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Polizei und Feuerwehr

Großfeuer in Mühlenrade: Brandursache bleibt unklar

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Feuerwehr im Einsatz
Symbolfoto: SL

Mühlenrade – Die Brandursache des Großbrandes in Mühlenrade, bei dem 30 Tiere ums Leben kamen, konnte nicht final ermittelt werden.

Am 10.Januar, gegen 00.40 Uhr, wurde durch den 67-jährigen Bewohner, eines aus dem 16. Jahrhundert stammenden Bauernhofes in Mühlenrade, ein Brand in seinen Stallungen entdeckt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte das Gebäude (Stallungen und Wohnhaus) bereits in voller Ausdehnung.

„Der 67-jährige Mühlenrader versuchte zusammen mit den Einsatzkräften seine 74 Rinder aus den brennenden Stallungen zu retten, ca. 30 Tiere verendeten jedoch vor Ort.Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt. Die genaue Brandursache und die Höhe des Schadens stehen noch nicht fest. Der Brandort wurde beschlagnahmt“, erklärte Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Es waren zur Brandbekämpfungen insgesamt11 Feuerwehren aus den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn mit insgesamt 150 Einsatzkräften vor Ort.

Unter Federführung der sachbearbeitenden Kriminalpolizei Geesthacht wurde der Brandort am 17.01.2019 begutachtet. Zwei Sachverständige des Landeskriminalamtes sowie zwei Beamte mit Brandmittelspürhunden untersuchten den Brandort auf eine Brandursache.

„Mit dem Ergebnis, dass die genaue Brandursache aufgrund des erheblichen Schadens nicht mehr explizit feststellbar war. Es können weder ein technischer Defekt, noch eine Brandstiftung ausgeschlossen werden. Jedoch konnten keinerlei Hinweise auf eine Brandstiftung erlangt werden. Die Suche der Brandmittelspürhunde verlief ohne Fund“, so Polizeisprecher Holger Meier.

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Hamburg

Hamburg: 29-Jähriger provoziert bei Verhaftung einen Unfall – LKA-Beamter schwer verletzt

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: Alexfan32 / shutterstock

Hamburg – Gestern Abend, 25. Februar, kam es bei der Verhaftung eines 29-jährigen Deutschen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 57-jähriger Polizeibeamter schwer verletzt wurde.

Gemeinsam mit der Polizei Itzehoe vollstreckten die Zielfahnder des Landeskriminalamtes (LKA 23) gestern Abend insgesamt drei Haftbefehle, die die Staatsanwaltschaft Itzehoe gegen einen 29-jährigen Deutschen ausgestellt hatte.

Der Gesuchte wurde gegen 21:35 Uhr an der Bushaltestelle Rugenbarg in der Luruper Hauptstraße in seinem PKW VW Phaeton (silber) sitzend angetroffen.

Die Beamten des Fahndungskommissariats der Polizei Itzehoe näherten sich in diesem Moment dem Fahrzeug. Für die Durchführung der Verhaftung gelangte einer der Fahnder auf den Beifahrersitz und gab sich als Polizeibeamter zu erkennen. Bevor jedoch sowohl der Fahrer, als auch das Fahrzeug unter Kontrolle gebracht werden konnten, gab der 29-jährige Fahrer Gas.

Der Fahrer des VW Phaeton wendete sein Fahrzeug von der Bushaltestelle und fuhr zunächst die Luruper Hauptstraße entlang in stadtauswärtige Richtung. Im weiteren Verlauf fuhr er plötzlich in den Gegenverkehr.

Dort kam es zum Zusammenstoß mit einem zivilen Funkstreifenwagen (BMW in schwarz), der von dem 57-jährigen Zielfahnder des Landeskriminalamtes gelenkt wurde.

Der 29-jährige Gesuchte schob anschließend durch anhaltendes Bedienen des Gaspedals den zivilen Funkstreifenwagen noch 11 Meter vor sich her, bis beide Fahrzeuge zum Stehen kamen.

Der 57-jährige Polizeibeamte wurde bei dem Zusammenstoß so schwer verletzt, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Er soll zwischenzeitlich sogar in Lebengsgefahrt gewesen sein.

Der Polizeibeamte aus Itzehoe wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Der 29-jährige Gesuchte blieb unverletzt. Er wurde verhaftet und dem Polizeikommissariat 25 zugeführt.

Die beiden Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt. Der Verkehrsunfalldienst Mitte / West hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

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Ahrensburg

Zehn Euro Beute, 300 Euro Sachschaden: Einbruch in Ahrensburg

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Ahrensburg – Am 25. Februar zwischen 12 Uhr und 12.30 Uhr, kam es in Ahrensburg im Waldemar-Bonsels-Weg zu einem Einbruch.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Während die Bewohner nur kurze Zeit nicht zu Hause waren drangen unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus ein. Dazu wurde die im rückwärtigen Bereich gelegene Terrassentür gewaltsam geöffnet.

Genaue Angaben zu möglichem Stehlgut können noch nicht gemacht werden, lediglich ein 10 Euro Schein wurde bereits sicher als fehlend festgestellt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf 300 Euro geschätzt.

Die Polizei sucht nun Zeugen: Wer hat um den o. g. Zeitraum herum in Ahrensburg in der Umgebung des Waldemar-Bonsels-Weg verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0.

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Polizei und Feuerwehr

Zusammenstoß mit Traktor: 94-jähriger Autofahrer stirbt bei Verkehrsunfall

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Koberg – Am 24. Februar, gegen 18:00 Uhr, kam es im Verlauf der Landesstraße 220, zwischen Koberg und Köthel (Kreis Herzogtum-Lauenburg), zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Personen tödlich verletzt wurde.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Ein 95-jähriger Mann befuhr mit einem Renault Clio die L220 aus Richtung Köthel kommend in Richtung Koberg. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geriet der Fahrzeugführer aus noch ungeklärter Ursache in einer langgestreckten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Traktor eines 38-jährigen aus Köthel. Der Renault Clio wurde durch die Wucht des Zusammenstoßes an den rechten Fahrbahnrand geschleudert und kam ca. 30 Meter entfernt in einer Feldzufahrt zum Stehen. Der 94-jährige Duvenseer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und von den Einsatzkräften aus seinem Renault Clio befreit. Er zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu und verstarb noch wenig später an der Unfallstelle. Der 38-jährige Traktor-Fahrer blieb unverletzt.

Zur Klärung der genauen Unfallursache zog die Polizei nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck einen Sachverständigen hinzu.

Während der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die L 220 für rund fünf Stunden gesperrt.

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