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Kiel

Fotoausstellung geplant: AWO Pflege sucht Hundertjährige

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Die AWO sucht hundertjährige Menschen. Foto: Bernd Bünsche

Kiel – In Schleswig-Holstein leben nicht nur die glücklichsten Menschen, sondern statistisch gesehen auch die ältesten. Mit einer einzigartigen Fotoaktion will die AWO Pflege, Schleswig-Holsteins Hundertjährige in den Mittelpunkt stellen.

Passend zum 100. Geburtstag der AWO im Jahr 2019 sollen Porträts von hundert Hundertjährigen aus Schleswig-Holstein in einer Fotoausstellung gezeigt und in einem Bildband veröffentlicht werden. Bis heute konnte der Fotograf Dr. Bernd Bünsche bereits 89 Porträts von Hundertjährigen aus Schleswig-Holstein in kunstvollen Schwarz-Weiß-Fotos mit seiner Kamera festhalten.

Endspurt bei der Suche

Um die Zahl von 100 Porträts zu erreichen, sucht die AWO Pflege noch mindestens weitere elf Hundertjährige aus Schleswig-Holstein, die Lust haben, sich porträtieren zu lassen und ihre Lebensgeschichte an die Nachwelt weiterzugeben. „Wir wollen ein realistisches Bild der Hundertjährigen in Schleswig-Holstein zeigen“, so Uwe Braun, Leiter des Unternehmensbereiches Pflege. Der Fotograf Dr. Bernd Bünsche, viele Jahre im Landesmuseen Schloss Gottorf tätig, schuf im Laufe seiner Arbeit bereits eine Serie eindrucksvoller Fotografien aus dem Alltag von Menschen. Die Hundertjährigen besucht er zuhause, nimmt sich viel Zeit und hat ein besonderes Auge für die Details.

Interesse geweckt?

Sie kennen jemanden, der hundert Jahre alt ist? Der in der Weimarer Republik gelebt, den Nationalsozialismus überlebt und das Wirtschaftswunder erlebt hat und der gerne an dieser Aktion teilnehmen würde? Dann melden Sie sich bei Anja Abel (Anja.Abel@awo-sh.de oder Telefon 0431 5114 551)

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Kiel

Schwimmunterricht stärken: Sportverband begrüßt Lösungsvorschläge des Landtags

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Schwimmen (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Kiel – Im Hinblick auf den in der kommenden Landtagssitzung vorgestellten Bericht der Landesregierung zur Förderung der Schwimmausbildung in Schleswig-Holstein begrüßt der Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein grundsätzlich die darin vorgeschlagenen Maßnahmen.

„Dabei freut uns, dass eine Reihe von Lösungsvorschlägen, die von der gemeinsamen Arbeitsgruppe mit dem Bildungsministerium im Projekt ‚Schleswig-Holstein lernt Schwimmen‘ erarbeitet wurden, im Bericht Berücksichtigung gefunden haben“, führt die Landesvorsitzende Irene Johns aus. Dazu zählten insbesondere die Ausweitung der Aus- und Fortbildung von Schwimmlehrkräften und Alternativen zum herkömmlichen Schwimmunterricht, wie Projektwochen, Kompaktkurse oder Ähnliches, erläutert Johns weiter.

Darüber hinaus weist der DKSB LV SH auf die dringende Notwendigkeit des im weiterführenden Antrag „Zugang zu Schwimmunterricht in Schleswig-Holstein stärken“ formulierten Anspruches hin, dass jedes Kind in Schleswig-Holstein im Rahmen des schulischen Sportunterrichts bis zum Ende der Grundschule schwimmen lerne.

Die Forderung, den Schwimmunterricht bereits an Grundschulen für alle Schülerinnen und Schüler durch verbindliche Regelungen zu gewährleisten, stellt der DKSB LV SH bereits seit langem. „Nach den erschreckenden Umfrageergebnissen des letzten Jahres, wonach fast 60 Prozent der Zehnjährigen nicht sicher schwimmen können, halten wir eine Priorisierung des Schwimmunterrichts bereits in der dritten und vierten Klasse für dringend erforderlich. Daher sind wir sehr erfreut, dass dies auch im Antrag der Regierungsfraktionen Beachtung findet“, betont Johns. „Es geht nicht nur darum, dass der Schwimmunterricht einen lebensnotwendigen Beitrag zur Sicherheit sowie Gesundheitsförderung leistet oder dass Kinder umso besser lernen, je jünger sie sind – es geht auch um die soziale Teilhabe“, so die Landesvorsitzende.

„Das Gemeinschaftserlebnis macht Spaß und stärkt das Selbstbewusstsein. Gerade für Kinder aus sozial benachteiligten Familien ist es eine wichtige Erfahrung, einmal nicht aus finanziellen Gründen von sozialen Aktivitäten ausgeschlossen zu sein und eine wichtige Kompetenz lernen zu können“, führt die Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche aus. „Schwimmunterricht leistet daher auch einen wichtigen Beitrag zu mehr sozialer Teilhabe von Kindern und damit auch zur Bekämpfung der Folgen von Kinderarmut. Deshalb sollten wir ihn auf jeden Fall schon ab der Grundschule sicherstellen – so wie es ja auch schon im Koalitionsvertrag als Zielsetzung formuliert wurde“, fordert Irene Johns.

