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Freizeit

Nummernvergabe für den 41. Zarpener Kleidermarkt

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Das Team des Zarpener Kleidermarkts 2019
Foto: Kleidermarkt Zarpen/hfr

Zarpen – Für den Zarpener Kleidermarkt findet am Mittwoch, dem 13. Februar, ab 16 Uhr die telefonische Nummernvergabe statt. Die beiden zur Verfügung stehenden Telefonnummern für die begehrten Verkäufernummern sind 0176-444 67 190 und 0163 – 77 29 416

Das engagierte Zarpener Kleidermarkt-Team freut sich auf alle Verkäufer und steckt mitten in den Vorbereitungen für den 41. Frühjahr- und Sommer-Kleidermarkt, der dann am Samstag, den 2. März von 9 bis 12 Uhr in der Zarpener Schule stattfindet.

Der Kinder-Kleider- und Spielzeugmarkt findet zwei Mal im Jahr in der Zarpener Dörfergemeinschaftsschule statt.

Der Markt hat sich in den letzten 20 Jahren zum größten Stormarner Kleidermarkt entwickelt, was das Verkehrschaos in Zarpen jedesmal eindrucksvoll bestätigt, so die Organisatoren. 

Die Überschüsse werden immer gemeinnützig für die Schule und die Kinder- und Jugendarbeit in Nordstormarn verwendet.

Weitere Infos für alle interessierten Verkäufer unter www.kleidermarkt.zarpen.de

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Politik und Gesellschaft

Gesprächsrunde in der Ahrensburger Stadtbücherei: “Seenotrettung ist kein Verbrechen”

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Foto: Patzner/hfr

Ahrensburg – Zu einer informativen und spannenden Gesprächsrunde zum Thema “Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer” trafen sich drei Gesprächspartner in der Stadtbücherei Ahrensburg.

Michael Brandt (MdB, Obmann im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe) begann sein Statement mit dem Bericht von seinem Besuch auf der Insel Lesbos.

Dieser sogenannte Hotspot auf der griechischen Insel ist ausgelegt für 2.400 Personen, die über das Mittelmeer versuchen Europa zu erreichen. 9.000 Menschen vegetieren derzeit allerdings unter menschenunwürdigen Bedingungen.

Sie warten dort, ob sie in die Türkei zurückgeschickt werden. Die Entscheidung darüber fällen die überforderten griechischen Behörden nach einer Wartezeit.

Es dauert 1,5 bis 3 Jahre nach Brandts Informationen bis es zum ersten Gespräch mit den Flüchtlingen kommt. Die Menschen schlafen größtenteils auf Pappen unter Planen im freien Gelände. Vom Zustand der sanitären Anlagen nicht zu reden.

An genau zwei Stellen im Lager gibt es laut Brandt fließendes Wasser. Die Essensausgabe wird vom Militär übernommen. Das Anstehen dafür dauert zwischen zwei und vier Stunden.

Mittlerweile hat sich eine Menschenhändlerstruktur sich herausgebildet und es verschwinden laut Berichten aus dem Lager regelmässig junge Frauen von der Insel.

Die örtliche Polizei bestreitet dies, die Information wird aber von der dort aktiven Vertreterin einer Nichtregierungsorganisation (NGO) bestätigt. 43% der Flüchtlinge sind Jugendliche und Kinder.

Am dringendsten sei es, diese aus dem Lager herauszuholen. In Deutschland stehe die in den letzten Jahren aufgebaute Infrastruktur teilweise leer. Auf Lesbos sei die Situation seit über 3,5 Jahren im Vergleich dazu absurd und menschenverachtend.

Der Hotspot in Lesbos wird finanziert und liegt in der Verantwortung der Europäischen Union.

Britta Ritterhof (Freundeskreis für Flüchtlinge Ahrensburg e.V.) berichtet in vollem Kontrast dagegen von den komfortablen Umständen der Flüchtlinge in Ahrensburg.

Das Leben im Containerdorf im Ahrensburger Gewerbegebiet erscheint im Vergleich dazu deutlich lebenswerter. Die Stadt Ahrensburg  konnte gut funktionierende Netzwerke aufbauen. die jetzt eine geradezu professionelle Betreuung durch die Kombination von Haupt-/ und Ehrenamt gewährleisten.

Hand in Hand arbeiten laut der Berichte das Rathaus, Jobcenter, Diakonie, Freundeskreis und viele andere Vereine. „Es läuft wunderbar, natürlich könnte es – wie immer – noch besser laufen“.

Als Vertreter aus Kiel berichtete Tim L. (Seebrücke Kiel) von dem Projekt „Sicherer Hafen“. In den Jahren 2014 bis August 2019 sind über 18.650 Menschen auf ihrer Flucht übers im Mittelmeer ertrunken.

Geradezu skandalös sei es, dass die Retter auf Schiffen kriminalisiert werden. Helfern drohen bis zu 20 Jahre Haft. Die Seenotrettung werde massiv behindert und die Schiffe dürften nicht mehr anlegen.

