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Freizeit

Kirche Zarpen: Valentinstag abseits von Kommerz

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Die Kirche in Zarpen. Foto: Kirchengemeinde Zarpen

Zarpen – “Küssen erlaubt!” – Unter diesem findet am 14. Februar um 18 Uhr in der Kirche Zarpen der Gottesdienst zum Valentinstag statt. Pastor Nils Wolffson, selbst glücklich verheiratet, hat passende Lieder, Texte und Gebete zu diesem Anlass ausgesucht.

Die Kirche wird mit Kerzenschein in romantisches Licht getaucht und Kirchenmusikerin Katrin Jendrasiak wird die passende Musik dazu spielen, heißt es aus der Kirchngemeinde. 

“Auf dem Flügel wird übrigens 4 Wochen später Sebastian Krumbiegel von den Prinzen  spielen. Vielleicht singt er dann ‘Küssen verboten’ ” so Jendrasiak.

“Im Gottesdienst ist das Küssen ausdrücklich erlaubt!” stellt Pastor Wolffson (34)klar. Am Ende des Gottesdienstes können sich alle Paare vor dem Altar segnen lassen.

“Eingeladen sind alle, die an diesem Abend abseits vom Kommerz die Liebe feiern wollen: Alle lang oder frisch verheirateten Ehepaare, alle Verlobten und Verliebten und alle, für die nur die Liebe zählt”, heißt es in der Einladung

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Bad Oldesloe

Erfolgsprojekt endet: Ein letztes Mal Lindy-Hop im KuB

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Dorreen Fiedler unterrichtet Lindy-Hop
Foto: Fiedler/hfr

Bad Oldesloe – Am Sonntag, den 24. Februar verwandelt sich der KuB-Saal ab 14.45 Uhr zum vorerst letzten Mal in ein großes Tanzparkett.

Zunächst lädt Fräulein Doreen zum Lindy-Hop-Einsteigerkurs, ab 16 Uhr folgt der offene Tanz, den Christoph Wiatre (Gesang & Piano) live mit Klassikern der 1930er bis 1950er begleitet. Der Eintritt zum offenen Tanz ab 16 Uhr ist kostenfrei.

Und so sieht das erfolgreiche Konzept aus: Beim Tanztee im KuB  wird zu Livemusik getanzt. Los geht’s mit einem Lindy-Hop-Einsteigerkurs mit Fräulein Doreen alias Doreen Fiedler. Die Tanzlehrerin aus Lübeck, die sehr aktiv in der dortigen Swing-Community ist, führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in das Grundwesen des Swingtanzes ein. Erste Grundschritte und kleine Variationen werden vermittelt, die die Teilnehmer beim anschließenden offenen Tanz ab 16 Uhr direkt ausprobieren können.

Wiatre bei einem Auftritt im KuB
Foto: SL Archiv

Dazu spielt und singt Christoph Wiatre am Klavier Swing-Klassiker der 1930er bis 1950er Jahre. Er ist nicht nur Sänger und Pianist, sondern selbst auch leidenschaftlicher Lindy-Hop- und Rock ‘n‘ Roll-Tänzer und weiß daher genau, was ins Ohr und ins Tanzbein geht. Abgerundet wird dieser Sonntagnachmittag stilecht durch Kuchen, Kaffee und Tee.

Lindy-Hop gilt als Ursprungsform des Swing-Tanzes und entwickelte sich in den 1930er Jahren vor allem in den legendären New Yorker Ballrooms wie dem Savoy, in denen auch die Big Bands von Benny Goodman und Count Basie die Massen zum Toben brachten. Später gingen aus dem Lindy-Hop Tänze wie Jive, Boogie-Woogie und der akrobatische Rock ’n’ Roll hervor. Seit einigen Jahren gewinnt der Swing-Tanz und speziell auch der Lindy Hop immer mehr Freunde, in vielen Städten finden regelmäßige Tanztreffen statt.

Tickets sind online und in der Stadtinfo im KuB erhältlich.

