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Bad Oldesloe

Lego-Roboterbauer aus Bad Oldesloe gewinnen den Regionalwettbewerb in Hamburg

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Mindbreakers: Gewinner beim Regionalwettbewerb in Hamburg. Foto: hfr

Hamburg/Bad Oldesloe – Die Oldesloer Mindbreakers haben den Regionalwettbewerb der First Lego League in Hamburg gewonnen.

Die Lego-Roboterbauer aus Bad Oldesloe ließen ihren Roboter gegen zehn andere Teams fahren. Schon in den Vorjahren hatten sie regelmäßig diesen Wettbewerb gewonnen und deswegen war die Hoffnung groß, auch dieses Mal einen guten Platz zu belegen.

Für Bau und Programmierung des Roboters hatten sich die Mindbreakers viel Zeit genommen und programmierten bis noch bis zum Wettbewerbstag an den einzelnen Läufen. Aber pünktlich zum Wettbewerb konnte der Roboter in der Vorrunde die meisten Punkte von allen Teams machen und schaffte es bis ins Finale, wo er Zweiter wurde.

In ihre Forschungspräsentation, auch ein Teil des Wettbewerbs, hatten die Kinder und Jugendlichen viel Arbeit gesteckt. Sie hatten Überlegungen angestellt, die Sauerstoffversorgung auf der ISS zu verbessern. Hierzu hatten sie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen besucht und dort mit Forschern gesprochen. Als Ergebnis haben sie eine Kiste entwickelt, in der Moos wächst. Ein Mikroprozessor (Arduino) misst Luft- und Bodenfeuchte sowie den Sauerstoffwert und steuert Pflanzenbeleuchtung, Belüftung und Bewässerung. Die Mindbreakers hatten erfahren, dass Moos eine besonders große Oberfläche hat, so dass es viel Sauerstoff produzieren kann. Außerdem ist es leicht und kälteresistent und deshalb gut für den Weltraum geeignet. Für ihren Vortrag erhielten sie den zweiten Platz in der Kategorie Forschung.

Mit dieser Kiste, so die Theorie, könnte die Sauerstoffversorgung der Raumstation ISS verbessert werden. Foto: hfr

In der Kategorie Robotdesign wurde bewertet, wie gut der Roboter gebaut und programmiert war. „Karsten der Kasten 2“ erhielt dafür den zweiten Platz. Und zu guter Letzt gewannen die Mindbreakers die Kategorie Teamwork, indem sie sich und ihre Arbeitsmethoden überzeugend präsentierten.

Die Arbeit hat sich ausgezahlt – von 200 möglichen Punkten in allen Kategorien haben sie 196 erreicht, so dass sie mit Abstand als Gewinner des Wettbewerbs gekürt wurden.

Am 26. Januar geht es im Semifinale Nordost in Eberswalde bei Berlin weiter. Da die Konkurrenz dort um einiges härter sein wird, werden die Mindbreakers noch viel an ihrem Roboter arbeiten müssen.

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Bad Oldesloe

DRK Stormarn ruft auf: Schutzmasken nähen gegen den Lieferengpass!

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Bad Oldesloe – Schutzkleidung, Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken werden derzeit in großen Mengen in Kliniken, Corona-Testzentren und in Arztpraxen benötigt. Leider kommt es für Pflegeeinrichtungen vielerorts zu Lieferengpässen.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Stormarn fragt deshalb: Wer näht ehrenamtlich Mund-Nasen Masken?

Das DRK Stormarn benötigt für die Pflegenden in seinen vier Pflegediensten und einem Pflegeheim dringend entsprechende Masken.

Sie sollen in den DRK Pflegeeinrichtungen in Großhansdorf, Trittau, Glinde, Bargteheide, Reinfeld und Bad Oldesloe ausgegeben werden.

Eventuelle Überbestände wird das DRK Stormarn an andere Einrichtungen weitergeben.

Auch wenn selbstgenähte Mund-Nasen Maske nicht dem Standard der zertifizierten Masken entspricht, ist er dennoch sehr sinnvoll, denn die Menge an infektiösen Tröpfchen, die durch Sprechen oder Husten durch die Luft geschleudert werden, kann so zumindest reduziert werden.

Die Mund-Nasen Maske wird primär zum Schutz der Pflegebedürftigen getragen. Selbst genähter Mund-Nasen Masken sind zwar keine perfekte Lösung, aber immerhin eine gute.

