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Kultur

Bargteheide: AG Kultur möchte Kinoprogramm in die Hände des Trägervereins geben

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Kino
Symbolfoto: Razoom Game / shutterstock.com

Bargteheide – Nach dem Streit zwischen dem Trägerverein des Kleinen Theater Bargteheide und dem ehemaligen “Cinema Paradiso” Chefs Hans Peter Jansen, an dessen Ende der Abschied des preigekrönten Kinobetreibers aus Bargteheide stand, läuft nun offenbar alles darauf hinaus, dass der Trägerverein den Kinobetrieb übernehmen wird.

Seit Dezember hat das Kino im Kleinen Theater geschlossen. Einen Projektor gibt es aktuell auch nicht mehr. Dieser gehörte Jansen und er nahm ihn bei seinem wütenden Abgang aus Bargteheide mit, während er Wandverkleidung und Teile des Mobilars an die Stadt verkaufte.Jansen, der stets betonte nur der Trägerverein sei Schuld an seinem Abschied, hatte stets befürchtet, man wolle ihn aus dem Theater vertreiben, um dann selbst das Programm gestalten zu können. Letzteres könnte nun tatsächlich eintreten.

Der Trägerverein  –  der sich vor dem öffentlichen Zoff mit Kinobetreiber Jansen auch mit dem Kulturring und der ehemaligen Theaterschule im Streit überworfen hatte und daher in der Kritik stand  – war jetzt der einzige Bewerber auf die Fortführung des Kinobetriebs. Mit einem Konzept, das gestern nicht-öffentlich dem AG Kultur präsentiert wurde, konnte man überzeugen. Die AG Kultur stimmte einstimmig für Verhandlungen mit dem Trägerverein zur Aufnahme des Kinobetriebs.

Der fehlende Projektor, der zwischen 50 000 und 100 000 Euro aus der Stadtkasse benötigen dürfte, soll angeschafft werden, um möglichst zeitnah wieder Kinoprogramm im Kleinen Theater anbieten zu können.

Bürgermeisterin Kruse-Gobrecht berichtet im Namen der Arbeitsgruppe dazu: „Wir wollen zeitnah die Verhandlungen aufnehmen, damit der Kinobetrieb schnellst möglich wieder aufgenommen wird. Ein qualitativ weiterhin gutes Programm soll dabei gewährleistet werden“.

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Bad Oldesloe

Schule trifft Kultur: Kreis fördert erneut Projekte

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Zusammenarbeit von Schülern und Künstlern werden gefördert. Foto: Krei Stormarn/hfr

Bad Oldesloe – Kooperationen zwischen Schulen und Künstlern oder Kulturakteuren unterschiedlicher Sparten haben sich in den letzten Jahren nach Aussage der Kreiskulturabteilung als erfolgreich erwiesen.

Daher freue man sich, dass der Schul-, Kultur- und Sportausschuss ihrem Vorschlag gefolgt ist und für 2019 die Haushaltsmittel für erneute Projektförderungen verabschiedet hat.

Es stehen nunmehr für dieses Jahr Mittel in Höhe von 5.000 Euro zur Förderung von Projekten der kulturellen Bildung zur Verfügung.

Insgesamt können damit erneut fünf Projekte mit einer Förderung von jeweils bis zu 1.000 Euro berücksichtigt werden. Die Bewerbung erfolgt formlos bis zum 30. Mai an die Kulturabteilung.

„Mit der Förderung möchten wir die außerschulischen Kooperationen zwischen Schule und Kultur durch den Einbezug von professionellen Kulturmachern anstoßen und ermöglichen. Die bisher geförderten Projekte in 2017 und 2018 zeigen die Potentiale dieser Verbindung, aber auch die Notwendigkeit der Förderung. Beide Seiten profitieren im Rahmen von Projekten der kulturellen Bildung voneinander und ermöglichen ganz neue Facetten des Lernens“, so Kreiskulturreferentin Tanja Lütje.

Die Bewerbung kann sowohl von den Schulen als auch von den Kulturakteuren ausgehen und sollte einen Bezug zum Kreis Stormarn beinhalten. Die Kulturakteure sollten eine Vermittlungs-Qualifizierung nachweisen (z.B. durch den Nachweis der Fortbildung im Rahmen des Projektes “Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule”).

Die Bewerbung kann bis zum 30.05.2019 (Ausschlussfrist) formlos in der Kreiskulturabteilung unter kultur@kreis-stormarn.de eingereicht werden.

Die Fördermittelvergabe wird dann kurzfristig unter Einbezug des Schul- Kultur und Sportausschusses des Kreises erfolgen.

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Kultur

Barocke Passionsmusik in der Bargteheider Kirche

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Annegret Siedel Foto: Siedel/hfr

Bargteheide – Ein Kammerkonzert in der Bargteheider Kirche am Sonntag, dem 31. März um 18 Uhr, präsentiert barocke Passionsmusik.

