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Kultur

St. Johannes stellt neues Halbjahresprogramm vor

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Aus dem Jugend-Sinfonieorchester hervorgegangen ist das Streicherensemble AllegroConTrio. Foto: privat

Ahrensburg – Konzert, Vortrag oder Gesprächsabend: im neuen Veranstaltungskalender ist für jeden etwas dabei! Von Februar bis Juli 2019 gibt es zahlreiche Events in der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19), organisiert von einem ehrenamtlich arbeitenden Team. Die Veranstaltungen richten sich an alle Interessierte. Der Eintritt ist frei. Spenden kommen dem Erhalt der St. Johanneskirche zugute.

Musik

Am Sonntag, 10. Februar ab 19.30 Uhr ist es wieder soweit: das Ahrensburger Streichquartett gibt ein Konzert. Dies ist bereits ein fester Bestandteil des kulturellen Programms vom Förderverein St. Johannes Ahrensburg geworden. Das Quartett besteht bereits seit über 25 Jahren und ist europaweit aufgetreten. Anfang der 80er Jahre gründeten die Brüder Heinrich und Christian Färber das Ensemble, zusammen mit zwei weiteren Mitgliedern des Ahrensburger Jugendorchesters. Diesmal auf dem Programm: Wolfgang Amadeus Mozart: D-Dur-Quartett, KV 499, das sogenannte „Hoffmeister-Quartett“, und Friedrich Smetana: „Aus meinem Leben“, Quartett e-moll, op. 1.

Musikalisch geht es weiter mit einem Auftritt des Jugend-Sinfonierochesters Ahrensburg. Und zwar am Samstag, 11. Mai um 19.30 Uhr. Bereits seit mehr als 50 Jahren bietet das Orchester musikbegeisterten Jugendlichen aus ganz Stormarn die Möglichkeit, in einem großen Ensemble zu musizieren. Dabei stehen nicht nur Werke von Beethoven bis Wagner auf dem Programm. Auch Klassiker aus der Film- und Musicalmusik werden präsentiert. Die Orchester unterhalten Partnerschaftskontakte zu Ensembles in Europa, Asien und den USA. Somit verfügt das Jugend-Sinfonieorchester auch über internationale Bühnenerfahrung.

Aus dem Jugend-Sinfonieorchester hervorgegangen ist das Streicherensemble AllegroConTrio, bestehend aus drei jugendlichen Instrumentalisten. Seit mehr als 10 Jahren spielen sie in den verschiedenen Orchestern der Stadt Ahrensburg und seit 6 Jahren gemeinsam im Jugend-Sinfonieorchester Ahrensburg. Die Mitglieder gewannen zudem Preise bei Jugend Musiziert, auch auf bundesweiter Ebene. Durch die ungewöhnliche Besetzung mit einer Geige und zwei Celli gibt es ein vielfältiges Repertoire, angereichert durch Arrangements von Orchestermusiken, Quartetten oder Klavierauszügen. Somit sind auch weltbekannte Klassiker zu hören. Ihr Auftritt in der St. Johanneskirche ist am Sonntag, 28. April ab 19.30 Uhr.

Am Samstag, 9. März folgt ein Konzert von zwei überaus talentierten jungen Künstlern aus Lübeck. Ab 19.30 Uhr gastiert das Duo Gross in der St. Johanneskirche. Aus dem Repertoire werden die Geschwister Gross einerseits Werke der klassischen Saxophonliteratur wie zum Beispiel Sonaten von Jean-Baptiste Singelée und Jules August Demersseman vortragen, wie auch Werke von Ludwig van Beethoven und Alban Berg für Klavier solo. Lisann Gross, 19 Jahre, ist Jungstudentin für Klavier an der Musikhochschule Lübeck. Ihr Bruder Anton-Johann (16) besucht das Gymnasium Johanneum zu Lübeck und spielt dort Saxophon und Klarinette im Sinfonieorchester. Zuletzt gewannen die Beiden beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert 2018 in ihrer Heimatstadt Lübeck zwei erste Preise im Duo.

