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Ahrensburg

Autodiebe klauen 90.000-Euro-Porsche in Ahrensburg

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Polizei im Einsatz
Archivfoto: SL

Ahrensburg – In der Nacht von Montag auf Dienstag (7./8.1.) wurde aus der Parkallee in Ahrensburg ein grauer Porsche 911 Carrera 4S mit OD-Kennzeichen entwendet.

Das Fahrzeug stand auf einem umzäunten Privatgelände. Das automatische Tor zum Grundstück wurde mittels eines „Lockpickers“ geöffnet. Wie der oder die Täter in das Fahrzeug gelangen und es anschließend starten konnten, ist bislang unbekannt.

Der Wert des Fahrzeuges wird auf ca. 90.000 Euro geschätzt.

Die Polizei bittet um Mithilfe und sucht Zeugen: Wem ist am genannten Tatort zum Tatzeitraum etwas aufgefallen? Wer kann Hinweise zum möglichen Verbleib des Fahrzeuges geben? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0.

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Ahrensburg

Auf Fahrbahn gestolpert: Ahrensburger (31) lebensgefährlich verletzt

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Krankenwagen im Einsatz
Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Ein Mann (31) ist in Ahrensburg vor ein Auto gestolpert und lebensgefährlich verletzt worden.

Der Unfall ereignete sich am Sonntagabend gegen 19 Uhr in der Straße Reeshoop.

Nach bisherigem Ermittlungen befuhr ein 56-jähriger Hamburger mit seinem Mercedes die Straße Reeshoop aus Richtung Hermann-Löns-Straße kommend in Richtung Fritz-Reuter-Straße.

Ihm direkt entgegen kam auf dem linken Fußgängerweg ein 31-jähriger Ahrensburger. Als beide auf gleicher Höhe waren, geriet der 31-jährige Mann aus ungeklärter Ursache auf die Fahrbahn, direkt vor das Fahrzeug des Hamburgers. Dieser konnte trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

Der Ahrensburger zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Während der Unfallaufnahme nahmen die Polizeibeamten bei dem 31-jährigen Fußgänger deutlich Atemalkoholgeruch war. Die Ermittlungen dazu dauern an. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 100 Euro geschätzt.

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Ahrensburg

„Blackout“-Vorsorge: Neue Rathaus-Antenne soll auch im Krisenfall senden

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Bürgermeister Michael Sarach (v.l.) mit den Amateurfunkern Bastian Kühn, Stefan Reyers, Holger Dörschel und Lutz Radloff

Ahrensburg – Amateurfunker wollen in Ahrensburg ein Notnetz aufbauen und haben dafür als ersten Schritt eine leistungsstarke Antenne auf dem Rathausdach installiert. Es könnte in einem Krisenfall wie einem länger andauernden Stromausfall die Kommunikation sicherstellen.

„Ein Handy funktioniert solange der Akku voll ist und der Netzbetreiber ein Netz zur Verfügung stellt“, sagt Amateurfunker Holger Dörschel. Im Krisenfall kann dieser Service schnell vorbei sein. Wenn die Funkzellen keinen Strom mehr haben, fällt das Mobilfunknetz aus. TV, Internet, mittlerweile digitales Radio – alles wird früher oder später nicht mehr funktionieren. Es folgt die buchstäbliche Funkstille. Privatpersonen ist es quasi unmöglich bei einem länger andauernden Blackout noch an Informationen oder Nachrichten zu kommen.

Die Amateurfunker vom Ortsverein Ahrensburg und Großhansdorf werden sich auch dann noch miteinander unterhalten können. Ihr Know-How wollen die Technik-Freaks jetzt nutzen, die Region vom Ahrensburger Rathaus aus – sollte es irgendwann einmal tatsächlich zum Ernstfall kommen – mit Funkwellen zu versorgen. Das kann dann auch der weniger technikaffinen Bevölkerung nutzen.

Das neue Relais auf dem Rathausdach in 42 Meter Höhe über Null ist extrem leistungsfähig und sendet bis zu 30 Kilometer weit. „Es wird uns möglich sein, beispielsweise Textnachrichten per Funk auf Pager zu versenden und das über Wochen selbst wenn der Strom weg ist“, sagt der Funk-Experte Lutz Radloff. Derzeit werden die Pager nur noch von Feuerwehren für die Alarmierung oder in Krankenhäusern genutzt. „Aber vielleicht hatten sie auch Platz in einem Notfunk-Konzept“, sagt Radloff, der beruflich Kommunikationswege für Militärschiffe entwickelt und auch in seiner Freizeit nicht von der Technik lassen kann.

