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Kreis Segeberg

SH Netz verstärkt Stromnetz zwischen den Kreisen Segeberg und Stormarn

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In diesen Kabelgraben werden im nächsten Schritt die neuen Stromkabel gelegt. Anschließend werden die Oberflächen wiederhergestellt.

Travenbrück – Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) investiert 230.000 Euro in den Ausbau von 2,1 Kilometern Stromleitungen zwischen den Kreisen Segeberg und Stormarn. Schleswig-Holstein Netz verlegt die neuen Stromkabel zwischen den Gemeinden Dreggers und Travenbrück, Ortsteil Lohsack, zum größten Teil über landwirtschaftliche Flächen sowie auf rund 160 Metern entlang der Dorfstraße (L38). Die Arbeiten werden etwa zu gleichen Teilen in offener Bauweise mit Kabelgraben und in geschlossener Bauweise mit Bohrungen durchgeführt.

„Mit dem Netzausbau schaffen wir die Voraussetzung für den Anschluss neuer Kunden sowie Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energien an das Stromnetz. Außerdem sichern wir damit wieder für viele Jahre die Versorgungssicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Region“, erläutert Gerhard Petersen, technischer Leiter für den Kreis Segeberg bei SH Netz.

Carsten Hack, technischer Leiter für den Kreis Stormarn ergänzt: „Außerdem entsteht hier eine wichtige neue Querverbindung zwischen dem Stormarner und dem Segeberger Stromnetz. Sollte es in der Region zu einer Störung kommen, können wir die Versorgung durch ein Umschalten auf die neue Leitung schneller als bislang wiederherstellen.“

Die Arbeiten haben jetzt begonnen und werden voraussichtlich bis Ende März andauern.

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Polizei und Feuerwehr

Bad Segeberg: Mann verstirbt nach Widerstand bei einer Verkehrskontrolle

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Bad Segeberg – Kurz vor 02:00 Uhr in der Nacht auf Freitag,12. April, verstarb ein 56-Jähriger im Krankenhaus, nachdem er nach jetzigem Ermittlungsstand bei einer Verkehrskontrolle in der Kirchstraße in Bad Segeberg erheblichen Widerstand geleistet und sich dabei laut Polizei eine Kopfplatzwunde zugezogen hatte.

“Der Mann wurde noch am Einsatzort reanimationspflichtig. Die Staatsanwaltschaft Kiel und das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Kiel haben die Ermittlungen aufgenommen”, so Birgit Heß von der Staatsanwaltschaft Kiel.

Nach jetzigem Ermittlungsstand sollte der 56-Jährige im Rahmen einer Verkehrskontrolle gegen 00:30 Uhr in der Kirchstraße von einer Streifenwagenbesatzung des Polizeibezirksreviers Bad Segeberg überprüft werden.

” Im Verlauf dieser Kontrolle leistete der Mann, der von der Staatsanwaltschaft Kiel zur Aufenthaltsermittlung wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ausgeschrieben war, erheblichen Widerstand. Der Widerstand des Mannes veranlasste die 29 und 32 Jahre alten Beamten über die Einsatzleitstelle weitere Streifenwagen zur Unterstützung anzufordern”, so Matthias Felsch von der Polzei Kiel.

“Nachdem der Mann überwältigt werden konnte, stellten die Beamten bei ihm eine Kopfplatzwunde fest. Sie forderten umgehend einen Rettungswagen an, der nur wenige Minuten später am Einsatzort eintraf”, heißt es im Polizeibericht.

Der Rettungswagen brachte den 56-Jährigen, der zwischenzeitlich kollabiert und reanimationspflichtig geworden war, mit der Unterstützung eines Notarztes in ein nahgelegenes Krankenhaus. Dort verstarb der Mann kurze Zeit später.

Die Staatsanwaltschaft Kiel und das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Kiel haben die Ermittlungen mit Unterstützung von Kollegen aus Pinneberg und Elmshorn aufgenommen und prüfen, ob und gegebenenfalls welcher strafrechtliche Vorwurf den vor Ort eingesetzten Polizeibeamten zu machen ist.

