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Schule und Jugend

Safer Internet Day: Medienkompetenz kann man lernen!

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Foto: Shutterstock.com

Kiel – Anlässlich des Safer Internet Days am 5. Februar 2019 weisen der  Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein (DKSB) und das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer auf Möglichkeiten zum sicheren und verantwortungsvollen Umgang rund um Social Media und Internet hin.

Das Motto des Safer Internetdays Together for a better internet („Gemeinsam für ein besseres Internet“) unterstreicht, dass Jede(r) für sich selbst und andere im Internet Verantwortung hat, damit Herabwürdigung, Mobbing und Hass keinen Platz im Internet haben. 2019 ist das Schwerpunktthema Hatespeech, bundesweit können sich Schulen an der Aktion #lauteralshass beteiligen.

Hasskommentare und Beleidigungen sind in vielen Social-Media-Plattformen wie z.B. YouTube und Twitter weit verbreitet. In einer forsa-Studie der Landesanstalt für Medien des Landes Nordrhein-Westfalen aus 2018[1] gibt die überwiegende Mehrheit der Befragten (78 Prozent) an, bereits selber Erfahrungen mit Hass im Netz gemacht zu haben. Am häufigsten werden Jugendliche mit dem Thema konfrontiert, so die Ergebnisse der seit 2016 jährlich durchgeführten repräsentativen Umfrage. Besonders bedenklich: Rund jeder Dritte (34 Prozent) gibt an, dass ihn Hasskommentare verängstigen. Für viele ist die „Beleidigungskultur“ im Internet ein Grund, online auf eigene Meinungsäußerungen zu verzichten. Sie befürchten, selbst angegriffen und beleidigt zu werden.

„Kinder und Jugendliche sollen sich schützen können und wissen, wie sie unangemessenen Einträgen begegnen können. Das kann man lernen!“, betont Susanne Günther, DKSB-Landesgeschäftsführerin. Die Nutzung digitaler Medien nimmt im Leben von Jugendlichen einen zentralen Platz ein: Rund dreieinhalb Stunden (214 Minuten) sind die 12- bis 19-Jährigen heute an einem durchschnittlichen Wochentag online, so das Ergebnis der aktuellen JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbbundes Südwest. „Der beste Schutz ist sich auszukennen und eine Haltung zu entwickeln – wenn ich weiß, dass ich mir Grenzüberschreitungen nicht bieten lassen muss und sie auch entsprechend kommentiere, wenn sich in meinem Kreis jemand grenzverletzend oder beleidigend verhält, trage ich schon zum Ziel `Together for a better internet`bei“, fasst Susanne Günther zusammen.

“Wir wollen die Lehrkräfte dabei unterstützen, ihren Schülerinnen und Schülern die notwendigen Kompetenzen zum Leben in einer zunehmend digitalisierten Welt zu vermitteln“, sagte Dr. Gesa Ramm, Abteilungsleiterin Schulentwicklung und IT-Medien des IQSH. Lernen mit digitalen Medien sei daher ein wichtiger Schwerpunkt der aktuellen Fortbildungsangebote. „Zunehmend bieten wir Fortbildungen auch online in sogenannten Webinaren an, aktuell zum Beispiel die Online-Reihe ‚Digitale Medien im Fachunterricht‘. Unsere Zertifikatskurse Medienerziehung und unsere Fortbildungen zum Mobbing und Cybermobbing in der Schule greifen vor allem pädagogische Inhalte auf. In unserer Mediathek steht den Lehrkräften online eine große Zahl von Medien kostenlos zur Verfügung. Dort gibt es Videos wie Verklickt!, Angriff aus dem Internet, Cyberwar. Zusätzlich bieten wir eine Vielzahl von Unterrichtsmaterial an und beraten die Schulen.

„Safer Internet Day“

Der Aktionstag wurde von der Europäischen Union initiiert, um jährlich weltweit für mehr Sicherheit im Internet zu werben. Er richtet sich an Internetnutzer aller Altersgruppen. Ziel ist vor allem, für das Thema „mehr Sicherheit im Internet“ zu sensibilisieren und zum Beispiel Schulen zum Mitmachen zu begeistern.

