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Hamburg

Hamburg: Verpuffung bei Arbeiten an Gasheizung

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Hamburg – Am Montagvormittag wurde die Feuerwehr Hamburg in den  Stadtteil Neugraben-Fischbek gerufen. In der Straße Schneeheide hatte es bei Handwerksarbeiten an einer Gasheizung eine Verpuffung mit Stichflammenbildung gegeben. Durch die Rettungsleitstelle wurde daraufhin die Alarmstufe “Feuer mit Menschenleben in Gefahr” ausgelöst.

“Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, fanden sie ein Reihenhaus vor, bei dem Fenster und Scheiben durch eine Druckwelle zerstört worden waren, eine Tür aufgedrückt worden war. Feuer war nicht zu sehen. Zwei Handwerker, die an einer Gasheizung gearbeitet hatten, waren durch die Verpuffung verletzt worden. Sie hatten sich Schnitt- und Schürfverletzungen zugezogen”, so Feuerwehrsprecher Jan-Ole Unger.

Nach einer Versorgung durch Notfallsanitäter der Feuerwehr wurden beide Handwerker in Krankenhäuser zur weiteren Untersuchung und Versorgung befördert.

“Die 90-jährige Bewohnerin des betroffenen Hauses blieb körperlich unverletzt, wurde aber aufgrund einer Schocksympthomatik ebenfalls mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus befördert. Nachdem die Gaszufuhr abgeschiebert war, wurden umfangreiche Messungen auf Gaskonzentration durch dem Umweltdienst der Feuerwehr Hamburg durchgeführt, alle ohne Befund”, sagt Unger.

Nach ersten Erkenntnissen ist das Gebäude nicht einsturzgefährdet. Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg dauerte eineinhalb Stunden. Die genaue Ursache der Verpuffung wird jetzt durch die Polizei ermittelt.

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Hamburg

Hamburg: 22-Jährige bei Streit in Mehrfamilienhaus tödlich verletzt.

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Polizeisperrung Symbolfoto: U J Alexander/shutterstock.com

Hamburg – Polizeibeamte nahmen heute Morgen (23. April) in Hamburg-Eimsbüttel einen 34-jährigen vorläufig fest, der im Verdacht steht, eine 22-jährige Nachbarin tödlich in der Nacht auf Dienstag verletzt zu haben. Die Ermittlungen hat die Mordkommission (LKA 41) übernommen.

“Nach ersten Erkenntnissen hatten Zeugen Schreie und Gepolter gehört und daraufhin den Notruf verständigt. Rettungskräften fanden dann vor dem Haus eine am Boden liegende Frau und begannen mit Reanimationsmaßnahmen”, so Polizeisprecher Daniel Ritterskamp

“Die Frau wurde notärztlich erstversorgt und in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Dort erlag die 22-Jährige den Verletzungen, die ihr offenbar durch stumpfe Gewaltanwendung zugefügt worden waren”, heißt es weiter.

Es soll laut Polizeiinformationen zuvor zu bisher ungeklärten Streitigkeiten zwischen der Frau und anderen Hausbewohnern gekommen sein.

Im Verlauf des Polizeieinsatzes nahmen die Beamten einen 34-jährigen Bewohner des Mehrfamilienhauses, als möglichen Tatverdächtigen vorläufig fest.

Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an. Hierbei wird insbesondere auch geprüft, ob sich der Tatverdacht gegen den 34-jährigen Mann konkretisieren lässt.

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Hamburg

Mann (46) mit Messer verletzt: Tatverdächtiger festgenommen

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Verhaftung Symbolfoto: Neydtstock / Shutterstock.com

Hamburg – Polizeibeamte haben am Freitag einen Haftbefehl gegen einen 18-jährigen Bulgaren vollstreckt.

Der Mann steht im Verdacht, am vergangenen Mittwoch mit einem Messer einem 46-Jährigen lebensgefährliche Verletzungen zugefügt zu haben.

Umfangreiche Ermittlungen der Mordkommission hatten zur Identifizierung des Mannes geführt. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin über das Amtsgericht Hamburg einen Haftbefehl gegen den 18-Jährigen.

Beamte der Personenfahndung des Landeskriminalamtes (LKA 23) und Zivilfahnder des Polizeikommissariates 44 vollstreckten daraufhin den Haftbefehl gegen den Mann. Im weiteren Zuge durchsuchten die Fahnder die Wohnanschrift des Tatverdächtigen in Hamburg-Veddel und stellten dort Beweismittel sicher.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung, die der Tathandlung vorangegangen war, dauern derzeit noch an.

Der 18-Jährige wurde nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung einem Haftrichter zugeführt.

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Hamburg

Brandmeldeanlage ausgelöst: Feuerwehr Hamburg rettet sieben Menschen

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Am späten Abend des Karfreitags wurde die Feuerwehr Hamburg durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage in eine Seniorenpension in der Ziesenißstraße in Hamburg Marienthal gerufen.

Die Brandmeldeanlage hatte in einem separaten Wohngebäude, ein eingeschossiges Gebäude mit ausgebautem Dachgeschoss, ausgelöst. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Wandsbek an der Einsatzstelle eintrafen, drang tiefschwarzer Brandrauch aus einem Kühllagerraum ins Freie und in die Wohnräume des Gebäudes der Seniorenpension.

Da sich noch mehrere bettlägerige Menschen innerhalb des Hauses aufhielten, erhöhte der Zugführer sofort die Alarmstufe auf “Feuer mit Menschenleben in Gefahr” und forderte weitere Kräfte nach. Mehrere Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz drangen zur Menschenrettung in das verrauchte Gebäude ein. Sieben teils bettlägerige und nicht gehfähige Menschen konnten durch Feuerwehreinsatzkräfte und Polizeibeamte aus Lebensgefahr gerettet werden.

Alle Personen wurden von Notfallsanitätern und Notärzten der Feuerwehr Hamburg im Haupthaus der Seniorenpension versorgt. Ein C-Rohr wurde zur Brandbekämpfung vorgenommen und ein brennender Generator eines Kühllagerraumes gelöscht. Aufgrund erhöhter Kohlenmonoxidkonzentration im Blut und dem Verdacht auf Rauchgasinhalation wurden von den sieben geretteten Personen insgesamt sechs mit Rettungswagen in Krankenhäuser befördert.

Auch ein Polizist zog sich bei der Rettung eine Rauchgasinhalation zu und wurde nach rettungsdienstlicher Versorgung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung befördert. Die Brandursache wird jetzt von der Polizei ermittelt. Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg dauerte insgesamt zweieinhalb Stunden.

Dieser Einsatz hat die Wichtigkeit einer funktionierenden Brandmeldeanlage (BMA) unter Beweis gestellt. Ohne BMA wäre einerseits der Brand- und Rauchschaden weitaus größer gewesen. Wichtiger noch: Die betroffenen Menschen wären deutlich schwerer verletzt worden oder hätten durch den tiefschwarzen Brandrauch ihr Leben verlieren können.

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