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Bad Oldesloe

Rudi-Herzog-Pokal: SV Eichede II triumphiert in der Stormarnhalle

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Der SV Eichede II holte sich den Pokal zurück.
Foto: SL

Bad Oldesloe – Der Gewinn des Rudi Herzog Pokals durch den SV Preußen Reinfeld im Vorjahr war nur eine kurze Unterbrechung in der Siegesserie des SV Eichede II, der sich 2019 den Pokal zurückholte, den die U23 aus Steinburg bereits 2017 und 2016 gesichert hatte. 

Im Finale des Traditionsturniers des VfL Oldesloe  besiegte der SVE II den SSV Pölitz mit 3:2. Für größere Aufregung und eine Menge Emotionen zum Abschluss des Turniers sorgten dabei einige Entscheidungen des Unparteiischen, der beim Stand von 2:1 für Pölitz gleich zwei Spieler des SSV mit Zeitstrafen auf die Bank schickte.

Die Pölitzer fühlten sich ungerecht behandelt, hielten zwar mit nur noch zwei Feldspielern sogar noch gut dagegen, mussten aber im Endeffekt Ausgleich und die Führung für den Favoriten hinnehmen. Mathis Hansen und Yannik Marschner  trafen für den SVE II. Das führte zu Frust und einer roten Karte gegen SSV Neuzugang Zakaria Sahli in der sprichwörtlichen letzten Sekunde des Turniers, der die Leistung des Schiedsrichters kommentierte.

Auf den dritten Platz kam am Ende Verbandsligist VfL Tremsbüttel, der die Überraschungsmannschaft – die U19 des Gastgebers – im Spiel um Platz 3 deutlich besiegte. Der überzeugend auftretenden U19 aus der Kreisstadt war zum Turnierschluss langsam ein wenig die Puste ausgegangen.

Torjägerkanone für Frederik Kühn vom VfL Tremsbüttel. Er setzte sich gegen Julian Ramm (SSV Pölitz) im Neunmeterschießen durch. 

Torschützenkönig wurde Frederik Kühn vom VfL Tremsbüttel. Zum besten Torhüter wurde Malte Kahser von der U19 des VfL Oldesloe gewählt. 

Die 1. Mannschaft der Gastgeber vom VfL Oldesloe  war bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Das galt überraschend auch für Titelverteidiger und Landesligist SV Preußen Reinfeld, der in allen drei Vorrundenpartien zwar ungeschlagen blieb, aber auch keines der Spiele gewinnen konnte und somit insgesamt enttäuschte

Auch der SV Hamberge und der Rümpeler SV mussten früh die Fahnen streichen. Die Rümpeler hatten sich über das Qualifikationsturnier am Freitagabend das letzte Ticket für den RHP 2019 gesichert. 

Überzeugen nicht nur als Fußballerinnen sondern auch hinter dem Tresen. Spielerinnen der SG Oldesloe/Kronsforde/Phönix

Sehr zufrieden waren die Gastgeber vom Verbandsligisten VfL Oldesloe mit den insgesamt 600 Zuschauern auf den vollen Rängen, die das Turnier am Freitag und Sonnabend besuchten und für gute “Budenzauber”-Stimmung in der Stormarnhalle sorgten.

 

Für das Catering waren die Kickerinnen der SG Oldesloe/Kronsforde/Phönix zuständig, die diesen Job mit viel Spaß durchführten. 

2020 geht der RHP dann in die nächste Runde. 

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Bad Oldesloe

80-Jährige sammelt 500 Euro für die Stormarner Werkstätten

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Bad Oldesloe – Die Oldesloerin Dorothea Kaben hat sich zu ihrem 80. Geburtstag von ihren Gästen nur eine Sache gewünscht: Geld, das den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe gespendet werden soll.

Freuen sich über die Geburtstags-Spende von Dorothea Kaben in Höhe von 500 Euro für die Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe: Einrichtungsleiter Stephan Bruns (r.) sowie der Leiter des Begleitenden Dienstes, Falko Wildgrube.

„Wir haben ja nur im kleinen Rahmen gefeiert, aber ich habe eine Box aufgestellt und es sind 500 Euro zusammengekommen“, freut sich die Oldesloerin über die Großzügigkeit ihrer Gäste.

Das Geld hat sie jetzt an den Förderverein der Werkstatt übergeben.

Sie betrachtet ihre Spende als „Wunscherfüller“ für die Mitarbeitenden der Werkstatt.

