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Kiel

Polizei findet 26 Kilo Cannabis: Vier Festnahmen

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Kiel/Hamburg – Die Polizei hat in Kiel 26 Kilo Cannabis sichergestellt und in diesem Zusammenhand mehrere Personen festgenommen.

Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER), die sich aus Beamten des Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes Hamburg zusammensetzt, führt seit geraumer Zeit ein umfangreiches Ermittlungsverfahren gegen einen 36-jährigen Kieler wegen unerlaubten Handeltreibens mit und Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.

Am Nachmittag des 17. Januar erfolgte die Festnahme des Beschuldigten, als dieser einen zwischenzeitlich identifizierten Betäubungsmittel-“Bunker” in der Absicht betreten hatte, dort gelagertes Cannabis an einen Abnehmer zu übergeben.

In diesem “Bunker” im Innenhof eines Autohandels in Kiel-Suchsdorf konnten 16 Kilo Marihuana sowie zehn Kilo Haschisch mit einem geschätzten Straßenverkaufswert von 235.000 Euro aufgefunden und beschlagnahmt werden.

Bei elf anschließend durchgeführten Wohnungsdurchsuchungen in Kiel (8) und Hamburg (3) konnte weiteres Cannabis beschlagnahmt werden. Es kam zu insgesamt vier vorläufigen Festnahmen.

Der 36-jährige sowie ein ebenfalls aus Kiel stammender 28-jähriger Mittäter wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter beim Amtsgericht Kiel vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle. Beide Männer wurden verschiedenen Justizvollzugsanstalten in Schleswig-Holstein zugeführt.

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Gesundheit

SH verzichtet auf Corona-Lockerungen und kündigt Bußgelder gegen Maskenverweigerer an

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Kiel – Aus Sorge vor einer zweiten Welle verzichtet das Land Schleswig-Holstein auf weitere Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen.

Datenstand: 04.08.2020 19:34:13. Quelle: RKI/schleswig-holstein.de

Das hat Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) gemeinsam mit Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) in Kiel mitgeteilt.

Bislang bestand noch die Hoffnung, dass es zum 10. August eine neue Verfügung in Kraft tritt. Doch steigende Infektionszahlen sprechen dagegen.

“Es ist jetzt nicht die Zeit, weiter zu Lockern”, sagte Ministerpräsident Günther am Mittwoch in Kiel. “Wir haben jetzt eine Situation, wo wir genau hinschauen müssen.”

Sorge bereiten der Landesregierung vor allem der Schulstart und die Urlaubsrückkehrer, die für einen weiteren Anstieg der Infektionszahlen sorgen könnten.

Wegen der angespannten Lage will Schleswig-Holstein jetzt stärker gegen Maskenverweigerer in Bussen und Bahnen vorgehen.

Wer im ÖPNV keine Mund-und-Nasenbedeckung trägt, muss künftig mit Bußgeldern rechnen.

Nordrhein-Westfalen hatte bereits angekündigt, entsprechende Verstöße künftig mit 150 Euro Strafe zu ahnden. Wie hoch das Bußgeld in Schleswig-Holstein sein wird, ließen Günther und Garg noch offen.

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Polizei und Feuerwehr

Unfall in Kiel: 23-Jährige am ersten Ausbildungstag von Fahnenmast erschlagen

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Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Kiel – Es sollte ein feierlicher Tag werden und er endete im Drama. Eine 23-Jährige ist in Kiel am ersten Ausbildungstag von einem Fahnenmast erschlagen worden.

“Die 23 Jährige war kurz vorher im Ratssaal gemeinsam mit 50 weiteren neuen Auszubildenden der Landeshauptstadt Kiel an ihrem ersten Ausbildungstag empfangen worden. Im Anschluss wollten sich diese für ein gemeinsames Foto auf dem Rathausplatz versammeln. Im gleichen Moment rangierte am Rande des Platzes ein Lkw und stieß dabei gegen einen Fahnenmast. Der Mast brach ab und stürzte auf die junge Frau”, teilt die Stadtverwaltung Kiel mit.

„Ich bin zutiefst erschüttert und geschockt“, sagt Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. Er war Zeuge des Unfalls auf dem Rathausplatz. „Es gibt keine Worte für das Entsetzen über dieses tragische Geschehen. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen.“

Die städtischen Auszubildenden, von denen einige ebenfalls ZeugInnen des tragischen Unfalls geworden sind, wurden vor Ort vom Kriseninterventionsteam betreut.

Am Dienstag werden SeelsorgerIinnen und die Stadtverwaltung den Auszubildenden erneut Hilfe anbieten, damit diese das Geschehen verarbeiten können.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Polizei und Feuerwehr

Polizei warnt vor betrügerischen Schockanrufen

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Geheimnisvoller, anonymer Anrufer Symbolfoto: Nobuhiro Asada / Shutterstock

Kiel / Plön – Den Polizei-Dienststellen in Kiel und im Kreis Plön sind am Donnerstag, 23. Juli, rund 25 Fälle von betrügerischen Telefonanrufen bekannt geworden. Neben den “klassischen” Enkeltrick-Anrufen sind auch sogenannte Schockanrufe getätigt worden.

Nach jetzigem Stand war keiner der Anrufe erfolgreich. In einem Fall konnte eine Geldabhebung verhindert werden.

“In dem Fall erhielt eine 81-jährige Kielerin am Nachmittag einen Anruf ihrer vermeintlichen Enkelin. Diese schilderte unter Tränen, dass sie einen Verkehrsunfall verursacht habe bei dem jemand ums Leben gekommen sei und nun Bargeld für die Kaution benötige, um einer Inhaftierung zu entgehen”, Matthias Arends .

Anschließend sei der Hörer an eine vermeintliche Polizeibeamtin weitergegeben worden, die den Vorfall bestätigt und weiteren Druck ausgeübt habe.

Unter dem ausgeübten Druck sagte die Seniorin eine Zahlung von rund 20 000 Euro zu. Sie informierte allerdings ihren Sohn, bevor sie das Geld von ihrem Konto abheben wollte.

Dieser wurde sofort misstrauisch, so dass die Beiden statt zur Bank direkt zum 3. Revier fuhren und Anzeige erstatteten.

Das Kommissariat 14 der Kieler Kriminalpolizei führt nun die Ermittlungen. Den Beamten ist die Masche bekannt. Typisch ist, dass durch eine vorgetäuschte Notsituation massiv Druck ausgeübt wird.

In der Regel geben die Anrufer an, dass sie sofort eine hohe Geldsumme benötigen, um einer Haftstrafe zu entgehen. In anderen Fällen sollte ein “Schmerzensgeld” an vermeintliche Unfallopfer gezahlt werden, um eine Anzeige abzuwenden.

Die Polizei rät zu grundsätzlichem Misstrauen bei solchen Anrufen. Beenden Sie das Gespräch und rufen Sie den jeweiligen Angehörigen unter der Ihnen bekannten Rufnummer an, um sich über die Echtheit des beschriebenen Anliegens zu vergewissern. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.

Lassen Sie sich keine Informationen über Angehörige oder Bekannte entlocken. Übergeben Sie kein Bargeld oder Wertsachen an fremde Personen. Die Polizei wird niemals Bargeld von Ihnen verlangen oder Wertsachen entgegennehmen. Rufen Sie die Polizei über 110, wenn sie derartige Anrufe erhalten.

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