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Polizei und Feuerwehr

Norderstedt: Brennender Misthaufen sorgt für 12-stündigen Einsatz

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Foto: Feuerwehr Garstedt/hfr

Norderstedt – Das war eine stinkende Ángelegenheit für die freiwillgen Brandbekämpfer in Norderstedt. Ein brennender Misthaufen hat in Norderstedt für einen stundelagen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr gesorgt.

Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Garstedt waren gegen 12.50 Uhr alarmiert worden. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war aus einem insgesamt ca. 1.500 Kubikmeter großen Misthaufen eine starke Rauchentwicklung wahrzunehmen.

„Umgehend wurde daraufhin die Brandbekämpfung unter Atemschutz eingeleitet. Es brannte im Inneren einer Hälfte des zweigeteilten Misthaufens. Insofern lag ein besonderes Augenmerk darauf, die Ausbreitung auf den noch unversehrten Teil zu unterbinden. Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergreifen des Brandes verhindert werden“, so Niels Philip Kögler von der FF Garstedt.

Da sich die Brandherde im verdichteten Material nur schwer ablöschen ließen, wurde entschieden den Misthaufen abzutragen und auf einer Freifläche auszubreiten. Daraufhin wurde der brennende Misthaufen mit mehreren Frontladern abgetragen und das Brandgut in diversen Fuhren in einem 20-Fuß-Container auf eine angrenzende Koppel gebracht. Dort war zwischenzeitlich ein zweiter Einsatzabschnitt, der “Ablöschplatz” eingerichtet worden. Hier wurde das Brandgut auseinandergezogen und mittels Schaum-Wassergemisch gezielt mit mehreren Strahlrohren abgelöscht.

Foto: Feuerwehr Garstedt/hfr

„Erst nachdem knapp 400 der betroffenen 750 Kubikmeter abgetragen waren, fanden sich im Misthaufen keine neuen Glutnester mehr. Zuvor mussten beim Abtragen immer wieder Flammen niedergeschlagen werden“, erklärt Niels Philip Kögler.

Besonders schwierig hat sich bei diesem Einsatz, neben den eisigen Temperaturen, die austretendes Wasser sofort gefrieren ließen, die Löschwasserversorgung dargestellt. Der nächstgelegene Hydrant am Rantzauer Forstweg war knapp 650 Meter von der Einsatzstelle entfernt.

Daher wurde das Tanklöschfahrzeug im Pendelverkehr eingesetzt, um die beiden eingesetzten Löschfahrzeuge an der Brandstelle und am Ablöschplatz mit Löschwasser zu versorgen. Während der gesamten Einsatzdauer ist das Fahrzeug über 20 Mal zwischen Wasserentnahmestelle und Einsatzstelle verkehrt. Der Löschwasserverbrauch lag somit bei rund 100.000 Litern. Hinzu kamen circa 80 Liter Schaummittel.

Auf Grund der langen Einsatzdauer und des hohen Personalbedarfs wurden die Einsatzkräfte gegen 18:00 und 23:00 Uhr ausgetauscht. Dazu wurde gegen 23:00 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Glashütte alarmiert.

Bereits gegen 20:00 Uhr wurde die Rufbereitschaft der Hauptamtlichen Wachabteilung der Stadt Norderstedt mit der Logistikkomponente alarmiert um vor Ort Material tauschen zu können.

Etwa gegen 01:30 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte einrücken. Das Tanken und Aufklaren der Einsatzfahrzeuge zog sich allerdings noch eine Weile hin und wurde zum Teil erst im Verlauf des Montags abgeschlossen

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Jersbek

Teile gestohlen: Mehrere Autos in Jersbek aufgebrochen

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Jersbek – In der Nacht vom 30. November auf den 1. Dezember 2021 kam es in Jersbek zu mehreren Fahrzeugteilediebstählen und Fahrzeugaufbrüchen.

Shutterstock.com (Symbolbild)

Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden in der Zeit von 21 Uhr bis 07:00 Uhr ein BMW, zwei Daimler sowie ein VW aufgebrochen.

Entwendet wurden aus den Fahrzeugen Airbags, ein Lenkrad sowie ein Navigations-/ Infotainmentsystem.

Bei diesen Fahrzeugen sowie sechs weiteren Fahrzeugen der Marken Daimler, BMW und Audi wurden die Außenspiegelgläser entwendet.

Bei dem Audi wurde außerdem das Park-Distance-Control-System aus der Stoßstange fachgerecht ausgebaut. Die Schadenshöhe wird auf mehr als 10.000 Euro geschätzt. Betroffen waren die Straßen Struskamp, Dorfstraße, Zur Streuobstwiese, Klein Hansdorfer Straße und Timmerhornskamp.

Die Polizei sucht Zeugen: Wer hat im Bereich Jersbek in der Nacht vom 30.11. auf den 01.12.2021 verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102/ 809-0 entgegen.

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Ahrensburg

Betrüger beklauen Seniorin (84) in ihrer Wohnung in Ahrensburg

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Ahrensburg – Am 30. November 2021 kam es gegen 16 Uhr zu einem Trickdiebstahl in einem Mehrfamilienhaus in der Gerhart-Hauptmann-Straße in Ahrensburg.

Symbolfoto: Fleimax/Pixabay

Nach derzeitigem Kenntnisstand kam eine 84-jährige Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses nach Hause. Im Hausflur wurde sie von zwei Männern angesprochen, die angeblich schon länger auf sie warten.

Sie gaben sich als Stadtwerke-Mitarbeiter aus und müssen aufgrund eines Wasserrohrbruches in ihre Wohnung.

Einer der Männer half ihr die Einkäufe in die Wohnung zu tragen und lenkte sie im Badezimmer ab, während der zweite Mann offenbar unbemerkt in die Wohnung gelangte und diese durchsuchte.

Nachdem der Mann sich verabschiedete, musste sie feststellen, dass ihr Portemonnaie und Schmuck entwendet wurden. Die Schadenshöhe wird auf 1.000 Euro geschätzt.

Die beiden schlanken Männer waren dunkel bekleidet, trugen Handschuhe sowie blaue OP- Masken. Mehr Angaben konnten zu den Tätern nicht gemacht werden.

Wer kann Angaben zu den Tätern machen? Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Tatzeitraum beobachtet? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102/ 809-0 entgegen.

Bitte lassen Sie nie Handwerker in ihr Haus ohne dass diese von Ihnen beauftragt wurden. Bei Notfällen lassen Sie sich die Ausweise zeigen und prüfen sie die Angaben per Telefon bei Ihrem Versorger. Seien Sie vorsichtig!

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Bad Oldesloe

2,3 Promille: Polizei stoppt betrunkenen Autofahrer (38) in Bad Oldesloe

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Bad Oldesloe – Am 27. November 2021 beendeten Beamte des Polizeirevieres Bad Oldesloe gegen 2 Uhr eine Trunkenheitsfahrt.

Alkoholtest (Symbolbild). Foto: polizei

Nach derzeitigem Erkenntnisstand fiel den Beamten im Rahmen ihrer Streifenfahrt ein VW Caddy auf, der unsicher geführt wurde.

Auf die Anhalte-Signale sowie das eingeschaltetes Blaulicht und Martinshorn reagierte der Fahrer erst nach längerer Zeit.

Bei der Kontrolle nahmen die Beamten Atemalkoholgeruch bei dem 38- jährigen Fahrer aus Bad Oldesloe wahr.

Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 38-Jährigen ergab einen vorläufigen Wert von 2,37 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt.

Der 38-Jährige wird sich unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkoholeinfluss verantworten müssen.

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