Die Möglichkeiten, die die neue Anlage auf dem Rathausplatz bietet, sind vielseitig. Möglich wäre auch ein leistungsstarkes Wlan und ein Intranet, das mit Mobiltelefonen erreicht und über das Nachrichten versandt werden können. So könnte die Bevölkerung auch noch informiert werden, wenn es über Fernsehen und Internet nicht mehr möglich ist. „Man müsste sich dann nur mit Wlan einwählen“, sagt der Vorsitzende des Amateurfunker-Ortsvereins Ahrensburg und Großhansdorf Stefan Reyers. Für ihn geht mit der Antenne auf dem Rathausdach ein kleiner Traum in Erfüllung. Anderthalb Jahre hätten die Beschaffung der Technik und das Einholen der nötigen Genehmigungen gedauert. „Es ermöglicht die lokale aber auch weltweite Kommunikation“, sagt Reyers.

Die Installation der Antenne ist ein erster Schritt. Die Technik soll kontinuierlich erweitert werden. So soll die Akku-Kapazität erweitert werden, um möglichst lange autark funken zu können. Stefan Reyers: „Wir stehen noch ganz am Anfang.“ Das gilt auch für das Notfunk-Konzept. Bürgermeister Michael Sarach ist begeistert von den Möglichkeiten: „Es kann immer etwas passieren, auf das wir nicht vorbereitet sind.“ Schon lange versuche er die Stadtverordneten etwa von einer Notstromversorgung für das Rathaus zu überzeugen. Bislang ohne Erfolg. Das Projekt der Amateurfunker kann den Blick vielleicht etwas erweitern“, so Sarach. Er will jetzt auch mit der Feuerwehr und anderen Organisationen sprechen, ob sich der Amateur-Notfunk ein bestehende Konzepte einbinden lässt.

Dass ein Szenario, in dem tagelang der Strom ausfällt, nicht völlig absurd ist, zeigt aktuell die Situation im südamerikanischen Venezuela. Seit Tagen ist dort in weiten Teilen des Landes der Strom ausgefallen – möglicherweise durch Sabotage oder einen Cyberangriff.

Infos zum Amateurfunk-Verein auf www.e09.de.

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Ahrensburg

Ahrensburg erhält Landesförderung für Sanierung Sportanlage Reesenbüttler Redder

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Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Das Land wird die Sanierung der Sportanlage Reesenbüttler Redder mit bis zu 250.000 Euro fördern.

„Die Zusage freut mich riesig. Nach Großhansdorf und Lütjensee ist das die dritte Grundsanierung eines Sportplatzes in meinem Wahlkreis, die mit Landesgeldern unterstützt wird“, sagt der Landtagsabgeordnete Tobias Koch (CDU).

Nach seinem Kenntnisstand könne Ahrensburg mit einer Förderung in Höhe des Maximalbetrages von 250.000 Euro rechnen. Die Stadt habe für das Projekt Gesamtkosten in Höhe von 890.000 Euro kalkuliert.

„Schon im letzten Jahr hat das Land die Kommunen mit über 10 Millionen Euro bei der Sanierung von kommunalen Sportstätten unterstützt. In diesem Jahr legen wir mit knapp 18 Millionen Euro noch einmal ordentlich eine Schippe drauf “, erläutert Koch.

Die im CDU-Wahlprogramm für die gesamte Legislaturperiode vorgesehene Sportförderung von 20 Millionen Euro wird damit schon nach zwei Regierungsjahren deutlich überschritten. Das mache deutlich, welches Gewicht die Jamaika-Koalition auf die Förderung des Breitensports lege.

Zu den Förderbescheiden der Sportförderung von kommunalen Sportstätten sagt die für Stormarn zuständige Landtagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Marlies Fritzen:

„Gerade unsere Sportplätze, Schwimmbäder und auch kleinere Sporthallen haben absolute Priorität. Damit sorgen wir für eine gute Sportinfrastruktur.“

Insgesamt profitieren in Stormarn die Mitglieder von 14 Vereinen und Schülerinnen und Schüler von 24 Schulen von den geförderten Maßnahmen. Mit einem Anteil von über 1,4 Millionen Euro, entfällt auf die Sanierung und Erneuerung von Sportplätzen der größte Anteil der Fördermittel. Im Bereich Schwimmbäder wird in Bargteheide der Neubau eines Betriebsgebäudes mit 250.000 Euro vom Land gefördert.

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