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Wirtschaft

Ahrensburg: Vierter Ausbildungs-Schnuppertag geplant

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Handwerk: Arbeiten in der Metallindustrie
Symbolfoto: Goodluz/shutterstock

Ahrensburg – Die Planungen laufe auf Hochtoruen, interessierte Unternehmen können sich aber noch anmelden. Bereits zum vierten Mal wird der Ausbildungs-Schnuppertag am 25. und 26. Juni 2019 stattfinden.

Unternehmen aus Ahrensburg haben an diesen Tagen die Möglichkeit, interessierten Jugendlichen direkt vor Ort Einblicke in die Ausbildungsberufe zu geben. „Der Ausbildungs-Schnuppertag bietet die Möglichkeit, dass die Schüler der Jahrgänge 8 bis 12 der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule direkt in ihr zukünftiges Arbeitsfeld ‚reinschnuppern‘ können. Sie erleben, wie es sich anfühlt, beispielsweise im Einzelhandel, Handwerk oder auch in einem Büro zu arbeiten“, so Anja Gust, Wirtschaftsförderin der Stadt Ahrensburg.

Seit dem Start 2016 wurde das Konzept durch das Feedback der Schüler und der Unternehmen nach Aussage der Organisatoren kontinuierlich weiterentwickelt. Im letzten Jahr haben über 30 Unternehmen am Ausbildungs-Schnuppertag teilgenommen.

„Die Begeisterung war von allen Seiten groß. Besonders schön ist zu sehen, dass durch das Angebot echter Mehrwert und nachhaltiger Kontakt geschaffen wird. Für dieses Jahr wünschen wir uns, dass noch mehr Firmen die Chancen nutzen, dabei zu sein. Darüber hinaus wollen wir auch die Bandbreite an Ausbildungsberufen, die live vor Ort erlebt werden können, erweitern. Auf der Wunschliste der Jugendlichen stehen Polizei, Feuerwehr, Optiker, Apotheken, Presse, Autohäuser und Kindergärten“, erklärt die 51-Jährige.

Partner und Förderer der Veranstaltung sind die Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule, Agentur für Arbeit, Barmer, Sparkasse Holstein und viele weitere Partner. Die Wirtschaftsförderung der Stadt unterstützt das Projekt sowohl monetär als auch mit Kontakten zu den Unternehmen am Standort.

„Der Fachkräftemangel ist in aller Munde. Mit dem Ausbildungs-Schnuppertag wollen wir dazu beitragen, dass es, anders als bei klassischen Ausbildungsmessen, zu intensiven Kontakten zwischen Unternehmen und den jungen Menschen kommt. Durch die Erweiterung des Angebotes im letzten Jahr auf zwei Tage können Jugendliche auch in Berufe ‚reinschnuppern‘, die vielleicht nicht auf ihrem Radar waren“ erklärt Bürgermeister Michael Sarach

Mitmachen ist ganz einfach: unabhängig davon, wie viel Zeit Unternehmen den Jugendlichen widmen können und wie groß die Gruppe sein soll. Jede Firma bestimmt selbst den Rahmen, den Rest der Organisation übernimmt das Projektteam.

„In einem eigens entwickelten Flyer sind alle Informationen und ein kurzes Anmeldeformular zusammengestellt“, so die Wirtschaftsförderin.

„Wir haben ihn für alle Interessierten auf unserer Internetseite unter der Rubrik Termine (www.wirtschaftsfoerderung-ahrensburg.de) eingestellt. Selbstverständlich ist die Teilnahme kostenfrei. Eine verbindliche Anmeldung wird bis zum 20. März 2019 gewünscht.“

Offene Fragen zum Ausbildungs-Schnuppertag beantwortet auch Wilfried Voll (Tel. 04102/77243 und E-Mail: wilfried.voll@ahrensburg.de).

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Wirtschaft

Ab Montag: Recyclinghöfe öffnen vereinzelt wieder

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Bad Oldesloe – Fünf Recyclinghöfe werden ab Montag (30.3.) wieder öffnen. Das hat die Abfallwirtschaft Südholstein am Freitag mitgeteilt. Allerdings sind die Bürger angehalten, bei der Entsorgung einige Regeln zu beachten.

Im Kreis Stormarn öffnen ab Montag die Höfe in Bad Oldesloe und Bargteheide. In Kreis Herzogtum Lauenburg werden die Höfe in Wiershop, Grambek und Lanken geöffnet.

Die Kunden sind angehalten, die Recyclinghöfe nur aufzusuchen, wenn es sich um Abfälle aus „unumgänglichen Aktivitäten“ wie beispielsweise Umzug, Wohnungsauflösung oder aus anderer nicht aufzuschiebender Situation handelt.

Der Einlass auf den Höfen wird auf jeweils max. fünf Anlieferungen, die sich zeitgleich auf dem Hofgelände befinden dürfen, beschränkt.

Die derzeit geltenden Hygiene- und Abstandsregeln sind dabei einzuhalten. Die Öffnung der Höfe erfolgt zu den regulären Zeiten von Montag bis Freitag. Am Samstag bleiben die Höfe geschlossen. Nach Möglichkeit sollen Zahlungen mit EC-Karte erfolgen.

