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Kreis Segeberg

Familienvater stirbt bei Verkehrsunfall: Freunde starten Hilfsaktion

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Das Hochzeitsfoto des Paares. Dustin Strodthoff wurde nur 30 Jahre alt und hinterlässt seine Frau Danielle mit sechs Kindern. Foto: privat

Bimöhlen – Ein tragischer Unfall erschüttert die kleine Gemeinde Bimöhlen (Kreis Segeberg). Ein 30-jähriger Mann aus dem Ort ist kurz nach Neujahr bei einem Autounfall gestorben. Er hinterlässt eine schwangere Frau und vier Söhne.

Es war der 30. Dezember, als Dustin Strodthoff sich mit seinem Auto nach einem Besuch bei Freunden auf den Weg zurück zu seiner Familie machte. Doch kurz vor Hitzhusen kam er mit seinem Fiat Ducato nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. 

Rettungskräfte transportierten den lebensgefährlich verletzten Mann in ein Hamburger Krankenhaus, wo er seinen Verletzungen am vergangenen Mittwoch, den 2. Januar, erlag.

Mit diesem Aufruf wollen Freunde der Familie Spenden sammeln

Dustin Strodthoff wohnte mit seiner Frau Danielle und den vier Söhnen (14, 11, 6, 2) in Bimöhlen, einem kleinen Dorf im Kreis Segeberg. Beide kannten sich ihr halbes Leben lang. Sie lernten sich als Teenager kennen, sie 18, er 16. Seitdem waren sie zusammen. Danielle ist in der 19. Woche schwanger. Sie wird Zwillinge bekommen, zwei Mädchen. Sie und ihre vier Brüder werden ohne ihren Vater aufwachsen müssen. 

„Sie steht jetzt komplett alleine da. Danielle kann ihr Schicksal nicht begreifen“, sagte Julia Schmidt, eine Freundin der Familie, dem Hamburger Abendblatt.

Der Freundeskreis will helfen und hat ein Spendenkonto eingerichtet.

Spendenkonto bei der Commerzbank Bad Bramstedt Kontoinhaberin: Julia Schmidt Unterkonto: „Hilfe für Dani“ IBAN: DE23 2214 1028 0378 5243 03

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Kreis Segeberg

Überseecontainer in Nahe aufgebrochen: Zeugen gesucht

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Nahe – Mehrere Überseecontainer sind in der Nacht zum heutigen Mittwoch auf einem Grundstück eines Discounters in der Segeberger Straße aufgebrochen worden. Die Polizei bittet im Rahmen der Ermittlungen um Hinweise von Zeugen.

Nach aktuellem Sachstand brachen unbekannte Täter zwischen 18:30 Uhr und 6 Uhr die Vorhängeschlösser der insgesamt sechs Container auf und entwendeten sowohl Elektrozubehör als auch Elektroschrott.

Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Itzstedt unter 04535 6310 in Verbindung zu setzen.

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Polizei und Feuerwehr

Norderstedt: Brennender Misthaufen sorgt für 12-stündigen Einsatz

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Foto: Feuerwehr Garstedt/hfr

Norderstedt – Das war eine stinkende Ángelegenheit für die freiwillgen Brandbekämpfer in Norderstedt. Ein brennender Misthaufen hat in Norderstedt für einen stundelagen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr gesorgt.

Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Garstedt waren gegen 12.50 Uhr alarmiert worden. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war aus einem insgesamt ca. 1.500 Kubikmeter großen Misthaufen eine starke Rauchentwicklung wahrzunehmen.

„Umgehend wurde daraufhin die Brandbekämpfung unter Atemschutz eingeleitet. Es brannte im Inneren einer Hälfte des zweigeteilten Misthaufens. Insofern lag ein besonderes Augenmerk darauf, die Ausbreitung auf den noch unversehrten Teil zu unterbinden. Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergreifen des Brandes verhindert werden“, so Niels Philip Kögler von der FF Garstedt.

Da sich die Brandherde im verdichteten Material nur schwer ablöschen ließen, wurde entschieden den Misthaufen abzutragen und auf einer Freifläche auszubreiten. Daraufhin wurde der brennende Misthaufen mit mehreren Frontladern abgetragen und das Brandgut in diversen Fuhren in einem 20-Fuß-Container auf eine angrenzende Koppel gebracht. Dort war zwischenzeitlich ein zweiter Einsatzabschnitt, der “Ablöschplatz” eingerichtet worden. Hier wurde das Brandgut auseinandergezogen und mittels Schaum-Wassergemisch gezielt mit mehreren Strahlrohren abgelöscht.

Foto: Feuerwehr Garstedt/hfr

„Erst nachdem knapp 400 der betroffenen 750 Kubikmeter abgetragen waren, fanden sich im Misthaufen keine neuen Glutnester mehr. Zuvor mussten beim Abtragen immer wieder Flammen niedergeschlagen werden“, erklärt Niels Philip Kögler.

Besonders schwierig hat sich bei diesem Einsatz, neben den eisigen Temperaturen, die austretendes Wasser sofort gefrieren ließen, die Löschwasserversorgung dargestellt. Der nächstgelegene Hydrant am Rantzauer Forstweg war knapp 650 Meter von der Einsatzstelle entfernt.

Daher wurde das Tanklöschfahrzeug im Pendelverkehr eingesetzt, um die beiden eingesetzten Löschfahrzeuge an der Brandstelle und am Ablöschplatz mit Löschwasser zu versorgen. Während der gesamten Einsatzdauer ist das Fahrzeug über 20 Mal zwischen Wasserentnahmestelle und Einsatzstelle verkehrt. Der Löschwasserverbrauch lag somit bei rund 100.000 Litern. Hinzu kamen circa 80 Liter Schaummittel.

Auf Grund der langen Einsatzdauer und des hohen Personalbedarfs wurden die Einsatzkräfte gegen 18:00 und 23:00 Uhr ausgetauscht. Dazu wurde gegen 23:00 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Glashütte alarmiert.

Bereits gegen 20:00 Uhr wurde die Rufbereitschaft der Hauptamtlichen Wachabteilung der Stadt Norderstedt mit der Logistikkomponente alarmiert um vor Ort Material tauschen zu können.

Etwa gegen 01:30 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte einrücken. Das Tanken und Aufklaren der Einsatzfahrzeuge zog sich allerdings noch eine Weile hin und wurde zum Teil erst im Verlauf des Montags abgeschlossen

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Polizei und Feuerwehr

Polizei sucht Zeugen nach Gaststätten-Einbrüchen in Kayhude und Itzstedt

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Itzstedt/Kayhude – Zu Einbrüchen in zwei Gaststätten ist es in den Morgenstunden des heutigen Tages in Itzstedt und Kayhude gekommen. Die Polizei erbittet Zeugenhinweise.

Ersten Ermittlungen zufolge verschafften sich unbekannte Täter zwischen 3:30 Uhr und 5:30 Uhr gewaltsam Zutritt zu dem Itzstedter Gasthof, der sich in der Schützenstraße befindet. In den Räumlichkeiten entwendeten sie einen niedrigen dreistelligen Bargeldbetrag und flüchteten.

Gegen 6 Uhr drangen zudem unbekannte Personen mit grober Gewalt in ein Restaurant in der Segeberger Straße in Kayhude ein. Gegenstände erlangten sie dort nach bisherigem Sachstand nicht.

Die Kriminalpolizei Bad Segeberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter 04551 8840 um Zeugenhinweise.

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