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Barsbüttel

Stormini in Barsbüttel: Anmelden für die Kinderstadt

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Stormini ist in diesem Jahr in Barsbüttel

Barsbüttel – Vom 1. bis 15. Februar können sich wieder alle Kinder aus dem Kreis Stormarn im Alter von neun bis 13 Jahren auf der Internetseite www.stormini.de für STORMINI anmelden. Die Kinderstadt STORMINI findet statt vom 30.06. – 06.07.2019 auf dem Gelände der Erich Kästner Gemeinschaftsschule in Barsbüttel.

Für 280 Kinder werden die Sommerferien in diesem Jahr mit Arbeit, Stormark und Zelten in der Kinderstadt in Barsbüttel beginnen. Das bekannte Demokratieplanspiel für neun- bis 13-jährige veranstaltet der Kreisjugendring (KJR) Stormarn in Kooperation mit der Gemeinde Barsbüttel und vielen Vereinen und Jugendleiter_innen aus Stormarn.

Eine Woche lang werden die Bewohner_innen der Zeltstadt lernen, wie Demokratie, Geldverkehr und Arbeitsmarkt funktionieren. Dafür wird ein Kreislauf von Arbeit, Lohn und Konsum simuliert, mit einer eigenen Währung, der Stormark.

Für die Betreuung der Kinder sorgen mehr als 200 haupt- und ehrenamtliche Teamer_innen. Die Teamer_innen werden bei Vorbereitungstreffen über Ihre Aufgaben in STORMINI vorbereitet. Viele haben schon mehrmals an dem Projekt, das es seit 2008 gibt, teilgenommen.

Die Anmeldephase für Kinder dauert bis zum 15. Februar 2019 um 24 Uhr. Im Anschluss werden die 280 Plätze ausgelost. Zu- und Absagen beziehungsweise Wartelistenplätze verschickt der KJR Anfang März. Die Kosten betragen pro Kind 95 Euro, Geschwisterkinder zahlen je 70 Euro. Eine Bezuschussung bis zu 2/3 der Kosten ist nach Absprache möglich.

Finanzielle Unterstützung erfährt STORMINI durch den Kreis Stormarn, die Sparkassen-Stiftung Stormarn, die Bürger-Stiftung Stormarn, die Sparkasse Holstein, die Gemeinde Barsbüttel und die Kreishandwerkerschaft.

Schirmherren von STORMINI 2019 sind der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, der stellv. Bürgermeister der Gemeinde Barsbüttel, Rainer Eickenrodt und der Stormarner Kreishandwerksmeister, Björn Felder.

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Polizei und Feuerwehr

19-Jähriger nach Tankstellen-Überfall in Barsbüttel festgenommen

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Barsbüttel – Keine Beute, dafür ein Raub-Verfahren: Die Polizei hat am Samstagabend in Barsbüttel einen 19-Jährigen nach einem missglückten Tankstellenüberfall festgenommen.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Am Samstagabend (15. Januar) betrat ein junger Mann gegen 19 Uhr die Aral-Tankstelle in der Hauptstraße in Barsbüttel. Nachdem er zunächst vorgab Ware erwerben zu wollen, bedrohte er anschließend den hinter dem Tresen stehenden Mitarbeiter mit einem Messer und forderte die Herausgabe von Bargeld.

Der Mitarbeiter verweigerte dies jedoch und es gelang dem Mann nicht, selbständig an das Geld zu kommen, so dass der Täter ohne Beute den Verkaufsraum verließ.

Die alarmierte Polizei leitete umgehend eine intensive Fahndung ein, in deren Rahmen der Täter, ein 19-Jähriger aus Hamburg, durch eine Hamburger Polizeistreife vorläufig festgenommen werden konnte.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Hamburger mangels Haftgründen wieder entlassen. Er wird sich aber in dem gegen ihn eingeleiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Raubes, das bei der Kriminalpolizei Reinbek geführt wird, verantworten müssen.