Abgabestellen unter www.drk-stormarn.de.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Aus dem Tauschhaus wird in Coronazeiten ein “Gabenhaus”

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Das Tauschhaus in Bad Oldesloe wird übergangsweise zum “Gabenhaus”. Foto: SL

Bad Oldesloe Obdachlose und besonders finanziell Bedürftige haben es in Coronazeiten auch noch schwerer als sonst. In den leeren Städten werden die Spenden knapper. Begegnungen fallen durch die Kontaktbeschränkungen spärlicher aus.

In der Facebookgruppe “Oldesloe hilft sich” kam daher die Idee auf eine Art Gabenzaun einzurichten, wie es ihn bereits in anderen Städten gibt. Dort können Menschen abgepackte Pakete für Obdachlos oder besonders finanziell Bedürftige anhängen, die sich diese “Gaben” dann abholen.

In der Diskussion kam dann die Idee auf, dass man doch dafür das kleine “Tauschhaus” in der Mühlenstraße nutzen könnte, das die Oldesloerin Karin Hoffmann einst initiiert und aktuell auch betreut hatte.

Das Haus selbst schenkte sie der Stadt, die Pflege übernahm sie immer noch. Hoffmann erklärte sich bereit, das Haus für Gaben zur Verfügung zu stellen, wenn sich ein Team fände, dass es pflegt.

Dieses besteht nun aktuell aus Sophie Sommerfeld und Florian Kautter, die sich bereiterklärt haben, ein Auge darauf zu haben, dass das alles funktioniert. In der Gruppe haben sich bereits weitere Helfende gemeldet.

Ab heute Abend, 28. März, soll das “Gabenhaus” geöffnet sein. Foto: SL

Die Aktion ist mit dem Ordnungsamt abgestimmt worden. Abgelegt werden dürfen abgepackt Lebensmittel die nicht in der Küche zubereitet werden müssen, Kleidung, Schlafsäcke, Hygieneartikel und andere Dinge, die Obdachlosen und Menschen in Not helfen können.

Die Gegenstände sollen in Tüten verpackt werden, an diesen soll ein Zettel befestigt sein, der den Inhalt beschreibt. Das Haus dient explizit nicht, um dort jetzt Dinge abzulegen, die man nicht mehr braucht. Es fungiert aktuell auch nicht als Tauschhaus.

“Es geht darum Notstände zu lindern, nicht seinen Müll aus dem Haushalt loszuwerden”, betont Sommerfeld.

Das “Gabenhaus” wird am Sonnabendabend, 28. März, soweit hergestellt sein, dass das Einstellen von “Gaben” möglich ist. Es soll dann täglich kontrolliert werden.

Die Organisatoren hoffen auf die Mitbürger und haben Vertrauen, dass nur wirklich Bedürftige sich dann auch Gaben entnehmen werden. Dieses Vertrauen sei natürlich wichtig, damit das Projekt funktioniere.

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Bad Oldesloe

Schutzausrüstung wird knapp: Stormarn ruft Unternehmen zu Spenden auf

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Bad Oldesloe – Weil durch die Ausbreitung der Corona-Pandemie auch hier bald die Schutzausrüstungen knapp werden könnten, bittet der Kreis Stormarn Unternehmen aus der Region um Hilfe.

Symbolfoto: Soni´s/Shutterstock

Die Stormarner Krankenhäuser bereiten sich zurzeit auf die Versorgung vieler Covid-19-Kranker vor.

“Die nötige Schutzausstattung ist derzeit überall ein Engpass, die Bundesländer, der Bund und die EU bemühen sich intensiv, Schutzausrüstung in ausreichendem Umfang zu besorgen und bereitzustellen. Auch der Kreis Stormarn kauft verfügbare Ausrüstungen”, schreibt der Kreis Stormarn in dem Aufruf an örtliche Unternehmen.

Um dem Engpass an Schutzkleidung entgegenzuwirken, wird darum gebeten, dass Stormarner Unternehmen, die über Schutzkleidung verfügen – aber nicht zum Gesundheitswesen zählen – und diese dem Kreis zur Verfügung stellen können, sich zur Unterstützung an den Kreis Stormarn zu wenden.

Unternehmen, die ihre Hilfe anbieten können, wenden sich bitte per Mail an: s4-versorgung@kreis-stormarn.de .

Benötigt werden OP-Masken (Mund-Nasen-Schutz), FFP2/FFP3-Masken, Overalls, Schutzhandschuhe, Schutzbrillen sowie Schutzkittel.

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