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Politik und Gesellschaft

DLRG fordert mit Online-Petition Erhalt der Schwimmbäder

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Schwimmtrainer. Symbolfoto: Wavebreakmedia/shutterstock

Bad Nenndorf – Aufnahmestopp in der Seepferdchen-Ausbildung, lange Wartezeiten bei den Schwimmkursen zur Erlangung eines Jugendschwimmabzeichens: So sieht es mittlerweile in vielen Ortsgruppen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) aus.

Grund dafür sind vor allem zu wenig Schwimmbadzeiten, die der DLRG zur Verfügung stehen. “Seit 2000 sind im Durchschnitt jedes Jahr 80 Bäder geschlossen worden. Diese Entwicklung muss endlich ein Ende haben”, fordert der Präsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Achim Haag, immer wieder. Von dem Problem sind auch Schulen und andere schwimmsporttreibenden Vereine betroffen.

So will die DLRG die Bäder retten

Deshalb startete die DLRG unter dem Titel “Rettet die Bäder” Ende vergangenen Jahres eine Online-Petition, in der sie unter anderem eine angemessene und nachhaltige Bäderversorgung fordert.

Für die Petition will die DLRG mindestens 50.000 Unterstützer (Quorum für deutschlandweite Petitionen) gewinnen, damit diese direkt an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags weitergereicht werden kann.

Damit die digitalen Unterschriften anerkannt werden, muss der vollständige Name, die Adresse und die E-Mail-Adresse angegeben werden. Die Daten werden jedoch nicht öffentlich angezeigt.

Haag: “Wir müssen Bäder erhalten, Bäder bauen und nicht wegrationalisieren. Schließungen gehen zu Lasten der Wassersicherheit der Bevölkerung und bezahlbarer sozialer Angebote. Der anhaltende Trend, ersatzweise Freizeitbäder zu bauen oder auf Badeteiche auszuweichen, bietet weder die Verlässlichkeit des Angebots, noch taugt die bauliche Struktur für Ausbildung und Sport. Hinzu kommt, dass die so genannten Spaßbäder – häufig in privater Trägerschaft – absolut nicht den notwendigen Ausbildungsgesichtspunkten entsprechen können.”

25 Prozent der Grundschulen ohne Schwimmunterricht

Allein im vergangenen Jahr sind in der DLRG 4.500 Schwimmprüfungen weniger abgenommen worden als im Vorjahr. Etwa 25 Prozent der Grundschulen haben keinen Zugang mehr zu einem Schwimmbad, oft müssen lange Anfahrtswege in Kauf genommen werden, um überhaupt den von der Kultusministerkonferenz vorgeschriebenen Schwimmunterricht erteilen zu können.

Die möglichen Folgen zeichnen sich bereits jetzt ab: Rund 60 Prozent der Zehnjährigen sind keine sicheren Schwimmer (so eine forsa-Umfrage von 2017). Kinder gehören weiterhin zur Risikogruppe bei den Ertrinkungsfällen. Laut aktueller DLRG-Bilanz starben bis August dieses Jahres bereits 26 Kinder zwischen null und zehn Jahren.

Mehr Informationen und der Link zur Online-Petition unter www.rettet-die-baeder.de

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Politik und Gesellschaft

Vorstandswahlen: Stormarner Jusos haben eine neue Doppelspitze

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Ahrensburg – Lea Benecke (24) und Leon Graack (19) bilden ab sofort die Doppelspitze der Jusos in Stormarn.

Neben dem Kreisvorsitz wurde auch der neunköpfige Vorstand bei der Hauptversammlung im Bruno-Böker-Haus in Ahrensburg neu gewählt.

Die beiden bisherigen Kreisvorsitzenden Joost Burkhardt und Paula Kratz haben sich dazu entschieden, nicht wieder als Kreisvorsitzende anzutreten. Sie sind allerdings auch in diesem Jahr Teil des Kreisvorstands.

Juso-Vorsitzender Leon Graack: „Es ist toll, dass es so viele engagierte Jugendliche in Stormarn gibt. Interessierte, die Lust haben mitzuwirken, können sich natürlich jederzeit bei uns melden.“

Auf der Jahreshauptversammlung positionierten sich die Jusos Stormarn auch im Thema Seenotrettung.

So fordern die Jusos die Städte und Gemeinden in Stormarn dazu auf, sich dem Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ anzuschließen.

Dazu sagt die neue Kreisvorsitzende Lea Benecke: „Die humanitäre Lage im Mittelmeerraum ist katastrophal. Bei der Verteilung der Menschen mit Fluchthintergrund müssen mehr Städte und Gemeinden sich dazu entscheiden freiwillig Menschen in so einer prekären Situation zu helfen.“

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Politik und Gesellschaft

Schulbuchgutscheine für Kinder von Geflüchteten in Ahrensburg

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Foto: Freundeskreis für Flüchtlinge Ahrensurg/hfr

Ahrensburg – Eine besonders schöne Aktion gibt es in Ahrensburg: Zur Unterstützung der Kinder von Geflüchteten hat der Freundeskreis für Flüchtlinge Ahrensburg e.V. (FKF) nämlich erstmalig eine Aktion mit Büchergutscheinen gestartet.

Kinder im schulpflichtigen Alter erhalten für Lektüren, Schulbücher und Arbeitshefte einen Gutschein in Höhe von 30 Euro, um die Sprachkompetenz zu fördern.

Sprache ist der Schlüssel zur Integration und Bildung. Das Erlernen der deutschen Sprache ist die Voraussetzung, um unsere Gesellschaft zu verstehen und sich zu integrieren. Integration kann ohne Bildung nicht funktionieren. Das Lesen von Büchern hilft den Kindern, ihre Sprachkompetenz zu erweitern.

Die Ausgabe der Gutscheine erfolgte ab dem 24. Juli im Ruki (Büro des Freundeskreises in der Rudolf-Kinau-Straße 13-15). Die Aktion kam sehr gut an, denn es wurden bereits am ersten Tag über 100 Büchergutscheine ausgegeben.

Die Gutscheine können bis zum 7. September in der Buchhandlung Stojan, Hagener Allee 3A in Ahrensburg eingelöst werden.

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Politik und Gesellschaft

Lübeck: “Fridays for future” Demonstration in der Innenstadt

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Fridays for Future Demo

Lübeck – Am Freitag (9. August) findet im Bereich der Lübecker Innenstadt eine Demonstration unter dem Motto “Klimagerechtigkeit – Fridays for Future” statt.

Deswegen muss am Freitagnachmittag mit Verkehrsbehinderungen im Bereich des Lindenplatzes gerechnet werden, teilt die Polizei Lübeck mit.

Die Auftaktkundgebung beginnt um 16 Uhr in der Konrad-Adenauer-Straße vor dem Lindenplatz. Die anschließende Demonstrationszugroute führt über den Lindenplatz weiter in Richtung Holstentor. Von dort aus gehen die Teilnehmer die Holstenstraße hinauf bis zur Straße Schüsselbuden.

Der Zug soll schließlich gegen 16:40 Uhr auf dem Markplatz ankommen. Das Ende der dort geplanten Kundgebung ist für 19 Uhr vorgesehen.

Während der Kundgebung kann es an der Demonstrationsroute zu Verkehrsbehinderungen kommen. Ortskundige werden gebeten, den Bereich zu umfahren.

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