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Bad Oldesloe

Vortrag in Bad Oldesloe: “Hammaburg und Stormarn”

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Foto: Bock/hfr

Bad Oldesloe – „Hammaburg und Stormarn“ – so lautet der Titel eines Votrags von Günter Bock, der am 21. Februar im Kreistagssaal in Bad Oldesloe stattfinden wird.

Der Vortrag, der vom Heimatbund Stormarn in Kooperation mit dem Kreisarchiv Stormarn angeboten wird, beginnt mit einem Blick auf die geografische Ausgangslage Hamburgs im Unterelberaum während des Mittelalters. Der Referent erläutert dabei die unterschiedlichen Ausgrabungen im Zentrum der Elbmetropole, die dort während der vergangenen Jahrzehnte durchgeführt wurden.

Aus deren Ergebnissen werden Überlegungen zur Geschichte des frühen Hamburgs abgeleitet, das nunmehr als erheblich bedeutender gilt, als es frühere Historiker annahmen. Damit wird in erheblichem Maße gleich mehrfach das bisherige Bild des frühen Hamburgs im Hochmittelalter korrigiert und erweitert.

Dies betrifft vor allem die im Unterelberaum engagierten adligen Familien, wobei vor allem die Herzöge aus dem Hause der Billunger und ihre Verwandten, die Grafen von Hamburg, eine Neubewertung erfuhren. Den Billungern ist nicht nur die Herrschaft über die Hammaburg zuzuschreiben, sondern vor allem die Errichtung der Neuen Burg ab 1021.

Die überraschenden Ergebnisse der jüngst durchgeführten archäologischen Ausgrabungen im Bereich der Neuen Burg werden ebenfalls im Vortrag vorgestellt.

Auch für das umgebende Stormarn, dessen Zentralort Hamburg in dieser Zeit war, erbrachten die Ausgrabungen erhebliche Konsequenzen. Generell verlangen die Beziehungen der sich herausbildenden Stadt zu ihrem ländlich geprägten Umfeld intensivere Forschungen.

In diese spielt auch die Gründung der Hamburger Neustadt hinein. Beide Städte mit dem Namen „Hamburg“ bestanden erheblich länger nebeneinander, als es bislang in der Forschung bekannt war.

Günther Bock nahm im Dezember 2013 am Hammaburg-Kolloquium teil. Die dort erzielten Ergebnisse flossen 2014 in die Ausstellung „Mythos Hammaburg“ im Archäologischen Museum Hamburg ein. In dem zur Ausstellungseröffnung erschienen umfangreichen Begleitband ist der Referent mit zwei Beiträgen vertreten.

Nach zahlreichen Veröffentlichungen zum Unterelberaum im Mittelalter präsentierte er im Herbst 2018 den großformatigen Band „Adel, Kirche und Herrschaft – Die Unterelbe als Kontaktraum im europäischen Kontext des 10. bis 13. Jahrhunderts“ (Aschendorff Verlag Münster) mit zahlreichen Abbildungen und Karten. Die Publikation wurde unter anderem von der Trittauer Stiftung zur Förderung der Geschichtskultur, der Marianne-Dräger-Stiftung sowie der Heik-Stiftung finanziell unterstützt.

Eintritt frei – um eine Spende für die Arbeit des Heimatbunds Stormarn wird gebeten.

Vortrag von Günther Bock im Kreistagssitzungssaal (Mommsenstr. 13), Bad Oldesloe am Donnerstag, 21. Februar 2019, Beginn 19.30 Uhr

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Bad Oldesloe

Mehr Geld für Sterbebegleitung: Land fördert Oldesloer Hospiz

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Mittlerweile stehen hier schon die Grundmauern: Eine Menschenkette in Form des späteren Hospiz. Foto: Copter-Welt.de

Bad Oldesloe – Der Stormarner CDU-Landtagsabgeordnete Claus Christian Claussen begrüßt die Förderrichtlinie des Sozialministeriums, mit der Schleswig-Holstein in den kommenden Jahren den Ausbau von Hospizplätzen in Schleswig-Holstein unterstützen will.

„Davon wird auch das in diesem Jahr entstehende Hospiz Lebensweg in Bad Oldesloe sehr profitieren“, sagt Claussen. Der Landtagsabgeordnete freut sich darüber, dass in seinem Wahlkreis das erste stationäre Hospiz in Stormarn errichtet wird.