Der Verstorbene wird noch heute in der Kieler Rechtsmedizin obduziert.

Zeugen des Vorfalls, soweit sie schon bekannt sind, werden zurzeit vernommen.

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Schleswig-Holstein

Norderstedt: Falsche Handwerker bestehlen Senioren-Ehepaar

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Norderstedt – Am Montag, 8. April, ist es am frühen Abend in der Mittelstraße in Norderstedt zu einem Trickdiebstahl durch falsche Handwerker gekommen. Die Täter erbeuteten Schmuck im Wert eines unteren vierstelligen Euro-Betrags und flüchteten unerkannt.

Gegen 17:30 Uhr klingelte es an der Tür des später geschädigten Ehepaars – beide im Alter von knapp über 80 Jahren. Drei Männer begehrten unter dem Vorwand, technische Überprüfungen vornehmen zu wollen, Einlass in die Wohnung. Aufgrund von Bauarbeiten, die in dem Mehrfamilienhaus aktuell stattfinden, nahmen die Eheleute an, dass bei ihnen ebenfalls “echte” Arbeiten durchgeführt werden sollen. Die Bewohner ließen die “Handwerker” in die Wohnung”, so Dirk Scheele, Pressesprecher der Polizei Bad Segeberg.

Als die Geschädigten anschließend misstrauisch wurden, war es bereits zu spät: die vermeintlichen Handwerker stahlen Schmuck und entkamen aus der Wohnung.

Im Rahmen einer sofort veranlassten Fahndung mit mehreren Streifenwagen trafen die alarmierten Polizeibeamten die Tatverdächtigen nicht an.

Die Bestohlenen beschrieben die Täter als im Alter von 35 bis 45 Jahren und von westeuropäischer Erscheinung. Einer der Täter war mit einem dünnen, weißen Pullover bekleidet, hatte dunkelblonde Haare mit rasierten Seiten und einen kurzen Bart. Ein weiterer Mann, mit dunklen Haaren, war bekleidet mit einem roten Hemd und einer schwarzen Lederjacke. Der Dritte trug eine dunkelblaue Jacke und eine blaue Hose. Er hatte mittellange, dunkle Haare und einen Drei-Tage-Bart.

Die Beamten der Kriminalpolizei Norderstedt haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen in diesem Zusammenhang Zeugen, die Angaben zu den Tatverdächtigen machen können. Wer hat die drei Beschriebenen zur besagten Zeit im Bereich der Mittelstraße beobachtet? Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 040 52806-0 entgegen.

Wie können Sie selbst sich vor derartigen Delikten schützen? Hier gibt es Präventionstipps.

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Polizei und Feuerwehr

Wahlstedt: 7-Jährige nach schwerem Unfall in Lebensgefahr

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Rettungshubschrauber im Einsatz Archivfoto: SL

Wahlstedt – Heute Vormittag, 2. April, verletzte sich eine 7-Jährige bei einem Verkehrsunfall in Wahlstedt schwer.

Gegen 11:50 Uhr überquerte das Mädchen plötzlich die Fehrenböteler Straße und wurde von einer 28-Jährigen mit ihrem Ford Fiesta erfasst, die in Richtung Rickling unterwegs war.

“Das Mädchen flog durch die Luft und wurde schließlich auch noch von einem Mitsubishi Lancer getroffen, der von einer 54-Jährigen in der Gegenrichtung gefahren wurde. Hierbei zog sie sich lebensgefährliche Verletzungen zu.”, sagt Polizeisprecherin Silke Westphal

Ein Rettungshubschrauber brachte sie in eine Lübecker Klinik. Die beiden Pkw-Fahrerinnen blieben unverletzt.

Zur Klärung der Unfallursache beauftragte die Staatsanwaltschaft Kiel einen Sachverständigen. Die Unfallstelle ist derzeit noch voll gesperrt. Bitte beachten Sie die Verkehrsfunkdurchsagen.

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