Wegen der besonderen Anlieferbedingungen müssen sich die Kunden auf längere Wartezeiten einstellen.

Alle weiteren Informationen zu diesem Thema und zu den weiteren Entwicklun-gen bei der Abfallentsorgung finden Sie auf der Internetseite der AWSH unter www.awsh.de.

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National

Keine Wucherpreise: Ebay schränkt Verkauf von Mundschutz, Toilettenpapier und Co. ein

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Ebay-Campus Germany Foto: Ebay Germany/hfr

Hannover – Desinfektionsmittel für 75 Euro? Mundschutz für 50 Euro? Das soll jetzt vorbei sein beim Online-Auktionshaus Ebay. Wo eine Krise ist, versuchen andere Menschen daraus leider immer wieder auch Profit zu schlagen.

Manche Hamsterkäufer, die sich für sehr schlau hielten und die mit Großeinkäufen von Toilettenpapier, Desinfektionsmitteln und Mundschutz planten ein Geschäft bei Ebay zu machen, werden dieses unmoralische Vorhaben nicht in die Tat umsetzen können.

Denn Ebay verbietet vielen Anbietern den Verkauf von Toilettenpapier, Baby-Milchnahrung, Tampons, Windeln, Baby-Feuchttüchern, Munschutz und Desinfektionsmitteln.

„Nur gewerbliche Verkäufer, deren Angebote unseren Grundsätzen entsprechen, werden für den Verkauf dieser Artikel zugelassen“, so Ebay in einem Statement.

„Die Angebote privater Verkäufer werden wir auf der Plattform blockieren oder entfernen. Weitere Versuche, diese Artikel bei eBay einzustellen, können zur Sperrung des eBay-Kontos führen. Auch alle anderen Angebote, die gegen die eBay-Grundsätze verstoßen, werden ohne weitere Ankündigung entfernt“, so der Internet-Handelsmarkt.

Und auch die gewerblichen Anbieter sollen keine Wucherpreise nehmen dürfen: „Wir verbieten Angebote von Verkäufern, die von Naturkatastrophen und tragischen Ereignissen z.B. durch stark überhöhte Preise profitieren wollen. Wir haben unser Team verstärkt, um solche Angebote so schnell wie möglich zu löschen und priorisieren dabei vor allem unzulässige Angebote mit relevanten Schutzmasken und Desinfektionsmitteln. Sie können uns Angebote melden, bei denen Sie Wucher vermuten“, so Ebay.

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Wirtschaft

Neues in Sachen Müll: Was geleert wird und was nicht

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Foto: SL

Bad Oldesloe – Die gute Nachricht zuerst: In den beiden kommenden Wochen werden die Biotonnen planmäßig geleert, teilte die AWSH am Donnerstag mit.

Ab Montag, den 30. März 2020 bis einschließlich Samstag, den 11. April 2020 fällt dafür allerdings die Abfuhr der meisten Restabfallbehälter aus. Davon betroffen sind alle Behälter mit zwei Rädern (40 Liter- 240 Liter Volumen).

In absoluten Notfällen, etwa bei Nutzung von Windeln, kann bei der nächsten Abfuhr maximal ein blauer Abfallsack neben den Restabfall zur Abholung bereitgestellt werden.

Großbehälter mit vier Rädern (770 und 1100 Liter Volumen) werden auch in den kommenden zwei Wochen planmäßig geleert.

Vordringlich muss die Restabfallentsorgung in Betrieben der „Kritischen Infrastruktur“, in denen die 4-Rad Behälter genutzt werden, sichergestellt sein, erklärt die Abfwallwirtschaft Süholstein, die auch für Stormarn zuständig ist.

Das sind unter anderem Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Klärwerke, Rettungswachen und vergleichbare Einrichtungen. Das trifft auch für die Restabfallentsorgung bei produzierenden Firmen und im Bereich des Geschosswohnungsbaus, also Wohnanlagen in denen viele Menschen zusammenleben, zu.

„Die Leerung aller Abfallbehälter kann im Moment leider nicht sichergestellt werden. Nach wie vor ist die Fahrzeugflotte für die Abfallsammlung dezimiert. Wie bereits berichtet, sorgen Krankheitsfälle bei den Fahrern des beauftragten Logistikunternehmens und die schleppende Lieferung von Ersatzteilen für zu reparierende Fahrzeuge für Ausfälle“, so Dennis Kissel, Geschäftsführer der AWSH.

Mittlerweile gibt es unter Fahrern von beauftragten Logistikunternehmen Quarantänefälle. Es steht zu befürchten, dass weitere folgen.

Die AWSH bittet um Verständnis für die Einschränkungen bei der Leerung der Abfallbehälter. Die AWSH arbeitet an Lösungen, kann eine Ersatzleistung oder eine sonstige sofortige Abhilfe unter diesen schwierigen Bedingungen aber noch nicht anbieten. Viele Kunden haben daher auch bereits eine Entschädigung eingefordert.

„In Kooperation mit der AWSH arbeiten wir in diesem Zusammenhang bereits an einer kulanten Lösung in Form einer Rückerstattung von Entgelten“, sagen übereinstimmend Dr. Henning Görtz, Landrat des Kreises Stormarn und Dr. Christoph Mager, Landrat des Kreises Herzogtum Lauenburg.

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