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Fußball

VfL A-Jugend verteidigt Hallenkreismeistertitel

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Foto: VfL Oldesloe/hfr

Trittau – Die A-Jugend der Fußballer des VfL Oldesloe konnten ihren Titel bei den Hallenkreismeisterschaften verteidigen.

Dabei sah es nach dem ersten Turnierspiel gar nicht nach einem weiteren Jubelsturm in der Trittauer Sporthalle aus. Denn zum Auftakt musste sich der VfL mit einem 1:1 gegen die gut aufspielende Pölitzer zufrieden geben. „Da haben wir zu oft das 1 gegen 1 gesucht anstatt zu spielen”, merkte Trainer Torben Burmeister an.

Nach einer kurzen Ansprache und einer taktischen Umstellung zeigte man im Spiel gegen Bargfeld die erhoffte Reaktion. Beim 4:0 sahen die Zuschauer dann auch richtig tollen Futsal vom VfL. Danach ging es gegen TuS Hoisdorf. Ein spannendes Spiel, TuS traf die Latte und der VfL das Tor. Mit 1:0 behielten die Kreisstädter die Oberhand.

Auch gegen Preußen Reinfeld brauchte das VfL-Lager Geduld. Junaid Raja´s Treffer reichte zum Sieg gegen die Preußen. Die Planer des Turnieres hätten es nicht besser machen können, denn im Modus “Jeder gegen Jeden” kam es nun zum Endspiel VfL Oldesloe gegen den Oberligisten TSV Bargteheide.

Dem VfL genügte ein Remis, der TSV musste gewinnen, denn beide Teams waren punktgleich, doch der VfL hatte das bessere Torverhältnis. Beide Mannschaften gingen aber auf Sieg. Plötzlich war der VfL in Überzahl, denn der Oberligist bekam eine 2-Minuten-Strafe. Doch dieses wusste der Titelverteidiger nicht zu nutzen. “Das haben wir überhaupt nicht clever gelöst und es dem TSV viel zu einfach gemacht”, so Co-Trainer Fred Burmeister.  

So überstanden die “Weinroten” diese Unterzahl beinahe mühelos. Die Uhr tickte und tickte. Die Dramatik wuchs aber mit jeder Sekunde. Dann war der VfL nach einem Foul in Unterzahl. Noch etwas mehr als zwei Minuten zu spielen.  Zudem gab es nach dem 4. Mannschaftsfoul einen Strafstoss.

VfL-Keeper Malte Kahser, bereits beim Rudi Herzog Pokal als bester Torwart ausgezeichnet, pariertr. Doch der VfL war zwei Minuten in Unterzahl. Bargteheide machte unglaublichen Druck, wollte die Entscheidung, agierte in einige Szenen aber zu umständlich.

Die verbliebenen drei VfL-Feldspieler ackerten und Torwart Malte Kahser hielt einen eigentlich unhaltbaren Schuss und zudem weitere zwei Male stark.

Nach der Schlusssirene brachen dann beim VfL alle Dämme: Jubeltänze und Kabinentanz im blau-weißen Lager.

Mit einer tollen Mannschaftsleistung konnte die A-Jugend des VfL den Hallentitel erneut in die Kreisstadt holen.

„Das war nichts für schwache Nerven. Einfach großartig, dass sich die Jungs für den Aufwand belohnt haben. Einen Titel zu verteidigen, ist nochmal eine Stufe höher. Darauf kann man einfach stolz sein. Wir werden es aber sicher auch erst in einigen Tagen realisieren können”, so VfL Pressewart und Co-Trainer Nico v. Hausen nach dem packenden Finale, der aber auch gleich an die Turnierleitung vom Kreisfußballverband Stormarn dachte. „Toll, dass es Menschen gibt, die von morgens bis abends so ein Event für die Fußball-Jugend auf die Beine stellen und begleiten!”

Mit dem Erfolg qualifizierte sich die A-Jugend des VfL Oldesloe zudem für die Futsal-Landesmeisterschaft, die am 10. Februar in Henstedt-Ulzburg stattfindet.

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Fußball

Verpasster Aufstieg des HSV: Coach Dieter Hecking geht

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Fußball-Taktik Symbolfoto: Andrey_Poppv/shutterstock

Hamburg – Die erneut verpasste Rückkehr des HSV in die Bundesliga hat Konsequenzen auf der Trainerbank. Der bisherige Cheftrainer Dieter Hecking beendet sein Engagement bei den Hamburgern. Das bestätigte der Zweitliga-Verein am Sonnabend.

„Wir hatten einen sehr offenen, ehrlichen Austausch miteinander und danken Dieter für seine vertrauensvolle und ehrliche Zusammenarbeit”, so Vorstand Jonas Boldt

“Nach ausführlichen Analyse- und Ausrichtungsgesprächen zwischen dem 55-jährigen Fußball-Lehrer und Jonas Boldt kamen Hecking und der Vorstand Sport zur Entscheidung, dass es keine Verlängerung des am 30. Juni abgelaufenen Vertrags mit dem Chefcoach geben wird”, heißt es im Statement des Vereins..

„Ich bin vor einem Jahr hier angetreten, um gemeinsam mit den Verantwortlichen des Klubs das große Ziel des Hamburger SV zu erreichen“, erklärt Dieter Hecking auf der Homepage des HSV.