Die Landesregierung wird künftig Investitionen zur Errichtung von stationären und teilstationären Hospizplätzen, zum Beispiel Neubauten, Umbauten und Ausbauten, finanziell unterstützen. Gefördert werden stationäre Hospize bis zu maximal 30.000 Euro pro Hospizplatz und Tageshospize bis zu 25.000 Euro pro Platz. Schon im Haushalt für das Jahr 2019 stehen dafür insgesamt 500.000 Euro bereit.

Der Grundstein für das Hospiz Lebensweg in Bad Oldesloe wurde am 20. Dezember 2018 gelegt. Im Laufe dieses Jahres soll das eingeschossige, barrierefreie Gebäude am Sandkamp 28 mit zwölf Gästezimmern und zwei Apartments für Angehörige fertiggestellt werden. Erste Gäste könnten dann schon Ende 2019 aufgenommen werden.

Claus Cristian Claussen sagt dazu: „Es ist gut, dass wir im Kreis einen Ort bekommen, an dem Menschen in ihrer letzten Lebensphase umfassend und liebevoll von einem professionellen Team haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiter betreut werden. Es ist wichtig, dass die Jamaika-Koalition mit ihrer Initiative die Unterstützung so schnell auf den Weg gebracht hat, dass der Hospizverein Lebenshilfe zum bestmöglichen Zeitpunkt davon profitieren kann.“

Schleswig-Holsteins Sozialminister Heiner Garg (FDP) wird am 27. Februar den Förderbescheid an Sabine Tiedtke, die Geschäftsführerin der gemeinnützigen GmbH Hospiz Lebensweg, übergeben.

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Bad Oldesloe

A1 bei Bad Oldesloe: Auffahrunfall am Staueende

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Am Sonnabend hat am späten Vormittag ein Unfall auf der A1 bei Bad Oldesloe am Stauende zu einem zusätzlichen kilometerlangen Rückstau geführt.

Ein PKW war am Ende eines Staus – der sich durch den starken Verkehr in Richtung Lübeck und Ostsee in einem Baustellenbereich gebildet hatte –  auf ein weiteres Fahrzeug aufgefahren, das seinerseits mit einem davor fahrenden PKW kollidierte.

Mehrere Fahrzeuginsassen wurden verletzt. Zwei Unfallbeteiligte kamen ins Krankenhaus.

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Bad Oldesloe

Zu wenig Freiwillige: Oldesloe sucht Wahlhelfer für die Europawahl

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Wahlen (Symbolbild). Foto: Imfriday/shutterstock

Bad Oldesloe – Die Stadt Bad Oldesloe ist am Wahltag auf die Mithilfe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern angewiesen. „Aus dem Kreis der aktiven Wahlhelferinnen und Wahlhelfer haben sich wieder zahlreiche Personen zur Verfügung gestellt, wofür ich mich recht herzlich bedanke“, sagt Bürgermeister Jörg Lembke. Es fehlen dennoch 120 Menschen für die Besetzung der Wahlvorstände in den Wahllokalen und der Briefwahlvorstände im Rathaus.

„Jeder Wahlberechtigte ist zur Übernahme eines Wahlehrenamtes gesetzlich verpflichtet und mit dem demokratischen Recht auf Teilnahme an der staatlichen Willensbildung auch eine Pflicht zur Mitwirkung an der Durchführung von Wahlen und Abstimmungen verbunden“, appelliert Jörg Lembke und bittet darum, dass sich viele Interessierte bei der Stadtverwaltung melden, damit die offenen Wahlhelferstellen besetzt werden können. Von einer Verpflichtung von Wahlhelfern möchte der Bürgermeister möglichst keinen Gebrauch machen.

Oldesloerinnen und Oldesloer, die Lust haben, zukünftig in einem Wahlvorstand mitzuwirken, sind jederzeit willkommen. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Sie werden im Wahllokal von erfahrenen Wahlhelfern eingewiesen und unterstützt. In der Regel sind die Wahlhelfer/innen am Wahltag in zwei Schichten eingeteilt, sodass eine ununterbrochene Anwesenheit nicht erforderlich ist. Zur Stimmenauszählung ab 18 Uhr muss der gesamte Wahlvorstand anwesend sein. Für die Tätigkeit im Wahlvorstand gibt es eine Aufwandsentschädigung.

Bürgermeister Lembke freut sich auf interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich unter den Telefonnummern 04531 504-110 und -111 oder über eine Wahlhelferbewerbung auf der städtischen Homepage unter www.badoldesloe.de/wahlhelfer für die anstehende Wahl bis zum 1. März 2019 und ansonsten jederzeit melden können.

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