Vorträge

Zudem soll auf zwei Vorträge aus dem neuen Programm hingewiesen werden. Der Kunsthistoriker Eberhard Stosch wird am Dienstag, 9. April ab 19.30 Uhr über „Emild Nolde und Weggefährten“ referieren. Nolde – zweifellos ein Großer unter den Künstlern der anbrechenden Moderne und des Expressionismus, so Stosch. Ein Meister der Farbe, dessen Bilder weit hinausgehen über Schilderungen der sogenannten Wirklichkeit. In dem Vortrag soll es vor allem über den Dialog zu dem Austausch seiner Werke mit Gefährten wie dem russische Maler Wassily Kandinsky oder dem deutsch-amerikanischen Maler Lyonel Charles Adrian Feininger gehen.

Und am Montag, 27. Mai wird es ab 19.30 Uhr erneut Plattdeutsche Geschichten zum Schmunzeln und Mitsingen geben. Denn die Veranstaltung „Wenn wi Platt snackt, hört de Engel to“ geht in die zweite Runde. Cord Denker, Ruhestands-Pastor in Bargteheide, schreibt Geschichten und hält Gottesdienste auf Platt. Erst vor kurzem veröffentlichte Denker ein Liedbuch mit 220 Texten in niederdeutscher Sprache mit dem Titel „Ünner wieden Heven“.

Das komplette Programm finden Sie in der Anlage oder im Internet unter www.st-johannes-ahrensburg.de.

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Kultur

Nachwuchsmusiker in der St. Johanneskirche

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Foto: privat/hfr

Ahrensburg – Am Sonntag, 24. Februar konzertieren wieder junge Musikpreisträger in der St. Johanneskirche. Die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend musiziert“ wollen ihre dafür eingeübten Stücke ab 17 Uhr zum Besten geben.

Darunter auch Ella Späth (11). Sie spielt Oboe und Klavier, seit kurzem musiziert sie auch mit ihrem Bruder Arvid, gemeinsam. Beim regionalen Wettbewerb in Lübeck spielten sie Klavier und Posaune im Duett und machten den 1. Platz.

„Wir haben viel zusammen gelacht beim Üben“ erzählt Ella. Täglich proben die Geschwister, um auch bei der zweiten Runde von „Jugend musiziert“ Anfang März in Husum musikalisch zu glänzen. Eins ihrer Stücke, die sie in der St. Johanneskirche spielen werden, ist sogar experimentell. „Mehrere Tischtennisbälle springen dabei auf den Saiten des Flügels, was besonders klingt“, sagt Ella.

Ihr Bruder Arvid ist begeistert von seinem Instrument: „Ich mag die Posaune vor allem, weil man im Orchester, aber auch in der Jazz-Band mitspielen kann“, sagt der 13-Jährige.

Der Förderverein St. Johannes Ahrensburg gibt jungen Musikern im Alter von 12 bis 18 Jahren bereits seit mehreren Jahren eine Bühne. Organisatorin ist Christiane Reiling, Musiklehrerin und Fördervereinsmitglied.

Zudem werden vier Geigerinnen und Geiger aus verschiedenen Altersgruppen ihre beim regionalen Wettbewerb gekrönte Stücke spielen, unter anderem von Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, Giuseppe Tartini, Dmitri Schostakowitsch und Camille Saint-Saens.

Marlon Kopp wird mit einer Percussion-Show begeistern. Unter anderem wird der Jugendliche auch ein Stück an einem selbstgebauten Schlagzeug aus Töpfen präsentieren.

Schon rund eine Millionen Kinder und Jugendliche haben bei „Jugend musiziert“ seit dem Start in 1964 mitgemacht. Damit zählt es zu den international größten und erfolgreichsten Wettbewerben. Zahlreiche heute international renommierte Musikerinnen und Musiker konnten so ihre ersten Bühnenerfahrungen sammeln und ihr Können vor einer renommierten Jury präsentieren.

Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

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Bad Oldesloe

Kindertheater des Monats: „Daumesdick“ auf Abenteuerreise im KuB

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“Daumesdick” wird im KuB gezeigt. Foto: Armin Zarbock

Bad Oldesloe – Am 21. Februar spielt das „theater 3 hasen oben“ im KuB das TheaterAbenteuer „Daumesdick“ im Rahmen des Kindertheaters des Monats. Die Inszenierung ist sowohl Abenteuergeschichte als auch Komödie: spannend, überraschend, subversiv und urkomisch.

Obwohl Daumesdick ein Winzling ist, wächst er durch Wagemut und Neugier über sich hinaus. Er trickst Betrüger aus, schlägt Diebe in die Flucht, wird von einer Kuh verschluckt – und kehrt am Ende wohlbehalten nach Hause zurück.

Mit viel Kreativität und Liebe zum Detail wurde hier ein Stück entwickelt, das mit einfachsten Requisiten eine unterhaltsame Reise auf die Bühne zaubert und den Perspektivwechsel Groß-Klein dabei herrlich vielseitig darzustellen weiß. Das Zusammenspiel von Silvia Pahl und Klaus Wilmanns ist geprägt von Harmonie und viel Talent für verschiedenste Charaktere: das Elternpaar des Winzlings, die zwielichtigen Geschäftsleute, die Daumesdick kaufen, das dümmliche Diebes-Duo, die Magd, der Pfarrer und nicht zuletzt Daumesdicks Stimme – all diese Rollen bringen die Schauspieler mit Witz und Talent hervor. Regisseur Stefan Ebeling hat die Mittel des Theaters weit nach oben gehalten.

Kindertheater des Monats mit dem Stück „Daumesdick“ am Donnerstag, 21. Februar, um 16 Uhr im KuB (Beer-Yaacov-Weg 1) in Bad Oldesloe. Ticketbestellung unter 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de. Preis: Kinder: 5,50 €, Erwachsene: 7,50, ab 5 Personen: 5,50 € pro Karte 

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Bad Oldesloe

KuB-Theaterwerkstatt ist jetzt auch ein kleines Theater

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Die KuB-Theaterwerkstatt
Foto: SL

Bad Oldesloe – Der Stress in Sachen Umbauzeiten bei den Oldesloer Weihnachtsmärchen wird sich für die Oldesloer Bühne bald entzerren. Denn die Werkstatt des KuB – deren Hauptnutzer aktuell die Oldesloer Bühne ist – ist ab sofort so hergerichtet worden, dass dort im Jahr bis zu 30 Aufführungen mit bis zu 150 Personen im Publikum durchgeführt werden können.

Das teilte Bauamtsleiter Thilo Scheuber gemeinsam mit Bürgermeister Jörg Lembke im Bau- und Planungsausschuss  mit.

Eigentlich war schon im KuB-Planungsprozess angedacht gewesen, dass in der Werkstatt Aufführungen stattfinden können. Allerdings war dann der Brandschutz und das Brandschutzkonzept nicht ausreichend dafür. In diesem Bereich wurde jetzt nachgerüstet.

Vor allem im Dezember entzerrt diese neue Möglichkeit nun den Spielplan im Multifunktionssaal des KuBs, der in den letzten Jahren hauptsächlich vom Weihnachtsmärchen der Bühne terminlich belegt worden war. Die Bühne musste allerdings mehrfach Kulissen auf- und abbauen, weil auch andere Veranstaltungen stattfanden. Dieser logistische Aufwand entfällt jetzt.

Das Weihnachtsmärchen 2019 soll nach bisherigen Planungen das erste Stück sein, das komplett nur in der Theaterwerkstatt geprobt und aufgeführt wird.

Auftritte anderer Vereine oder Veranstalter sind aktuell laut KuB-Leiterin Inken Kautter in der Werkstatt nicht geplant. “Die Bühne ist der aktuelle Mieter des Gebäudes und einer der KuB-Hauptnutzer und damit für die Werkstatt erster Ansprechpartner”, so Kautter.

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