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Siek

Versuchter Einbruch in Supermarkt in Siek: Zeugen gesucht

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Polizei im Einsatz. Symbolfoto: SL

Siek – Am 28. Januar kam es gegen 01:50 Uhr in einem Supermarkt in der Hauptstraße in Siek zu einem versuchten Einbruch.

Die unbekannten Täter versuchten über das Flachdach in den Supermarkt zu gelangen. Trotz mehrfachen Ansetzen an verschiedenen Stellen (Lichtkuppel aufhebeln, Schweißbahn aufschneiden und im Gründach ein Loch graben) gelang es ihnen nicht, in das Gebäude einzudringen.

Die Polizei sucht nun Zeugen: Wer kann Angaben zur Tat machen? Wer hat in der Nacht, im Tatzeitraum, in der Hauptstraße oder in der näheren Umgebung verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet?

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102-809-0.

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Reinbek

1,3 Millionen Euro Landesgelder für sieben Stormarner Feuerwehrgerätehäuser

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In Siek: Tobias Koch (v. r.), Bürgermeister Andreas Bitzer, Kai-Willi Bredenkamp (Ortswehrführer) und Holger Wollmer (Gemeindewehrführer) Foto: Büro Koch/CDU/hfr

Siek/Stormarn – Der Termin auf der grünen Wiese habe einen „sehr erfreulichen Anlass“, sagte Sieks Bürgermeister Andreas Bitzer zur Begrüßung des Landtagsabgeordneten Tobias Koch, der die 2400-Einwohner-Gemeinde in seinem Wahlkreis besuchte.

Zum Pressegespräch war eingeladen worden, um ein kommunales Großprojekt vorzustellen, das mit finanzieller Unterstützung der Landesregierung ermöglicht wird. Die Gemeinde profitiert nämlich vom Programm zur Förderung von Sanierungen und Neubauten für Feuerwehrgerätehäuser, das Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) Mitte Juli verkündete.

„Diese Förderung ist Teil des Kommunalpakets, das die Jamaika-Koalition in Kiel als eine ihrer ersten Amtshandlungen nach dem Regierungsantritt vor zwei Jahren auf den Weg gebracht hat. Wir wollen die Kommunen direkt unterstützen, indem wir uns an den verschiedenen Bausteinen der Infrastruktur, nämlich Schulen, Kitas, Sportstätten und Feuerwehren, finanziell beteiligen“, sagte Koch.

Insgesamt neun Millionen Euro stellt die Landesregierung in diesem Jahr für Sanierungen und Umbau von Feuerwehrgerätehäusern zur Verfügung — weitere zwei Millionen Euro wurden für 2020 in Aussicht gestellt.

Insgesamt 73 Bauvorhaben in Schleswig-Holstein werden 2019 unterstützt. Im Kreis Stormarn profitieren sieben Projekte mit insgesamt fast 1,3 Millionen Euro von der Förderung.

Barsbüttel (für Neu- und Umbauten in Stemwarde 132.084 Euro und in Willinghusen 85.466 Euro), Reinbek (für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses gab es die Maximalförderung von 300.00 Euro), Siek (für den Neubau einer Fahrzeughalle 155.392 Euro), Tangstedt (für den Umbau des Feuerwehrgerätehauses 155.397 Euro), Todendorf (für den Neubau einer Fahrzeughalle 155.392 Euro), und der Neubau eines Katastrophenschutzzentrums in Hammoor wird vom Land mit 300.000 Euro maximal unterstützt.

„Wir freuen uns über die zügige Zusage“, sagte Bürgermeister Bitzer. Wie in vielen Gemeinden hätten auch die Sieker das Problem, dass ihr Feuerwehrgerätehaus so veraltet sei, dass ein Neubau nötig werde. Das 1,9 Millionen teure Gebäude werde jetzt „am Wunschplatz“, so Gemeindewehrfüher Holger Wollmer, einer zentral gelegenen zwei Hektar großen ehemaligen Ausgleichsfläche, realisiert.

Auf dem Areal wird Siek unter anderem auch für 3,3 Millionen Euro eine neue Kita bauen. Der B-Plan für das Feuerwehrgerätehaus liegt bereits aus. Die Sieker hoffen, vielleicht schon in diesem Jahr mit ersten Arbeiten für den Neubau beginnen zu können.

Den über die Jahre gewachsenen Bedarf machte Ortswehrführer Kai-Willi Bredenkamp deutlich: „Unsere Freiwillige Feuerwehr fährt im Jahr etwa 35 Einsätze in Siek und Umgebung, das ist eine Verdreifachung innerhalb der vergangenen 25 Jahre. Das alte Feuerwehrgerätehaus stößt längst an Grenzen. Wir haben die maximale Größe unserer Mannschaft mit 49 Feuerwehrleuten erreicht und mussten deshalb einen Aufnahmestopp aussprechen.“ Weiter größere Investititionen für ein Mannschaftsfahrzeug und ein neues Großfahrzeug stünden an.

