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Großhansdorf

Bau einer neuen Kita: Großhansdorf feiert Richtfest

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Der Rohbau steht: Noch in diesem Jahr soll die neue Kita eingeweiht werden. Foto: Fischer

Großhansdorf –In diesem Jahr wird in Großhansdorf eine neue Kindertagesstätte eröffnet. Jetzt feierte die Gemeinde gemeinsam mit Gästen das Richtfest.

„Wir sind gut im Zeitplan“, sagte Bürgermeister Janhinnerk Voß beim Kita-Richtfest im Rohbau auf dem Gelände im Kortenkamp. Nur einen Monat später als ursprünglich geplant soll die Kita laut Voß eröffnen. Baubeginn war am 7. August, Termin der Fertigstellung ist der 1. November.

80 Kinder sollen hier künftig in zwei Krippen und drei Elementargruppen ganztägig betreut werden. Bis auf Weiteres soll die neue Kita, die von der Stadt an die Lebenshilfe Stormarn als Träger vermietet wird, den Bedarf decken. Laut Verwaltung hält Großhansdorf durch den Bau jetzt für jedes Kind einen entsprechenden Platz vor.

Lange hatten sich Politik und Verwaltung mit dem Bau einer neuen Kindertagesstätte befasst. 2017 wurden die Planungen konkret. Die Kosten für den Bau belaufen sich auf 2,7 Millionen Euro.

Wäre es nach der Großhansdorfer FDP gegangen, hätte der ganze Prozess wesentlich schneller gehen können. „Ich freue mich sehr, dass die Kita nun endlich gebaut wird aber ich glaube nicht, dass es die Letzte sein wird“, sagte FDP-Vorsitzender Carsten Pieck. Seine Partei habe den Bau einer neuen Kita schon vor sechs Jahren auf der Agenda gehabt. Großhansdorf werde weiter wachsen, der Ort sei beliebt bei Familien.

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Bad Oldesloe

Großhansdorfer Historiker forscht zur Hammaburg

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Foto: Bock/Hfr

Bad Oldesloe – Der Geschichtsforscher Günther Bock aus Großhansdorf beschäftigt sich seit langem intensiv mit der Geschichte Stormarns im Rahmen der europäischen Geschichte.

Neben neu aufgekommenen historischen Methoden bieten insbesondere die in jüngster Zeit erzielten Ergebnisse der Archäologie dazu interessante neue Bewertungsmöglichkeiten. Sie fanden Niederschlag in seinem Buch „Drehscheibe Unterelbe – Regionale Herrschaftsträger im Kontext europaweiter Vernetzungen im 11. – 13. Jahrhundert“, das im Rahmen der Reihe „Studien zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte Schleswig-Holsteins“ erschienen ist.

Die darin dargestellten neuen Informationen zur Geschichte der Hammaburg sollen Gegenstand einer gemeinsamen Veranstaltung des Heimatbunds Stormarn und des Kreisarchivs Stormarn sein.

In Form einer anspruchsvollen Präsentation wird Günther Bock am Beispiel der Hammaburg tiefgreifende Veränderungen der bisher vertretenen Geschichtsbilder vorstellen.

Die Besucher dürfen gespannt sein auf eindrucksvolle Forschungsergebnisse und „Neues aus dem Stormarner Mittelalter“.

Der Vortrag findet am 21. Februar 2019 im Kreistagssitzungssaal, Bad Oldesloe, Mommsenstraße 13, statt und beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind allerdings erwünscht. Das Buch kann am Vortragsabend erworben werden.

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Trittau

Trittau und Großhansdorf: Telefonbetrüger gibt sich als falscher Polizist aus

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Trittau/Großhansdorf – Nachdem vor zwei Wochen Reinfelder Senioren Anrufe von falschen Polizisten erhielten, sind jetzt auch in Trittau und Großhansdorf entsprechende Fälle gemeldet worden.

Am 14. Januar wurden in in den beiden Gemeinden insgesamt fünf Fälle bekannt, in denen ein Mann überwiegend ältere Menschen anrief und sich fälschlicherweise als Polizeibeamter ausgab.