Die Europäische Union habe mit der „lybischen Küstenwache“ vereinbart, dass diese die Boote abfangen und wieder zurück in die Lager auf lybischen Boden bringen sollen, wo laut Berichten Folter, Gewalt und Vergewaltigungen herrschen.

Die Stadt Kiel hat sich mit Beschluss der Ratsversammlung  am 15.11.2018 zum „sicheren  Hafen“ erklärt. Die Kieler Bevölkerung heißt damit Menschen in Not willkommen.

Ziel sei es auch weitere Kommunen zu diesem Schritt zu bewegen und Europa wieder zu öffnen. “Die Fluchtursachen lassen sich durch die Abschottung europäischer Grenzen nicht beheben und am wenigstens dürfen die Augen vor diese Leid verschlossen werden”, hieß es in der Gesprächsrunde.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Ali Hayder Mercan (Fraktionsvorsitzender „Die Linke“ Ahrensburg).

Der Abend in der Stadtbücherei Ahrensburg endete mit dem hoffnungsvollen Statement, dass der Funke aus Stormarn weitergegeben werden kann und die Bundesregierung durch viele Proteste doch zu einer Änderung in der Flüchtlingspolitik bewogen werden kann und die Vorteile einer gelungenen Integration, wie sie vorbildlich in Ahrensburg vollzogen werde, zu schätzen ist.

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Ahrensburg

Mathe-Rallye durch die Ahrensburger Stadtbücherei

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Die Ahrensburger Stadtbücherei. Foto: Stormarnlive.de

Ahrensburg – Rechenfüchse und Mathegenie-Nachwuchs aufgepasst: Am Montag, 16. September, findet in der Zeit von 15:30 bis 18 Uhr in der Stadtbücherei Ahrensburg, Manfred-Samusch-Str. 3, im Rahmen der Stormarner Kindertage eine ganz besondere Rallye statt. Sie steht ganz im Zeichen von Zahlen, Mustern, Reihenfolgen und Rätseln.

Die Kinderbuchbibliothekarin Jennifer Lübker von der Stadtbücherei Ahrensburg und die technische Naturwissenschaftlerin Dr. Barbara Kranz-Zwerger von der Höhle der Wunder haben die Rallye konzipiert und für Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren entwickelt.

Es können aber alle, die es interessiert, mitmachen. Die Rallye setzt sich spielerisch mit Mathematik auseinander und zeigt ihre ganze Bandbreite.

Es müssen Treppen gezählt, Bücher sortiert, Muster erkannt werden und vieles mehr. Die Rallye läuft als „offenes Angebot“, die Kinder können also zwischen 15:30 und 18 Uhr kommen und unabhängig voneinander die einzelnen Stationen durchlaufen.

Der Parcours erstreckt sich über alle Etagen der Bücherei und dauert circa eine Stunde. Der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung wird gebeten. Per Mail an stadtbuecherei@ahrensburg.de, telefonisch unter 04102-77172 oder persönlich in der Stadtbücherei. Bereits nach zehn Aufgaben gibt es ein kleines Geschenk.

Für Mathe-Experten beziehungsweise die, die es werden wollen, gibt es noch ein paar Stationen mehr. Es kann allein oder in Gruppen gearbeitet werden.

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Ratgeber

Ahrensburg: Herbstführung durch den Hagener Forst

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Waldgebiet Symbolfoto: Dugdax/shutterstock

Ahrensburg – Wie steht es um den Stadtwald von Ahrensburg? Über den aktuellen Zustand wird auf der jährlichen Führung durch den Forst Hagen zu sprechen sein.

Der Förster bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern bei einem Rundgang die sonst seltene Gelegenheit, ihn bei seiner Arbeit zu begleiten und sich deren Grundlagen erläutern zu lassen. Hierbei wird die Entwicklung der einzelnen Waldflächen nachvollzogen werden können.

Die jüngsten Veränderungen und die daraus resultierenden Maßnahmen werden in diesem Jahr sicher mehr Raum einnehmen als in den Vorjahren. Herr Lübbers von der Landwirtschaftskammer betreut den Wald gemeinsam mit der Stadt und erklärt die Besonderheiten der Baumarten und deren Wechselspiel.

Gerade vor dem Hintergrund der klimatischen Extreme ist eine sorgfältige Planung der anstehenden Maßnahmen ebenso unerlässlich wie die Beobachtung der Waldentwicklung. Erfolge und Schäden der letzten Jahre können am konkreten Beispiel nachvollzogen werden. Während der Führung gibt es ausreichend Gelegenheit zur Beantwortung von Fragen rund um das Thema Wald. Der Waldspaziergang wird am

Mittwoch, dem 11. September 2019, ab 17.30 Uhr

vom Parkplatz an der Hagener Allee ( westlich der Wartenberge ) aus starten.

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