Auch im Namen der beiden anderen Stormarner CDU-Landtagsabgeordneten Claus Christian Claussen und Lukas Kilian sagte Koch: „Wir freuen uns, dass auch Feuerwehren in Stormarn vom Land unmittelbar bei dringenden Investitionen unterstützt werden. Die finanzielle Förderung zeigt die Wertschätzung der Arbeit der rund 50.000 freiwilligen Feuerwehrleute bei uns im Land.“

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Wirtschaft

Nitrat-Böden: Löst ein Sieker Unternehmen das Gülle-Problem?

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Siek – Das Sieker Unternehmen Ewert Consult GmbH erhält vom Bundesforschungsministerium 89.000 Euro für ein Projekt, mit dem das Gülle-Problem in der Landwirtschaft angegangen und gelöst werden könnte.

Archivfoto

Mit Hilfe der Bundesmittel soll ein neues Verfahren entwickelt werden, um Gülle durch chemische, biologische und physikalische Prozesse in seine einzelnen Bestandteile wie Phosphor und Stickstoff zu zerlegen.

„Wir haben ein Gülle-Problem. Die Auflagen für das Ausbringen und die Lagerung von Gülle werden immer strenger. Mit Forschung und Entwicklung können wir dieses aber für alle Seiten, die Landwirte, die Umwelt und die Menschen, zufriedenstellend lösen“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann.

Die Überdüngung, insbesondere durch den Einsatz von Gülle, ist in den letzten Jahren zu einem Problem für die Umwelt geworden.

Das Ausbringen von Gülle und Dünger führt zu einem Nährstoff-Überschüss in den Böden.

Neben zu viel Stickstoff ist vor allem auch die Belastung mit Phosphat ein großes Problem. Das überschüssige Phosphat wird aus der obersten Ackerschicht in Flüsse und Seen gespült und lässt dort Wasserpflanzen wie Algen ungehemmt wachsen. Diese nehmen Fischen und anderen Kleinlebewesen den Sauerstoff weg, was das ganze ökologische Gleichgewicht am und im Wasser erheblich stört.

Der aus der Gülle in den Boden sickernde Stickstoff wiederum gelangt durch die Bodenschichten in das Grundwasser und könnte auch irgendwann ins Trinkwasser gelangen.

Wenn sich Stickstoff mit Sauerstoff verbindet, entsteht Nitrat. Nitrat brauchen Pflanzen, um Eiweiß zu bilden und zu wachsen.

Gelangt jedoch Nitrat über das Trinkwasser in den menschlichen Verdauungstrakt könnte es gefährlich werden!

Deutschland hat nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs in 2018 jahrelang zu wenig gegen Überdüngung und überhöhte Nitratwerte im Grundwasser getan.

Ewert Consult GmbH aus Siek leistet hierzu mit dem geförderten Projekt einen wichtigen Beitrag. Der Problemstoff Gülle wird zu einem wertvollen Rohstoff, wenn seine Bestandteile zu definierten Düngerkomponenten aufbereitet werden. Das Recycling der Gülle ermöglicht es die für die Landwirtschaft wichtigen Nährstoffe gezielt und im richtigen Maß auszubringen. Norbert Brackmann: „So können die Stoffkreisläufe in der Landwirtschaft optimiert und die Überdüngung der Böden vielleicht sehr bald beendet werden.“

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Ahrensburg

Zwei hochwertige PKW und ein VW Golf gestohlen

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Symbolfoto: Toa55 / shutterstock.com

Ahrensburg – In der Nacht von Donnerstag (13.) auf Freitag der letzten Woche wurden zwei Fahrzeuge in Ahrensburg entwendet. Beide Pkw waren am Straßenrand freizugänglich geparkt. Die Kriminalpolizei in Ahrensburg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

Entwendet wurden in der Otto-Siege-Straße ein schwarzer BMW X5 mit OD-Kennzeichen (Wert: ca. 30.000,- Euro) und in der Hagener Allee ein dunkelgrauer VW Golf V mit WL-Kennzeichen (Wert: ca. 11.000,- Euro).

Zu einem weiteren Fahrzeugdiebstahl kam es der Nacht von Freitag (14.) auf Samstag in Siek. Der entwendete graue Grand Cherokee SRT stand in der Hauptstraße, auf einem Privatgrundstück geparkt. Dem Geschädigten entstand ein Sachschaden von ca. 55.000,- Euro.

Hinweise zum Tatgeschehen oder den Fahrzeugen erbittet die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0.

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