Die angerufenen Bürger wurden nach vorhandenen Wertsachen und Bargeldreserven befragt. Dies könnte auch zur Vorbereitung von Einbrüchen und Betrugstaten wie z.B. des sogenannten “Enkeltricks” dienen.

Teilweise sollten die Betroffenen beispielsweise überredet werden, ihre Wertsachen an die falschen Polizeibeamten zu übergeben, damit durch diese die Wertsachen in Sicherheit vor Straftätern gebracht werden können. Nach bisherigem Stand ist es noch zu keinem Vermögensschaden gekommen.

Die Polizei weist daraufhin, dass echte Polizeibeamte niemals am Telefon nach vorhandenen Wertgegenständen fragen würden. Auch wird die Polizei telefonisch niemals dazu auffordern, der Polizei aus Sicherheitsgründen Wertgegenstände zur Verwahrung zu übergeben. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an ihre örtliche Polizeidienststelle.

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Bad Oldesloe

Berufliches Gymnasium startet Kooperation mit Friedrich Junge-Schule in Großhansdorf

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Kooperationsvertrag unterzeichnet: Landrat Henning Görtz mit Sabina Canbeis, Kai Aagardt und dem Großhansdorfer Bürgermeister Janhinnerk Voß. Foto: C. Meinke

Bad Oldesloe/Großhansdorf – Seit dem 8. Januar 2019 heißt es: Mehr Verlässlichkeit für Eltern und Schüler auf dem Weg zum Abitur. An diesem Tag wurde die Kooperationsvereinbarung zwischen der Beruflichen Schule des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe und der Friedrich Junge-Schule in Großhansdorf im Rahmen einer verbindlichen Kooperation gemäß Schulgesetz Schleswig-Holstein festgezurrt.

„Die Kooperation ermöglicht den Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsschule einen verlässlichen Weg zum Abitur, da diese zukünftig – die entsprechenden Noten vorausgesetzt – einen Anspruch auf einen Platz in der Oberstufe des acht Profile umfassenden Beruflichen Gymnasiums haben“, unterstreicht Kai Aagardt, Schulleiter der Beruflichen Schule, die Bedeutung des Vertrages.

So erhält die Friedrich Junge-Schule mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags am 8.1.2019 zum Sommer 2019 quasi eine eigene Oberstufe. Dadurch wird die Chancengleichheit zwischen Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe im Verhältnis zu den Schulen mit Oberstufe hergestellt. „Wir freuen uns unseren Schülerinnen und Schülern durch den verbindlichen Übergang an das Berufliche Gymnasium ab dem 01.08.2019 ein im Kreis Stormarn einzigartiges Angebot beruflicher Profile unterbreiten zu können“, freut sich Sabina Canbeis, Schulleiterin der Friedrich Junge-Schule.

Um den Übergang zwischen den Schulen zu erleichtern, stimmen die kooperierenden Schulen ihre Fachcurricula aufeinander ab und bieten diverse Informationsveranstaltungen sowie intensive Beratungsgespräche für Schüler und Eltern an.Tatsächlich schätzen bereits jetzt Schüler der FJS die Profilvielfalt der Beruflichen Schule in Bad Oldesloe. „Den etwas längeren Fahrweg nehme ich für das Bildungsangebot dieser Schule gerne in Kauf“, betont die Schülerin des 12. Jahrgangs im Gesundheitsprofil Louisa Leuning.

„Unser Profilangebot reicht aktuell von Business, Kommunikation und Medien, über Maschinenbau- bzw. Elektrotechnik, Gesundheit, Ernährung, IT- und Mediendesign bis hin zu Pädagogik und Psychologie. Mit dieser Vielfalt sind wir landesweit einzigartig, freut sich Studiendirektor Detlef Krohn.

Der Vertrag selbst wurde nicht nur von den zwei Schulleitungen sowie Schulrätin Kirsten Blohm-Leu unterschrieben. Als Vertreter der Schulträger zeichneten im Rahmen einer kleinen Feierstunde an der Beruflichen Schule in Bad Oldesloe Landrat Dr. Henning Görtz und Schulverbandsvorsteher Janhinnerk Voß mit. Aus dem Bildungsministerium in Kiel reiste zu diesem Anlass der Schulaufsichtsbeamte Jörn Schelzig an, der den Vertrag im Vorfeld ratifizieren musste.

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