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Lübeck

Jugendlichem (14) mit Schreckschusspistole ins Gesicht geschossen

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Symbolfoto: Mr. Nikon / Shutterstock.com

Lübeck – Dieser Streit unter Jugendlichen eskalierter komplett. Sonntagnachmittag, 10. Februar, kam es auf einem Spielplatz in Lübeck St. Gertrud zu einer Auseinandersetzung unter Jugendlichen.

Dabei wurde laut Polizeibericht ein 14-Jähriger durch den Einsatz einer Schreckschusswaffe verletzt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung dauern an. Die Polizei sucht Zeugen.

„Nach derzeitigem Sachstand hatten sich die Jugendlichen am Sonntagnachmittag gegen 15:55 Uhr über eine Internetplattform zu einem klärenden Gespräch auf einem Spielplatz am Bohlkamp verabredet. Hintergrund waren Streitigkeiten um eine junge Frau“, so Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach .

„Auf dem dortigen Gelände trafen die Jugendlichen aufeinander, es soll sich um eine Gruppe von circa 20 Personen gehandelt haben. Im Zuge der verbalen Auseinandersetzung wurde einem 14-jährigen Ostholsteiner von einem Kontrahenten plötzlich eine Schreckschusswaffe an den Kopf gehalten“, so der Polizeisprecher.

Der ebenfalls junge Mann drückte ab und schoss dem 14-Jährigen aus nächster Nähe ins Gesicht. Danach flüchteten die Beteiligten in verschiedene Richtungen. Der 14-jährige Geschädigte wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Im Verlauf der Fahndungsmaßnahmen kontrollierten die alarmierten Polizeibeamten mehrere jugendliche Personen im Umfeld des Spielplatzes. Es wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Die genauen Hintergründe und das Motiv der Auseinandersetzung stehen noch nicht eindeutig fest. In diesem Zusammenhang suchen die Beamten den Jugendlichen, der den Geschädigten durch die Schussabgabe verletzte.

Der Beschreibung nach soll es sich um einen circa 15-17 Jahre alten Jugendlichen gehandelt haben. Zur Tatzeit ist er mit einem hellen (grau oder weiß) Kapuzenpullover oder einer Strickjacke ohne Aufschrift sowie einer schwarzen Hose bekleidet gewesen.

Sachdienliche Angaben zum Tatverlauf und insbesondere zu der gesuchten Person nimmt die Polizei unter der 0451 – 1310 entgegen.

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Polizei und Feuerwehr

Travemünde: Bewusstlose Person mit Traktor und Anhänger geborgen

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Notarzt im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck-Travemünde – Am heutigen Donnerstag, den 18. April wurde eine bewusstlose Person am Brodtener Steilufer in Travemünde gefunden. Die Lage des Unfallortes erschwerte den Rettungseinsatz.

“Gegen 11.20 Uhr erhielt die Leitstelle der Feuerwehr Lübeck einen Notruf von Passanten, die eine bewusstlose Person am Steilufer vorfanden. Da der genaue Einsatzort zunächst nicht ermittelbar war, da die Passanten nicht ortskundig waren, alarmierte die Leitstelle ein Großaufgebot an Rettungskräften”, erklärt Feuerwehrsprecher Lars Walther.

“So machten sich eine Einheit der Feuerwache 3, die Freiwillige Feuerwehr Travemünde sowie der Rettungshubschrauber Christoph 12 auf den Weg, um die Lokalisierung der Einsatzstelle aus verschiedenen Richtungen zu starten. Auch ein Boot von der Feuerwache 1 wurde mit einem Fahrzeug nach Travemünde entsandt und dort zu Wasser gelassen. Der Rettungshubschrauber überflog das Steilufer und konnte die Person in circa 500 Meter vor der Herrmannshöhe Richtung Travemünde ausmachen. Eine Landung war dort nicht möglich”, so Walther weiter.

Die Retter machten sich einen Traktor und Anhänger eines städtischen Betriebshofes zu Nutze und gelangten so zur nun bekannten Unfallstelle. Der fußläufige Transport des Patienten wäre zeitaufwändig und schwer gewesen. Um eine schnelle Versorgung in einem Krankenhaus zu gewährleisten, entschieden sich die Einsatzkräfte auch auf dem Rückweg für Traktor und Anhänger als geeignetes Transportmittel für diesen besonderen Umstand. In Höhe Möwenstein übernahm dann der Rettungswagen den Transport auf befestigter Straße.

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Politik und Gesellschaft

Fridays for future: 550 Schüler radeln in Lübeck auf Klimademo durch die Stadt

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Fahrradfahrer Symbolfoto: Monticello / Shuttstock

Lübeck – 550 Schüler sind am Freitag, 12. April, gemeinsam mit dem Fahrrad durch die Hansestadt gefahren, um für eine andere und besser Klimapolitik zu demonstrieren.

An der angemeldeten und genehmigten Veranstaltung nahmen bis zu 550 Radfahrerinnen und Radfahrer teil. Die Demonstration verlief durchgehend sehr diszipliniert. Als in der Mühlenstraße ein Rettungswagen mit Sondersignalen entgegenkam fuhren alle Teilnehmer sehr diszipliniert auf der rechtsseitigen Fahrbahn, so dass der Wagen zügig passieren konnte”, teilte die Polizei Lübeck mit.

Zeitweise waren 25 Beamte für die umfangreichen Verkehrsregelungsmaßnahmen eingesetzt. Neben den Funkstreifenwagen waren drei Motorräder, sechs fahrradfahrende Beamte sowie Polizisten zu Fuß im Einsatz.

Die Veranstaltung war um 14:10 Uhr beendet.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: VW-Bus kollidiert mit BMW – 22-Jähriger schwer verletzt

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Symbolfoto: SL

Lübeck – Am gestrigen Montagabend, 8. April, kam es im Lübecker Stadtteil Moisling zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt wurden. Sechs Fahrzeuge wurden dabei laut Polizeibericht beschädigt.

“Gegen 18:50 Uhr fuhr ein 54-jähriger Ostholsteiner mit seinem VW T 6 vom Fahrbahnrand im Andersenring in den fließenden Verkehr einfahren und gleichzeitig wenden. Dabei übersah der Fahrer offenbar den von hinten herannahenden 18-jährigen Lübecker mit seinem BMW. Es kam zum Zusammenstoß der Fahrzeuge”, so Polizeisprecher Stefan Muhtz.

“Der BMW wurde gegen vier parkende Fahrzeuge geschleudert und beschädigte diese”, so Muhtz.

Der Fahrer des T 6 blieb offenbar unverletzt, sein mitfahrender Sohn (22 Jahre) wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der 18-jährige BMW-Fahrer und sein ebenfalls 18-jähriger Mitfahrer wurden leicht verletzt und ambulant im Krankenhaus behandelt.

Vier parkende Fahrzeuge wurden beschädigt. Dabei handelt es sich um einen Renault Twingo, einen Opel Astra, einen Hyundai Tucson sowie einen Opel Insigna.

Der BMW wurde polizeilich beschlagnahmt und abgeschleppt.

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