„Wir haben in der zurückliegenden Saison einiges geschafft: Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, die Fans zufriedengestellt, mehrere sehr schwierige Situationen rund um die Mannschaft gemeistert und auch den HSV in ruhigere Bahnen geführt. Aber wir haben das angestrebte Ziel nicht erreicht. Dafür übernehme ich die Verantwortung.“

„Ich werde, nach ausführlichen Gesprächen unter anderem mit Jonas Boldt, meine Tätigkeit in Hamburg nicht fortführen. Ich möchte den Verantwortlichen auch die Möglichkeit geben, in der Nach-Corona-Zeit und unter veränderten Bedingungen die nun nötigen Schritte zu gehen. Ich danke allen Kollegen, Mitarbeitern, der Mannschaft und den Verantwortlichen des HSV für die zurückliegenden Monate. Ich bedaure, dass wir das Ziel nicht erreicht haben“, so Hecking.

„Ich bedanke mich im Namen des HSV für die sehr gute und vertrauensvolle, ehrliche Zusammenarbeit. Dieter hat sich voll auf unsere Aufgabe eingelassen. Es ist für uns alle enttäuschend, dass wir das sportliche Saisonziel am Ende nicht erreicht haben“, so Boldt.

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Fußball

Blamage gegen Kleinstadtverein statt Aufstiegschance: Desolater HSV hängt in Liga 2 fest

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Symbolfoto: Michi S./Pixabay/hfr

Hamburg – Große Enttäuschung und Ernüchterung für alle HSV Fans. Mit 1:5 (0:2) hat der HSV seine Aufstiegschance im Spiel gegen den SV Sandhausen geradezu weggeworfen.

Im alles entscheidenden Spiel um den Relegationsplatz hatte sogar der schon fesstehende Aufsteiger und Zweitligameister Arminia Bielefeld Schützenhilfe geleistet und HSV-Konkurrent Heidenheim deutlich mit 3:0 die Grenzen aufgezeigt.

Doch anstatt diese Vorlage anzunehmen, ging der Hamburger Sportverein geradezu unter.

Als besondere Demütigung traf sogar Ex-HSV-Kicker Dennis Diekmeier zum 5:1, der beim HSV zuvor viele Jahre vergeblich auf einen Treffer gewartet hatte.

Was nach dem ersten verpassten Aufstieg und der damit versäumten Rückkehr in die Bundesliga noch als “Betriebsunfall” gewertet wurde und damit begründet, dass man sich erst an die zweite Liga gewöhnen müsse, gilt sicherlich jetzt nicht mehr als Ausrede. Der HSV hat es schlichtweg selbst vergeigt. Mit einer Leistung wie gegen Sandhausen hätte man langfristig wohl sogar eher mit der Abstiegszone Richtung 3. Liga und nichts mit dem Aufstieg zu tun.

“Es gibt keine Entschuldigungen. Wir brauchen nicht nach Ausreden zu suchen. Wir haben uns in der Corona-Zeit nicht belohnt und uns viele Punkte wegnehmen lassen. Jetzt heißt es, schnell zu analysiere und den Kopf hochzunehmen“, so HSV-Präsident Marcel Jansen im Interview mit dem Fernsehsender Sky.

Ob Trainer Dieter Hecking beim HSV bleiben wird, um den nächsten Anlauf Richtung Aufstieg in der Saison 2020/21 anzugehen, steht noch nicht fest.

Besondere Ironie an der Geschichte ist es, dass viele Fans nach dem Abstieg in Liga zwei Mannschaften wie “Sandhausen” aus der Kleinstadt bei Mannheim als beispielhaft für die Unattraktivität der zweiten Liga angeführt hatten. Jetzt hat dieses Sandhausen dem Fußballverein aus der Millionenmetropole den Aufstieg verhagelt.

Aufgestiegen sind derweil Arminia Bielefeld und der VfB Stuttgart. Um den dritten Aufstiegsplatz spielt der FC Heidenheim, der in der Relegation gegen SV Werder Bremen antreten wird.

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Bad Oldesloe

Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kicken wieder im Training

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Foto: SG Oldesloe/Reinfeld/von Hausen/hfr

Bad Oldesloe/Reinfeld – Die Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kommen nach der Corona-Pause wieder zurück ins Training. Mit Abstand, in Kleingruppen und mit jeder Menge weiterer Einschränkungen kehren die Nachwuchs-Fußballerinnen zurück auf die Fußballplätze in Bad Oldesloe und Reinfeld.

Der Mindestabstand muss dabei eingehalten werden. Auf ein richtiges Fußballspiel mit Zweikämpfen müssen die Mädchen daher weiterhin noch warten.

Aber endlich kann wieder gedribbelt, getrickst, gepasst und auf das Tor geschossen werden. Auch die weiteren Einschränkungen können der Freude, dass endlich wieder gekickt werden kann, keinen Abbruch tun.

Das Training ist erstmal nur in Kleingruppen mit maximal fünf Mädchen möglich. Umkleidekabinen und Duschen sind noch geschlossen, berichtet Sprecher Nico von Hausen.

Das Trainings-Equipment soll nicht angefasst werden. Die Trainer tragen Einweghandschuhe und bauen alle Gegenstände auf und ab. 

Als eines der wenigen Teams in Schleswig-Holstein bietet die SG Oldesloe/Reinfeld Mannschaften für alle Altersgruppen von der F-Juniorinnen bis hin zu den Frauen an.

Damit dies auch in der nach den Sommerferien beginnenden neuen Saison so bleibt, werden neue Fußballerinnen gesucht.

Dabei kommt es nicht darauf an, ob Mädchen es Mädchsen sind, die den Fußballsport neu kennenlernen möchten oder bereits erfahrene Spielerinnen: interessierte Mädchen und Frauen können sich im Internet unter www.sg-oldesloe-reinfeld.de, telefonisch bei Carolin Relling (0175/2449839) oder Sven Wepner (04533/204878) oder per E-Mail an soccergirls@sg-oldesloe-reinfeld.de informieren.

Auch wer Interesse hat, als Co-Trainer/in einzusteigen, kann sich hierüber gerne melden. Besonders weibliche Betreuer werden zur neuen Saison gesucht.

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