Es spielen die Barockgeigerin Annegret Siedel, es singt der Bass Till Schulze und Andis Paegle begleitet am Cembalo und der Orgel.

Annegret Siedel ist eine international gefragte Geigerin, ihre CD-Aufnahme mit Bibers Rosenkranz-Sonaten hat vielfach Beachtung bei Musikkritikern und Fans gefunden. Die ausgezeichnete Violinistin ist im Bereich der Alten Musik als Solistin und mit Spitzenensembles tätig. Zudem leitet sie selbst das Ensemble „Bell’arte Salzburg“.

Bassbariton Till Schulze ist sowohl im Opernfach als auch auf Konzertpodien wie der Berliner Philharmonie oder dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt als Solist und Ensemble Sänger gefragt.

Das Trio wird vervollständigt durch den Bargteheider Kantor Andis Paegle, der bei Hans-Jürgen Schnoor an der Lübecker Musikhochschule Cembalo studierte. Gemeinsam führen sie Werke aus der Zeit des Barock auf von den norddeutschen Meistern Franz Tunder und Heinrich Ignaz Franz Biber, der als erster großer Geigenvirtuosen gilt; außerdem von den in Venedig tätigen und von italienischer Musik stark beeinflussten Komponisten Heinrich Schütz und Johann Rosenmüller.

Besondere Beachtung verdienen bei diesem Konzert laut Veranstalter die Rosenkranzsonaten von Ignaz Biber, von denen das Trio die Nummern VI und X spielen. Die fünfzehn Rosenkranzsonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber bilden ein faszinierendes zyklisches Werk.

Jede Sonate ist einem Ereignis aus dem Leben Marias und Jesu zugeordnet, das im Rosenkranz bedacht wird. So greift zum Beispiel das Lamento der Sonata VI die Situation kurz vor der Gefangennahme Jesu auf. Musikalisch wird „Angst“ durch absteigende Chromatik, ungewöhnliche harmonische Schritte und durch wimmerndes, flehendes Bogen-Vibrato erzeugt.

Durch den Einsatz von verschiedenen Violin-Stimmungen (Skordaturen), die von der Normalstimmung des Instruments in Quinten abweichen, nehmen die Rosenkranzsonaten eine einmalige Stellung in der Geschichte des Violinspiels ein. Sie zu spielen ist eine besondere Herausforderung für alle Geigerinnen. Annegret Siedel bringt für das Konzert mehrere Geigen mit, um das umständliche Umstimmen zu vermeiden.

Der Eintritt für dieses Konzert beträgt zehn, ermäßigt acht und fünf Euro. Karten sind, im Vorverkauf um einen Euro ermäßigt, erhältlich bei der Bargteheider Buchhandlung, der Arkadenbuchhandlung und in der Filiale der Sparkasse Holstein oder an der Abendkasse.

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Kultur

Ahrensburg: Klarinettenabend mit Weltstar Sharon Kam

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Sharon Kam spielt in Ahrensburg. Foto: hfr

Ahrensburg – Sie gehört seit 20 Jahren zu den weltweit führenden Klarinettistinnen und arbeitet mit den bedeutendsten Orchestern in den USA, Europa und Japan, nun ist sie wieder in Ahrensburg zu erleben: Sharon Kam!

Auf Einladung des Vereins Theater und Musik in Ahrensburg e. V. gibt sie am Samstag, 30. März 2019, 20 Uhr, im Eduard-Söring-Saal, Waldstraße 14, ein Konzert mit Werken von Claude Debussy (Rhapsodie), Paul Hindemith (Sonate), Nils Gade (Fantasiestücke), Alban Berg (Vier Stücke) und Johannes Brahms (Sonate op. 120 Nr. 1).

Neben ihren Auftritten als Solistin mit den berühmtesten Orchestern und Dirigenten ist Sharon Kam eine begeisterte Kammermusikerin, als die sie das Ahrensburger Publikum bereits mehrfach erleben durfte.

Viele Ahrensburger Konzertfreunde werden sich an Sharon Kams Konzert mit dem Pianisten Itamar Golan 2013 erinnern. Diesmal konzertiert sie mit dem italienischen Pianisten Enrico Pace, der als 20-jähriger den Ersten Preis beim Internationalen Yamaha-Wettbewerb in Stresa gewann, zwei Jahre später den Ersten Preis beim Internationalen Franz Liszt- Klavierwettbewerb in Utrecht.

Der Konzertabend mit dem weltweit so erfolgreichen Duo und einem anspruchsvollen Programm verspricht ein großes Konzerterlebnis zu werden.

Karten zu 17 bis 26 Euro an den bekannten MARKT – Theaterkassen in Ahrensburg, Große Straße 15a, und Bargteheide, Rathausstraße 25, sowie an der Abendkasse.

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