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Lübeck

Lübeck: Zeugen nach Überfall auf Rollstuhlfahrerin gesucht

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Bereits am 17.Januar (einem Donnerstag) ist eine Rollstuhlfahrerin in St. Lorenz Nord von zwei bisher unbekannten Tätern überfallen worden. Jetzt sucht die Polizei Zeugen.

“Gegen 11:15 Uhr war die 60-jährige gehbehinderte Lübeckerin in ihrem Rollstuhl zu ihrer Wohnanschrift in der Ziegelstraße zurückgekehrt und befand sich bereits im offenen Hauseingang des Mehrfamilienhauses, als unvermittelt ein Mann und eine Frau auf sie zuliefen und der Mann fragte, ob sie Hilfe benötige”, so Polizeisprecher Markus Bitter.

Ohne eine Antwort abzuwarten, ergriffen die ihr unbekannten Personen den Rollstuhl und schoben sie ruckartig in das Treppenhaus. Dort durchsuchten sie die Frau, ließen aber schließlich, als sie nichts von Wert finden konnten, von ihr ab und flüchteten in unbekannte Richtung. Die gehbehinderte Frau erlitt einen Schock.

Der männliche Täter wird von der Geschädigten wie folgt beschrieben: ca. 55 – 60 Jahre alt und ca. 170 cm groß, mit einem ovalen Gesicht und einer Halbglatze mit kurzem grauen Haarkranz. Bekleidet war die Person mit einer hellbraunen, auffällig kurzen Jacke, die nur bis zum Hosenbund reichte.

Die Aussprache des Mannes wird als gebrochenes Deutsch mit osteuropäischem Dialekt (vermutlich Rumänisch oder Bulgarisch) beschrieben. Die weibliche Täterin konnte nicht beschrieben werden.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei etwaige Zeugen oder weitere Geschädigte, sich unter der Rufnummer 0451-131-6245 bei dem 2. Polizeirevier Lübeck zu melden.

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Polizei und Feuerwehr

Travemünde: Bewusstlose Person mit Traktor und Anhänger geborgen

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Notarzt im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck-Travemünde – Am heutigen Donnerstag, den 18. April wurde eine bewusstlose Person am Brodtener Steilufer in Travemünde gefunden. Die Lage des Unfallortes erschwerte den Rettungseinsatz.

“Gegen 11.20 Uhr erhielt die Leitstelle der Feuerwehr Lübeck einen Notruf von Passanten, die eine bewusstlose Person am Steilufer vorfanden. Da der genaue Einsatzort zunächst nicht ermittelbar war, da die Passanten nicht ortskundig waren, alarmierte die Leitstelle ein Großaufgebot an Rettungskräften”, erklärt Feuerwehrsprecher Lars Walther.

“So machten sich eine Einheit der Feuerwache 3, die Freiwillige Feuerwehr Travemünde sowie der Rettungshubschrauber Christoph 12 auf den Weg, um die Lokalisierung der Einsatzstelle aus verschiedenen Richtungen zu starten. Auch ein Boot von der Feuerwache 1 wurde mit einem Fahrzeug nach Travemünde entsandt und dort zu Wasser gelassen. Der Rettungshubschrauber überflog das Steilufer und konnte die Person in circa 500 Meter vor der Herrmannshöhe Richtung Travemünde ausmachen. Eine Landung war dort nicht möglich”, so Walther weiter.

Die Retter machten sich einen Traktor und Anhänger eines städtischen Betriebshofes zu Nutze und gelangten so zur nun bekannten Unfallstelle. Der fußläufige Transport des Patienten wäre zeitaufwändig und schwer gewesen. Um eine schnelle Versorgung in einem Krankenhaus zu gewährleisten, entschieden sich die Einsatzkräfte auch auf dem Rückweg für Traktor und Anhänger als geeignetes Transportmittel für diesen besonderen Umstand. In Höhe Möwenstein übernahm dann der Rettungswagen den Transport auf befestigter Straße.

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Politik und Gesellschaft

Fridays for future: 550 Schüler radeln in Lübeck auf Klimademo durch die Stadt

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Fahrradfahrer Symbolfoto: Monticello / Shuttstock

Lübeck – 550 Schüler sind am Freitag, 12. April, gemeinsam mit dem Fahrrad durch die Hansestadt gefahren, um für eine andere und besser Klimapolitik zu demonstrieren.

An der angemeldeten und genehmigten Veranstaltung nahmen bis zu 550 Radfahrerinnen und Radfahrer teil. Die Demonstration verlief durchgehend sehr diszipliniert. Als in der Mühlenstraße ein Rettungswagen mit Sondersignalen entgegenkam fuhren alle Teilnehmer sehr diszipliniert auf der rechtsseitigen Fahrbahn, so dass der Wagen zügig passieren konnte”, teilte die Polizei Lübeck mit.

Zeitweise waren 25 Beamte für die umfangreichen Verkehrsregelungsmaßnahmen eingesetzt. Neben den Funkstreifenwagen waren drei Motorräder, sechs fahrradfahrende Beamte sowie Polizisten zu Fuß im Einsatz.

Die Veranstaltung war um 14:10 Uhr beendet.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: VW-Bus kollidiert mit BMW – 22-Jähriger schwer verletzt

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Symbolfoto: SL

Lübeck – Am gestrigen Montagabend, 8. April, kam es im Lübecker Stadtteil Moisling zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt wurden. Sechs Fahrzeuge wurden dabei laut Polizeibericht beschädigt.

“Gegen 18:50 Uhr fuhr ein 54-jähriger Ostholsteiner mit seinem VW T 6 vom Fahrbahnrand im Andersenring in den fließenden Verkehr einfahren und gleichzeitig wenden. Dabei übersah der Fahrer offenbar den von hinten herannahenden 18-jährigen Lübecker mit seinem BMW. Es kam zum Zusammenstoß der Fahrzeuge”, so Polizeisprecher Stefan Muhtz.

“Der BMW wurde gegen vier parkende Fahrzeuge geschleudert und beschädigte diese”, so Muhtz.

Der Fahrer des T 6 blieb offenbar unverletzt, sein mitfahrender Sohn (22 Jahre) wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der 18-jährige BMW-Fahrer und sein ebenfalls 18-jähriger Mitfahrer wurden leicht verletzt und ambulant im Krankenhaus behandelt.

Vier parkende Fahrzeuge wurden beschädigt. Dabei handelt es sich um einen Renault Twingo, einen Opel Astra, einen Hyundai Tucson sowie einen Opel Insigna.

Der BMW wurde polizeilich beschlagnahmt und abgeschleppt.

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