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Reinbek

Reinbek: Mann wollte 100 Pakete Kaffee klauen

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Reinbek – Ein Mann hat in einem Penny-Markt in Reinbek versucht, 102 Pakete Kaffee zu klauen. Der Diebstahl wurde von einer Angestellten (45) verhindert. Die Frau wurde leicht verletzt.

Diebstahl ereignete sich bereits am 4. Januar gegen 12.20 Uhr in dem Penny-Markt in der Hermann-Körner-Straße in Reinbek. Eine 45- jährige Angestellte wurde dabei auf eine männliche Person aufmerksam, die mit einem vollgepackten Einkaufswagen über den Eingangsbereich den Penny-Markt verließ. Sie nahm umgehend die Verfolgung auf und bekam die Person auf dem Parkplatz zu fassen.

Der unbekannte Mann setzte sich zur Wehr und verletzte die Angestellte dabei leicht. Er ließ von seinem Stehlgut, 102 Pakete Kaffee im Wert von 600 Euro, ab. Der Täter flüchtete in Richtung Scholtzstraße. Eine Personenbeschreibung liegt nicht vor.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen: Wer kann Angaben zum Täter machen? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Reinbek unter der Telefonnummer 040/727707-0.

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Reinbek

Keyless-Go-System: Diebe klauen Luxus-Autos in Stormarn

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Reinbek/Oststeinbek – Der Mercedes war auf einem öffentlichen Parkplatz abgestellt und verfügte über ein sogenanntes Keyless-Go-System. Jetzt ist er weg. Auch in Oststeinbek kam ein Fahrzeug abhanden.

Der Diebstahl des 150.000 Euro teuren Mercedes-Benz GLE 63S AMG ereignete sich in der Nacht von Freitag auf Sonnabend, 15. auf den 16. März, im Lerchenweg in Reinbek.

Wie der oder die Täter in das Fahrzeug gelangen und es starten konnten, ist nicht bekannt. Allerdings verfügt der Mercedes über ein sogenanntes Keyless-Go System, bei dem kein herkömmlicher Schlüssel notwendig ist, um das Fahrzeug starten zu können. Die elektronische Sicherung lässt sich mit der richtigen Technik offenbar leicht umgehen.

Auch in Oststeinbek ist in der selben Nacht ein Fahrzeug gestohlen worden. Auch hier konnten die Diebe die Keyless-Go-Sicherung umgehen. Zwischen 1 und 3 Uhr wurde im Grenzweg ein BMW X6 im Wert von etwa 40.000 Euro aus einem Carport entwendet.

Die Polizei bittet um Mithilfe und sucht Zeugen: Wer kann Hinweise zu dem möglichen Verbleib der Fahrzeuge machen? Wem sind im Tatzeitraum in Reinbek (Lerchenweg) sowie in Oststeinbek (Grenzweg) verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Zeugenhinwiese bitte an die Kriminalpolizei in Reinbek unter der Telefonnummer 040/727707-0

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Sport

Reinbeker Karateka sichern sich 17 Landesmeisterschafts-Medaillen

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Foto: TSV Reinbek/Hfr

Reinbek – Die Karateka des TSV Reinbek verteidigten ihren Platz als erfolgreichster Verein Schleswig-Holsteins beeindruckend bei der Landesmeisterschaft der Erwachsenen.

Die diesjährige Landesmeisterschaft fand, so wie im letzten Jahr,  in Holm statt. Die Reinbeker Karate-Asse hatten sich viel vorgenommen. Das Ziel war wieder, wie die Jahre zuvor, im Medaillenspiegel am Ende ganz oben zu stehen und möglichst viele Platzierungen einzufahren.

Am Ende konnten sich die Reinbeker über acht Goldmedaillen, vier Silbermedaillen und fünf Bronzemedaillen freuen. Damit waren sie mit Abstand erneut der erfolgreichste Verein des Landes.

Besonders hervorheben kann man Ramin Hafizi, der mit gerade einmal 17 Jahren bei der Leistungsklasse vier Landesmeistertitel gewinnen konnte und zusätzlich noch eine Bronzemedaille.

„Von all seinen Kämpfen hat er lediglich einen verloren und das gegen „gestandene“ Männer. Dies lässt hoffen auf die kommende Deutsche Meisterschaft“, heißt es aus dem Team des TSV Reinbek.

