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Politik und Gesellschaft

Jugendmedienworkshop: Hier können sich Nachwuchs-Journalisten bewerben

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Fotograf
Symbolfoto: Dusan Petkovic/shutterstock

Berlin – Organisiert vom Bundesverband junger Medienmacher hat der diesjährige Jugendmedienworkshop (31. März bis 6. April) „Das unsichtbare Geschlecht?“ zum Thema und wird in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, dem Deutschen Bundestag und der Jugendpresse Deutschland e. V. organisiert.

Wie kann ein moderner Feminismus aussehen? Was bedeutet Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern? Wie unterscheidet sich die Rolle von Frauen in Kulturen und Religionen? Und welche Rolle spielt die einzelne Person in ihrem Engagement? Mit diesen und weiteren spannenden Fragen setzen sich die Workshop-Teilnehmer eine Woche lang auseinander. Die Jugendlichen lernen die Hauptstadt kennen, tauchen in die aktuellen Debatten zum Thema Frauenrechte ein, hospitieren in einer Hauptstadtredaktion, treffen sich mit Abgeordneten und berichten darüber in einem eigenen Artikel in dem Jugendmagazin politikorange.

„Gleichberechtigung realisiert sich im Alltag, aber auch durch den Rahmen, den sich eine Gesellschaft gibt“, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer. „Insofern ist es mir eine Freude, Jugendlichen die Arbeit im Bundestag zu zeigen und den Austausch über die parlamentarischen Prozesse zu finden.“

Bewerbungsbeiträge zum Workshopthema können bis zum 20. Januar 2019 eingereicht werden. Teilnehmen können Medieninteressierte zwischen 16 und 20 Jahren alt.

Interessierte können über das Anmeldetool der Jugendpresse Deutschland einen journalistischen Beitrag zum Workshopthema „Das unsichtbare Geschlecht?“ einreichen.

Zugelassen sind Printtexte, die nicht länger als 3000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) sein dürfen, Fotobeiträge von maximal 15 Bildern sowie Audio- und Videobeiträge, die nicht mehr als drei Minuten Länge haben dürfen. Alle vier Formate können direkt über das Anmeldetool hochgeladen werden.

Weitere Informationen zum Jugendmedienworkshop finden sich unter: www.jugendpresse.de/bundestag

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Bürgermeister setzt Stadtteilbegehungen fort

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Bürgermeister Jörg Lembke
Foto: SL

Bad Oldesloe – Im letzten Jahr haben in Bad Oldesloe die ersten Stadtteilbegehungen mit Bürgermeister Jörg Lembke stattgefunden. In diesem Jahr sollen die Termine jetzt mit den nächsten Stadtteilen und Straßenzügen fortgeführt werden. Geplant sind dafür folgende Termine/Bereiche. Der Beginn der Begehungen ist jeweils um 17 Uhr:

Mittwoch, 3. April

Turmstraße, Johannes-Ströh-Straße, Stoltenrieden.  Treffpunkt: Wendehammer Moschee

Dienstag, 7.Mai

Theodor-Storm-Straße, Timm-Kröger-Weg, Vicelinstraße, Fritz-Reuter-Straße  Treffpunkt:  Ecke Theodor-Storm / Vicelinstraße

Montag, 20. Mai

Bickbüschen, Am Knick, Amalie-Dietrich-Straße (West I). Treffpunkt: Kleiner Kreisverkehr Bickbüschen

Donnerstag, 13.Juni

Schierblicken, Weideblicken, Neue Wiese (West IV). Treffpunkt: von der Grabauer Straße Kreuzung Weideblicken/Schierblicken

Montag, 19. August 

Helene-Stöcker-Straße, Bertha-v.-Suttner-Straße, Hanelanden. Treffpunkt: Parkplatz Grundschule West

Montag, 9. September

Kolberg-Körlin-Straße, Stettiner Straße, Königsberger Straße, Breslauer Straße, Danziger Straße, Pillauer Straße, Memeler Straße. Treffpunkt: Ecke Königsberger Straße/ Stettiner Straße

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen an den Begehungen teilzunehmen.

