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Bad Oldesloe

Anti-Rechtsextremismus Ausstellung eröffnet

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Foto: Knieriem/hfr

Bad Oldesloe – „Ich bin stolz auf Sie”, sagte Schulleiter Kai Aagardt an das Team aus Schülerinnen und Schülern der Schülervertretung, Schulsozialarbeit und der Arbeitsgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ anlässlich der Eröffnung der Wanderausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ der Friedrich-Ebert-Stiftung an der Beruflichen Schule in Bad Oldesloe.

Einmal mehr stünden Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Schüler „gemeinsam Seite an Seite gegen Rechtsextremismus und für Demokratie ein“, so Aagardt.

Dem Team aus Schulleitung und Schulsozialarbeit war es gelungen, die beeindruckende Ausstellung der Friedrich-Ebert Stiftung an die Schule zu holen. Die Sammlung erklärt auf insgesamt 16 Tafeln die Gefahren für Demokratie und Menschenwürde, die von Rechtsextremismus und Rechtspopulismus ausgehen. Sie zeigt die Grundlagen unserer Demokratie, Ursachen rechtsextremen Verhaltens sowie die Formen, die rechtsextreme Weltbilder und Argumentationsweisen annehmen können.

Thematisiert wird ebenfalls der fließende Übergang zwischen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. Besondere Aufmerksamkeit wird auf einer eigenen Tafel der Lage im Land Schleswig-Holstein gewidmet.

Foto: Knieriem/Hfr

Julie Salviac von der Friedrich-Ebert-Stiftung betonte, dass die Ausstellung zu Gesprächen anregen und zu Engagement ermutigen soll, damit Demokratie aktiv gestärkt, und Rechtsextremismus bekämpft wird. Das Besondere an dieser Ausstellung: Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schule wurden gecoacht, damit sie selber als Experten Besuchergruppen durch diese Ausstellung führen können.

Walter Albrecht, vom „Bündnis gegen Rechts“ in Bad Oldesloe, richtete sich ebenfalls direkt an die Schülerinnen und Schüler: „Demokratie wird nicht auf Facebook gemacht, sondern im Alltag. Man muss sich mit aller Kraft Rechts entgegensetzen, so wird Demokratie gestärkt.“

Noch bis zum 28. Februar kann die Ausstellung während der Öffnungszeiten der Beruflichen Schule in Bad Oldesloe besucht werden. Interessierte melden sich hierfür bitte vorweg im Schulsekretariat (E-Mail: info@bs-oldesloe.de, Tel.: 04531 1601700) an.

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Bad Oldesloe

Mehr Geld für Sterbebegleitung: Land fördert Oldesloer Hospiz

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Mittlerweile stehen hier schon die Grundmauern: Eine Menschenkette in Form des späteren Hospiz. Foto: Copter-Welt.de

Bad Oldesloe – Der Stormarner CDU-Landtagsabgeordnete Claus Christian Claussen begrüßt die Förderrichtlinie des Sozialministeriums, mit der Schleswig-Holstein in den kommenden Jahren den Ausbau von Hospizplätzen in Schleswig-Holstein unterstützen will.

„Davon wird auch das in diesem Jahr entstehende Hospiz Lebensweg in Bad Oldesloe sehr profitieren“, sagt Claussen. Der Landtagsabgeordnete freut sich darüber, dass in seinem Wahlkreis das erste stationäre Hospiz in Stormarn errichtet wird.

Die Landesregierung wird künftig Investitionen zur Errichtung von stationären und teilstationären Hospizplätzen, zum Beispiel Neubauten, Umbauten und Ausbauten, finanziell unterstützen. Gefördert werden stationäre Hospize bis zu maximal 30.000 Euro pro Hospizplatz und Tageshospize bis zu 25.000 Euro pro Platz. Schon im Haushalt für das Jahr 2019 stehen dafür insgesamt 500.000 Euro bereit.

