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Bad Oldesloe

Wichtelhausen-Kita: Raus in die Natur!

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Margit Baumann (li.), Leiterin der Naturgruppe, Kim Claussen, Koordinatorin der SchanZe und Kita-Leiter Jens Reimann.
Foto: Lewe/DRK/hfr

Bad Oldesloe – „Raus aus der Kita und rein in die Natur“ lautet das Motto. In Kooperation mit dem Nachbarschaftszentrum SchanZe e.V. hat die Kindertagesstätte Wichtelhausen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Bad Oldesloe ein neues Projekt gestartet. Die Diplom-Ingenieurin für Landespflege, Margit Baumann, bringt jetzt den Kita-Kindern die Natur ein ganzes Stück näher.

Zusammen mit Baumann und einer Erzieherin erkunden die „Bergwichtel“, eine Gruppe von drei- bis sechsjährigen Jungen und Mädchen, einmal in der Woche für jeweils eine Stunde die Natur in der Umgebung. Die Kinder werden viel über die Tiere und Pflanzen im Wechsel der Jahreszeiten erfahren.

Es wird über Alt- und Totholz geklettert, es darf auf dicken Baumstämmen balanciert werden, es wird Naturmaterialien wie Moos, Laub etc. zum Fühlen und Raten geben, und manchmal werden die Kleinen auch ganz still werden und dem Klopfen des Spechts lauschen.

„Ich freue mich sehr auf diese Tätigkeit, denn es ist mir ein großes Anliegen, die Kinder so früh wie möglich an die Natur heranzuführen. Ganz wichtig dabei sind Spiel und ganz viel Spaß“, so Baumann, die in Bad Oldesloe auch den Nachwuchs von NABU und BUND betreut sowie eine Jugendgruppe in der SchanZe leitet.

„Und Kinder lernen am nachhaltigsten in und während der Bewegung“, ergänzt Kita-Leiter Jens Reimann, der sich sehr über die Zusammenarbeit von SchanZe und der DRK-Kita Wichtelhausen freut.

Nach zwei Monaten wechselt die Gruppe und die Vorschulkinder der DRK-Kita Wichtelhausen sind an der Reihe. Insgesamt ist das Projekt zunächst für ein Jahr angelegt. Da auch viele Materialien wie Isomatten, Lupen, Sitzkissen etc. benötigt werden, wird das Projekt zu einem großen Teil von der Gladigau-Stiftung finanziert, ebenfalls finanziell beteiligt sind Sport vor Ort und die AktivRegion Holsteins Herz.

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Bad Oldesloe

Mehr Touristen besuchen Stormarn

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Bad Oldesloe – Der Kreis Stormarn wird bei Touristen immer beliebter. Das zeigt der jetzt im Wirtschafts-, Planungs- und Bauausschuss vorgestellte Tourismusbericht.

Auch in Stormarn gibt es einige Sehenswürdigkeiten: Blick auf das Ahrensburger Schloss. Foto: R. Steinke/hfr

Gezählt wurden in der ersten Jahreshälfte 191630 Übernachtungen. Das ist eine Steigerung von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. „Das ist noch nicht alles, die Gäste bleiben auch immer länger“, sagt Tourismusmanagerin Rabea Stahl. Im Schnitt für zwei Nächte.

Immer häufiger sind Hotels komplett ausgebucht und Reisende haben das Problem, dass sie spontan keine Übernachtungsmöglichkeit bekommen. Rabea Stahl: „Wir hatten erst kürzlich einen Anruf aus der Stadtinfo in Bad Oldesloe, die für vier Personen ein Zimmer suchte und in der ganzen Stadt nichts gefunden hat. Das Beispiel zeigt, dass es hier durchaus auch noch Potenzial für Investoren gibt.“

Zunächst ist der Kreis Stormarn kein typisches Tourismusgebiet. Viele der Besucher kommen in erster Linie wohl wegen der Nähe zu Hamburg und Lübeck, weniger aufgrund der Sehenswürdigkeiten. Doch die Tourismusabteilung sieht durchaus das Potenzial, Menschen auf der Durchreise zumindest ein paar Tage länger in der Region zu halten. Im Fokus steht dabei auch die geplante Fehmarnbelt-Querung, die in Zukunft für noch mehr Durchgangsverkehr sorgen dürfte. Deswegen will der Kreis Stormarn ab 2020 ein Tourismuskonzept erstellen lassen. Die Kosten belaufen sich auf 40.000 Euro, von denen voraussichtlich 60 Prozent gefördert werden.

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Bad Oldesloe

Konzerte, Kabarett, Lesungen: KuB präsentiert neues Herbstprogramm

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Bad Oldesloe – Der Herbst wird politisch und experimentell: In der zweiten Jahreshälfte liefert das Kultur- und Bildungszentrum in Bad Oldesloe ein reichhaltiges Programm. Darunter viele Theateraufführungen, Vorträge, Lesungen, Kabarett, Musikveranstaltungen und Ungewöhnliches, wie etwa Schleswig-Holsteins erstes Schlafkonzert.