Auch der Sieg des Herren Teams war erfreulich für die Stormarner, da Teamwettbewerbe besondere Emotionen auslösen und die Stimmung immer noch ein Tick emotionaler ist. In knapp vier Wochen finden die Deutschen Meisterschaften in Chemnitz statt.

„Auch wenn das Abschneiden bei der Landesmeisterschaft ein gutes Ergebnis ist, so hat doch jeder Sportler noch die ein oder andere Baustelle an die gearbeitet werden muss, um beim Höhepunkt des Jahres auch gut abzuschneiden“, so die Verantwortlichen des TSV Reinbek, die ihren Schützlingen aber auch herzlich zu den Erfolgen gratulierten.

Eine der zahlreichen Siegerehrungen mit Reinbeker Beteiligung. In der Mitte Ramin Hafizi und mit der Silbermedaille links daneben Maximilian Spisla.
Foto: TSV Reinbek/hfr

Gold konnten folgend Sportler erreichen:
Kim Hellwig -60KG Leistungsklasse
Fabian Ziebinski -75KG Leistungsklasse
Vincent Koop -75KG in der U21
Ramin Hafizi +84KG Leistungsklasse und U21, sowie Allkategorie U21
Annika Schlüter +60KG Ü30 Masterklasse
Kumite-Team Herren (Fabian Ziebinski, Maximilian Spisla, Sascha Veldung, Ramin Hafizi, Vincent Koop, Kim Hellwig)

Die Silbermedaille sicherte sich:
Kim Hellwig -60 KG in der U21
Maximilian Spisla +84KG Leistungsklasse
Sascha Veldung Leistungsklasse Allkategorie
Vincent Koop U21 Allkategorie

Bronze holten sich:
Maximilian Spisla Leistungsklasse Allkategorie
Sascha Veldung -84KG Leistungsklasse
Victor Stolz Kata Leistungsklasse
Annika Schlüter -68KG Leistungsklasse
Ramin Hafizi Leistungsklasse Allkategorie

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Reinbek

Volkstrauertags-Gruppe aus Bargteheide erhält Olof-Palme-Friedenspreis

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Heidburg Behling nahm den Olof-Palme-Friedenspreis gemeinsam mit ihrer Volkstrauertagsgruppe entgegen. Foto: Fischer

Reinbek – Die Volkstrauertags-Gruppe Bargteheide hat den diesjährigen Olof-Palme Friedenspreis des SPD erhalten.

Immer am Todestag des früheren Ministerpräsidenten von Schweden verleiht die SPD Stormarn in Kooperation mit der Walter-Jacobsen-Gesellschaft den in diesem Jahr mit 2.250 Euro dotierten Preis an ehrenamtliche Gruppen, Verbände, Vereine oder auch Einzelpersonen, die sich in besonderer Weise für Frieden und Demokratie einsetzen.

Unter den Rednern war auch die Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan. „Friedenspreise sind immer noch aktuell und das ist ja eigentlich keine gute Nachricht. Heißt es doch, dass es nicht mehr Frieden gibt auf der Welt als früher“, sagte die 75-Jährige in ihrer Festrede. Umso wichtiger sei die Arbeit der Nominierten: „Friedensarbeit ist Alltagsarbeit. Es geht um die subjektive Einstellung, wie wir Menschen begegnen.“

Für den Preis vorgeschlagen waren in diesem Jahr vier Gruppen und Einzelpersonen: Marianne Lentz aus Lütjensee für das Ausstellungsprojekt „Fliehen – einst geflohen. Ebenfalls nominiert war Walter Albrecht aus Bad Oldesloe für seine Arbeit im „Bündnis gegen Rechts“ und ein Schülerprojekt aus Ahrensburg, das sich mit der Geschichte einer jüdischen Familie während des dritten Reichs beschäftigte.

Doch der Preis ging in diesem Jahr an die Volkstrauertagsgruppe nach Bargteheide, gegründet von der mittlerweile 80-jährigen ehemaligen Lehrerin Heidburg Behling. „Ich habe als Kind den Krieg erlebt und das hat mein Leben sehr geprägt“, sagte die Bargteheiderin, als sie mit ihren Mitstreitern den Friedenspreis entgegen nahm.

Die SPD verleiht den Preis, um an den sozialdemokratischen Politiker Olof Palme zu erinnern. Der schwedische Ministerpräsident war am 28. Februar 1986 nach einem Kinobesuch von einem Attentäter erschossen worden. Er galt international als Stimme für Abrüstung und Verständigung und setzte sich für die Belange der Dritten Welt ein. Der Mord wurde nie aufgeklärt.

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