Darüber hinaus werden alle Termine sowie Dokumentationen und Ergebnisse aus den jeweiligen Stadtteilen auf der städtischen Homepage  veröffentlicht.

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Politik und Gesellschaft

Ahrensburg: Hunderte demonstrieren gegen Rechts und für Zusammenhalt

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Ahrensburg – Über 500 Ahrensburger und Mitdemonstrierende aus ganz Stormarn sind am Wochenende auf die Straße gegangen, um ein Zeichen gegen Fremdenhass, Diskriminierung und den Rechtsruck zu setzen.

Zahlreiche Mitglieder von Organisationen und Bündnissen kamen zusammen und zogen friedlich durch die Straßen. Auslöser waren rechtsradikale und fremdenfeindliche Schmierereien und Aufkleber, die in Ahrensburg an Schulen, Turnhallen und einer Flüchtlingsunterkunft aufgetaucht waren. In Bargteheide beschmutzten die Rechten sogar das Autonomen Jugendhaus.

Die Botschaft der bunten demonstration war klar: Die überwältigende Mehrheit in Ahrensburg und in Stormarn hat keine Lust auf rechte Hetze, rechtspopulistische Parolen oder allgemein den Rechtsruck. „Man hat mir gesagt, wir sollen diese Demo nicht machen, weil wir damit ja den wenigen Rechtsextremen eine Bühne bieten. Dann hätten sie ja erreicht, was sie wollen, dass sie wahrgenommen werden. Doch das stimmt nicht. Wir demonstrieren ja auch vor allem für etwas. Für das Miteinander, für Zusammenhalt“, so Demo-Anmelder Ali Haydar Mercan von der Linken Ahrensburg.

Der Kreis der Flüchtlingshelfer, die Schülervertretung der Selma-Lagerlöf-Schule, das Oldesloer Bündnis gegen Rechts, Vertreter der Fußballer von den Roter Stern Kickers Ahrensburg und Mitglieder des Autonomen Jugendhaus Bargteheide sprachen zu den zahlreichen Teilnehmern, die sogar dem stark wechselhaften Wetter mit mehreren Regengüssen trotzten.

„Vielen Menschen ist bewusst geworden, dass wir es uns nicht in einer kleinstädtischen Komfortzone bequem machen dürfen. Das haben viele schon viel zu lange getan und die Quittung bekommen wir jetzt. Politikerinnen und Politierk, die verbale Tabus brechen, eine Rückbesinnung auf nationale Interessen, eine mörderische Abschottungspolitik an den EU-Außengrenzen. Schutzsuchende, die zu Zahlen und zu abzuarbeitenden Abschiebequoten werden, de facto die Entmenschlichung der Schwächsten zum vermeintlichen Schutze unseres Wohlstandes. All das ist mittlerweile keine Meinung mehr vom rechten Rand, das ist bis weit über die gesellschaftliche Mitte hinaus Konsens. Tödlicher Konsens.“, hieß es im Wortbeitrag der Fußballer der Roter Stern Kickers.

„Vor dem Hintergrund müssen wir uns nicht wundern und entsetzt tun, wenn auch hier Menschen entsprechende Dinge denken und an Häuserwände malen“, mahnte „Oli“ von den Kickers weiter.

„Lasst uns das Motto „Stormarn ist bunt“ kein leeres Lippenbekenntnis sein, sondern füllt es mit Leben. Kommt zum Runden Tisch, engagiert euch im Freundeskreis für Flüchtlinge, unterstützt das Autonome Jugendhaus und die JuKI e.V., kommt zu uns oder bringt euch dort ein, wo ihr euch seht. Nehmt eure Nachbar*innen an die Hand, scheißegal, welche Farbe der Pass hat. Lasst Ahrensburg ein lebenswerter Ort für alle Menschen sein! Außer Nazis natürlich. Um die Ausnahme würden wir freundlichst bitten“, fassten die Fußballer gut zusammen, was der Großteil der Demonstrierende glaubte und mit Jubel bestätigte.