Ticketbestellung telefonisch: 04531/504-199

Preis: 7,50 Euro / ab 16 Uhr freier Eintritt zum offenen Tanz

 

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Bad Oldesloe

Neues Video: JeTaSi veröffentlichen Single “Kleinstadthelden”

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Bad Odlesloe – Die bekannte Bad Oldesloer Popband “Jeden Tag Silvester” hat ihre erste Single von ihrem neuem Album “Zwischen den Meeren”. Das Quartett, das nie einen Hehl daraus machte aus der 25 000 Einwohner Kleinstadt Bad Oldesloe zu stammen, ist sich sicher, dass sie immer noch dieselben “Kleinstadthelden” von früher sind.

Hier das Video zur neuen Single:

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Bad Oldesloe

Vortrag in Bad Oldesloe: “Hammaburg und Stormarn”

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Foto: Bock/hfr

Bad Oldesloe – „Hammaburg und Stormarn“ – so lautet der Titel eines Votrags von Günter Bock, der am 21. Februar im Kreistagssaal in Bad Oldesloe stattfinden wird.

Der Vortrag, der vom Heimatbund Stormarn in Kooperation mit dem Kreisarchiv Stormarn angeboten wird, beginnt mit einem Blick auf die geografische Ausgangslage Hamburgs im Unterelberaum während des Mittelalters. Der Referent erläutert dabei die unterschiedlichen Ausgrabungen im Zentrum der Elbmetropole, die dort während der vergangenen Jahrzehnte durchgeführt wurden.

Aus deren Ergebnissen werden Überlegungen zur Geschichte des frühen Hamburgs abgeleitet, das nunmehr als erheblich bedeutender gilt, als es frühere Historiker annahmen. Damit wird in erheblichem Maße gleich mehrfach das bisherige Bild des frühen Hamburgs im Hochmittelalter korrigiert und erweitert.

Dies betrifft vor allem die im Unterelberaum engagierten adligen Familien, wobei vor allem die Herzöge aus dem Hause der Billunger und ihre Verwandten, die Grafen von Hamburg, eine Neubewertung erfuhren. Den Billungern ist nicht nur die Herrschaft über die Hammaburg zuzuschreiben, sondern vor allem die Errichtung der Neuen Burg ab 1021.

Die überraschenden Ergebnisse der jüngst durchgeführten archäologischen Ausgrabungen im Bereich der Neuen Burg werden ebenfalls im Vortrag vorgestellt.

Auch für das umgebende Stormarn, dessen Zentralort Hamburg in dieser Zeit war, erbrachten die Ausgrabungen erhebliche Konsequenzen. Generell verlangen die Beziehungen der sich herausbildenden Stadt zu ihrem ländlich geprägten Umfeld intensivere Forschungen.

In diese spielt auch die Gründung der Hamburger Neustadt hinein. Beide Städte mit dem Namen „Hamburg“ bestanden erheblich länger nebeneinander, als es bislang in der Forschung bekannt war.

Günther Bock nahm im Dezember 2013 am Hammaburg-Kolloquium teil. Die dort erzielten Ergebnisse flossen 2014 in die Ausstellung „Mythos Hammaburg“ im Archäologischen Museum Hamburg ein. In dem zur Ausstellungseröffnung erschienen umfangreichen Begleitband ist der Referent mit zwei Beiträgen vertreten.

Nach zahlreichen Veröffentlichungen zum Unterelberaum im Mittelalter präsentierte er im Herbst 2018 den großformatigen Band „Adel, Kirche und Herrschaft – Die Unterelbe als Kontaktraum im europäischen Kontext des 10. bis 13. Jahrhunderts“ (Aschendorff Verlag Münster) mit zahlreichen Abbildungen und Karten. Die Publikation wurde unter anderem von der Trittauer Stiftung zur Förderung der Geschichtskultur, der Marianne-Dräger-Stiftung sowie der Heik-Stiftung finanziell unterstützt.

Eintritt frei – um eine Spende für die Arbeit des Heimatbunds Stormarn wird gebeten.

Vortrag von Günther Bock im Kreistagssitzungssaal (Mommsenstr. 13), Bad Oldesloe am Donnerstag, 21. Februar 2019, Beginn 19.30 Uhr

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