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Kiel

Polizei findet 26 Kilo Cannabis: Vier Festnahmen

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Kiel/Hamburg – Die Polizei hat in Kiel 26 Kilo Cannabis sichergestellt und in diesem Zusammenhand mehrere Personen festgenommen.

Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER), die sich aus Beamten des Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes Hamburg zusammensetzt, führt seit geraumer Zeit ein umfangreiches Ermittlungsverfahren gegen einen 36-jährigen Kieler wegen unerlaubten Handeltreibens mit und Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.

Am Nachmittag des 17. Januar erfolgte die Festnahme des Beschuldigten, als dieser einen zwischenzeitlich identifizierten Betäubungsmittel-“Bunker” in der Absicht betreten hatte, dort gelagertes Cannabis an einen Abnehmer zu übergeben.

In diesem “Bunker” im Innenhof eines Autohandels in Kiel-Suchsdorf konnten 16 Kilo Marihuana sowie zehn Kilo Haschisch mit einem geschätzten Straßenverkaufswert von 235.000 Euro aufgefunden und beschlagnahmt werden.

Bei elf anschließend durchgeführten Wohnungsdurchsuchungen in Kiel (8) und Hamburg (3) konnte weiteres Cannabis beschlagnahmt werden. Es kam zu insgesamt vier vorläufigen Festnahmen.

Der 36-jährige sowie ein ebenfalls aus Kiel stammender 28-jähriger Mittäter wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter beim Amtsgericht Kiel vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle. Beide Männer wurden verschiedenen Justizvollzugsanstalten in Schleswig-Holstein zugeführt.

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Schleswig-Holstein

Zahl der Wohnungseinbrüche im Land deutlich zurückgegangen

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Symbolfoto: Robert Hoeting/shutterstock

Kiel – Die Polizei hat landesweit eine erste Bilanz der Wohnungseinbrüche in Schleswig-Holstein im Jahr 2018 gezogen. So registrierte die Landespolizei im abgelaufenen Jahr 4.950 Fälle von vollendeten und versuchten Wohnungseinbrüchen.

Dies sind rund 500 Fälle weniger als im Jahr 2017 (5491 Fälle). Damit bestätigt sich weiterhin der Trend zurückgehender Fallzahlen, allerdings auf einem, für ein Flächenland wie Schleswig-Holstein, immer noch hohem Niveau.

Im Dezember 2018 wurden in Schleswig-Holstein 728 Taten festgestellt. Dies stellt zwar den höchsten Wert des Jahres 2018 dar, ist aber der niedrigste Wert der vergangenen Jahre (2017: 787, 2016: 883, 2015: 1565, 2014: 959) im Monat Dezember.

Gegenüber dem Vormonat November 2018 mit 606 Wohnungseinbrüchen ist dies ein Anstieg von absolut 122 Taten, entsprechend 20 %. Damit bestätigte sich erneut die saisonale Steigerung in der “dunklen Jahreszeit”.

“Wir freuen uns über den deutlichen Rückgang der Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahr. Die Landespolizei hat in diesem Deliktsbereich erneut sehr intensiv gearbeitet. Die enge Zusammenarbeit von Ermittlern, Spurensicherern, Präventions- und Kontrollkräften ermöglicht es, Ermittlungsansätze zu generieren und die Zahl der Taten möglichst gering zu halten.”, so Thomas Bauchrowitz, Leiter des Landeskriminalamtes.

Ein wichtiger Konzeptbaustein seien die Kontrollmaßnahmen. Aktuell setzt die Polizeidirektion Bad Segeberg in den Landkreisen Pinneberg und Segeberg auch weiterhin auf Anhalte- und Sichtkontrollen im öffentlichen Verkehrsraum.

Die ursprüngliche Anordnung der Maßnahmen gemäß § 180 Abs. 3 Landesverwaltungsgesetz Schleswig-Holstein ist jüngst vom Amtsgericht Bad Segeberg verlängert worden. Sie gilt bis zum 6. Februar 2019.

Landespolizeidirektor Michael Wilksen betont: “Die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Damit ist zum einen die situative Wachsamkeit gemeint, also die Sensibilität für verdächtige Personen in der eigenen Nachbarschaft und die sofortige Benachrichtigung der Polizei über die Notrufnummer 110. Zum anderen geht es auch um das thematische Interesse für die richtige Sicherung der eigenen vier Wände. Je besser die eigene Wohnung gesichert ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Einbrecher erfolglos bleiben.”

Ein wichtiger Hinweis zu den eingangs verwendeten Daten: Es handelt sich um aktuelle Lagedaten aus dem Vorgangsbearbeitungssystem der Landespolizei, nicht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS).

Aktuelle Lagezahlen eignen sich für operative Zwecke und gewinnen aufgrund ihrer zeitnahen Erfassung zunehmend an Bedeutung. Sie stellen die tatsächlich durch die Polizei aufgenommenen Einbrüche dar.

Sie haben aber als “Eingangsstatistik” keine PKS-vergleichbare Qualität. Sie liefern andere Zahlen als die Ausgangsstatistik PKS. Die Darstellung von Lagezahlen aus dem polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystem erfolgt nach dem Erstelldatum des Vorgangs.

 

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