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Polizei und Feuerwehr

Junge (12) auf Teich eingebrochen: Polizei warnt vor dünnem Eis

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Dünnes Eis (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Geesthacht – In Geesthacht ist ein Junge (12) ins Eis eingebrochen. Er hatte Glück, weil der Teich nicht sehr tief war.

Der 12-Jährige hatte am Montagnachmittag (21.1.) einen Teich in der Hansestraße in Geesthacht betreten und war durch die dünne Eisdecke gebrochen. Der Junge stand bis zur Hüfte im Wasser und konnte sich selbstständig zum Ufer retten. Er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Nach dem Vorfall warnt die Polizei ausdrücklich: „Das Betreten von Eisflächen ist lebensgefährlich. Die Eisdecken sind in keinster Weise tragfähig“

Auch der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein warnt vor dem Betreten von Eisflächen auf Gewässern: “Auch der Frost der letzten Tage und Nächte garantiert nicht, dass die Eisdecke auf Seen oder Flüssen tragfähig ist”, sagt Verbandssprecher Holger Bauer. “Das gilt auch für die kommenden Tage, für die noch Frost angesagt ist.” Besonders Kinder lassen sich von den glitzernden Eisflächen zu unvorsichtigem Verhalten verleiten.

Innerhalb weniger Minuten in rund drei bis vier Grad kaltem Wasser erschlaffen die Muskeln, der Körper erlahmt, die eingebrochene Person geht unter. Der Feuerwehr-verband gibt folgende Tipps zum Verhalten im Unglücksfall:

Wer einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen.

Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Eigensicherung beachten (Leinen/Schwimmweste/Rettungsring), nicht zu weit hinaus wagen.

Wer sich zum Helfen auf die Eisfläche begibt, sollte dafür eine Unterlage (Leiter, Bretter, Zaun, Hockeyschläger) verwenden, um das Gewicht zu verteilen.

Die Hilfsmittel kann man der eingebrochenen Person zuschieben. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage oder Äste machen die Rettung leichter.

Hilfreich können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein. Gerettete in warme Decken (Rettungsdecke) oder Jacken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht als “Hausmittel” mit Schnee abreiben.

Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen möglichst warmen Tee reichen.

Rufen Sie im Unglücksfall sofort über den Notruf 112 Hilfe bzw. organisieren Sie, dass jemand einen Notruf absetzt!

Vor allem bei unübersichtlichem Gelände kann ein Einweiser an einer markanten Wegkreuzung die Anfahrt der Rettungskräfte erleichtern.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Mann bei Einbruch in Dachboden auf frischer Tat erwischt

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Am Karfreitag, gegen 05.50 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus im Bad Oldesloer Schanzenbarg zu zwei Einbrüchen in Parzellen auf dem dortigen Dachboden.

“63-jährigen Anwohner war eine knappe Stunde zuvor aufgefallen, dass der Fahrstuhl des Hauses lief, was zu der Uhrzeit ungewöhnlich sei. Als er daraufhin im Hausflur nach dem Rechten sah, vernahm er Geräusche aus dem Bereich der Dachböden Hauses und verständigte die Polizei”, so Polizeisprecher Holger Meier.

Die Beamten trafen vor Ort (im Hausflur) einen Mann an und nahmen diesen zunächst vorläufig fest. Hierbei handelte es sich um einen polizeilich einschlägig bekannten 27-jährigen Bad Oldesloer, jedoch derzeit ohne festen Wohnsitz.

Im Rahmen der Festnahme leistete der 27-jährige nach Polizeiinformationen Widerstand. Bei der Durchsetzung der Festnahme wurde dieser dann laut Polizeiangaben leicht verletzt. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt.

Bei der Durchsuchung des Festgenommenen konnten die Beamten mutmaßliches Aufbruchswerkzeug auffinden. Etwaiges Stehlgut hatte der 27-jährige nicht bei sich.

Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Lübeck wurde der 27-jährige wieder entlassen, da die Voraussetzungen für die Beantragung eines Untersuchungshaftbefehls nicht vorlagen.

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Hamburg

Hamburg: 22-Jährige bei Streit in Mehrfamilienhaus tödlich verletzt.

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Polizeisperrung Symbolfoto: U J Alexander/shutterstock.com

Hamburg – Polizeibeamte nahmen heute Morgen (23. April) in Hamburg-Eimsbüttel einen 34-jährigen vorläufig fest, der im Verdacht steht, eine 22-jährige Nachbarin tödlich in der Nacht auf Dienstag verletzt zu haben. Die Ermittlungen hat die Mordkommission (LKA 41) übernommen.

“Nach ersten Erkenntnissen hatten Zeugen Schreie und Gepolter gehört und daraufhin den Notruf verständigt. Rettungskräften fanden dann vor dem Haus eine am Boden liegende Frau und begannen mit Reanimationsmaßnahmen”, so Polizeisprecher Daniel Ritterskamp

“Die Frau wurde notärztlich erstversorgt und in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Dort erlag die 22-Jährige den Verletzungen, die ihr offenbar durch stumpfe Gewaltanwendung zugefügt worden waren”, heißt es weiter.

Es soll laut Polizeiinformationen zuvor zu bisher ungeklärten Streitigkeiten zwischen der Frau und anderen Hausbewohnern gekommen sein.

Im Verlauf des Polizeieinsatzes nahmen die Beamten einen 34-jährigen Bewohner des Mehrfamilienhauses, als möglichen Tatverdächtigen vorläufig fest.

Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an. Hierbei wird insbesondere auch geprüft, ob sich der Tatverdacht gegen den 34-jährigen Mann konkretisieren lässt.

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Schleswig-Holstein

Geisterfahrer auf der A24: Polizei sucht Zeugen

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Witzhave – Am 21. April, gegen 23.30 Uhr, wurde der Polizei über Notruf ein Geisterfahrer auf der BAB 24 gemeldet. Anrufer war ein 26-jähriger Reinbeker, der auf der A 24 unterwegs war. Er teilte mit, dass er nur mit Glück und einem Ausweichmanöver einen Frontalzusammenstoß hatte verhindern können.

Der Falschfahrer befand sich zur Zeit des Notrufes in der Höhe von Witzhave und soll auf der Fahrbahn nach Hamburg aber in Richtung Berlin unterwegs sein. Es wurde sofort eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen eingeleitet.

Der Geisterfahrer konnte jedoch nicht angetroffen werden. Möglicherweise hatte dieser seinen Fehler bemerkt und die Fahrtrichtung geändert.

Das zuständige Polizeiautobahnrevier Ratzeburg hat ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet und sucht nun Zeugen und/oder weitere Geschädigte für die Geisterfahrt.

Wer kann nähere Angaben zu dem Geisterfahrer machen (Fahrzeugtyp, Kennzeichen)? Wer wurde durch den Geisterfahrer noch gefährdet?

Zeugen und weitere Geschädigte melden sich bitte beim Polizeiautobahn und Bezirksrevier Ratzeburg unter der Telefonnummer 04156 / 295-0.

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