Tim Knackstedt (v.l.), Inken Kautter und Katrin Offen von der Kulturabteilung stellen das neue KuB-Programm vor

Einen „Blick über den Tellerrand“ will KuB-Managerin Inken Kautter den Besuchern des Veranstaltungshauses in diesem Herbst bieten:

„Das ist unser Schwerpunkt und wir setzen deswegen verstärkt auf internationale Künstler mit besonderen Hintergründen, um die Vielfalt unserer Gesellschaft bei uns auf der Bühne zu haben.“

Bei der Gestaltung des Programms setzt das Team dabei erneut auf politische Themen. Nicht nur in Vorträgen oder Lesungen, sondern auch im darstellenden Bereich. „Wir haben erneut das Nö Theater bei uns, die im vergangenen Jahr das Stück ‘Inside AfD’ gezeigt haben“, sagt Inken Kautter. Diesmal geht die politische Theatergruppe in die Vergangenheit und beschäftigt sich in ihrem Stück „Die vergessene Revolution“ (4. Oktober, 20 Uhr, KuB-Saal) mit der Novemberrevolution, die 1918 den ersten Weltkrieg beendete, das bestehende System stürzte, die Demokratie und das Frauenwahlrecht bekämpfte. Es ist ein dokumentarisches Theaterstück über eine Geschichte zwischen zwei Weltkriegen, die sanft beginnt und blutüberzogen endet.

Mit aktuellen politischen Strömungen beschäftigt sich hingegen der Vortrag „Das Netzwerk der Neuen Rechten“ (27. August, 19 Uhr, KuB-Saal) von und mit dem Investigativjournalisten Christian Fuchs und in Kooperation mit dem Oldesloer Bündnis gegen Rechts. Darin berichtet Fuchs über eine stärker werdende intellektuelle rechte Szene und enthüllt die ideologischen Grundlagen, die führenden Köpfe der Bewegung, die wichtigsten Zeitschriften und die geheimen Finanziers.

Bei der Auswahl der Programmpunkte achtet das KuB-Team darauf, immer auch neue Referenten und Künstler nach Bad Oldesloe zu holen. Inken Kautter:

„Es ist ein Drahtseilakt, ein gutes Programm auf die Beine zu stellen. Wir wollen Wiederholungen vermeiden aber auch nicht den Blick darauf verlieren, was gut ankommt.“

Daher finden sich im Programm immer wieder auch extravagante Veranstaltungen, wie etwa das „Schlafkonzert“ (13. Oktober, 15 bis 19 Uhr, KuB-Saal).

Sicher eine der ungewöhnlichsten Programmpunkte, wie Katrin Offen vom Veranstaltungsmanagement der Stadt sagt: „Der Saal wird hergerichtet mit Matten und Kissen für die Zuhörer. Das verspricht eine sehr besondere Musikerfahrung zu werden. Einschlafen ist ausdrücklich erwünscht.“

Die Idee dahinter ist es, dass sich die Besucher voll und ganz auf die Musik konzentrieren und so dem Alltag entfliehen können.

„Ein Konzert zwischen Wellness, Event und Schlaftherapie“, so Katrin Offen.

Hellwach sein sollte das Publikum von Dr. Florian Ilgen. Der promovierte Sozialpsychologe und Mentalist kann den den Menschen augenscheinlich in den Kopf gucken und präsentiert das eindrücklich in seiner Show „Glücksmomente“ (15. November, 20 Uhr, KuB-Saal). „Es ist wirklich verblüffend, was Florian Ilgen da zeigt“, sagt Tim Knackstedt vom KuB-Team. Der Gedankenleser geht dabei auf die Zuschauer ein und zeigt dabei nicht nur mentale Kunststücke. „Es geht noch ein bisschen weiter und die Zuschauer können einen Blick hinter die Kulissen werfen“, sagt Tim Knackstedt.

Bis Dezember werden im Kultur- und Bildungszentrum insgesamt 45 Veranstaltungen gezeigt. Das KuB-Herbstprogramm ist ab sofort in der Stadtinfo und an bekannten Auslagestellen zu finden. Detaillierte Informationen und Preise zu den Einzelveranstaltungen unter www.kub-badoldesloe.de.

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Bad Oldesloe

Nach der Stadtwette: Bad Oldesloe gewinnt auch das Finale in Sierksdorf!

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Bad Oldesloe – Sieg in Sierksdorf für Bad Oldesloe! Zwei Wochen nach der Stadtwette hat Bad Oldesloe auch das Finale gewonnen. Das heißt: Alle Oldesloer dürfen an einem Tag kostenlos in den Hansa-Park.

Bürgermeister Jörg Lembke bei der Stadtwette in Bad OldesloP

Nach der Stadtwette vor zwei Wochen, die die Oldesloer souverän gewonnen haben, hat Bürgermeister Jörg Lembke mit seinem Team aus Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr die Challenge in Sierksdorf komplettiert.

Bei den Highlandgames trat die Oldesloer Mannschaft gegen Konkurrenten aus Großenbrode, Elmshorn, Neumünster, St. Peter-Ording und dem Amt Süderbrarup an.

Die Vertreter der Städte mussten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten.

Zunächst im Tauziehen und in der finalen Runde dann im Baumstamm-Weitwurf. Bad Oldesloe hatte die Nase vorn.

Das heißt: Alle Oldesloer dürfen an einem Tag, der noch ausgewählt wird, kostenlos in den Hansa-Park!

Für das Finale in Sierksdorf hatte sich Bad Oldesloe vor zwei Wochen qualifiziert, als die Teilnehmer mit Buchstaben-Kartons eine Strophe aus einem Hit von Christina Stürmer nachstellen mussten. Die 300 “lebenden Pappkartons” schafften die Aufgabe gut zwei Minuten unter der vorgegebenen Zeit.

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