäisches” Erscheinungsbild, vermutlich Deutscher

– “normale” Figur

– trug eine schwarze Jacke

Zu dem dritten Täter liegt bislang keine weitere Beschreibung vor.

Aufgrund der bisherigen Schilderungen zur Tat hat die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamts (LKA 71) die weiteren Ermittlungen übernommen.

Hinweise bitte unter der Rufnummer 040/4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an jede Polizeidienststelle.

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Hamburg

Tödlicher Unfall in Hamburg: Radfahrer von Sattelzug überrollt

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Rettungswagen der Feuerwehr Hamburg im Einsatz.
Symbolfoto: SL

Hamburg – Tragischer und tödlicher Unfall in Hamburg. Heute Mittag, 19. März,befuhr ein Radfahrer den Radweg am Holstenkamp. Beim Überqueren der Kreuzung an der Großen Bahnstraße kollidierte er laut Feuerwehr dieser aus bislang ungeklärter Ursache mit einem LKW.

Dieser Sattelzug eines Entsorgungsunternehmens überrollte dabei den Radfahrer und verletzten diesen laut der Rettungskräfte schwer.

“Um 12:27 Uhr ging der Notruf in der Rettungsleitstelle ein. Sofort wurden zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr zu der Einsatzstelle entsandt. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg eintrafen, hatten bereits Polizeibeamte die Wiederbelebung eingeleitet”, so Feuerwehrsprecher Jan-Ole Unger.

Die Rettungskräfte übernahmen die Reanimation und führten diese fort.

“Da die schweren Verletzungen des Radfahrers nicht mit dem Leben vereinbar waren, beendeten Notarzt und Notfallsanitäter die Wiederbelebung nach gute einer Viertelstunde. Der Leichnam wurde mit einem Rettungswagen in das Institut für Rechtsmedizin transportiert”, so Unger weiter.

“Zur Unfallrekonstruktion wurde ein Sachverständiger hinzugezogen und ein 3D-Laserscanner eingesetzt”, so Polizeisprecherin Evi Theodoridou.

Der genaue Unfallhergang ist derzeit noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen.

Der Fahrer der LKW wurde durch eine Notfallseelsorgerin der Feuerwehr Hamburg an einem Polizeikommissariat psychologisch betreut, da sich dieser in einer Schocksituation befand. Die Unfallursache wird durch die Polizei ermittelt.

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