Der Grundstein für das Hospiz Lebensweg in Bad Oldesloe wurde am 20. Dezember 2018 gelegt. Im Laufe dieses Jahres soll das eingeschossige, barrierefreie Gebäude am Sandkamp 28 mit zwölf Gästezimmern und zwei Apartments für Angehörige fertiggestellt werden. Erste Gäste könnten dann schon Ende 2019 aufgenommen werden.

Claus Cristian Claussen sagt dazu: „Es ist gut, dass wir im Kreis einen Ort bekommen, an dem Menschen in ihrer letzten Lebensphase umfassend und liebevoll von einem professionellen Team haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiter betreut werden. Es ist wichtig, dass die Jamaika-Koalition mit ihrer Initiative die Unterstützung so schnell auf den Weg gebracht hat, dass der Hospizverein Lebenshilfe zum bestmöglichen Zeitpunkt davon profitieren kann.“

Schleswig-Holsteins Sozialminister Heiner Garg (FDP) wird am 27. Februar den Förderbescheid an Sabine Tiedtke, die Geschäftsführerin der gemeinnützigen GmbH Hospiz Lebensweg, übergeben.

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Bad Oldesloe

A1 bei Bad Oldesloe: Auffahrunfall am Staueende

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Am Sonnabend hat am späten Vormittag ein Unfall auf der A1 bei Bad Oldesloe am Stauende zu einem zusätzlichen kilometerlangen Rückstau geführt.

Ein PKW war am Ende eines Staus – der sich durch den starken Verkehr in Richtung Lübeck und Ostsee in einem Baustellenbereich gebildet hatte –  auf ein weiteres Fahrzeug aufgefahren, das seinerseits mit einem davor fahrenden PKW kollidierte.

Mehrere Fahrzeuginsassen wurden verletzt. Zwei Unfallbeteiligte kamen ins Krankenhaus.

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Bad Oldesloe

Zu wenig Freiwillige: Oldesloe sucht Wahlhelfer für die Europawahl

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Wahlen (Symbolbild). Foto: Imfriday/shutterstock

Bad Oldesloe – Die Stadt Bad Oldesloe ist am Wahltag auf die Mithilfe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern angewiesen. „Aus dem Kreis der aktiven Wahlhelferinnen und Wahlhelfer haben sich wieder zahlreiche Personen zur Verfügung gestellt, wofür ich mich recht herzlich bedanke“, sagt Bürgermeister Jörg Lembke. Es fehlen dennoch 120 Menschen für die Besetzung der Wahlvorstände in den Wahllokalen und der Briefwahlvorstände im Rathaus.

„Jeder Wahlberechtigte ist zur Übernahme eines Wahlehrenamtes gesetzlich verpflichtet und mit dem demokratischen Recht auf Teilnahme an der staatlichen Willensbildung auch eine Pflicht zur Mitwirkung an der Durchführung von Wahlen und Abstimmungen verbunden“, appelliert Jörg Lembke und bittet darum, dass sich viele Interessierte bei der Stadtverwaltung melden, damit die offenen Wahlhelferstellen besetzt werden können. Von einer Verpflichtung von Wahlhelfern möchte der Bürgermeister möglichst keinen Gebrauch machen.

Oldesloerinnen und Oldesloer, die Lust haben, zukünftig in einem Wahlvorstand mitzuwirken, sind jederzeit willkommen. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Sie werden im Wahllokal von erfahrenen Wahlhelfern eingewiesen und unterstützt. In der Regel sind die Wahlhelfer/innen am Wahltag in zwei Schichten eingeteilt, sodass eine ununterbrochene Anwesenheit nicht erforderlich ist. Zur Stimmenauszählung ab 18 Uhr muss der gesamte Wahlvorstand anwesend sein. Für die Tätigkeit im Wahlvorstand gibt es eine Aufwandsentschädigung.

Bürgermeister Lembke freut sich auf interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich unter den Telefonnummern 04531 504-110 und -111 oder über eine Wahlhelferbewerbung auf der städtischen Homepage unter www.badoldesloe.de/wahlhelfer für die anstehende Wahl bis zum 1. März 2019 und ansonsten jederzeit melden können.

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