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Polizei und Feuerwehr

Polizei stoppt berauschten Mercedesfahrer ohne Führerschein

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Barsbüttel – Gestern Nacht (4. Januar) wurde durch eine Streife des Polizei-Autobahnrevieres Ratzeburg auf der BAB 24 ein Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr gezogen, der sich berauscht ans Steuer gesetzt hatte. Zudem besaß er keine entsprechende Fahrerlaubnis.

Polizeikontrolle (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Gegen 23.45 Uhr kontrollierten die Beamten, auf der BAB 24 im Autobahnkreuz Ost, Fahrtrichtung Hamburg einen 31-jährigen aus dem Kreis Schleswig-Flensburg. Bei der Überprüfung seiner Fahrtüchtigkeit ergab sich der Verdacht, dass der Wanderuper unter dem Einfluss von Drogen stehend gefahren ist.

Ein daraufhin durchgeführter Drogenvortest verlief positiv auf Kokain und Opiate, so dass die Polizisten die Entnahme einer Blutprobe anordneten.

Der 31-jährige Mercedes-Fahrer war zudem auch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Er wird sich nun wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Drogen stehend verantworten müssen.

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Barsbüttel

Inklusives Handwerksteam sichert Dachboden der Kirchengemeinde

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Barsbüttel – Die Kirchengemeinde Barsbüttel verschafft inklusivem Handwerksteam der tohus gGmbH einen Auftrag und ermöglicht dadurch das Schnuppern echter Arbeitsluft.

Kein leichtes Arbeiten auf dem Dachboden – oft gebückt oder auf den Knien.

Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Barsbüttel am Stiefenhoferplatz hatte ein Problem zu lösen. Denn der Dachboden des Gemeindehauses war für Wartungs- und Reparaturarbeiten eigentlich nur von Akrobaten zu betreten.

Was bislang fehlte, war ein mindestens 50 Zentimeter breiter Steg, um den Boden in ganzer Länge begehen zu können.

Jetzt ist er da. In mehrtägiger Arbeit errichtet von Klient*innen der tohus gGmbH. Die Idee zu dieser Kooperation hatte Joachim Schroeder vom Bauausschuss des Kirchenvorstandes.

Der 24 Meter lange Steg wurde aus 25 Holzbohlen a drei Metern Länge gefertigt.

Als ehemaliger Aktivist des Bürgerhauses Barsbüttel und häufiger Mittagstischgast im Café tohus des Bürgerhauses hatte er die handwerklichen Fähigkeiten der tohus-Klient*innen im Bürgerhaus schätzen gelernt. Jetzt griff er auf diese Erfahrung zurück und heuerte die tohus gGmbH für die Arbeit auf dem 24 Meter langen Dachboden an.

Mats Fokuhl, Bezugsbetreuer der tohus gGmbH und Anleiter des Handwerker-Teams: „Dieser Auftrag hat uns wieder einmal ermöglicht, echte Arbeitsluft zu schnuppern und neue Erfahrungen
dabei zu sammeln.“ Dazu gehörten die Bauvorbesprechungen, die Erkundung des Dachbodens, die Materialauswahl, der Einkauf, die Erstellung eines Verlegemusters für größtmögliche Trittsicherheit sowie das Zuschneiden und Verschrauben der Bohlen. Und als Bonus fertigte das tohus-Team an der Dachluke sogar noch einen Handlauf.

Für die tohus gGmbH gehören solche Aufträge zum inklusiven Konzept, Menschen, die aufgrund psychischer Schwierigkeiten als nicht mehr so belastbar gelten, Schritt für Schritt wieder an das Arbeitsleben heranzuführen, zumal einige Klient*innen auch schon einschlägige Erfahrungen auf dem Bau haben.

Die Kirchengemeinde scheint das Ergebnis der Arbeit überzeugt zu haben, denn sie hat weitere Aufträge und sogar eine zeitweise Nutzung des Jugendkellers mit Tischtennisplatte, Kicker- und Billardtisch in Aussicht gestellt. Für die Klient*innen eine Grund zu großer Freude.

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