 

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Bad Oldesloe

Oldesloer CDU wählt Jörg Feldmann erneut zum Vorsitzenden

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Jörg Feldmann, Ortsverbandsvorsitzender der CDU in Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Die CDU Bad Oldelsoe hat auf ihrer Jahreshauptversammlung im Gasthof Wiggers den bisherigen Vorsitzenden Jörg Feldmann wiedergewählt.

Zuvor hatte er angekündigt nach drei Wahlkämpfen in zwei Jahren in der nächsten Vorstandsperiode die inhaltliche Arbeit in den Mittelpunkt zu stellen. Dazu soll es eine dichtere Vorstandstaktung und themenbezogene Mitgliederversammlungen geben. Er wird dabei unterstützt durch einen neuen Vorstand, dem Dr. Janine Krüger, Marie- Christin Schwarz, Jörn Lucas und Martin Nirsberger als stellvertretende Vorsitzende, Katrin Stiller als Schatzmeisterin, sowie  Wolfgang Gerstand, Renata Hoffmann, Tanja Jonas-Störtenbeker, Lajoscha Rausch, Wulf Henning Reichardt und Jascha Ueckert als Beisitzer angehören.Nach über 30 Jahren der Vorstandsarbeit und 20 Jahren als Schatzmeister war Horst Möller nicht wieder zur Wahl angetreten, bleibt aber als Fraktionsvorsitzender kraft Amtes im Vorstand.

Im geschäftsführenden Vorstand sind je zur Hälfte Männer und Frauen vertreten, im Gesamtvorstand gibt es eine Frauenquote von über 40 Prozent. Auch bei den Delegiertenwahlen werden zukünftig bei sechs Delegierten drei Frauen und drei Männer die CDU Bad Oldesloe vertreten. Auch der Altersdurchschnitt des Vorstandes von nur 43 Jahren zeigt, dass der Blick in die Zukunft geht.

Der neue Vorstand der CDU Bad Oldesloe. Foto: CDU

Die Jahreshauptversammlung hatte mit den Berichten von Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann und Landtagsabgeordneten Claus Christian Claussen begonnen. Dabei betonte Storjohann das finanzielle Engagement des Bundes für Infrastruktur und Bildung auf der kommunalen Ebene. Claussen stellte die kollegiale Zusammenarbeit trotz programmatischer Unterschiede der Jamaika-Koalition heraus. Auch in der anschließenden Aussprache spielten die Finanzen eine gewichtige Rolle.

Der Finanzausschussvorsitzende der Stadt, Torsten Lohse, mahnte dabei eine möglichst einfache, leicht zu verwaltende Regelung der Grundsteuer an. Das Thema Hagenstraße konnte anschließend durch Fraktionsvorsitzenden Horst Möller und Bauausschusssprecher Jens Wieck zur Zufriedenheit aller Anwesenden beantwortet werden: Ziel sei es die Hagenstraße als Straße mit sicherem Übergang für Fußgänger im Zwischen Sparkasse und Stadthaus zu erhalten.

Zwei Ehrungen erfreuten die Mitglieder besonders: Rudolf Maslo erhielt für seine 40jährige Mitgfliedschaft die goldene Ehrennadel, eine Urkunde und einen Blumenstrauß. Unter dem Applaus der Anwesenden erklärte er seinerzeit als Zeichen nach einer verlorenen Kommunalwahl in dei CDU eingetreten zu sein. Zum Ehrenvorsitzenden wurde zudem Rainer Fehrmann gewählt, der vor seiner Tätigkeit als Bürgerworthalter 10 Jahre Vorsitzender der CDU BAd Oldesloe war.

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