Wie Dorothea Kaben auf die Werkstätten als Spendenempfänger kam? Es gibt eine lange Verbundenheit: Von 1994 bis zu ihrem Tod im Jahr 2008 war Kabens Tochter Kerstin Mitarbeitende.

„Sie hat immer gerne da gearbeitet“, erinnert sich die Bad Oldesloerin. Einrichtungsleiter Stephan Bruns: „Wir freuen uns riesig, dass Frau Kaben nach so langer Zeit noch immer mit uns, unserer Arbeit und unseren Mitarbeitenden, verbunden ist. Wir bedanken uns herzlich für diese Spende.“

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Bad Oldesloe

Radfahrer wird in Bad Oldesloe von Traktor-Gespann überrollt und stirbt

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Bad Oldesloe – Zwischen den Oldesloer Ortsteilen Schadehorn und Poggensee ist am Montag ein Mann von einem Traktor-Anhänger überrollt worden. Der Radfahrer (82) starb noch an der Unfallstelle.

Symbolfoto: SL

Zu dem schrecklichen Unfall kam es am 18. Oktober gegen 17 Uhr in der Straße Poggensee.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 28-jähriger Fahrer eines Traktors mit voll beladenem Silageanhänger den Verbindungsweg von Poggensee in Richtung Schadehorn.

Ihm kam auf dem schmalen Weg ein Radfahrer entgegen. Der 28- Jährige aus Mecklenburg-Vorpommern stoppte den landwirtschaftlichen Zug auf dem Grünstreifen. Der Radfahrer hielt ebenfalls an, stieg von seinem Fahrrad und wartete auf dem Grünstreifen.

Der Traktor fuhr wieder an, als der Fahrer bemerkte, dass der Radfahrer plötzlich stürzte und vor den Anhänger fiel.

Trotz sofortiger Bremsung konnte der 28-Jährige das Überrollen des Gestürzten nicht mehr verhindern. Der 82-jährige Radfahrer aus Bad Oldesloe verstarb noch an der Unfallstelle.

Für die Ermittlung der Unfallursache wurde ein Gutachter durch die Staatsanwaltschaft Lübeck beauftragt.

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Bad Oldesloe

Stormarner SPD zur Landtagswahl: “CDU in die Opposition schicken”

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Bad Oldesloe/Bargteheide – Am vergangenen Freitag trafen sich die Sozialdemokraten im Bürgerhaus in Bad Oldesloe und kürten den Bargteheider Fraktionsvorsitzenden Mehmet Dalkilinc (36) zu Ihrem Direktkandidaten.

Dalkilinc, der seit kurzen auch in Personalunion mit Marion Meyer Kreisvorsitzender der SPD Stormarn ist, wird den Wahlkreis Stormarn Nord vertreten.

Hierzu gehören die Städte Reinfeld, Bad Oldesloe, Bargteheide sowie die Ämter Nordstormarn, Bad-Oldesloe-Land und Bargteheide-Land.

In einer Kampfabstimmung mit der Kreistagsabgeordneten Franziska Eggen (27) gewann Dalkilinc deutlich mit 31 zu 5 Ja-Stimmen.

Vor Beginn der Abstimmung hielt die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, Sophia Schiebe, eine Rede und heizte die anwesenden Parteimitglieder auf die anstehende Landtagswahl ein.

In seiner Rede ging Dalkilinc auf die Versäumnisse und Fehler der jetzigen Jamaika-Regierung ein: „Die Fertigstellung der A20 wurde versprochen, Kommunen werden mit Kosten wie bei den Straßenausbaubeiträgen allein gelassen, das neue-Kita-Gesetz ist ein reinstes Desaster. Jamaika hat nicht geliefert. Die CDU gehört ab nächstem Jahr in die Opposition.“

Als Betriebsrat und Schwerbehindertenvertreter kämpfe er täglich gegen ungerechte Löhne, Überstunden, gefüllte Langzeitkonten und für faire Arbeitsbedingungen. Ebenso sei es ihm ein Anliegen sich für Inklusion und gegen Rassismus einzusetzen.

Dalkilinc: „Ein Aufbruch sowie ein Neuanfang kann nur mit einer SPD geführten Regierung gelingen. Es ist an der Zeit für soziale und gerechte Politik. Dies geht nur mit dem neuen Ministerpräsidenten Thomas Losse-Müller.“

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