Tipps und weitere Informationen bietet www.klicksafe.de mit umfassendem Begleitmaterial zum Thema „Hass im Netz“, das auch im Unterricht zum Einsatz kommen kann.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: “Voice”-Projekt zeigt Theaterstück in der TMS-Aula

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Das Orgateam hinter “Voice” freut sich auf viele Teilnehmer Foto: SL

Bad Oldesloe – Wie wird die Zukunft aussehen? Welchen Einfluss hat meine Stimme auf die Zukunft? Im Tanz-Theaterstück “Voice” zeigen Jugendliche am 19. Oktober in der TMS-Aula ihre Zukunftsvisionen.

Sie lassen die Zuschauerinnen und Zuschauer an ihren Hoffnungen und Ängsten für die Zukunft teilhaben und zeigen was der oder die Einzelne bewegen kann. Dafür werden unter anderem Gesang- und Tanzelemente genutzt.

Das Theaterstück ist die Abschlussaufführung des Projektes „Voice – Meine Stimme, unsere Bewegung“ und wurde von den Jugendlichen selbst geschrieben.

Das Projekt ist eine Kooperation der Ida-Ehre-Schule, der Oldesloer Musikschule e. V. und der Stadt Bad Oldesloe. Das Projekt „Voice – Meine Stimme, unsere Bewegung“ wird gefördert durch Wege ins Theater, dem Projekt der ASSITEJ im Rahmen des Förderprogramms “Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Das Stück wird in der TMS-Aula gezeigt am 19. Oktober um 19 Uhr.

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Bad Oldesloe

Ausbildung: Infos rund um Theaterjobs mit dem BiZ

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Ideensuche Symbolfoto: Ruiqsantos/shutterstock

Bad Oldesloe/Lübeck – Die Berufsinformationszentren (BiZ) Bad Oldesloe und Lübeck laden gemeinsam mit dem Theater Lübeck zu einer besonderen Veranstaltung ein:

Jugendliche können am 29. Oktober um 09.00 Uhr (Treffen um 08.30 Uhr vor dem Theater in Lübeck in der Beckergrube 16) bei einer Führung in rund zwei Stunden Einblicke in die verschiedenen Berufe am Theater Lübeck bekommen.

Hier erfahren sie nicht nur etwas zu den Ausbildungsmöglichkeiten, sondern können auch Theaterschaffende direkt nach ihren Werdegängen befragen. Katrin Ötting vom Theater Lübeck stellt auf dem Rundgang Berufe und Mitarbeiter/innen aus den Berufen Schauspieler/in, Theatermaler/in und Veranstaltungstechniker/in vor.

Außerdem gibt sie Informationen zum Praktikum oder Freiwilligen Sozialen Jahr in der Kultur am Lübecker Theater.

Anmeldungen sind zwingend erforderlich.

Diese sammelt das Berufsinformationszentrum in Lübeck unter der Telefonnummer 0451 / 588 -397 und – 249 oder per E-Mail unter luebeck.biz@arbeitsagentur.de.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl heißt es deshalb, schnell zu sein. Wenn nötig, kann eine Schulbescheinigung ausgestellt werden.

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Kultur

Junger Stern am Klassik-Himmel in der St. Johannes-Kirche Ahrensburg

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Ahrensburg – Einen Konzertabend der besonderen Art präsentiert der Förderverein St. Johannes Ahrensburg am Samstag, den 12. Oktober. Denn dann gastiert die 17-jährige Musikerin Gina Keiko Friesicke in der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19).

Aufgewachsen in Detmold,begann Gina Keiko bereits mit drei Jahren damit, Violine zu spielen. Zehn Jahre später trat das große Klassiktalent in der New Yorker Carnegie Hall auf. Mehrfach spielte sie bereits auch für den Westdeutschen Rundfunk.

Beim Konzert in der Ahrensburg werden Stücke aus dem Barock von Telemann und Bach, aus der Klassik von Mozart bis in die Moderne von Nishimura zu hören sein. Unter anderem werden die drei Romanzen für Violine und Klavier von Clara Schumann und das Stück Capricce No. 21 in A–Dur von Paganini präsentiert.

Gina spielt auf einem zweihundert Jahre alten Leihinstrument, einer italienischen Meistergeige von Giovanni Battista Ceruti, Cremona von der deutschen Stiftung Musikleben.

Begleitet wird die junge Künstlerin an diesem Abend von ihrer Mutter Mari Ito–Friesicke am Klavier und ihrem Vater Andreas Friesicke (Violine). Die Familie fühlt sich mit der Schlossstadt verbunden, denn hier wuchs Andreas Friesicke auf. Noch heute wohnen die Großeltern von Gina Keiko in Ahrensburg.

Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche

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